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Beziehungs-Aus wegen Strumpfhosenfetischs?

Svierva| AnZgelxina


@ Bela

@sierva angelina

Hallo,

Nomen est omen!

;-D Ja, in dem Fall schon

Das Problem dabei ist ja, wer bestimmt denn, wann es überhand nimmt? Wenn Du mit Deinem Fetisch auf einen Partner triffst, der voll drauf abfährt und mitmachst, wirst Du glücklich und wenn Du auf einen triffst, der blockiert und das als was ganz Schlimmes ansieht, dann kommst Du, ohne daß sich an dem eigentlichen Fetisch was geändert hat, in die totale Isolation in Deiner Zweierkiste. Und das wäre dann auch in Deinen Augen therapiebedürftig? Ich denke in dem Fall sollten sich die beiden lieber trennen.

Natürlich gebe ich Dir da Recht - wer entscheidet schon, was eben behandlungsbedürftig ist?

Mein Ex hat mir auch mehr als einmal gesagt, ich solle zum Psychologen gehen - und das weil ich eben so war wie ich war...

Damit ist mein Ego systematisch kaputtgemacht worden... weil er einfach meinte ich "könne nicht richtig denken" - weil ich nicht in seinen Bahnen dachte...

Weil er wie ich nicht mal ansatzweise verstehen konnte das man auch anders sein konnte und dennoch ganz in Ordnung so...

Dennoch gibt es für mich auch nach außen hin erkennbare Dinge die da Probleme "diagnostizierbar" machen... eben wenn ein Fetischist wirklich gar nicht mehr den Menschen sieht mit dem er eigentlich zusammen ist, sondern nur die "Verpackung".

Oder... wenn ein devoter Mensch nicht mehr bereit ist sich gegenüber der Außenwelt - gegenüber Dritten, anderen als dem eigenen Dominanten und denjenigen denen er Dich "verleiht" - durchzusetzen und in die soziale Isolation geht, eben die eigenständige "Standfestigkeit" verliert...

Da bin ich sehr kritisch... ich bin in diese TPE mit offenen Augen gegangen und mit dem Bewusstsein dafür, dass es wichtig ist, dass mir meine Eigenständigkeit erhalten bleibt - bei allem Gehorsam sollte ich nicht den Blick für die Realität verlieren, wie das leider so viele tun. Zum Glück ist gerade mein Herr da haargenau derselben Meinung und er fordert mich gerade in der Hinsicht - auf Umgang mit der Außenwelt - sehr...

Was Therapien betrifft, wenn eben doch etwas schief läuft...natürlich ist eine Problematik dabei dann immer auch, das Therapien immer erst dann wirklich Sinn machen wenn sie von demjenigen auch gewollt werden. Und das wäre hier ja nicht der Fall.

Es ist aber ein Unterschied, ob ich sage, ich habe ein Problem, mit dem ich alleine nicht fertig werde, weswegen ich in eine Therapie gehe, oder ob man Leute mit abweichenden Vorlieben zwangstherapiert.

Selbstverständlich.

Eigentlich hätte ich in dem Faden von lilastar gar nix geschrieben, wenn ich mich nicht etwas über ihre Reaktion auf den berechtigten Einwand von Saxo geärgert hätte.

Kann ich gut verstehen... auch wenn ich da wohl etwas überlesen haben muss... mir war da tatsächlich etwas entgangen |-o

Leute, die sich selbst Toleranz attestieren, wie lilastar sind mir schon mal aus Prinzip verdächtig. Ob ich tolerant bin oder nicht, darüber dürfen nur andere urteilen. Wenn es dann aber weitergeht aber das kann ich nicht tolerieren, dann disqualifiziert sich der Selbsttestator selbst.

Exakt. Ich bin Deiner Meinung. Mein Hass-Satzanfang ist daher auch "Ich bin ja tolerant, aber..."

