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Ma ne Frage an Männer mit Geliebter

fCunLkyt~own


das ist halt alles eine Scheiss-Situation. Man ist verheiratet, ggf. schon lange, kennt sich vielleicht noch länger, hat sich was gemeinsames aufgebaut, man mag sich, kommt super miteinander aus aber man lebt ggf. doch nur noch nebeneinander her weil man sich langsam und kaum spürbar auseinander gelebt hat. Dann trifft man jemanden der auf einmal einen wieder begeistert wie man es nicht mehr kannte. Auf einmal merkt man, was man unbewusst schon ggf. lange vermisst hat. Es muss noch nicht einmal Sex sein, es kann sein dass mam gemeinsame Hobbies hat, gemeinsam neue Sachen erlebt...aber sich wirklich von seiner Frau oder langjährigen Freundin zu trennen gelingt einem nicht, da man sich wie gesagt immer noch mag und gut miteinander klar kommt, ggf. sogar mit der ganzen Verwandschaft mit allen Freunden usw. Das kann ja Verbindungen haben bis ins Büro usw. Trotzdem kann man die neue Person lieben, vielleicht so gar mehr (wahrscheinlich eher anders) als mein seinen jetzigen Partner geliebt hat. Hier liegt die Krux...

k1anutxia


gibt es noch andere Komplikationen?

Arbeitet Ihr beispielsweise zusammen?

Oder seid Nachbarn bzw. lebt im selben Ort?

Gibt es einen großen Altersunterschied?

Das könnten weitere Punkte sein, wo es schwierig und schlimm werden könnte.

Was hat es mit dieser Sex-Sache auf sich? Womit hast Du ihm so eingeheizt?

Schöne Grüße

kanutia

T3opaz


....@zauberhaftes-wesen

ich bin zwar nicht männlich, kann mich aber voll in dich reindenken...

ich hab auch einen Geliebten, er ist verheiratet, hat 2 Kinder...ne eigene Firma...mit seiner Frau läuft gefühlsmässig und sexmässig nix mehr...

ich bin auch verheiratet, hab n Kind...wir können uns beide also nicht trennen von unseren Partnern (in dem Fall versteh ich es, welche Gründe für eine Nicht-trennung da sein können ) - Familie, Finanzen, alles aufzugeben....für eine Affäre.. ???

wobei ich seit fast einem Jahr meinen Geliebten habe und unsere Gefühle sehr stark zueinander sind...

ich auch schon versucht hab mich von ihm zu trennen..

es ist aber einfacher gesagt als getan... :-/

wobei, wenns bei meinem Lover nur um Sex gehen würde, hätte ich diese Beziehung schon lange beendet..weil ich auf der Suche nach Liebe bin...Sex hab ich mit meinem Mann...

die Liebe ..tja...wo isse hin ??

ich hoffe du triffst die richtige Entscheidung, manchesmal isses besser was laufen zu lassen, die Zeit entscheidet mit..oder hilft dir bei deiner Entscheidung

@:)

aUnti\clDimaxx


@Kurt

Finde ich sehr richtig, daß Du Deine Geliebte bzgl. Deiner Gefühle für Deine Frau nicht anlügst !

Ich selber bin an der Stelle sowieso für Ehrlichkeit (in alle Richtungen)

Heißt das, Du Deine Frau weiß ebenfalls, daß Du eine Geliebte hast? Verletzt sie das nicht?

KSurt


Heißt das, Du Deine Frau weiß ebenfalls, daß Du eine Geliebte hast? Verletzt sie das nicht?

Ja, sie weiß es.

Und ja, manchmal verletzt es sie ... es ist nicht immer klar, wieso, manchmal liegt es an der anderen Frau, die Angst, sie wolle mich ganz für sich (auch wenn das nicht so ist) ... mal verletzt es sie nicht.

Wenn es meine Frau verletzt, ist das so eine Konflikt-Situation, in der ich die Affäre beende.

Man muss dazu sagen, dass wir eine offene Ehe haben und sie auch ab und an eine Affäre hat.

