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Beziehungs-Aus wegen Strumpfhosenfetischs?

SEacui


...da lilastar sich aus der Diskussion ganz zurückgezogen hat, nehme ich an, die *ach so Tolerante* wollte hier nur Bestätigung finden, das ihr Freund pervers ist und ihr Wunsch sich zu trennen richtig ist.

Ich bin im Moment in einer ähnlichen Situation und muss mir von meiner Frau auch Sprüche von *Toleranz, Therapie und Krankheit* anhören. Nur das bei uns meine Frau bei allem mitgemacht hat, Spaß daran hatte und erst nach der Hochzeit anfing ihre Zustimmung zurückzufahren. Von daher tut mir eure Diskussion ganz gut...

w8arumn<icht<jetzxt


An Saui

Bleib stark ,setze einen Punkt.Entweder Sie hat Dich die ganze Zeit angelogen ,wie sagt Bernd das Brot "Mist",

dann hast Du ein dickes Problem. Oder Sie weiß nicht was Sie will dann soll Sie es einfach machen und es soll nie wieder darüber negativ gesprochen werden .Jegliche Diskussionen sind Schrott und bringen nichts.

Gruss warumnichtjetzt

wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

B8eaxf


Führe nochmal ein ernstes Gespräch, versucht Kompromisse zu finden, und sage ihm auch, dass du an eine Trennung denkst, wenn er sein Verhalten nicht ändern solle, führe ihn den Ernst der Situation vor Augen

BXeJaf


Wenn er dich wirklich liebt, wird er bereit sein, in der Hinsicht zurück stecken zu können

SRaxui


@ warumnichtjetzt

Ganz so einfach ist es doch nicht, einen Punk zu setzen. Sicherlich sind Diskussionen Schrott und treiben auf Dauer eher auseinander, als das sie zu einem (für beide Seiten zufriedenstellenden) Ergebnis führen.

Für mich ist Sex mit ihr inzwischen jedes Mal deprimierend: Mein Kopfkino gibt mir Filme von Dingen vor, wie wir es früher gemacht haben und wie ich es gerne wieder hätte. Ich hoffe jedes Mal, es wird wieder aufregend, spannend und ungezwungen. Andererseits bin ich völlig gehemmt, meine Wünsche und Ideen zu äußern, weil ich ihre Ablehnung spüre. Ich will sie nicht überfordern und noch mehr mit meinen Wünschen in die Verweigerungsecke drängen, da ich irgendwie doch noch die Hoffnung habe, es bessert sich wieder.

Ihr einfach zu sagen, sie soll es einfach machen oder es ganz lassen ist Erpressung und einfach tödlich für alles Folgende. Eine sexuelle Vorliebe ausleben und dabei den Partner dabei dazu zu bringen, es gegen seinen Willen zu tun, grenzt für mich schon fast an Vergewaltigung.

Der Fetisch ist nur in eine Facette der Beziehung. Das Herz schlägt nämlich noch immer für sie. x:) Mein Dilemma ist einfach meine steigende Unzufriedenheit, die immer mehr an den Gefühlen zu ihr knabbert.

..joyW.


@warumnichtjetzt

Ganz so einfach ist es doch nicht, einen Punk zu setzen. Sicherlich sind Diskussionen Schrott und treiben auf Dauer eher auseinander, als das sie zu einem (für beide Seiten zufriedenstellenden) Ergebnis führen.

Für mich ist Sex mit ihr inzwischen jedes Mal deprimierend: Mein Kopfkino gibt mir Filme von Dingen vor, wie wir es früher gemacht haben und wie ich es gerne wieder hätte. Ich hoffe jedes Mal, es wird wieder aufregend, spannend und ungezwungen. Andererseits bin ich völlig gehemmt, meine Wünsche und Ideen zu äußern, weil ich ihre Ablehnung spüre. Ich will sie nicht überfordern und noch mehr mit meinen Wünschen in die Verweigerungsecke drängen, da ich irgendwie doch noch die Hoffnung habe, es bessert sich wieder.

