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Empörung über gewisse Praktiken bei Jugendlichen

S[chwaLrze ?Madonna


danke liq

aber zumindest meine beiträge waren ja mal völlig OT.. |-o

Pbuxmucckl_x65


dass menschen, genauer gesagt frauen, viel zu wenig sex haben. zumindest mit mir

Ergo, es muss an dir liegen :-p

T*heor+ieUphilixster


Ergo, es muss an dir liegen

nein, das liegt an globalisierung und windchester-kapitalismus, sowie an der sich ausbreitenden bolschewistischen pest. jaja...

PVumNucklQ_65


nein, das liegt an globalisierung und windchester-kapitalismus, sowie an der sich ausbreitenden bolschewistischen pest. jaja...

ERRARE HUMANUM EST ;-)

T3heor{iephBilistexr


homo sum, humani nihil a me alienum puto.

J_ürgenx M


Homosexualität

Kurz mal zu dem Thema, dass vor einigen Beiträgen angerissen wurde. Ich gehe nicht von einer genetischen Ursache der Homosexualität aus. Selbst wenn es in der Evolution einen Vorteil für Homosexualität gibt, ist sie schwer Vererbbar. Soweit ich mich mal durch die Fachliteratur gequält habe wird die sexuelle Ausprägung eines Menschen durch Hormongaben im Mutterleib bedingt. So ist es durchaus möglich, dass als Extrem die Ausbildung der Sexualorgane von der genetischen Anlage abweicht (-> z.B. sogenannte Y-Mädchen).

Weiterhin habe ich einen interessanten Bericht gesehen, in dem es wissenschaftlern gelungen ist an Reaktionen im Gehirn die sexuelle Ausrichtung auf ein bestimmtes Geschlecht zu messen. Aus der Messung wurde geschlossen, dass das Verhalten nicht antrainiert war. Leider wurde hier nicht darauf eingegangen, wie der Schuss gezogen wurde. Leider fehlt unserem Fernsehen in 99,9% der Fälle der Tiefgang :(v.

Nun zum ursprünglichen Thema. Nach dem Eingangsbeitrag war mir sofort klar, dass man die Sexualität von Jugentlichen nicht limitieren oder unterdrücken darf. Wer Lust hat, darf machen was er will. Aber je weiter ich mich im Threat durchgearbeitet habe umso mehr habe ich an der ersten Einschätzung gezweifelt.

Kinder und Jugentliche müssen von den Eltern und der Gesellschaft zu mündigen Bürgern erzogen werden. Solange der Vorgang nicht abgeschlossen ist sind sie daher keine mündigen Bürger. Die Entwicklung vollzieht sich nicht von heute auf morgen. Daher werden Grenzen definiert, an denen mehr Rechte und und natürlich auch Verantwortung auf die Heranwachsenden übergehen.

Ob hier das Lebensalter ein ausreichendes Kriterium ist, oder ein Test erforderlich ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Das Wahlrecht ist z.B. nur an das Lebensalter gekoppelt. Auto fahren darf man erst nach einer Prüfung.

In der Sexualität gibt es von Gesetzgeber definierte Altersgrenzen. Gerade bei Jugentlichen kann natürlich das entwicklungstechnische Alter deutlich von dem Lebensalter abweichen. Die Grenzen halte ich aber im großen und ganzen für OK.

Die eigentlichen Praktiken zu limitieren halte ich eigentlich für Schwachsinn. Vor allem ist es wohl schwer zu prüfen, was wer wann praktiziert. Wir können ja den Eltern schlecht zumuten daneben zu stehen. In der Realität wird es ja wohl schon nicht möglich sein einen Teenager von sexuellen Aktivitäten jedweder Art abzuhalten. Immerhin ist der Sexualtrieb einer der stärksten.

Die eigentliche Stellschraube ist die Erziehung. Eltern und andere müssen den Jugentlichen eine verantwortungsvolle Umgangsweise mit der Sexualität beibringen. Ob das bei allen Menschen funktioniert? - Wahrscheinlich nicht.

Jürgen

Pmumubckl~_65


homo sum, humani nihil a me alienum puto

Denkst du? Das glaub ich kaum, zumal man mit zunehmendem Alter noch dazu lernt (oder lernen sollte)... Und so alt, bis du nun auch wieder nicht

P:uDmuc6kl_6x5


homo sum

Soweit bin ich einverstanden ;-D

c]l+am3


Wenn ich es richtig verstanden habe, war die Ausgangsfrage warum bestimmte Neigungen und Techniken in den Fragen mit dem Alter verknüpft wurden.