Da mich das nicht verletzt, gibt es ihrerseits auch keine Einschränkungen und da die Männer meist eh nicht auf eine feste Beziehung aus sind, kommt es nur selten zu solchen Konflikt-Situationen.

LYastTing1 Loxver


Meine Story

Zu diesem Thema kann ich auch was beitragen.

Ich bin seit 22 Jahren verheiratet und habe 3 Kinder (2 davon erwachsen). Unser erstes Kind kam früh, wir studierten noch beide, kannten uns nicht lange. Wir passten eigentlich nicht wirklich gut zusammen, wenig gemeinsame Interessen, angefangen vom Sport über Musik und diverse andere Hobbies und vor allem beim Sex. Unser drittes Kind (ungeplant) hat unser Auseinanderleben zwar verzögert, aber letztlich nicht verhindern können.

So kam, was kommen musste: ich verliebte mich in eine Bekannte, zuerst eine Nacht, war total verwirrt, wusste nicht, was ich tun sollte. In meinem Inneren glaubte ich zu spüren, DAS ist sie, aber: Kinder (gut, 2 sind schon erwachsen, aber was ist mit der Kleinen?), Haus, Finanzen, gesellschaftliche Stellung, etc. Meine Frau und ich hatten schließlich trotz unserer nicht wenigen und kleinen Schwierigkeiten allerhand erreicht, aber trotzdem fehlte mir was: körperliche Zuneigung, Zärtlichkeit und erfüllender Sex. Wie oft hatte ich mit neben meiner Frau einen runtergeholt! Hatte mir dabei meine Frau vorgestellt. Dabei hätte mir ein bisschen Pepp schon genügt. Aber Dessous, Doggy, alles das war "pervers", an oral gar nicht zu denken! Auch ihr fehlte viel, was ich ihr nicht bieten konnte, was, das konnte ich allerdings nicht immer nachvollziehen und vieles, was sie vermisste, war unmittelbare Folge ihrer ständigen VErweigerung.

Und nun gab es sie plötzlich, die Frau, bei der das alles ganz problemlos möglich war. Ich war hin-und-her gerissen, meine Gefühle kannte ich nicht mehr, ich liebte sowohl meine Vergangenheit (meine Frau & Kinder & alles andere) als auch SIE (meine Zukunft ???). Ich wusste, dass ich mich für eine der beiden entscheiden musste, schaffte es aber letztlich nicht. Dann kam das 2. und 3. und x. Mal mit IHR und ich wusste, mit jedem Mal würde es noch schwieriger werden. Eines Tages fand meine Frau ein SMS von IHR und warf mich raus.

Seit 2 Jahren bin ich nun sicher (aber was heißt das schon), dass SIE meine Traumfrau ist. Ich bin allerdings immer noch nicht geschieden, weil ich mich mit meiner Ex noch nicht einigen konnte (sie will alles). Ich habe ein gutes dutzend Mal mit IHR Schluss gemacht und immer wieder kommen wir zum Schluss, dass - und ich hätte früher NIE für möglich gehalten, dass mit das einmal "passieren" könnte - wir zusammengehören.

Langer Rede, kurzer Sinn: Das Leben spielt oft verrückte Spielchen, leider sind wir nicht immer der Regisseur, sondern meist nur Marionetten.

Ok_o


Ich bin der Meinung man sollte dazu stehen was man tut. Und wenn Kinder im Spiel sind sollte man verdammt nochmal genug verantwortung aufbringen und eine Beziehung beenden wenn sie nicht funktioniert, das hin-und-her ist viel schlimmer.

a)nti"clUimxax


@Kurt

Danke für Deine offenen Worte.

Genau so wie Du sollte man es regeln.

S#ie[rva AIngxelina


@ lasting lover

Langer Rede, kurzer Sinn: Das Leben spielt oft verrückte Spielchen, leider sind wir nicht immer der Regisseur, sondern meist nur Marionetten

Der Satz gefällt mir :-) Ob man sich "fremdverliebt" kann man oft nicht steuern, lediglich sein Verhalten... und was dann das wirklich richtige Verhalten ist herauszufinden ist *nicht* so einfach wie es sich einige - wohl die meisten vorstellen.