Ihr einfach zu sagen, sie soll es einfach machen oder es ganz lassen ist Erpressung und einfach tödlich für alles Folgende. Eine sexuelle Vorliebe ausleben und dabei den Partner dabei dazu zu bringen, es gegen seinen Willen zu tun, grenzt für mich schon fast an Vergewaltigung.

Der Fetisch ist nur in eine Facette der Beziehung. Das Herz schlägt nämlich noch immer für sie. x:) Mein Dilemma ist einfach meine steigende Unzufriedenheit, die immer mehr an den Gefühlen zu ihr knabbert.

hi

------Mein Dilemma ist einfach meine steigende Unzufriedenheit, die immer mehr an den Gefühlen zu ihr knabbert. --------

das sagt doch schon alles , deine gefühle ,, ich bin in derselben situation ,meine freundin weigert sich jetzt auch ,mich in meiner wäsche zu akzeptieren , aber ich werde mich nicht mehr verbiegen ,ich werde sie gehen lassen um meinen fetisch auszuleben

wie oft habe ich schon abstriche gemacht , ihr zu liebe , jetzt will ich nicht mehr ,ich will leben und mich geniessen ,auch wenn es auf eine trennug rausläuft

du hast doch schon alles geschrieben in deinem beitrag , du solltest dich auch nicht verbiegen

gruss

s]ie[aushh


Hallo Lilastar

Ich denke, ich habe genau das gleiche Problem wie Du.

Mein Freund ist Stumpfhosen / Fußfetischist. Ich wußte von Anfang an, dass er eine derartige Vorliebe hat. Und ich hab es als genau das verstanden: "Vorliebe". Nicht als Besessenheit. Mittlerweile, nach nun einem Jahr stelle ich fest. Das ist im medizinischen Sinne ein ausgewachsener Fetisch. m.E. ist er nur noch über den Gedanken, den Blick auf Strümpfe und den Geruch von Füssen stimulierbar. Mag sein, dass auch andere Gedanken ihn erregen, kommen, kann er jedoch nur im Fetischumfeld.

Was das für mich bedeutet?

Frustration.

Ein Gefühl der Ablehnung der eigenen Person/Persönlichkeit, weil mir sexuell eigentlich nur Desinteresse begegnet. Jedes Mal wenn ich denke, "oh, heute nimmt er sich wirklich mal Zeit nur für mich", da kommt er wieder mit Strumpfhosen um die Ecke und "schmückt" mich damit. Wenn er mich streichelt, stimuliert, dann dient das immer nur dem einen Zweck, sich selbst zu erregen. Wenn ich denke, wieviel Freude es mir einmal machte, meinen Partner nur um seiner selbst Willen zu verwöhnen. TJa... es zeichnet sich ab, auch das ist Geschichte. Ich bin zwar sexuell total unterfordert und frustriert und sehne mich nach erfüllendem Sex, der auch meine Bedürfnisse berücksichtigt, aber leider, leider wird mein Frust immer größer und ich habe schon gar keine Lust mehr.

Wie ich mit ihm Reden soll? Keine Ahnung. Wenn ich zaghafte Versuche unternehme, ihn darauf hinzuweisen, dass seine Strumpfvorliebe mich demütigt, mich ignoriert, was auch immer, dass ich gerne auch mal verwöhnt werden möchte ... eigentlich fühlt er sich permanent nur angegriffen oder im nächsten Schritt abgelehnt.

Tja. Stattdessen erklärt er seine "Unfähigkeit" mit mir zu schlafen damit, dass ich zu dick sei. Tja... als er mich kennenlernte war ich deutlich üppiger. Klar, ich habe keine Modelmaße, aber ich habe einen femininen, attraktiven Körper und schließlich behauptet mein Freund mich zu lieben.

Ich bin verzweifelt. Im Moment bin ich so traurig, frustriert, dass ich bereit bin, die Beziehung zu beenden, da ich langsam begreife, dass sein Stumpffetischismus keinen Raum für mich in unserer Beziehung zulässt. Er war derjenige, der zu Anfang unserer Beziehung Angst vor der Zukunft, vor den Abnutzungserscheinungen einer Langzeitbeziehung hatte, von wegen Langeweile und so...