Und Sierva, ich vermute, da Du Dich selbst auch in der Szene bewegst, wirst Du auch schon Dingen begegnet sein, gegen die der "Strumpfhosenfetischismus" wirklich ein Zwergenproblem ist. Der Freund verlangt ja von Lilastar schließlich nicht, daß sie im Lack-Mini die Einkaufsmeile rauf und runtergeht.

Jein... sicher gibt es viel Heftigeres... nur davon kann man hier ja nicht ausgehen. Für jedes Problem das man hat, gibt es mit Sicherheit noch irgendwo jemanden der ein noch viel Schlimmeres hat... (Beispiel: Ich habe akute Zahnschmerzen - ich sage das zu einem Kollegen - und der entgegnet "Stell Dich nicht so an, mein Bruder hat Krebs!)

Das ändert dann aber nichts an meinem Empfinden, das mein Problem gerade heftig ist... und für *mich* schlimm ;-)

Natürlich verstehe ich was Du meinst. Aber wenn sie sich wirklich erniedrigt fühlt dadurch... sollte man das auch nicht geringschätzen.

Natürlich und da gebe ich Dir recht kann es auch sein, dass sie ganz generell überhaupt nicht mit Fetischismus umgehen kann und schlichtweg am Liebsten jeden Fetischismus "verbieten". Und das wäre dann wirklich unmöglich und spräche auch nicht gerade dafür, dass sie wirklich so akzeptierend ist... (oder "tolerant" wie es da ausgedrückt wurde...)

Wobei "krank" ja noch was Bedauernswertes ist, während "pervers" etwas ganz Übles ist.

Das habe ich mir sogar schon von meiner eigenen Schwester anhören dürfen... nun ja, sie nannte SMler pervers wusste aber nicht, dass ich nun einer bin ;-)

Kann man nichts anderes machen als zu sagen "Finde ich nicht"

Interessanterweise ist sie reichlich offensichtlich ebenfalls sub... so offensichtlich, dass das selbst meinem Vanille-Ex aufgefallen ist...

Aber es ist doch schon erstaunlich, wie intolerant viele Menschen reagieren, wenn es nur um bestimmte Bekleidungsfragen geht. Hier im Forum gibts ja diverse Fäden zum Crossdressertum, wo immer mit allerhöchster Entrüstung argumentiert wird, wenn es z. B. Männern gefällt, in Frauenkleidung rumzulaufen.

Stimmt. Aber was erwartest Du in einer Welt in der Mann ja sogar schräg angesehen wird wenn er so mutig ist mal ein rosa Hemd anzuziehen...

Allerdings gibt es auch kleine Hoffnungsschimmer - der Mann meiner Nichte lief eine zeitlang mit Glitzernagellack herum und keiner aus meiner an sich ziemlich prüden Familie hat sich daran gestört- meine Mutter war etwas irritiert, fand es aber dann auch wieder nicht wichtig...

Da gibt es immer eine Menge leute beiderlei Geschlechts, die sowas als ganz furchtbar ansehen. Und das sind Dinge die wirklich niemand schaden oder wehtun.

Allerdings nicht... Ich kann mir nur vorstellen, das viele Frauen sich irgendwie dann ängstigen, ihren Mann zu verlieren... warum auch immer. Oder eben... ihre eigene weibliche Identität zu verlieren...

Ich denke, solche Feindseligkeiten haben oft eine Menge mit einer riesengroßen Unsicherheit in sich selbst zu tun... Bei meiner Schwester ist es so. Wir sind uns ziemlich nahe und manchmal sagt sie Dinge die so unglaublich *submissiv* sind, dass es mir den Atem stockt. Aber genau davor hat sie auch wieder Angst.

Und schlägt auf alles ein, was allzu deutlich nach Bindung oder gar nach BDSM aussieht.... Ich kann ihr ihre Äußerungen nachsehen gerade weil ich weiß, sie ist sub... sie ist wie ein Homosexueller Homophobiker... Etwas gar nicht so Seltenes in meinen Augen... Eigentlich wünsche ich ihr ja, dass ihr irgendwann mal wirklich die Augen geöffnet werden....

