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Empörung über gewisse Praktiken bei Jugendlichen

L+ovxHus


He, so schnell kann ich gar nicht schreiben...

.. wenn man dein "wer etwas mit 16 will, kann auch bis 18 warten"-Prinzip anwendet, dann hättet ihr doch aber ruhig noch weiter 2 Jahre warten können.. und noch 2 Jahre.. und noch 2 Jahre..

"kann" heißt nicht "sollen". Ich empöre mich auch nicht. Vielleicht habe ich mich da in eine falsche Schublade geschrieben... ;-)

l`iq


LovHus

Keine Ahnung. Braucht es das? Habe ich jedenfalls nicht behauptet.

sorry, wenn das falsch rüberkam. Ich meinte mit der Frage nicht speziell dich. Mich interessiert es nur, weil hier mehrfach geschrieben wurde, dass AV in jungen Jahren nicht sein müsse/solle (?), weil man dafür eben eine gewisse Reife brauche. GV/OV/Blümchensex hingehen ist ok.

daher meine Frage: wieso unterscheidet man in dem Fall so stark zwischen den Körperöffnungen? Für vaginalen Sex ist man reif genug - geht's (ordinär gesagt) um ein anderes Loch, dann soll man auf einmal warten?

lxiq


LovHus

@:)

LUov;Huxs


liq

@:) @:)

khuckYucksbflumxe


liq,

ich könnte mir vorstellen, dass die leute einfach besorgt sind. für sex muss man sich seelisch sehr öffnen und wegen dieses öffnens kann man dann auch verletzt werden. da viele leute aus eigener erfahrung und auch vom hörensagen wissen, dass menschen im alter von 14, 15, 16 und 17 besonders sensibel und verletzbar sind, wollen sie vielleicht die jugendlichen vor allzu aufwühlenden erlebnissen schützen. sanfter sex ist da gerade noch so "zumutbar".

ns zum beispiel - da braucht es doch sehr viel innere sicherheit und sehr viel vertrauen *annimmt*

da viele jetzt wieder aus eigener erfahrung wissen, dass sie so eine stabile innere sicherheit erst nach vielen "sexuallehrjahren" gewinnen konnten, nehmen sie an, dass die meisten jugendlichen diese sicherheit noch nicht haben und raten ihnen deswegen von ich sag mal "anspruchvollen" praktiken ab.

"anspruchsvoll" im sinne von: sie verlangen ein gutes sicheres gefühl zum eigenen körper, viel gelassenheit und ruhe usw.

LdovH]us


Kuckucksblume

Schöne Erklärung! :)^

Ich werd's bei meinen Kindern machen wie mein Schwiegervater bei mir. - Wenn sie mich fragen. :-x

CkybDerbi.rd


Hm, vielleicht reden wir aneinander vorbei, aber was ist mit der analen Phase?

Es übersteigt mein freudsches Wissen ob die Phasen der infantilen Sexualität in irgendeiner Art und Weise auf die "normale" Entwicklung der sexuellen Vorlieben anwendbar sind.

Das Praktizieren von Analsex wird meines Wissens zumindest nicht psychische Störung gesehen, die auf Erziehungsfehlern in der Analphase resultiert.

Ich halte es eher für eine sexuelle Spielart, die sich erst nach der Pubertät durch sexuelle Interaktion entwickelt.

Meine Frage war daher, in welchem Alter/welcher Lebensphase diese sich wohl entwickeln mag, wann führt die natürliche und nicht von Medien oder Gruppenzwang erzeugte Neugier dazu dies als Spielart zu entdecken?

lxiq


Cyberbird - ah, ok.

Ich halte es eher für eine sexuelle Spielart, die sich erst nach der Pubertät durch sexuelle Interaktion entwickelt.

habe leider keine Statistik zur Hand - vielleicht weiß jemand genauer Bescheid. Ich erinnere mich nur an Gespräche mit Bekannten (50+), die davon erzählt haben, dass sie mit 12/13 überlegt haben, welchen "Gegenstand" (dünne Stifte, Kerzen o.ä.) sie sich in den Po einführen könnten. Also anale SB während der Pubertät.