Fakt ist, ich verzichte seit einem Jahr auf die Erfüllung meiner sexuellen Ansprüche, ich bin es, die total gelangweilt ist, ich bin es, die übers Schlußmachen oder alternativ Fremdgehen nachdenkt.

Was ist also bitte die Hilfe? Läßt sich ein derartiger Fetischismus überhaupt in Partnerschafts-fähige Bahnen lenken? Ich will es ihm ja nicht vergällen, verbieten, nur bitte, ich möchte auch eine Sexualität außerhalb dieser Strumpfwelt. ich möchte, dass er mich begehrt, Freude daran empfindet, mir Lust zu verschaffen, gemeinsam mit mir neue Dinge auszuprobieren. Nur ich weiß nicht, wie ich das angehen soll. Wenn er nicht einmal bereit ist zu erkennen, dass er mein "Übergewicht" vorschiebt, weil er selbst nicht sieht oder vielleicht auch sehen will, dass er wirklicher Fetischist mit einer sexuellen Fixierung ist. Kann man dagegen überhaupt etwas tun? Ist Fetischismus überhaupt therapierbar? Oder muss ich mich trennen und ihn einfach sich selbst überlassen? Wo er doch genau wie ich eine langfristige Beziehung mit allen Konsequenzen will?

Mit Lilastar scheine ich eine Leidensgenossin gefunden zu haben. Vielleicht kannst Du mir helfen, wie ich am besten in ein derart heikles Gespräch eingsteige? Vielleicht gibt es hier Mitleser, die sich wirklich mit "patologischem" Fetischismus auskennen?

Was kann ich tun? Kann ich überhaupt etwas tun?

Herzlichen Dank.

stieau?shxh


NACHTRAG zum vorherigen Beitrag.

lilastar scheint ja ausgestiegen zu sein. Die Diskussion wurde mir nur partiell angezeigt. Wie es scheint, lilastar ist nicht länger hier. Nun, ich bin dankbar über Ratschläge.

Gerne von Fetischisten. Nur... bitte, ich lehne seine Vorlieben nicht ab. Nur ich möchte auch vorkommen. Die Lösung kann ja nicht sein, dass ich mich zu 100 % aufgebe und ihn in seinen Phantasien bediene.

Gibt es nicht einen Weg, beides unter einen Hut zu bekommen?

ecr_Uaus_s


Liebe "Hamburgerin", ;-D

zu diesem Thema habe ich kurzfristig beschlossen, mich zu registrieren und dir aus Sicht eines Betroffenen zu antworten.

Ich würde mich selbst als kombinierten Bein/Fuß/Nylonfetischisten bezeichnen. Im Klartext heißt das, dass ich die Beine und Füße einer Frau als die erotischsten Körperteile ansehe und diese am liebsten in Nylons bzw. Feinstrümpfen/Feinstrumpfhose sehe und berühre. Ich denke also ähnlich wie dein Freund, nur dass es bei mir auch halterlose oder Strapse sein dürfen - und dass mir frisch gewaschene Füße (also ohne den typischen Fußgeruch) am liebsten sind.

Diese Vorlieben oder auch Fetische zu haben ist für die meisten Betroffenen nicht wirklich einfach - und natürlich erst recht nicht für den Partner, denn der Grat zwischen einem harmlosen Tick und einer krankhaften Neigung ist - gerade aus der Sichtweise der Partnerin - sehr schmal.