Ich hätte Lilastars Reaktionen ja verstehen können, wenn ihr Freund sich als Sadist geoutet hätte, der sie auspeitschen will. Aber Strumpfhosen?

Nun ja, es mag lächerlich erscheinen wenn man härtere Dinge, und Probleme die schlimmer sind kennt... aber es ist mit Sicherheit auch nicht angenehm wenn man den Eindruck bekommt man wird nur noch als "Strumpfhalterung" benutzt...

Wobei ich jetzt sagen muss - dass ich geneigt bin anzunehmen das sie tatsächlich eher überreagiert und er das eben einfach nur gerne mag - sehr gerne mag...

Mein Herr hat in meinen Augen im Übrigen einen ähnlichen Fetisch oder tendiert doch in Richtung Fetischismus, und das ist für mich ok. Denn er sieht immer mich - nicht nur die - in seinem Fall - Strümpfe...

Es wäre aber auch verletzend wenn ich merken würde, er verliert das Interesse an mir wenn ich die Dinger nicht trage...

Lilastar hätte sich ja auch überlegen können, warum ihr Freund sich nicht einfach ein paar Strumphosen gekauft hat und die angewichst hat, sondern Wert darauf legt, daß sie darinsteckt. Es kommt ihm dann anscheinend doch auch auf den Inhalt, und nicht nur auf die Verpackung an?

Klar ist das eine Überlegung wert :-) aber ich denke genausogut kann es auch sein das er schlichtweg keine Lust auf SB hatte sondern dann doch lieber die Frau noch als Bonus - und aus Gewohnheit - genommen hat.

Sorry, harte Worte, aber.... es ist einfach alles möglich. Dazu wissen wir zu wenig über den Charakter der beiden...

Eigentlich sind wir beide uns ja so einig, daß es gar keinen richtigen Spaß macht, miteinander zu diskutieren. Deswegen habe ich nicht zu allen Deinen Punkten was geschrieben. Ich glaube wir verstehen uns gegenseitig sehr gut. Und es gehört auch nicht alles in diesen Faden.

Stimmt :-) Ich glaube, generell sind wir ähnlicher Meinung :-)

Lieben Gruß,

Angelina

s&pelu)nke


was ist denn daran so schlimm das er sie in einer strumpfhose sehen

will

ich verstehe die aufregung einiger damen nicht ,es gibt ja wohl

schlimmeres

sie sollte sich doch begehrt fuehlen aber das will sie dann auch

nicht , unterschwellig spuere ich ihre eifersucht auf die strumpfhose

lilastar soll doch mal bei ihm nachhaken, wie lange er diesen

fetisch schon hat

ich glaube , den hatte er schon vor ihrer zeit

nur jetzt moechte er den mit ihr erleben ,ausleben

viel aufregung um so eine kleinigkeit

KWitsuxne


nur ist es fir lila eben keine kleinigkeit, sondern etwas, dass dazu führt, dass sie sich nichtmehr als vollwertige partnerin fühlt und zutiefst verletzt ist.

Bcelao Luegosxi


@kitsune

Hast recht, Du mußt das nicht auf Dich beziehen. Das war nur ein "Schreckensausruf" von mir, weil Du schneller warst.

Es ging eigentlich eher darum, was man so unter Toleranz versteht. Insbesondere in der Selbsteinschätzung. Es gibt inzwischen einen wachsenden Anteil von Frauen bei uns, die schon beleidigt sind, wenn ein Mann sie ohne ihr Kopftuch ansieht. Man kann allmählich in dieser Gesellschaft keinen Witz mehr machen, ohne daß nicht irgendwer tödlich beleidigt ist und sich wahnsinnig verletzt fühlt.

Aber wenn ich grade beim Schreiben bin, dann muss ich noch schnell B-rain zustimmen.

