» »

Empörung über gewisse Praktiken bei Jugendlichen

k7ucuku$cksblumxe


liq,

das dachte ich mir, dass dir angelinas beitrag gefallen wird.

mein beitrag (siehe weiter vorne) ging eher in die gegenteilige richtung. ich versuchte eher die besorgten erwachsenen zu verstehen, die jugendliche "schützen" wollen. also ich selbst konnte mich nicht ganz entschließen welche meinung ich selber denn einnehmen soll aber ich versuchte jedenfalls die gedanken derer, die sich empören, nachzuvollziehen.

angelina nennt dieses schützen wollen kritisch "absichtlich nicht aufklären, information vorenthalten" (so in dem sinne, nicht wortwörtlich).

wie siehst du es, stehst du sozusagen zu 100 prozent auf angelinas seite oder kannst du auch die andere seite verstehen?

lAixq


kuckucksblume

oh - das kam vielleicht ein bisschen falsch rüber. Es ist wahr: ich finde Angelina's Beitrag gut. Das heißt allerdings nicht, dass ich die "Gegenseite" nicht verstehen kann. Ich fand auch deinen Beitrag treffend, weil er für mich am besten beschreibt, wie diese "empörende" Grundhaltung zustande kommen kann.

mir ging es in dem Faden auf keinen Fall darum, die "Empörten" als dümmliche intoleranten Menschen darzustellen. Es ist sehr lobenswert, wenn man "die Jugend" (die eigenen Kinder oder Kinder generell) vor schmerzlichen Erfahrungen schützen möchte :)^

ich finde nur die Herangehensweise ("ich wär mit 14 nicht für AV bereit gewesen, also rate ich allen 14jährigen pauschal davon ab") leider zu undifferenziert. (wenn auch erstmal verständlich). Ich würde allerdings auch nicht gutheißen zu propagieren: "ich war mit 14 für AV bereit, also kann man jeder 14jährigen AV empfehlen" :-o

deshalb gefällt mir eine individuelle Beratung / Betrachtungsweise für jeden einzelnen jugendlichen Fragensteller am besten. Und eben nicht das wenig aussagekräftige "dafür bist du zu jung. Punkt".

l~iq


kurz und gut:

stehst du sozusagen zu 100 prozent auf angelinas seite oder kannst du auch die andere seite verstehen?

ich kann die andere Seite verstehen - fände aber Differenziertheit besser und würde es begrüßen, wenn generell nicht so oft von sich auf andere geschlossen wird.

WKolpfgSaxng


Schützen wollen ist gut und schön

Ich habe mir Kuckucksblumes Beitrag (und auch die anderen) nochmals durchgelesen. Dass sie Jugendliche vor schmerzlichen Fehlern schützen will, finde ich gut, schön, nachvollziehbar und richtig. Aber wie macht man das am besten? Das ist eine Frage, die nicht nur die Sexualität, sondern die Erziehung allgemein betrifft.

Wer eine Frage stellt, ist schon mal weiter, als andere, die einfach machen ohne zu fragen. Es gibt keine dummen Fragen, sondern sie zeigen bereits ein grosses Mass des Nachdenkens. (zugegeben: Dies ist eine allgemeine Aussage und in manchen, seltenen Beispielen in diesem Forum bekomme ich auch Zweifel am Nachdenken des Fragers und kann mir dann eine dumme Antwort nicht verkneifen, sorry dafür!) Auf jede Frage sollte man ernsthaft antworten und auf die Sexualität bezogen, so gibt es bestimmt für manche Praktiken eine Menge sachlicher Einwände. Ziel einer vernünftigen Erziehung sollte es sein, sachlich begründet etwas abzulehnen - oder auch zu befürworten. Damit kann man jeden vernünftigen Menschen auch überzeugen. Allein das Argument "Alter" halte ich aber für kein vernünftiges Argument. Ich fürchte, dass dies eher den Widerspruch der Jugendlichen hervorruft, nach dem Motto: Nun zeige ich mal, dass es doch geht.

Im übrigen ist dies ein Problem, das nicht nur in diesem Forum auftritt: Was soll zum Beispiel der Biologielehrer antworten, wenn er im Sexualkundeunterricht nach so manchen Praktiken gefragt wird? Ihr könnt sicher sein, in einer Klasse mit 20 - 30 Jugendlichen kommen solche Fragen!! Dann schlägt der Lehrer die Hände vor dem Gesicht zusammen und stammelt etwas von "Ach Kinderchen, dazu seid Ihr noch zu jung. Wartet doch mal bis ihr älter seid!" Nein, der Lehrer kann einpacken und nach Hause gehen. Auch hier sind klare Worte gefordert und nicht umsonst nennt man das Ganze eben "Aufklärung". Was die Kids danach praktisch machen, entzieht sich der Kenntnis des Lehrers, aber das war mit oder ohne "Aufklärung" so.

