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Empörung über gewisse Praktiken bei Jugendlichen

LFilao-alleini-zuhaus


Konnte nicht alles nachlesen, aber:

Ich denke, sowohl Homosexualität als auch BDSM-Neigung sind während der sexuellen Entwicklung (teils frühkindlich, teils erst in der Pubertät) entstandene Prägungen.

Für Homosexualität stimmt das auf jeden Fall nicht. Es ist mittlerweile (wie lange schon, weiß ich nicht) wissenschaftlich erforscht, dass diese "Veranlagung" genetisch bedingt ist, aslo nix mit Prägung oder Sozialisation oder sonstwas zu tun hat.

Für so manche Eltern, die sich jahrelang gefragt haben "Was haben wir in der Erziehung bloß falsch gemacht?" vielleicht eine gewisse Beruhigung - oder Grund zum Verzweifeln, weil man ihr/ihm das ja dann sicher nicht mehr ausreden kann ;-)

k|usccheligxe


Habe im Moment nicht die Zeit mir alle vorherigen Beiträge durchzulesen. Deswegen schon mal sorry, falls ich hier was schreibe was schon ausdiskutiert worden ist.

Was mich an dem "zu jung für dies und jenes" stört ist, das bei den meisten Beiträgen in dieser Richtung schon ganz offensichtlich in den Aussagen wird, das da keine Grundkenntnisse über den eigenen Körper, den des Partners vorhanden sind. Viele äussern sich noch so dermassen unreif und "dumm" das sich mir die Nackenhaare sträuben.

Nichts gegen ein abwechslungsreiches Sexualleben.

Aber ich finde, das für viele "Praktiken" auch eine gewisse Reife nötig oder wünschenwert wäre. Das man sich selber, seine und die Grenzen des anderen kennt und die möglichen Konsequenzen daraus absehen kann. Wie kann das vorhanden sein, wenn man erst soooo jung ist? Wo soll all das erworben worden sein, wenn nicht im Laufe der Jahre und Erfahrungen??

Wie kann ein 14 jähriges Wesen absehen, was passiert wenn es sich für ein Gang Bang entscheidet oder was aus einer Beziehung werden kann, wenn man sich leichtfertig für einen Dreier entscheidet?

Wer die nötige Reife hat, sich für alle erdenklichen Sexpraktiken zu entscheiden, soll das gerne tun, aber wer noch nicht mal Grundlagenkenntniss hat, sollte sich vielleicht doch noch etwas auf den Bio Unterricht konzentrieren, damit derjenige wenigstens erstmal die allerersten Kenntnisse hat.

LMila-a~lleQin-zxuhaus


An Rückenmarkschwund aufgrund von Onanie glaubt wohl mittlerweile niemand mehr...

Weit gefehlt! Es gibt immer noch jede Menge (bis zu 70 % bei Umfragen auf der Straße, und zwar in unserer aufgeklärten BRD!) Jugendliche, die z. B. glauben, ein Tampon sei ein sicheres Verhütungsmittel etc.! Kaum zu glauben, aber leider wahr!

Ich frage mich da schon, was diese Jugendlichen (12- bis 16-Jährige) während des Aufklärungsunterrichts, der in dt. Schulen m. W. mittlerweile Standard ist, gemacht haben? Vielleicht gefummelt, geschwänzt, geschlafen? %-| Zugehört haben sie jedenfalls wohl nicht :(v Denn so schlecht kann der Unterricht wohl kaum gewesen sein, dass nicht einmal elementares Grundwissen rübergekommen ist :-/

PXumu9ck(l_x65


nicht einmal elementares Grundwissen rübergekommen

Genau da liegt das Problem... Diese Jungchen wollen cool wirken und gross sein, verwechseln aber dabei Einbildung mit Wissen...

k#usc"heelixge


genau das ist es, was ich meine und was mich bei diesen unreifen "Teenie Storys" so ankotzt

:)^

sGhrixms


kuschelige

Nicht nur Dich!!!

s7chli(mmer( PFinxger


sorry liq!!!

Liebe liq,

es war nicht meine Absicht hier jemandem auf die Füsse zu treten, oder Dich gar persönlich anzugreifen (Hab ja, wie Ihr richtig bemerkt habt, nicht mal Dein Profil gelesen).

Sollte das falsch rüber gekommen sein, bitte ich um Entschuldigung.