50+ schreibe ich deshalb dazu, weil ich davon ausgehe, dass in den 60er Jahren, die (für 12jährige zugänglichen) Medien noch relativ AV-frei waren.

aber wie gesagt - ich kann nur mit ein paar vereinzelten "Erfahrungsberichten" und keinem repräsentativen Querschnitt dienen.

kNuckuHcks)bluxme


aber mich interessiert einfach: wieso wird zwischen Vagina & Po so enorm unterschieden? Voraussetzung ist bei meinem Gedankenspiel ja immer, dass die betreffende Person es selbst will. Wieso benötigt es für 2 Körperöffnungen (Vagina, Mund) weniger "Reife", als für die andere Öffnung (Po)?

liq,

meine vermutung:

für analverkehr braucht man dreimal so viel hirn wie für vaginalverkehr.

lfon"alaxo


Es übersteigt mein freudsches Wissen ob die Phasen der infantilen Sexualität in irgendeiner Art und Weise auf die "normale" Entwicklung der sexuellen Vorlieben anwendbar sind.

nach freud (aber auch einigen entwicklungspsychologen) ist sogar davon auszugehen, daß sich in der infantilen sexualität die grundbausteine und muster der späteren entwicklung sexueller vorlieben entwickeln.

Das Praktizieren von Analsex wird meines Wissens zumindest nicht psychische Störung gesehen, die auf Erziehungsfehlern in der Analphase resultiert.

nein, natürlich nicht! es ist ja auch nicht so, daß das praktizieren von oralverkehr auf eine störung in der oralen phase zurückzuführen ist- wenn, dann eher im gegenteil. eine (massive) störung in der jeweiligen phase würde sich dann eher im totalen ablehnen der eigenen oralen oder analen lust ausdrücken. eine besonders glücklich erlebte orale phase wird eher dazu führen, daß man auch in der späteren sexualität lust am oralen hat, genauso wie eine besonders glückliche und weitgehend störungsfreie anale phase eher dazu führen wird, daß man sich für analverkehr interessiert und sozusagen an der stelle nicht "blockiert" ist. störungsfrei- damit meine ich, daß erwachsene einem das nicht "verleiden" in dem sie z.b. den kindern auf die finger klopfen, wenn sie mal an der betreffenden stelle (oral, anal, genital...) "herumspielen"...

Ich halte es eher für eine sexuelle Spielart, die sich erst nach der Pubertät durch sexuelle Interaktion entwickelt.

nicht umbedingt. typischerweise fangen viele kinder genau in der analen phase mit der (frühkindlichen) selbstbefriedigung an. das zurückhalten von stuhlgang und die kontrolle des eigenen schließmuskels kann ein lustgefühl erzeugen, die sogar unmittelbar zur stimulation (bis zum orgasmus) genützt werden kann.

P:ekvhuerjxa


Natursekt mit 16

Ich habe mit 16 ein Pornoheft gesehen, wo sich Menschen in den Mund pinkelten und es schluckten.

Das musst ich damals (natürlich mit eigenem) sofort ausprobieren und seit dem finde ich es total geil und kann gar nicht genug davon bekommen.

Jetzt können natürlich einige Moralapostal sagen:

Siehst Du, nur weil du zu jung warst, bist Du jetzt so versaut.

Das kannnatürlich stimmen, jedoch bereue ich keinen Tropfen natursekt, den ich je geschluckt habe und das ist mittlerweile schon verdammt viel :)^

S_iKe5rva {Angelxina


@ Pekherja

Ich hatte mit unter 10 Jahren schon eindeutig sadomasochistisch angehauchte Phantasien. Da hat es mir dann nicht gerade geholfen als ich dann mehrere Jahre später in der Bravo Fragen lesen durfte zum Thema "Ist es normal sich zu befriedigen" oder ähnliche Blümchensexfragen.