S5ierva ]Ange(linxa


ich versuchte jedenfalls die gedanken derer, die sich empören, nachzuvollziehen.

Ihr werdet lachen: Die kann ich ja auch verstehen, gerade weil ich selbst viel mit Kindern zu tun habe, auch mit Jugendlichen. Denn natürlich basiert alles auf einer Besorgnis um die Jugendlichen und die finde ich gut.

Nur, es ist meines Erachtens manchmal so, das Angst nicht der beste Ratgeber ist. Gerade was Sexualität betrifft ist das der Fall.

Und ich bin eher überängstlich. Das haben die Kids mit denen ich zu tun hatte schon manchmal zu spüren bekommen... aber ich habe auch gelernt, dass es eben manchmal nicht das Beste ist, wenn man seine persönlichen Ängste um sie überhand gewinnen lässt. Und dass der Schutz den man ihnen angedeihen lassen will, manchmal anders aussieht als der, den man im ersten Moment wählen wollen würde.

Fakt ist: Man möchte ihnen schmerzliche Erfahrungen ersparen.

Fakt ist: Man kann das nicht. Und man kann auch mit der Aussage "Du bist doch zu jung dazu" auch nichts verschieben.

Man kann nur respektvoll mit ihnen sprechen und ihnen möglichst weitgehend zu verstehen geben, wie vorsichtig man insgesamt sein muss.

Als Kind, als Teenager und als Erwachsener (!!!)

Es wäre mit Sicherheit einfacher für mich einfach zu sagen "Ihr seid zu jung" wenn ich von den Kids mal angesprochen werde mit bestimmten Fragen.

Aber es würde nur dazu führen dass sie sich selbst verrückte "Theorien" zusammenbasteln (wie ich damals!!!) oder nicht mehr zu mir kommen und sich im Internet "aufklären" lassen statt von mir.

Aber ich habe den meiner Meinung nach richtigeren Weg gewählt, der aber etwas schwerer ist: Zu differenzieren und auch kritisch zu beobachten ob in meinem Gefühl, dass die Kinder "zu jung" seien, jetzt eigentlich meine eigenen Berührungsängste sprechen oder vor allem die Besorgnis um das Heil der Kinder, das mir sehr am Herzen liegt.

Meistens ist es eine Mischung.

Und seit ich mir die Berührungsängste mal bewusst gemacht habe... seitdem hat sich für mich eine ganz klare Linie herausgestellt: Fragen sind immer ok, es ist auch ok, sie zu beantworten - je nach Alter und von mir eingeschätzter Reife angepasste Antworten.

(Das Problem hat sich mir gestellt, als ich Geschichten im Internet hochgeladen habe - in Adultbereichen von Seiten - und trotzdem immer noch Zuschriften von 15, 16jährigen bekam. Da stand ich vor der Wahl: Antworten oder ignorieren? Ich habe mich dafür entschieden, vorsichtig zu antworten. Und zwar egal ob der- oder diejenige nun 16 oder 36 war: Von Reife kann man nicht unbedingt ausgehen!!!)

Und: mir kommt als Antwort nie eine Herausforderung a la "zu jung" über die Lippen - und ich werde auch immer warnen, dabei aber auch *immer* betonen, dass ich auch mit Erwachsenen so warnend spreche, wenn sie mir derartige Fragen stellen würden. Es ist mir wichtig auch einem Kind schon klarzumachen, dass ich es *ernstnehme*. Und gerade dann, wenn ein Kind merkt, ich nehme es ernst: Dann erst wird es auch zuhören wenn ich vorsichtig andeute: Ich bin der Meinung, Du solltest Dir noch Zeit lassen.

Ich sage ihnen zum Beispiel dass ich selbst von mir noch weiß, das ich unsicher war was bestimmte Dinge betrifft und das ich die *Erfahrung* gemacht habe, und gerade in sexueller Hinsicht, dass es schöner ist wenn man etwas erlebt wenn man wirklich geliebt wird und auch, das Liebe nicht bedeutet, dass man nicht mehr aufpassen muss.