Ersetze einfach das "bis dahin wünsche ich Dir, liebe liq..." durch "bis dahin wünsche ich allen 14jährigen, die jetzt schon alles ausprobieren müssen..." dann passts wieder.

Ich wollte lediglich meine Meinung zum Thema "Sollte eine 14jährige schon Analsex etc. haben" auf eine ironische Art zum Ausdruck bringen. Also keine Sorge: Ich geil mich hier weder an den Beiträgen auf, noch stehe ich auf 5kg-Kugeln (sind die wirklich so schwer?? Deshalb hab ich immer nur ne Sieger-Urkunde gekriegt) in ner Frau oder nem Mann. Ich hab nichts gegen Analsex, sondern geniesse ihn als lustvollen Teil meiner Sexualität in einer langjährigen, monogamen Ehe. Ich liebe meine Frau, die mir 4 wundervolle Jungs geschenkt hat (wird langsam mal Zeit für ein Mädchen) und lebe nach dem Motto: jeder soll nach seiner Fasson (schreibt man das so?? Wer kann das mal für mich rauskriegen) glücklich sein. Im Übrigen war ich auch nicht wirklich kotzen, wer hätte das gedacht??

Aber, geht das nur mir so?? Bin ich zu alt für diese Welt??

Muss immer alles härter und schneller werden??

Muss ein 4jähriger den ganzen Tag vorm Fernseher sitzen und die "Power Rangers" gucken??

Muss eine 6jährige schon das Wort "ficken" kennen??

Muss ein 8jähriger irgendwelche Brutalo-Spiele am PC spielen??

Muss eine 10jährige rauchen?? Ein 12jähriger kiffen??

Muss eine 14jährige sich schon anpinkeln oder anal poppen lassen??

Muss eine 16jährige eventuell schon schwanger werden??

Wie gesagt: Soll jeder nach seiner Fasson (wie schreibt mans nun??) glücklich werden. Also nicht böse sein, liebe liq.

P.S. Ich wünsche Dir wirklich aufrichtig ein Baby (wolltest Du doch mal irgendwann, oder?). Es gibt nix schöneres. Nicht mal Analsex ;-)

L&iloao-Mä@d!le


OT: Fasson ist richtig

Hast du keinen DUDEN, schlimmer Finger ???

CSyb[erxbird


@ Lila-allein-zuhaus

Es ist mittlerweile (wie lange schon, weiß ich nicht) wissenschaftlich erforscht, dass diese "Veranlagung" genetisch bedingt ist, aslo nix mit Prägung oder Sozialisation oder sonstwas zu tun hat.

Nein, ist es definitiv nicht. Alle paar Jahre macht sich wieder ein Wissenschaftler mit dieser These wichtig, doch das Aufstellen einer strittigen These ist weit entfernt von einem Beleg.

Ich gehe mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft konform, dass es vermutlich genetische Faktoren geben mag, die Homosexualität begünstigen, doch an eine genetisch vorgegebene Neigung zur Homosexualität glaube ich allein deshalb nicht, da ich mir nicht vorstellen kann, wie diese Gene mehrere Generationen überstehen sollten. Denn ich zweifle mal daran, dass Homosexuelle über mehrere Generationen lückenlos Nachkommen haben.

Selbst die Theorien der Begünstigung von homosexueller Neigung durch Stresshormone während der Schwangerschaft halte ich für plausibler als die These der Vererbung.

d0eorschxlauch


O.o

also as ihr da alles schreibt denke ich das die erwachsene die jungend von heute nurnoch als hormon geile affen sehen ;-D

seht euch um!!

gibt es IRGENTWO einen ort an dem NICHT über sex geredet wird?

und heutzutage werden di etabus immer weniger

aber wie lange dauert es wohl bis sex in der öffentlichkeit nicht mehr als belästigung gesehen wird ???

S;unSu1nSuxn


Ich habe die Beiträge bis hier jetzt auch nicht gelesen. Generell denke ich, dass jeder das tun dürfen sollte, wofür er sich bereit fühlt. Was mir viel mehr sorgen macht als das eigentliche Thema dieses Fadens ist die zunehmende öffentliche zur-Schau-Stellung von Sexualität und auch Sex selbst. Letztens hae ich einen Bericht gesehen, in dem Paare sich in Diskotheke für Geld auf der Bühne ausgezogen habe und angefangen haben, Petting zu machen. Andere hatte live Sex auf der Bühne (hinter einem Tuch, aber man konnte die Schatten sehr gut sehen.