Die wirklichen Fragen sind mir erst mit über 25 beantwortet worden, weil mir vorher schlichtweg die nötigen Worte fehlten um überhaupt auszudrücken was ich suche, was ich bin, was mir fehlt. Und bis dahin hatte ich dann schon eine Menge Mist erlebt und ein enorm schräges Bild von mir selbst im Kopf. Ganz zu schweigen von einem absolut miserablen Körpergefühl.

Natürlich muss man Kinder und Jugendliche ordentlich aufklären wenn sie sich für sexuelle Praktiken informieren. Und das kann dann auch mal der Rat sein, sich Zeit zu lassen mit bestimmten Dingen.

Aber ein "zu früh" oder "zu jung" ist auf keinen Fall etwas das abhält. Und es ist für mich absolut jugendschädigend und nicht *schützend* wenn ich von einer 15jährigen höre die seit zwei Jahren mit ihrem Freund verschiedenste Dinge ausprobiert aber keinerlei "offizielle" Anlaufstelle hat an der sie sich auch mal über *Sicherheitsregeln* informieren kann.

Welcher über 18jährige wagt es schon, einer 14jährigen submissive (und ja, ich war das auch in dem Alter schon!!!) etwas zum Thema "Worauf ich bei einem Dominanten achten sollte" und "Was ist ssc?" zu erklären.

Oh nein, vor dem 18. Lebensjahr haben ja alle "jugendgeschützt" herumzulaufen um dann mit 18 abrupt völlig ungeschützt fallengelassen zu werden in einer Welt die eben nun mal nicht "jugendgeschützt" ist...

Sorry, aber mir geht die Hutschnur hoch wenn ich mitbekomme das es auch heute noch Menschen zu geben scheint die glauben, das gezielte Mangelinformation schütze.

Ich glaube ehrlich, viele von denen die Jugendliche vor Themen wie zum Beispiel BDSM "schützen" wollen haben im Endeffekt selbst Berührungsängste in dieser Richtung.

Und meinen dann, mit so einem "gefährlichen" Thema sollte man sich erst in einem Alter "beschäftigen" in dem man dann - ohne jede konkrete Information - auf einmal mit völliger Weisheit gesegnet ist, nämlich schlagartig mit dem 18. Geburtstag...

Es schadet einem Mädchen von 15, 16, dass sich für Fesselspielchen mit ihrem gleichaltrigen Freund interessiert wirklich absolut nichts, wenn man ihr sagt, welche Sicherheitsregeln man beachten sollte dabei. Ich bin immer für große Vorsicht und rate von riskanten Dingen eher ab als zu würde aber niemals den Fehler begehen und auch nur ein einziges Mal ein "zu jung" in den Mund nehmen, denn das ist dann ja glatt der Anreiz schlechthin, sich schnell "älter" zu verhalten als man ist. Als "Beweis" einer vermeintlichen Reife...

Wenn man ein Kind schützen will ist "zu jung für Aufklärung" (mit Information, Warnung und Offenheit ohne falsche Scham) der denkbar schlechteste Weg!!!

Aber es ist absolute Augenwischerei zu glauben die menschliche Sexualität - und auch das Interesse an Dingen wie NS, BDSM, Analverkehr etc. - erwache erst mit dem 18. Geburtstag, oder mit dem 16.

Was einfach wichtig ist, ist eine offene Gesprächsatmosphäre in der ein Kind/Jugendlicher wirklich offen sprechen kann und keine Angst haben muss als zu jung in die Ecke gestellt zu werden.

Das ist gefährlicher als jede "Überinformation"...

Denn junge Menschen haben es nur solange nötig, mit aller Gewalt die Erwachsenen zu kopieren, solange diese immer wieder einen Anreiz geben:

Indem sie ständig sagen "Dazu bist Du doch noch zu jung!"

Dler kl*ein,e WPr{inz


ja, da ist was dran!

lxiq


Sierva Angelina

:)^ :)^ :)^

tlhaumabzo


Sierva Angelina

:)^ :)^ :)^ :)^

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