Ich sage auch, dass es wichtig ist einen Partner zu haben dem man vertrauen kann und das es manchmal nicht schön ist, wenn der andere zu ungeduldig ist, selbst *wenn* der einen liebt und selbst *wenn* derjenige schon älter ist (was ja oft so ist - ein 18jähriger hat eben oft eine etwas jüngere Freundin und gilt per se als der "Erwachsene". Mein erster Partner war 23, ich war war 17. Und ich muss sagen, er war in sexueller Hinsicht *unreifer* als ich. Deutlich sogar!!!)

Und ja, gerade beim Thema anal usw. warne ich dann auch schon mal richtiggehend.

Und das ist *unabhängig* vom Alter... Wieviele Menschen mit 40+ gibt es, die mit diesem Thema Probleme haben ??? Die entweder total unvernünftig sind, oder gar nicht über Sex reden können ???

Und eben auch auf diesem speziellen Gebiet gar keine Erfahrungen haben, nicht mehr als ein unerfahrener Teenager - und trotzdem meinen, das beurteilen und manchmal verurteilen zu können.

Empfindlichkeiten sollte man beachten, egal wer es nun ist - ein 43jähriger, oder ein 13jähriger.

Fazit:

Was mich stört ist das "Erwachsene" sich oft weit über die Jugendlichen erheben als wären sie mit ihrem 18., 21. oder auch 30. Geburtstag auf einmal allwissend geworden.

Und damit meine ich, dass es Rücksicht auf die Reife im Einzelfall geben sollte. Die sollte man immer üben.

Meine 46 Jahre alte Schwester wäre mit Dingen die für mich schon mit 17 gar kein Problem waren völlig überfordert, wenn ich einfach so direkt wäre wie es meiner eigenen Erfahrung entspricht.

Was ich meine ist einfach: Man darf nicht einfach alles am Alter festmachen. Sicher muss man Rücksichten nehmen! Klar!

Nur: Einfach ein "zu jung" in den Raum zu werfen ist für mich ziemlich kurzsichtig. Sorry!

Man muss jeden Menschen genau ansehen und dort abholen wo er steht. Nicht dort, wo man seine "Altersklassse" vermutet.

LG

Angelina

L1ilar-alle7in-zuhauxs


Tolles Thema, liq :)^

Hab mich schon bis S. 5 durchbelesen, Rest hole ich morgen nach ...

Will aber dazu

[die wenigsten hier hätten ohne internet in jungen jahren schon an analsex, fisting usw gedacht. das ist etwas was einem erst mit den jahren in den sinn kommt. kriegt man es so früh mit, dann macht man das nicht weil es einem mit den jahren immer mehr reizt sondern weil es die großen auch machen.

/z] gern eine eigene Erfahrung beisteuern.

Ich hatte erst mit 17 den ersten Sex (und zwar mit meiner ersten, wirklich großen Liebe), nach 3 Monaten Beziehung etwa. Und wir kamen im Urlaub (wiederum ein paar Monate später) in entspannter Stimmung ganz von allein auf die Idee mit Analsex, und es war schön, weil wir uns absolut vertrauen konnten und er sehr behutsam war :)^ Damals (ist 20 Jahre her) hatten wir keine Anregung aus Internet oder sonstwoher, sondern einfach von allein den Gedanken, den wir dann in die Tat umgesetzt haben, als es passte ...

Man muss dazu sagen, dass das wirklich eine sehr tiefe Beziehung war, "reif" sozusagen und von Liebe geprägt. Und wir hatten beide eine sehr überlegte Einstellung zur Sexualität, das war schon ein Zeichen besonderer Verbundenheit (er war übrigens 1,5 Jahre älter als ich).

L?ilaw-allei)n-Hzu;haxus


Oh |-o

Das kommt davon, wenn man zu müde zum Schreiben/Denken ist ...

Der Teil:

gern eine eigene Erfahrung beisteuern.

Ich hatte erst mit 17 den ersten Sex (und zwar mit meiner ersten, wirklich großen Liebe), nach 3 Monaten Beziehung etwa. Und wir kamen im Urlaub (wiederum ein paar Monate später) in entspannter Stimmung ganz von allein auf die Idee mit Analsex, und es war schön, weil wir uns absolut vertrauen konnten und er sehr behutsam war Damals (ist 20 Jahre her) hatten wir keine Anregung aus Internet oder sonstwoher, sondern einfach von allein den Gedanken, den wir dann in die Tat umgesetzt haben, als es passte ...