Irgendwie finde ich es sehr befremdlich und fast schon schlimm dass du ihn

1. kontrollierst

2. seine Neigungen nicht akzeptierst

und 3. mit grösster Wahrscheinlichkeit mit zweierlei Mass misst,...

Lilastar, Du bist auf dem besten Weg, ihn zu vertreiben. Und danach wirst Du verletzt und gedemütigt sein, weil er Dich verlassen hat. :°(

KNits"uKne


ach so. mir fehlte da beim lesen nur der kontext. aber wenn du damit sagen wolltest, dass du auf meines beim schreiben nicht mehr eingehen konntest, weil überschneidung, ist das schon ok

BEe$la ALugoxsi


@kitsune

Du schriebst über Spelunkes Beitrag und meine Einschätzung als Gedicht:

das ist keine gedicht, das ist einfach nur komisch gestückelt.

Da muß ich doch fragen, ist Gedicht für Dicch nur etwas mit Endreim?

Kennst Du "Laika" von Günter Kunert, oder "Fragen eines lesenden Arbeiters" von Bertolt Brecht? In beiden ist kein einziger Endreim drin. Ich würde beide trotzdem als Gedichte bezeichnen und nicht nur als "komisch gestückelt"

*:) Spelunke *:)

sYpel>un}kxe


kitsune

ich verstehe dich nicht , er will doch bei ihr bleiben ,sie nicht

verlassen , es macht ihn doch einfach nur geiler , wenn sie eine

strumpfhose beim liebesspiel anzieht

sie profitiert doch von seinem fetisch , und von seiner daraus

resultierenden geilheit

wenn sie ihm nicht entgegen kommt , seine lust , seinen fetisch

nicht mit ihm teilt , dann steht sie ueber kurz oder lang , alleine

da

sie hat zwar fuer sich ihr gesicht gewahrt , ihren stolz behalten

aber der preiss ist zu hoch

lg

mhi?cDk6x9


@lilastar

Hallo zusammen,

auch auf die Gefahr hin, daß ich mich mit meinem ersten Posting direkt ins Abseits schiesse, dieses Thema weckt mein höchstes Interesse. Ich bin einerseits ziemlich amüsiert, andererseits doch erschreckt darüber, dass die Reaktionen auf eher ungewöhnliche sexuelle Orientierungen doch häufig recht radikal sind.

Vielleicht bist Du, liebe lilastar, und sonst noch jemand interessiert an einer Äußerung der "anderen Seite", bislang durften wir ja die schockierende Wahrheit nur einseitig erfahren.

Deine Erfahrung kommt mir sehr bekannt vor, ich habe ähnliche mit meiner Frau gemacht, nur daß es bei mir nicht um Strumpfhosen geht und ich mich ob der heftigen Reaktionen intensiv mit meinen Bedürfnissen und meiner Einstellung zur Partnerschaft auseinandergesetzt habe. Möglich, daß Dein Partner ähnlich denkt, deshalb mögen meine Gedanken Dir ein wenig in den absolut notwendigen Diskussionen mit ihm und Eurer gemeinsamen Entwicklung hilfreich sein...?

J

a, ich habe auch eine Leidenschaft, ich finde Gipsbeine an Frauen unglaublich geil! Nein, ich betrachte meine Leidenschaft als solche, nicht als Fetisch, weil sie meine Sexualität bereichert, aber nicht bestimmt! Das heißt, wir haben auch wundervollen "ganz normalen" Sex. Auch meine Frau hat ähnlich wie Du einen Riesenaufstand gemacht, als ich ihr meine Bedürfnisse gebeichtet habe. Sie hat mich als pervers bezeichnet und ein gemeinsames Ausleben meiner Leidenschaft rundweg abgelehnt. Es hat auch geraume Zeit gedauert, bis wir unsere Beziehung wieder "normalisiert" haben. Nicht, daß sie ihre Meinung geändert hat, wie gesagt bestimmt mich kein Fetisch und so kann das Thema ausgeklammert und ignoriert werden - oberflächlich jedenfalls.