Wichtig finde ich in dem Zusammenhang auch, dass eigentlich nur der beurteilen kann wie schwer es ist eine bestehende Familie mit minderjährigem Kind zu verlassen... und dass das eben auch eine Zeit bis zur Entscheidung brauchen kann...

Wichtig finde ich, dass man entweder mit offenen Karten spielt (soll heißen, alle Frauen wissen voneinander) oder das wenigstens nach einer Weile des Überlegens (die aber auch wirklich zu einem Entschluss führen muss) eine Entscheidung da ist.

Dass dieses "Überlegen" schon alleine über das "Wie" der Trennung länger dauern kann wenn man alles möglichst wenig verletzend für alle machen will... das ist für mich eher ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein.

Mir ist ehrlich ein Mann lieber, der lange überlegt wie er seine Ehefrau möglichst "schonend" verlässt, so hart das an sich schon ist - als dass er sie nach 25 Jahren Ehe von einem Tag auf den anderen verlässt und *hängenlässt*...

Du hast wohl ein wenig zu lange überlegt ;-) aber auch bei Dir gab es ja die buchstäbliche Lösung...

Ich habe festgestellt, dass es eben neben dem wirklich rücksichtslosen gewissenlosen Fremdgeher auch den Typen geht der gerade deshalb nicht sofort alles offen sagt und Schluss macht, *weil* er eben nicht von einem auf den anderen Tag schocken und verletzen will...

Oder eben den, der offen dazu steht und sagt "Ich liebe beide". Und obwohl ich für Ehrlichkeit bin... bekomme ich ein wenig Magenschmerzen dabei weil das für mich rücksichtsloser ist als die Variante in der ein Mann seine Trennung eben langsam vorbereitet.

Ich glaube mir wäre es lieber, mein Partner bereitete mich "schonender" auf eine Trennung vor, selbst wenn er längst eine Neue hätte - und ginge dann... Statt von einem Tag auf den anderen zu sagen "ich liebe auch noch eine andere Frau, lebe damit oder verlasse mich".

Das ist zwar fair aber auch um längen härter - für mein Gefühl - als wenn ein Mann seine Trennung vorbereitet, auch schon ankündigt er wolle sich bald trennen - und dann nach einer Weile eben auch vollzieht - während dieser Zeit zwar noch nichts von einer anderen Frau sagt, und eben erst *nach* der Beziehung ein offenes "Ich habe jemand kennengelernt" zeigt...

Jetzt bin ich in einer Beziehung in der es durchaus sein kann, dass wir entweder mal in die Polyamorie gehen... aber auch da weiß ich, ich *müsste* niemals einfach damit leben wenn mein Partner sich eine weitere Partnerin sucht - weil *wir* zusammen suchen, und das bedeutet, es muss dann eben auch für beide richtig sein - und er hat gerade in der Hinsicht auch schon verzichtet, selbst auf eine Frau für die er Gefühle entwickelt hatte... einfach weil es für mich nicht das Richtige war.

LG

Angelina

Z'otteKl"baxer


Also, ich war zwar noch nie in so einer Situation, aber ich glaube, der Ausdruck "Geliebte" ist doch allermeistens nur ein Etikettenschwindel, wenn der Partner noch in einer anderen, festen Beziehung steckt.

Eine "Geliebte" ist doch allenfalls eine "Begehrte".

Der Mann steckt in einer wunderbaren Situation... Warum sollte er motiviert sein, diese zu ändern?

Zu Hause eine alte Schachtel, die sich im Haushalt um Kinder kümmert, und außerhalb ein geiles, knackiges Naivchen, mit dem sich weiß sonst was anstellen lässt... Wo ist das Problem? 8-)

Der Mann wird nicht bestrebt sein, irgend etwas zu ändern, denn: Er hat doch alles! Eine Statusänderung kann für ihn nur eine "Verschlechterung" bedeuten.