Wenn man berücksichtigt, daß in der Generation vorher, schlimmstenfalls noch eine weiter zurück, wenn überhaupt, die BRAVO solche Fragen angerissen hat. Geschweige denn jemand daran gedacht, schon gar nicht gewagt hätte solche Praktiken auch auszuporbieren.

P umucJklq_6x5


Um was auszuprobieren

muss man erst davon gehört haben... Das Problem unserer Jugend ist die Überflutung mit solchen Informationen. Und die Meinung, man müsse möglichst früh alles gemacht haben, um vor den Kumpels cool zu wirken.

Das verhindert ein altersgerechtes nach und nach Entdecken :-/

s1hrixms


Pumuckl_65

Wau gut gesprochen :)^ @:)

L6ila-M%ädle


Das verhindert ein altersgerechtes nach und nach Entdecken

Das finde ich auch schade. Denn sonst müsste man sich kaum Sorgen machen, dass die Jugendlichen Dinge ausprobieren (für die sie seelisch noch nicht reif sind), weil sie denken, das gehöre dazu und sie müssten das auch machen, um mitreden zu können.

Wobei man sich da fragen muss: Warum treiben sich die Jugendlichen denn auf den einschlägigen Seiten/Foren rum? Langeweile? Gruppendruck? Haben sie sonst keine interessanten Themen? Fühlen sie sich nicht ernst genommen? Warum ist der Profilierungsdruck so groß (geworden)?

Meine Jugend ist schon gut 20 Jahre her, in "meinen Kreisen" war Sex absolut kein Thema, außer im Zweiergespräch mit der besten Freundin vielleicht. Ob das nur an meinem Umfeld lag (Gymnasium)? Oder hat sich das mit der Zeit so krass gewandelt? Nur durchs Internet? Durch den freizügigeren Umgang mit Sexualität in den Medien (TV, Kino) generell?

Mir ist z. B. aufgefallen, dass in Krimis oder Serien (und zwar auch in öffentlich-rechtlichen) heute nicht mehr "das Licht ausgeht", wenn irgendeine Bettszene kommt. Da ist ein ziemliches Gewühle in den Laken oder anderswo ... obwohl es zum Verständnis der Handlung nicht nötig wäre, da so explizit drauf hinzuweisen.

Richtig schlimm finde ich diese Nachmittags-Talkshows, in denen sich manche regelrecht seelisch entblößen. Die haben z. Teil ein fürchterliches Niveau und tragen sicherlich nicht zu einem natürlichen Umgang mit dem Thema Sex bei :-/

Ist aber eigentlich auch schon wieder 'ne andere Baustelle ...

Tdheuoriep`hilixster


was ist denn ein natürlicher Umgang mit dem Thema Sex. Es bestenfalls im Zweiergespräch mit der besten Freundin zu erwähnen?

lciq


Pumuckl_65

Um was auszuprobieren muss man erst davon gehört haben

Hm, kann man das wirklich so pauschal sagen? Ich kann und will an der Stelle nur für mich sprechen, aber ich musste nichts von Analsex hören, um Lust zu bekommen, es auszuprobieren. Ich spürte einfach, an welchen Stellen ich gerne berührt werde. Genauso steht's mit Natursekt. Bevor ich diese Bezeichnung kannte oder gar wusste, dass das eine spezielle "Technik" unter Liebhabern ist, hatte ich einfach das Gefühl: ich würde "es" gerne schmecken. Devotion genauso. Niemand hat mir erzählt, dass es "sowas" gibt und danach wollte ich es dann "ausprobieren" - nein, ich habe einfach "so" gefühlt.

natürlich kann man das nicht auf alle Jugendlichen übertragen - und viele kommen durch Foren/Pornos/sonstwas evtl. erst auf die Idee, gewisse Dinge auszuprobieren. Aber generell zu sagen, dass man von etwas "gehört" haben muss - das ist mir zu pauschal. Sorry @:)

P#umuckl'_6x5


Übersetzung

homo sum, humani nihil a me alienum puto

"Ich bin ein Mensch, und denke nichts menschliches ist mir fremd"

Für alle Nicht-Lateinfans *:) Wollt's eigentlich vorhin schon schreiben...

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