Doch was geht in meinem Kopf vor, was verbirgt sich dahinter? Hier mag sich Dein Partner wiederfinden ...

Zunächst einmal war es unglaublich schwer, mich gegenüber meiner Frau zu outen und ich betrachtete es subjektiv als großen Vertrauensbeweis, daß ich gerade mit ihr über eine nunmal außergewöhnliche Neigung spreche. Bei ihr kam es als langjährige Verheimlichung und als Vertrauensbruch an.

Ich sehe es als Bereicherung, als Add-on, als i-Tüpfelchen an; ich habe keine Absicht, auf die restliche Sexualität zu verzichten. Sie reduziert meine Sexualität auf die Gipsleidenschaft alleine, nichts anderes wird je mehr in Frage kommen.

Für mich geht es um den Anblick, das Rollenspiel, das zärtliche Eingipsen ihres bezaubernden Fusses, das Liebkosen, das Verwöhnen und Umsorgen während ihrer zeitweisen Behinderung. Sie assoziiert mit Gips Schmerzen und Ungemach, und fühlt sich ihrer Freiheit beraubt.

Ich sehe sie mit ihrem Gipsbein als faszinierendes Gesamtbild, weil eben zum echten Lustempfinden die Person und Intimität des Partners dazugehört. Für mich wäre es der absolute Liebes- und Akzeptanzbeweis, wenn sie mir den Gipswunsch gelegentlich erfüllen würde. Sie sieht sich auf ihre Füsse reduziert und nicht als Person wahrgenommen.

Für mich hat ihr Gipsbein den gleichen Stellenwert wie Strapse, Fesseln oder die berühmte Strumpfhose. Das Gipsen hat in keiner Weise etwas mit dem Zufügen von Schmerzen oder Sadismus zu tun, viel eher mit Bondage. Und ja, ich habe auch Bilder und Filme auf meinem Rechner, die jedoch in keiner Weise das Erlebnis mit meiner Partnerin ersetzen können - nette Nebenbeschäftigungen zwischendurch halt. Und ich werde meine Gedanken und Fantasien auch nicht bekämpfen, sie gehören zu mir und bleiben. Das läßt sich nicht verbieten und kann nicht verboten werden.

Zu allem Überfluß liebe ich meine Frau über alles und werde sie auf keinen Fall wegen ihrer Ablehnung verlassen, dafür ist der Rest unseres gemeinsamen Lebens viel zu schön ... Es wäre halt nur toll, wenn Sie meine Gipsleidenschaft als Bereicherung unseres Sexuallebens und nicht als Ersatz betrachten würde und verstehen könnte, daß das alles nur mit ihr zusammen wirklich überwältigend endgeil wäre.

Noch Fragen? Dann dürft Ihr jetzt nach Lust und Laune auf den schrecklichen Perversen einprügeln - oder vielleicht mal vorsichtig über den Tellerrand hinausschauen ...

Grüße von

Monstermick

Kai@tsxune


ich finde deinen beitrag gut, weil er auch mal die andere seite beleuchtet-das problem, dass ich darin sehe ist: wie lässt sich diese unterschiedliche wahrnehmung auf einen nenner bringen?

der hauptgrund (und das wäre er auch für mich), fetischismus abzulehnen, ist doch der, dass Frau sich dann nicht mehr für voll genommen fühlt, das gefühl hat, hinter dem fetischobjekt zurückzustehen.

und da sehe ich den fetischisten in der verantwortung, seiner partnerin dieses minderwertigkeitsgefühl zu nehmen.

mNick6x9


Vielen Dank, gern geschehen!

Weißt Du wie schwierig es ist, dieses Minderwertigkeitsgefühl zu nehmen? Wenn das so einfach wäre, dann wäre nicht nur ich ein gehöriges Stück weiter ...