Zu Hause die Schachtel, mit der zwar seit Jahren nix mehr läuft, aber mit der zumindest eine Art "Waffenstillstand" ausgehandelt wurde. Sie macht die Wäsche für ihn, damit der bei Dir schön adrett auflaufen kann - wenn das mal kein Service ist. :)^

- Warum sollte er daran interessiert sein, dass sie davon erfährt?

Er muss sich nicht mit Deinen Alltagssorgen auseinandersetzen, er hat nur Deine Sonnenseite...

- Warum sollte er das ändern wollen zu Gunsten einer "Zweitauflage" von dem, was er bereits zu Hause hat?

Er müsste sein haus aufgeben, Alimente und Unterhalt zahlen, je nach sozialem Umfeld auch gesellschaftlich oder gar beruflich Nachteile hinnehmen.

- Warum sollte er das in Kauf nehmen wollen?

Nee, er hat einfach keinen Grund, was zu ändern.

Wenn er Dich wirklich lieben würde, dann wäre es vielleicht etwas anderes, aber die harte Wahrheit ist:

Ein Leben mit Dir ist es ihm schlicht und ergreifend nicht wert, die Nachteile in Kauf zu nehmen.

Sein jetztiges Leben ist ihm einfach wertvoller als eine Zukunft mit Dir.

Fertig.

Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele - aber dann war eben wirklich Liebe im Spiel. @:)

Normalerweise aber ist das sicherlich nicht der Fall.

S6ierva MAngelixna


@ zottelbaer

Hallo

mit Sicherheit gibt es viele Männer und Frauen (!) die das Thema Geliebte so sehen wie Du das beschreibst.

Also, ich war zwar noch nie in so einer Situation, aber ich glaube, der Ausdruck "Geliebte" ist doch allermeistens nur ein Etikettenschwindel, wenn der Partner noch in einer anderen, festen Beziehung steckt.

Da kenne ich aber ganz ehrlich allzu viele "Ausnahmen" ;-) bei denen es ganz klar Liebe ist... und das Komplizierte daran, eben Liebe für beide Frauen oder beide Männer.

Das ist dann ein Punkt der es komplizierter macht als wenn jemand einfach nur "Egoschwein" ist.

Eine "Geliebte" ist doch allenfalls eine "Begehrte".

Das trifft für viele zu, wohl auch häufig, aber ich bin der Überzeugung, es ist sehr häufig eben doch Liebe...

Nur, man kann auch mehr als einen Menschen lieben.

Der Mann steckt in einer wunderbaren Situation... Warum sollte er motiviert sein, diese zu ändern?

Sein Gewissen, das Verantwortungsbewusstsein, der Stress das alles zu organisieren und gegebenfalls geheimzuhalten, die Tatsache, das fast jede Frau irgendwann ahnt dass sie betrogen wird...

Zu Hause eine alte Schachtel, die sich im Haushalt um Kinder kümmert, und außerhalb ein geiles, knackiges Naivchen, mit dem sich weiß sonst was anstellen lässt... Wo ist das Problem?

Ehrlich gesagt ist das ein Klischee. Hast Du schon mal "reale" Geliebte gesehen und nicht nur die aus dem Kino und dem Fernsehen?

Du würdest die wundern!

Da ist die "alte Schachtel" sogar jung und hübsch, aber man versteht sich nicht mehr wirklich mit ihr - möchte aber weder die Kinder verlieren noch sie mit der Erziehung alleine lassen...

Und dann die Geliebte - sorry, Dir Deine Illusionen zu rauben, aber was glaubst Du, wieviele Geliebte vielleicht sogar "hässlicher" sind als die Ehefrauen?

Weniger jung, weniger hübsch, aber dafür vielleicht warmherziger und vor allem einfach in diese Phase des Lebens mehr auf der Wellenlänge als die vor 20 Jahren Geheiratete ???

Du solltest Dich von Klischees lösen. Natürlich wird jeder Mann der eine Geliebte hat sagen, dass diese viel, viel hübscher ist als seine Frau. Wer würde schon zugeben, dass ihm dann oft vor allem die menschliche Wärme und das Verständnis fehlt - und der Sex mit der Geliebten dann tatsächlich besser ist aber nicht nur weil die vielleicht verständnisvoller auf seine Wünsche reagiert, sondern auch weil es eben eine junge, frische Liebe ist - und nicht eine eingeschlafene von vor 20 Jahren ???