Ich finde es zunächst wirklich super, dass du dich überhaupt auf so etwas eingelassen hast. Ich kenne sehr viele Frauen, die wenn sie nur das Wort Fußfetischist oder Strumpfhosenfetischist hören angeekelt das Weite suchen und man meinen könnte diese Leute fressen kleine Kinder... :(v

Wenn man also als Mann zu dieser - übrigens gar nicht so kleinen - Gruppe von "Ausgestoßenen" gehört, ist es zunächst einmal wie ein Sechser im Lotto, eine Frau (wie dich) zu finden, die sich darauf einlässt. Das eigentliche Problem beginnt aber spätestens dann, wenn die Partnerin halt - verständlicherweise - auch mal keine Lust hat, sich entsprechend zu schmücken bzw. Angst hat, nur auf diesen Fetisch reduziert zu werden. Weil sich der Mann aber mittlerweile daran gewöhnt hat, dass es ja für seine Partnerin doch augenscheinlich bisher auch kein Problem war, wird er nun natürlich alles versuchen seine Frau/Freundin doch noch zu überzeugen. Denn er weiß ja, dass sie es ja grundsätzlich auch mitmacht - also kann das Problem ja sooo groß nicht sein! Und wenn er auf Granit stößt ist es für ihn wie eine Art Strafe. Das Hauptproblem dabei ist, dass wir Männer dabei nicht nachvollziehen können, dass die Frauen sich auf den Fetisch reduziert sehen. Denn wir lieben definitiv nicht nur die Strumpfhose oder nur den Fuß - wir lieben die Frau, der dieser bestrumpfte Fuß gehört. Und den finden wir besonders reizvoll.

Die meisten Männer stehen auf weibliche Brüste. Und davon die meisten auf besonders große. Das ist für Frauen normal, das wird in der Gesellschaft voll akzeptiert. Und immer mehr Frauen lassen die Silikonindustrie aufleben. Eine Frau hat normalerweise kein Problem, wenn ihr ein nettes Kompliment über ihr Dekolleté gemacht wird - aber sie wird einen ziemlich schräg ansehen, wenn man ihr ein Kompliment zu ihrem Fuß macht.

Sorry, ich bin abgeschweift... was ich eigentlich sagen wollte: Ich hatte vor einigen Jahren eine Partnerin, die glaube ich in ihrem ganzen Leben vielleicht eine Hand voll mal irgendeine Art von Feinstrümpfen oder Strumpfhosen getragen hat. Als ich ihr - gleich am Anfang unserer Beziehung - von meinem Fetisch gebeichtet habe, war ihr etwas derartiges komplett neu, hatte aber glücklicherweise kein Problem damit, mir ab und zu den Gefallen zu tun, zum Sex Strümpfe anzuziehen. Allerdings immer nur auf Bitte/Nachfrage meinerseits, was dann auch immer häufiger geschah. Als es dann auch bei uns irgendwann so war, dass sie sich vernachlässigt fühlte, haben wir uns auf einen Kompromiss geeinigt: Unsere Liebesakte begannen wir stets ohne Strümpfe oder sonstiges, und ich konzentrierte mich ganz auf sie, auf ihre Vorlieben. Ich ließ Beine und Füße weitestgehend außen vor und ging auf meine Partnerin ein. Der positive Nebeneffekt war, dass ich plötzlich auch wesentlich ausdauernder war, da ja meine Vorlieben zu der Zeit außer Acht gelassen wurden. Und im zweiten Teil, nachdem mein Schatz glücklich war (und ich natürlich auch, denn eine zufriedene Partnerin ist das Wichtigste) zog sich meine liebste ihre Nylonstrümpfe oder eine Strumpfhose an und ich bekam so auch noch meine speziellen Träume erfüllt.

Vielleicht wäre das ja auch eine Überlegung bei euch wert? Eine ansonsten glückliche Beziehung wegen diesen Problemen aufs Spiel zu setzen wäre mehr als schade!

Viel Glück und liebe Grüße,

der "Stuttgarter" *:)

maeandyo>u0x9


Gibt es nicht einen Weg, beides unter einen Hut zu bekommen?

@ sieaushh:

Ich glaube, das dein Freund auch ohne Fetisch einfach nur ein armes Egoistenkind ist, welches nicht über seinen Tellerrand schauen kann. Die zwei Dinge haben eigentlich nix miteinander zu tun :|N! Selbst wenn er keinen Fetisch hätte, würde er sich wie ein ausgewachsener Idiot benehmen :-/ :(v!

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