Ich sehe das größte Problem darin, daß im Moment der Offenbarung ein massiver Bruch im gegenseitigen Vertrauen statfindet - der eine fühlt sich sich hintergangen, der andere ausgegrenzt und mißachtet.

Du bist doch Frau, gib mir mal 'nen Tip, wie Mann sich am besten anstellt, seine fortwährende aufrichtige Liebe erfolgreich zu vermitteln?

Und mit Blick auf lilastars erste Postings: Wie könnte sie ihrem Männe erklären, daß er Dich liebt - und Du ihm glaubst ...? ???

Grüße von

mick

KFitsuxne


nun, zuerst einmal müsste es wohl ein offenes, ehrliches Gespräch zwischen beiden geben-der fetischist erklärt, was er mit seinem objekt empfindet, welche assiziatiuonen es erweckt, was ihn reizt und warum (sofern er das so genaus weiss) dass schafft vielleichtetwas verständins und macht das ganze für den nicht-Fetischisten besser nachvollziehbar.

Ebenso sollte der Nicht-Fetischist dem Partner offen von seinen Ängsten und (evtl krass unterschiedlichen) Assoziationen berichten, ihm sagen, was er/sie bei der verwendung des Objektes emmpfindet.

Dann kann man versuchen, die jeweils andere persppektive nachzuvollziehen.

dabei gibt´s natürlich keine Erfolggsgarantie, wenn der eine das ganz krass anders empfindet als der andere, dürfte man da, selbst mit grösster Anstrengung, auf keinen Grünen Zweig komen, und es hilft nur noch ein Partnerwechsel. Aber eine offene Aussprache kann zumindest helfen, dass beide sich nicht hinter ihren Positionen verschanzen. Und dazu gehört auch der offene Umgang mit irgendwelchen Wichsbildchen

Und das zweite:Verzicht und entgegenkommen: der fetisch-sex darf nicht die dominiuerende Rolle in der gemeinsamen Sexualität einnehmen. Frau muss deutlich sehen, dass ihr Patner auch sie (und nur sie) sexuell anziehend findet, und ihm ihr gemeinsames sexualleben wichtig ist.

Kriegt er bei ihrem blossen Anblick keinen mehr hoch, braucht er zwangsläufig den Fetisch zur Erregung, wird keine Frau einem Mann glauben, dass er sie noch sexy findet. Denn dann ist die Verknüpfung offensichtlich: Fetisch=Erregung, Frau ohne Fetisch lässt ihn kalt.

Und dann ist der Sex im Eimer.

Selbst wenn es noch nicht so krass ist: übwerwiegend Fetisch-Sex hiesse, dass der mann seine Neigung über die der partnerin stellt, seine bedürfnisse wichtiger sind als ihre Aversion, und das ist auch schon ein schlechtes Zeichen.

Das bezog sich jetzt auf die rein sexuelle Ebene.

Es mag sogar sein, dass ein extremer Fetischist seine Partnerin noch aufrichtig liebt. Da kommt es eben darauf an, wie gut man als Paar Sexualität und Emotionen trennen kann-kurzum: reicht einem das Gefühl, als Person geliebt zu werden, sich angenommen zu fühlen? Diese Frage kann ich nur für mich beantworten: Nein. ich will sowohl geliebt als auch für begehrenswert gehalten werden. ich kann keine Beziehung leben, in der zwar de Gefühle stimmen, eine gemeinsame Serxualität aber nicht vorhanden ist. denn ich muss mit Körper und Seele, Persönlichkeit und Sinnlichkeit geliebt werden, damit ich mich, als Frau, ganz angenomen fühle. Und das lässt sich nicht auf teilaspekte reduzieren. Weder will ich für einen mann nur Sexobjekt sein, noch kann ich auf den sexuellen Aspekt verzichten.

mFicBk69


Siehste, da haben wir doch das Problem ...