Ich war mehr als schockiert, weil ich finde, das Sex ins Privatleben gehört oder zumindest etwas sein sollte, dass man mit seinem Partner teilt und nicht mit einer Horde betrunkener Teenies bei lauter Techno-Musik. Außerdem stellt sich mir die Frage, wohin das führt, also was die Jungendlichen für ein Bild von Sex vermittelt bekommen?

LG Sun

Leila-RMädle


@Cyberbird

Kann dir leider meine Quelle nicht mehr nennen, aber: "genetisch bedingt" bedeutet nicht zwangsweise vererbt (das wäre wirklich Quatsch, da gebe ich dir Recht), sondern dass z. B. irgendwelche Mutationen an einem Gen auftreten, die dann eine homosexuelle Neigung "bewirken".

Genauer kann ich es nicht erklären, der Bio-Unterricht liegt bei mir schon eine ganze Weile zurück - aber ich fand das sehr spannend damals.

Zitat: "Homosexualität ist ein Teil der natürlichen Variationsbreite der menschlichen Spezies und in keinster Weise pathologisch, weder körperlich noch mental. Die Ursachen für Homosexualität sind genetisch; 1993 gelang es dem Team um Dean Hamer, den Genlokus (Xq 28) ausfindig zu machen, auf dem vermutlich die entsprechende genetische Veranlagung zu finden ist. Die Ergebnisse sind – soweit ich weiß – bis jetzt noch nicht endgültig bestätigt, aber an der grundlegenden "Natürlichkeit" der homosexuellen Orientierung kann kein Zweifel bestehen."

Quelle: [[http://www.skeptischeecke.de/Worterbuch/Alphawellen/Beloffismus/Mythen_uber_Homosexualitat/mythen_uber_homosexualitat.html]]

SXierva QAngelixna


@ Lila-Mädle

"genetisch bedingt" bedeutet nicht zwangsweise vererbt

Ein interessanter Gedanke.

Vor allem weil es so ist das man auch ein abweichendes, mutiertes Gen nicht unbedingt als pathologisch definieren kann...

LCovHxus


Sex in der Öffentlichkeit

Sunsunsun schreibt:

ich finde, dass Sex ins Privatleben gehört

Auch med1 ist ja Öffentlichkeit ;-)

Ich sehe drei Formen von Sex an der Öffentlichkeit:

1.) Das älteste Gewerbe - nicht nur Prostitution, Sex als Geschäft allgemein

2.) Die moralische Bewertung: Man soll, soll nicht, darf, darf nicht, auch das weite Feld der entsprechend motivierten Empörung.

3.) Die Präsentation von Möglichkeiten, Möglichkeiten und noch mehr Möglichkeiten.

Von 1.) reden wir hier nicht. Ich denke, was wir in den letzten Jahren erlebt haben, ist ein Übergang von abnehmendem 2.) und zunehmenden 3.)

Der Vorteil von 2.) war, dass die gesellschaftliche Normierung der Sexualität Sicherheit in die Mehrzahl der privaten Schlafzimmer gebracht hat, der Preis wurde von einer Minderzahl mit Schuldgefühlen bezahlt.

Der Nachteil von 3.) ist nun, dass viele mit der Freiheit, die sich als Auswahl aus den Möglichkeiten ergibt, gar nicht recht umgehen können. Freiheit macht Verhandlung nötig. Aus den Möglichkeiten wird das Erlaubte durch Vereinbarung ausgewählt. Oder anders: Erlaubt ist, was vereinbart ist. Die Situation: "Ich will, ich will nicht, ich weiß gar nicht was ich will - und dir geht's genauso; nun lasst uns unser Sexleben gestalten" ist ungleich komplexer als "Das ist erlaubt, das ist verboten und das gilt für uns beide. Diskussion überflüssig, lasst uns - in diesem Rahmen - zu Sache kommen."

Wie schön, kreativ und lohnenswert der Weg der Freiheit ist, wird für mich auch in diesem wunderbaren Forum deutlich. :)^

S;utnISun)Suxn


Auch med1 ist ja Öffentlichkeit

Ja da hast du natürlich recht 8-), allerdings stellen wir uns nicht zu Schau, naja, vll im Übertragenen Sinne.

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