Man muss dazu sagen, dass das wirklich eine sehr tiefe Beziehung war, "reif" sozusagen und von Liebe geprägt. Und wir hatten beide eine sehr überlegte Einstellung zur Sexualität, das war schon ein Zeichen besonderer Verbundenheit (er war übrigens 1,5 Jahre älter als ich).

sollte nicht als Zitat dastehen ...

cwh)ica; amablxe


Re: Empörung über gewisse Praktiken bei Jugendlichen

Hallo ihr alle @:),

um an dieser Stelle einmal eine Überlegung einzuführen, die wie mir beim Querlesen der bisherigen Beiträge schien an der einen oder anderen Stelle immer wieder einmal anklang, ohne aber offen ausgeschrieben zu werden: muss man mit 14, 15, 16 Jahren überhaupt schon unbedingt Sex haben? Egal, ob nun vaginalen Schmusesex oder vermeintlich "verruchtere" Praktiken? Ist es wirklich so schlimm, sich dem Drang der Hormone einfach mal zu widersetzen, um z. B.:

- seinen "neuen" Körper kennenzulernen, sich in ihm "einzuleben", ihn zu entdecken und zu akzeptieren;

- sich mit den charakterlichen und seelischen Veränderungen, die sowohl man selbst als auch das andere Geschlecht durchlebt und den Auswirkungen die das auf das Miteinander hat auseinanderzusetzen;

- Phasen, Impulse, spontane Fantasien usw. einfach "sacken zu lassen", sich intensiv innerlich wie in Bezug auf seine Lebensumgebung und -umstände mit ihnen auseinanderzusetzen;

- Menschenkenntnis zu entwickeln, sich selbst, seine Mitmenschen, seine Wirkung auf seine Mitmenschen, die Wirkung seiner Mitmenschen auf sich selbst, ein gereiftes individuelles Verständnis und Position zu Begriffen wie Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Eifersucht u. ä. zu entwickeln.

Bevor jetzt die Frage kommt, ob ich schlechte Erfahrungen gemacht habe oder warten musste - ich "musste" warten, und zwar bis 21. Natürlich habe ich damals darunter gelitten, habe ich mich einsam gefühlt, als "Spätzünderin" und "Außenseiterin", hatte ich Angst etwas zu verpassen, Angst vielleicht nie den "Anschluss" an "normale" Gleichaltrige zu finden. Und das verging auch nicht von heute auf morgen. Als ich dann mit Anfang zwanzig meine ersten Sexualkontakte hatte, jeder Kuss, jede Berührung, jede Zärtlichkeit für mich noch die ersten Schritte in die völlig fremde Welt der partnerschaftlichen Sexualität waren fand ich mich von Gleichaltrigen umgeben, die schon eine gewisse Gelassenheit, Abgebrühtheit und vielleicht Abgestumpftheit an den Tag legten, und die ersten sog. "Prominenten" meines Alters steckten einander schon Verlobungsringe an die Finger (bei allem Spott über deren Lebenswelt: spurlos ging das auch nicht an mir vorbei!).

Ich brauchte noch mal einige Zeit, bis ich wirklich zu einem gesunden Selbstbewusstsein fand , und einsah: vielleicht war es auch ein Gewinn für mich, warten zu "müssen"! Als ich meine ersten Erfahrungen in partnerschaftlicher Sexualität sammelte befand ich mich nicht mehr in der emotional komplizierten Grauzone zwischen Mädchen und Frau, sondern war bereits deutlich in die Erwachsenensphäre vorgerückt. Ich hatte schon vieles über das "Frausein" gelernt, kannte meinen Stellenwert unter Frauen und gegenüber Männern, hatte echte (unerwiderte) Liebe und wahre Freundschaft kennengelernt, wusste mehr über das freundschaftliche wie romantische Miteinander als noch vor einigen Jahren, und all das gab mir das Gefühl: ich habe nichts versäumt außer Selbstüberschätzung, Verwirrung und Enttäuschung. Ich bin jetzt eine "richtige Frau", voll integriert in das Erwachsenenleben, ohne Nachteile und Defizite gegenüber anderen, aber zugleich umso glücklicher und zufriedener, weil ich mir besondere und einschneidende, meine Persönlichkeit, meine Lebensumstände und meine Weltsicht für immer verändernde Erfahrungen aufgespart habe, (wenn auch unfreiwillig) aufgespart bis zu einem Zeitpunkt, als ich bereits ein reifes und erwachsenes Verhältnis zu meinem Körper, zu zwischenmenschlichen Beziehungen und den mit der Sexualität verbundenen Problemen hatte.