Ich unterstelle lilastar nach ihren Äußerungen einfach mal eine reine Verweigerungshaltung, ihrem Partner unvoreingenommen zuzuhören!

Das von Dir geforderte offene, ehrliche Gespräch ist m.E. das größte Problem. Was den ganzen Umgang mit einem Fetisch oder einer bestimmten sexuellen Prägung ironischerweise in den Hintergrund treten läßt. Da wird sich lieber über Vertrauensbruch, Perversion, Verschweigen usw. entrüstet, als den eigentlichen Kern des ganzen Dilemmas zu betrachten... Hurra. :-|

Was mich allerdings in dem Zusammenhang massiv stört, das ist die pauschale Verurteilung als Fetischist und einer Trennung von Partner als einzigem Ausweg. In der Tat ist der Grad der Veranlagung und dem Bedürfnis zum Ausleben der entscheidende Faktor! Nur wenn ein Fetisch im eigentlichen Sinn vorliegt und alternative Sexualpraktiken nicht meht möglich sind, sollte die Partnerschaft in Frage gestellt werden. Ansonsten liegt kein Fetisch vor, sondern lediglich eine bestimmte sexuelle Vorliebe! Das nimmt ein wenig die Spannung aus der Diskussion und eröffnet im günstigsten Fall neue sexuelle Perspektiven, ist aber lange kein Grund, die Partnerschaft zu kündigen.

Vielleicht liegt in manchen Fällen das Problem weniger beim sogenannten Fetischisten als vielmehr in der Wahrnehmung und dem Selbstverständnis des Partners. Warum muß ich mich als Angeklagter rechtfertigen, mein gegebenenfalls gehemmtes, prüdes oder voreingenommenes Gegenüber jedoch nicht?

Ich will sowohl geliebt als auch für begehrenswert gehalten werden.

....

Denn ich muss mit Körper und Seele, Persönlichkeit und Sinnlichkeit geliebt werden, damit ich mich, als Frau, ganz angenomen fühle.

Das find' ich ja mal eine richtig gute und starke Aussage! :)^

Gruß von

mick

oKros-xlan


ja,

ja, die stumpfhosenfans!

w0arumni!chtjetxzt


Hallo,

jetzt ganz hart.Macht Schluß.Es paßt oder es paßt nicht.Das ganze Theater , mit Kompromiss und so , bringt überhaupt nichts.Dir ist es zuviel und er findet es schön .Da hilft kein wenn und aber.Denn es bleibt immer einer auf der Strecke und muß zurückstecken.

Vielleicht nicht heute und nicht morgen aber irgendwann kracht es und dann wird es ganz schlimm.

Beide müssen es wollen sonst geht es nicht , alles andere ist nur Schauspielerei .

Tut mir leid , ist aber so.

Seid tapfer

Euer warumnichtjetzt :°(

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

J8aichzbaer


Naja, ziehmlich zäh der Betrag, ich hab das Glück eine Partnerin zu haben wo ich selbst als Mann hübsche halterlose tragen kann oder wie es einige Damen bevorzugen "darf" grins

Ich habe die Erfahrung gemacht das es noch viele Damen gibt die nicht damit klar kommen vom "normalen" Sexleben abzuweichen,

ich mag es hübsche Dessous beim Sex zu tragen, sicherlich war es für meine jetzige Frau nicht so einfach das zu verstehen aber mit der Zeit haben wir beide unsere Vorlieben und genießen es regelmäßig...

Frauen fahren Bagger, Bauen Häuser wollen im stehen aufs klo... aber wenn der Mann einen Damenslip trägt bricht ihr Weiltbild zusammen ...

Es gibt verdammt viele Männer die Neigungen haben oder es heinlich hachen müssen weil die Frauen es nicht aktzeptieren, aber das wird sich mit der Zeit ändern denke ich, denn wenn man einen Partner richtig und über alles liebt dann sind das alles kleinigkeiten ...

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