Der Mann wird nicht bestrebt sein, irgend etwas zu ändern, denn: Er hat doch alles! Eine Statusänderung kann für ihn nur eine "Verschlechterung" bedeuten.

Kann. Muss aber nicht. Auch das habe ich schon oft ganz anders mitbekommen.

Zu Hause die Schachtel, mit der zwar seit Jahren nix mehr läuft, aber mit der zumindest eine Art "Waffenstillstand" ausgehandelt wurde. Sie macht die Wäsche für ihn, damit der bei Dir schön adrett auflaufen kann - wenn das mal kein Service ist.

Zwar wieder Klischee, aber ja, auch das gibt es. Nur ist es eben nicht gleich eine Grundregel, dass das so läuft nur weil es bei vielen so ist...

Warum sollte er daran interessiert sein, dass sie davon erfährt?

Weil er selbst frei sein will um mit der Frau mit der er sich besser versteht und die ihn besser versteht - und die er ganz einfach liebt - zusammensein zu können.

Und nicht zuletzt um dieses Versteckspiel hinter sich zu haben das jeden normalen Menschen rädert - denn ein Gewissen kann man nur in den Hintergrund schieben und behaupten, es sei nicht da.

Zwicken tut es meiner Meinung nach fast alle Fremdgeher. Da ist es eher schon die Ausnahme dass da jemand wirklich so gewissenlos ist wie er vorgibt.

Auch das ist ganz schön Fassade... um sich eben mit Kritik nicht auseinandersetzen zu müssen sagt so ein Mann dann eben "Ich habe kein schlechtes Gewissen"... Das ist einfacher als inhaltlich auseinanderzutüfteln was er denn jetzt da hat, wenn kein schlechtes Gewissen...

Er muss sich nicht mit Deinen Alltagssorgen auseinandersetzen, er hat nur Deine Sonnenseite...

Au weia, Du hast wirklich noch nie eine solche Beziehung gehabt, oder?

Ich gebe Dir das hiermit schriftlich: Auch Geliebte laden ihren Alltagsschrott bei ihrem Partner ab... da ist es völlig gleichgültig ob der nun mit einer anderen verheiratet ist oder nicht.

Das ist wieder so ein Klischee. Klar, es gibt auch die Männer die dann nichts Negatives hören wollen von Deinem Alltag.

Aber dass sind dann auch die, mit denen sich eine Frau dann nicht näher einlässt - weil dann ziemlich schnell klar ist, das er wirklich nur Sex will.

Auch das kenne ich anders als Du es beschreibst.

Warum sollte er das ändern wollen zu Gunsten einer "Zweitauflage" von dem, was er bereits zu Hause hat?

Ganz einfach: Weil Menschen nicht gleich sind und er in der "neuen Frau" einfach etwas Anderes und für sich Besseres gefunden hat als er bisher hatte.

Zweitauflage hört sich so nach "Kopie" an. Und eine Kopie seiner Frau sucht sich kein Mann.

Er müsste sein haus aufgeben, Alimente und Unterhalt zahlen, je nach sozialem Umfeld auch gesellschaftlich oder gar beruflich Nachteile hinnehmen.

- Warum sollte er das in Kauf nehmen wollen?

Wenn es Liebe ist - dann darum. Und es ist eben doch häufig auch Liebe. Was zu entscheiden ist, ist eben ob die Liebe zur Geliebten größer ist als die zur Frau, wenn die zur Frau noch existent ist...

Nee, er hat einfach keinen Grund, was zu ändern.

Nur, wenn man alle über einen Kamm schert oder meint, es wären die "meisten" Fremdgeher die nicht wirklich lieben. Und *das* ist allerhöchstens Gerüchteküche...

Ich kenne da eben wie gesagt allzu viele Gegenbeispiele...

Wenn er Dich wirklich lieben würde, dann wäre es vielleicht etwas anderes, aber die harte Wahrheit ist: Ein Leben mit Dir ist es ihm schlicht und ergreifend nicht wert, die Nachteile in Kauf zu nehmen.