Könnte ich die Zeit zurückdrehen, ich würde trotzdem nicht als Teenager sexuell aktiv werden wollen, denn das - wenn damals auch unfreiwillige - Warten hat sich für mich gelohnt, ich fühle mich heute selbstbewusst, glücklich und befreit, bin froh, mich mit der partnerschaftlichen Sexualität nicht in einer Lebensweise nicht in einer Phase belastet zu haben, da diese mich vielleicht noch überfordert hätte.

l7ixq


chica amable

prinzipiell finde ich deine Überlegung nicht schlecht und mich wundert eigentlich, dass das wirklich erst so "spät" offen ausgeschrieben wurde. Wenn ich nun aber genauer darauf eingehe, dann stellen sich mir wieder viele Fragen. Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich einzelne Passagen mal "rauspicke" und genauer darauf eingehen bzw. Fragen stelle, ok? @:)

seinen "neuen" Körper kennenzulernen, sich in ihm "einzuleben", ihn zu entdecken und zu akzeptieren

gehört hier zu nicht auch die Sexualität? Die Selbstbefriedigung? Die Lust? Ich weiß nicht, wie es der Allgemeinheit so geht, aber wir hatten mal einen Faden, in dem gefragt wurde "verschafft euch Sex Kraft?" und ich muss sagen: ja. Wenn wir den Sexualtrieb als vollkommen "normalen" Trieb ansehen (wie Essen und Trinken) und ihn nicht als "Hormonspinnerei" abtun, die man doch einfach mal ignorieren könnte - wie muss es sich anfühlen, wenn man permanent Lust auf etwas hat? Einen echten Trieb? Und diesen bis zu einem gewissen Alter unterdrücken soll?

gut, dir scheint es nicht geschadet zu haben - ich freue mich für dich :)* .. aber ob es alles damit so gut ginge?

es stellt sich mir einfach die Frage: wenn ich als 10jährige entdecke, dass es sich gut anfühlt, wenn ich mich an bestimmten Stellen berühre - wieso sollte ich es unterlassen? Wenn ich Durst habe, dann trinke ich doch auch? ..

ich würde Sex/Trinken vielleicht so vergleichen: .. dass wir Durst (Lust) haben ist unstrittig, ja? Man kann sich vielleicht nur überlegen, was man trinkt (welche Art Sex man hat). Zuerst vielleicht mal Wasser (GV), später (mit mehr Reife) dann vielleicht auch etwas alkoholisches (Natursekt o.ä.)


ich gebe dir Recht: in der Pubertät gibt es viele Veränderungen, die auf die Kinder/Jugendliche einprasseln - ich weiß allerdings nicht, ob es gerade da prinzipiell "gut" ist elementare Triebe wie den Sexualtrieb zu unterdrücken, statt sich auch in diesem Bereich langsam "auszuleben" / zurechtzufinden.

Menschenkenntnis zu entwickeln, sich selbst, seine Mitmenschen, seine Wirkung auf seine Mitmenschen, die Wirkung seiner Mitmenschen auf sich selbst, ein gereiftes individuelles Verständnis und Position zu Begriffen wie Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Eifersucht u. ä. zu entwickeln.

es gibt 14jährige, die für all diese Bereiche bereits ein ausgeprägtes individuelles Verständnis entwickelt haben.

mir geht es ja um Gotteswillen gar nicht darum, dass jede/r 14jährige/r heutzutage bereit für Sex ist. Ich frage mich nur: wenn sich diese Lust zeigt - einfach aus dem Innersten des Jugendlichen - wieso sollte er es unterdrücken? Und wer, wenn nicht er selbst, kann am besten entscheiden, ob er Berührung X an seinem Körper jetzt gerne hätte oder nicht?


du sagst, du "musstest" bis 21 warten. Darf ich fragen, wieso? Oder zumindest: hattest du in dieser Zeit keinen Partner?

was ist mit den Menschen, die mit 14 ihren Lebenspartner kennenlernen? Wozu sollten diese, in einer gutfunktionierenden und vertrauten Partnerschaft bis zum 21. Lebensjahr warten? Klar, man kann wieder argumentieren "wenn ihr euch wirklich liebt, dann könnt ihr auch warten" - und ja: man kann vielleicht warten. Aber: wieso sollte man, wenn das eigene Gefühl zu 100% "JA!" sagt?

oder: wie kann eine gutfunktioniernde Partnerschaft überhaupt aufgebaut werden, wenn jeglicher sexueller Kontakt außen vor bleiben soll?

Sbier@va Ang|elixna


@ liq, @ chica amable

Hallo,

was ich glaube ist, das chica meint, das zum Beispiel Selbstbefriedigung vielleicht schon Entdeckung genug sei bis zu einem bestimmten Alter... Wenn es so ist:

Da kann ich allerdings nur von mir sprechen - ich war im Alter von 14 schon weit darüber hinaus... ich kann mich nämlich ehrlich gesagt an keine Zeit meines Lebens erinnern in der ich mich *nicht* täglich selbst befriedigt habe.

Das war *weit* vor der Pubertät.

Im Endeffekt vermute ich dass ich das schon in der Kindergartenzeit angefangen habe, denn auch kleine Kinder können ja durch Zufall herausfinden, dass bestimmte Berührungen bei sich selbst schöne Gefühle hervorrufen. Sicher weiß ich es von mir ca ab dem 7. oder 8. Lebensjahr.

Das einzige was sich in der Pubertät dann verändert hat, war eben das Bewusstwerden im Bereich *partnerschaftliche* Sexualität.

Sprich, die Informationen die als "altersangemessen" betrachtet wurden, wurden glücklicherweise endlich etwas weniger schwammig.

Aber auch da ging es dann um "schöne Gefühle" (ist Lust wirklich so ein "schönes Gefühl"??? - Für mich nicht!) und "wenn Mann und Frau sich sehr liebhaben..."

Das hätte ich doch nie mit diesen merkwürdigen Phantasien auch nur in Verbindung gebracht, die ich hatte- die eben, wie ich heute nachträglich "diagnostizieren" kann, sehr stark, erschreckend heftig DS-geprägt waren.

Schon mit 8, 9 Jahren - daran erinnere ich mich - habe ich wirklich ganz deutlich *nicht* von Blümchensex geträumt - d. h. Sanftheit und Zärtlichkeit, aber immer im Machtkontext. Deutlicher will ich nicht werden... Lange habe ich vermutet, dass ich doch irgendwie missbraucht sein muss- bei den Phantasien. Aber heute sehe ich das anders.

Alles andere neben dem GV hatte ich schon "entdeckt" - ich wusste mit 12 schon seit vielen *Jahren* wie sich ein Orgasmus anfühlt, wusste, welche Berührungen mir gefallen und hatte ein ziemlich heftiges Kopfkino schon ganz ohne jede sachliche Information über "Paraphilien" wie BDSM.

Wenn man mir mit zwölf *ein einziges Mal* in einem Aufklärungsbuch den Satz aufgeschrieben hätte

"Es gibt auch Menschen die ungewöhnliche Dinge, zum Beispiel Fesselspielchen, schön finden und das ist ganz ok, wenn beide aufeinander aufpassen und sich beide dabei gut fühlen"

hätte es mir sehr geholfen...

*GV* habe ich durch eine langjährige Partnerschaft in der eben keine partnerschaftliche Sexualität möglich war (was aber nichts zum Thema sagt), erst sehr spät entdecken dürfen. Was aber auch wieder ein Glück war, weil der Mann mit dem ich das dann teilen durfte, sensibel war und meine Art zu "lesen" verstand - und versteht: Er ist noch heute mein Dominanter.

Und ich sehe es heute so, dass ich mit ein paar Möglichkeiten zur Information, einem bisschen weniger "zu jung" im Kopf der Erwachsenen im Kopf, gar nicht erst soweit gekommen wäre mich so falsch zu verhalten wie ich es dann in Bezug auf Beziehungsentscheidungen tat.

Mir *hat* es geschadet das ich so lange Zeit hatte meiner Phantasie freien Lauf zu lassen statt rein praktische Informationen zu bekommen.

Ich behaupte nicht, dass jeder Mensch mit 14 reif genug für alles ist. Das sind viele auch mit 18 nicht.

Ich behaupte aber, dass es auch gefährden kann, wenn man keine Informationen bekommt nur weil man eben als "zu jung" dafür eingeschätzt wird.

Ich hatte mit 10 die krassesten Phantasien im Kopf und habe mir dann jahrelang - mehr als ein Jahrzehntlang - immer wieder Gedanken darüber gemacht woher die kommen, und habe mich dabei widerlich und krank gefühlt.