Klar, wenn es nicht Liebe ist... aber auch nur das. Und das kann nur er- und nur er - selbst beurteilen.

Sein jetztiges Leben ist ihm einfach wertvoller als eine Zukunft mit Dir. Fertig.

Das kannst Du doch gar nicht beurteilen, oder bist Du Hellseher ???

Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele - aber dann war eben wirklich Liebe im Spiel.

Und zwar mehr als Du glaubst... mir scheint, Du hältst das für die Ausnahme von der Regel. Ich denke, es sind mindestens 50 % - nach meinen Beobachtungen im Bekannten- , Kollegen- und Freundeskreis - in denen es eben *doch* Liebe ist und wo eben die einzige Frage ist: Wen liebe ich nun *mehr*?

Normalerweise aber ist das sicherlich nicht der Fall.

Das sehe ich nicht so.

Außerdem... gibt es keine Normen in dem Bereich. Die Statistik kann ihr im Endeffekt herzlich egal sein, es kommt darauf an, was in diesem konkreten Fall *er* fühlt... und nicht darauf, ob das jetzt unwahrscheinlich oder wahrscheinlich ist.

Menschen bekommen schließlich auch keine halben Kinder, auch wenn man pro Kopf heute 1,37 Kinder pro Frau bekommt

(Ganz nebenbei, die Zahl ist von 2004, wer nachlesen will:

[[http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Familienforschung/s_2114.html]] )

Statistiken sind in dem Moment egal in dem man selbst eben die "Ausnahme" erlebt. Und ich komme zum Beispiel habe sieben Geschwister, meine Geschwister haben bis auf eine alle ein bis vier Kinder - also "entgegen" allen Statistiken...

Lange Rede kurzer Sinn: Man kann es sich nicht so einfach machen - nicht von der Statistik auf den Fall hier schließen. Selbst wenn es 99 % wären die eben nicht wirklich lieben (was ich für absoluten Blödsinn halte) könnte er immer noch Bestandteil des restlichen 1 % sein...

Diese Hoffnung sollte man niemandem nehmen...

LG

Angelina

die in der Hinsicht ein wenig optimistischer denkt - aus Erfahrung, aus Beobachtung und eigenem Erleben

Zottelbaer

Z'ot8telBb~aexr


@ Angelina:

Ich gebe zu, manchmal male ich absichtlich schwarz-weiß und etwas klischeehaft - ich dachte, das wäre in dieser Art und Weise als Stilmittel kenntlich gewesen, weil es mir dann einfacher fällt, Dinge auf den Punkt zu bringen. ;-)

Was Du schreibst, ist ja alles richtig - wenn wahre Liebe im Spiel ist. ;-) Insofern widersprichst Du mir gar nicht mal.

Ist Dir schon aufgefallen, dass Du mir fast immer erst widersprichst, um dann "Gründe" dafür aufzuzählen, dass ein Mann seine Ehefrau doch verlassen könnte?

Im vorliegenden Fall verlässt er sie aber offensichtlich nicht. ;-)

Somit scheinen Deine Argumente auf die Situation der Threaderstellerin weniger anwendbar zu sein als die meinigen.

Quintessenz bleibt: Ein Mann, der seine derzeitige Situation nicht zu Gunsten des offiziellen Zusammenlebens mit seiner Geliebten ändern will, empfindet seine derzeitige Sitiation - nach Abwägung aller Vor- und Nachteile - offenbar als positiver als die Alternative.

Diesem Satz kann man einfach nicht widersprechen. ;-D

Und er ist nicht statitisch hergeleitet, sondern logisch, so dass man gar keine "Geliebtenerfahrung" benötigt, um dessen Gültigkeit zu erkennen. ;-)

Stiertva MAn,gelina


Ist Dir schon aufgefallen, dass Du mir fast immer erst widersprichst, um dann "Gründe" dafür aufzuzählen, dass ein Mann seine Ehefrau doch verlassen könnte?

Im vorliegenden Fall verlässt er sie aber offensichtlich nicht.