Fakt 1 ist: Mir ist nie in meinem Leben sexuelle Gewalt widerfahren - und Fakt 2 ist: Es hätte mir gut getan wenn ich nur ein einziges Mal ein Gespräch mit einer anderen älteren submissive hätte führen können die mich ein wenig an die Hand genommen und über die eigene Neigung erzählt hätte - speziell, wenn sich die auch auf den Alltag auswirkt, wie bei mir.

Ein Kelch ist ja an mir vorbeigegangen: Ich weiß von mittlerweile erwachsenen Frauen, die mit 13, 14 regelmäßig Beziehungen eingegangen sind, in denen sie sich regelrecht haben missbrauchen lassen - und Missbrauch der nicht nur wegen ihres Alters ein Missbrauch war, manche der Täter waren gleichaltrig.

Nein, das Missbräuchliche konnte nur entstehen, weil diese Mädchen zum Beispiel nicht differenzieren konnten zwischen liebevoller Dominanz und rücksichtsloser Egozentrik. Und zwischen Sadomasochismus und Gewalt.

Es gibt viele submissive Frauen die *bis zu* ihrem 16. Geburtstag eine ganze Karriere dieser Art hinter sich haben.

Eine "Karriere" die nicht notwendigerweise begonnen hat mit einem Missbrauch - sondern mit der eigenen Neigung, sich unterordnen zu *wollen* - die aber ganz schnell in der Richtung Missbrauch gelandet ist, gerade *weil* sie keine Ahnung hatten wie sehr sich gerade *wegen* ihrer Neigung auf sich aufpassen müssen.

Aber was, wenn man bis zu seinem 18. Lebensjahr nur zu hören bekommt, wie ein "normaler Mann" zu sein hat? Wie eine "normale" Frau und "normaler" Sex zu sein hat?

Dann bastelt man sich etwas zusammen. Fällt auf die falschen Männer rein. Und ja, viele werden dann auch vergewaltigt. Und überredet zu Dingen für die sie einfach noch nicht bereit sind.

Und über all die schlimmen Gefühle hinweg "trösten" sie sich dann mit den Gefühlen der Demut und dem "Besessenwerden" durch diese Männer. Es führt in die Hörigkeit. Nicht in die Freiheit!!!

Dadurch kommt es unter anderem auch zu stande, wenn Mädchen und Frauen schon früh an Mistkerle geraten, die sie missbrauchen - und sie würden sie nicht verlassen, weil sie ihnen ja "gehören".

Ich habe da noch großes Glück gehabt. Nur haben das viele nicht.

Und ich muss sagen, ich bin froh, wenn ich mitbekomme, das ein Mädchen von 17 ihren deutlich sagt "Ich habe eine devote Ader, aber ich bin vorsichtig damit sie auszuleben".

Das ist besser als "ich bin zu jung"

Denn dann wird man auch mit 70 noch nicht "alt genug" sein - solange man noch keine soliden Informationen hat, ist man nie "alt genug".

LG

Angelina

cpar<amboxls


Also liq, ich denke das ist ein heikles Thema. Ich hatte mein erstes Mal mit 16 und da gab es keine Literatur, keine Sexualkunde und nahezu keine Aufklärung durch meine Eltern. Wir waren froh das es Dr. Sommer gab. Heutzutage beginnt die Sexualität ja noch früher, es ist ja keine Seltenheit mit 12 13 oder 14 die ersten Erfahrungen zu machen und ich denke schon das die meisten über die Konsequenzen nicht nachdenken. Geschweige den über die verschieden Praktiken und was sie im nicht achtsamen Miteinander Umgehen für negative Eindrücke hinterlassen würden. Das wird leider so hochgespielt, das es sicher auch junge Kerle gibt die auf Krampf alles nachmachen wollen. Wie man damit umgeht und wie ich mit meinem Sohn in einige Jahren an die Dinge heranführe weiß ich auch noch nicht. Sicher sollten die Kids nicht unterdrückt werden in ihrem Reife Prozess aber auch das ist ein Lernprozess.

C0ybe-rbixrd


es gibt 14jährige, die für all diese Bereiche bereits ein ausgeprägtes individuelles Verständnis entwickelt haben.