Da hast Du Recht - weil Du immer konsequent Argumente dafür bringst, dass ein Mann seine Frau dann normalerweise eben nicht verlässt

Quintessenz bleibt: Ein Mann, der seine derzeitige Situation nicht zu Gunsten des offiziellen Zusammenlebens mit seiner Geliebten ändern will, empfindet seine derzeitige Sitiation - nach Abwägung aller Vor- und Nachteile - offenbar als positiver als die Alternative

Hm... das sehe ich ehrlich gesagt auch anders... Man kann auch ganz generell völlig zwischen zwei Möglichkeiten hin- und herwanken und jahrelang nach der richtigen Variante suchen...

Nur, dass es eben die "ideale" Variante nicht immer gibt... viele bleiben dann eben in diesem Schwebezustand hängen...

Man glaubt einfach nicht wie viele Menschen es gibt denen solche Entscheidungen schlichtweg so schwer fallen das sie eben nicht so leicht innerhalb von ein paar Monaten eine derartige Entscheidung treffen können.

Das hat in meinen Augen nicht grundsätzlich etwas damit zu tun, dass er seine derzeitige Situation per se besonders prickelnd fände...

Kennst Du es nicht, dass man gelähmt vor etwas steht - einer Angelegenheit - und einfach keine wirkliche Lösung findet, sich irgendwie nicht "traut" draufloszuhandeln... und dass einen das auch mal davon abhalten kann überhaupt irgendetwas an einer an sich nicht mehr erträglichen Situation zu ändern?

Gerade das muss ich sagen kenne ich aus anderen Bereichen von mir selbst nur zu gut - und ja, auch da ging und geht es um Dinge die sich über Jahre hinzogen/hinziehen...

Natürlich kann es sein, dass er einer von denjenigen ist, die sich einfach nicht aus dem angestammten "Nest" wegbewegen wollen weil das Risiko, dass das neue nicht so stabil hält, auch wenn es von weitem Kuscheliger aussieht als das alte, eben für sie zu groß erscheint...

Schwarzweißmalen mag zwar manches vereinfachen aber es ist in meinen Augen nie gut, dabei aus den Augen zu verlieren dass Menschen eben nicht schwarzweiß sind...

LG

Angelina

ZXotteolbaer


Da hast Du Recht - weil Du immer konsequent Argumente dafür bringst, dass ein Mann seine Frau dann normalerweise eben nicht verlässt

Ich gehe vor allem vom vorliegenden Fall aus - und in diesem verlässt der Mann seine Frau ja offensichtlich nicht.

Das ist keine Annahme von mir, sonder die von der Threaderstellerin geschilderte Realität.

Da kann ich nun mal rein gar nichts für, dass kannst Du mir unmöglich zum Vorwurf machen - nur dann, wen ich besagter Mann wäre, und das bin ich definitv nicht. 8-)

Schwarzweißmalen mag zwar manches vereinfachen aber es ist in meinen Augen nie gut, dabei aus den Augen zu verlieren dass Menschen eben nicht schwarzweiß sind...

Kategorisieren hilft aber bei der Erfassung von komplexer Wirklichkeit, die zur Erfassung sonst eigentlich zu komplex ist...

Der Kern eines Problemes wird oft nur dann erkennbar, wenn das ganze "Gestrüpp" drumherum "weggeschnitten" wird...

Sicher, der Preis ist, dass das Gesamtblid nicht unverfälscht sein kann. Der Vorteil aber ist, dass der Fokus nicht nur auf Nebenschauplätze fällt.

Das hat in meinen Augen nicht grundsätzlich etwas damit zu tun, dass er seine derzeitige Situation per se besonders prickelnd fände...

Nein, er mag sie als äußerst belastend empfinden - aber offensichtlich als nicht so belastend, wie die Konsequenzen, die eine Trennung mit sich brächte...

Wenn er nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, und er scheidet sich für die Pest - dann empfindet er die Pest eben immer noch vorteilhafter als die Cholera...

Oj_o


*aaargh* das wird mir zu unuebersichtlich hier zu viel arbeit das alles zu lesen *:)

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