So richtig überzeugt bin ich davon nicht, aber selbst wenn, dann stehen diesen ganz Sicher eine unverhältnismäßig größere Anzahl 14jähriger gegenüber die sich völlig erwachsen glauben und zwar davon überzeugt sind, dass die "bereits ein ausgeprägtes individuelles Verständnis entwickelt haben", jedoch durch schnell als solche erkorene Leitbilder stark manipulierbar sind.

14jährige können Neuem nur mit dem bereits in ihrer bewussten Lebensspanne gewonnenen Erfahrungen gegenübertreten, häufig mag dies sie bestätigen, doch oft genug wird eine neue Situation noch viel zu naiv gewertet.

was ist mit den Menschen, die mit 14 ihren Lebenspartner kennenlernen? Wozu sollten diese, in einer gutfunktionierenden und vertrauten Partnerschaft bis zum 21. Lebensjahr warten? ... wieso sollte man, wenn das eigene Gefühl zu 100% "JA!" sagt?

Weil vielleicht noch die Erfahrung gesammelt werden muss, wie oft das eigene Gefühl täuscht. Fast jede Verliebtheit von 14jährigen ist der Mensch für's Leben, der Mensch mit dem man alt werden will und bei dem das Leben sinnlos wird, wenn die Beziehung nicht zustandekommt oder zerbricht. Nach einigen Tagen und ein wenig Liebeskummer kann diese Rolle jedoch oft problemlos von einem anderen Menschen gefüllt werden und der vorhergehende Partner - ohne den das Leben noch zuvor undenkbar war - ist völlig vergessen.

l-iq


Cyberbird

selbst wenn, dann stehen diesen ganz Sicher eine unverhältnismäßig größere Anzahl 14jähriger gegenüber die sich völlig erwachsen glauben

ja - sicherlich. Aber genau deshalb "plädiere" ich hier doch für die differenzierte Herangehensweise. Es muss/sollte auf jeden Jugendlichen individuell eingegangen werden. Wem hilft schon der niederschmetternde Satz "dafür bist du zu jung" ohne jede weitere Erklärung? Angelina hat es meiner Meinung nach recht deutlich ausgeführt.


was mir gerade noch eingefallen ist: im ganzen Faden ist Sex+Beziehung/Liebe gekoppelt. Ist vielleicht auch der "Normalfall" - aber vielleicht brauchen einige Menschen gar keine Beziehung/Liebe, um sexuelle Erfahrungen zusammeln?

t1obTi8x1


re

Also ich finde schon das Jugendliche nicht schon mit 14,15,16 (Teilweise ja noch früher!) alle möglichen Praktiken machen müssen. Auch finde ICH, das ein 14Jährige(r) noch kein Sex haben muss. Ein Problem sind sicher die Medien, die ja voll davon sind, das man es ja quasi schon mit 14 gemacht haben muss! --> Gruppenzwang.

Schaut man sich die jungen "Eltern" mal genauer an, sieht man schon das da Kinder Kinder bekommen haben. So viele Abläufe sind nicht bekannt. Wie die Regel, die Pille usw. "funktioniert", Pille danach wird als reguläres Verhütungsmittel angesehen, Koitus Interruptus als sicher gehalten usf. Ich glaub viele leben nur nach der Devise "Hauptsache poppen um damit cool zu sein" Außerdem wage ich mal die Behauptung das ohne TV und gerade ohne das Internet viele Jugendliche eben nicht die etwas härteren Sachen wie Anal, NS oder SM praktizieren würden. Wobei, ich glaube auch nicht das Anal jetzt von so vielen Jugendlichen wirklich praktiziert wird...reden, und das gerade im Internet kann man viel wenn der Tag lang ist bzw. wenn man dafür noch Respekt oder für Aufsehen in der Virtuellen Gemeinde sorgen kann.

Natürlich kann man nicht sagen "heute bist du unreif, aber nächsten Dienstag hast du ja Geburtstag und hast voll den Durchblick". Dennoch kann man aber auch nicht sagen "ich bin jung, will so wie die Erwachsenen sein und poppe mich mal munter durch das Kamasutra".

Es fehlt vielen Jugendlichen einfach die geistige Reife. Wenn ich hier so einige Kommentare lese, wird ein 14,15 Jähriger gern als "voll entwickelt" dargestellt. Dem ist bei weitem nicht so!

Es gibt nun einmal verschiedene Entwicklungsstufen die jeder Mensch bewältigen muss und das dauert halt gewisse Zeit. Leider geht die Tendenz aber eher dahin, so schnell wie möglich Erwachsen sein zu wollen, ohne aber die entsprechenden Konsequenzen tragen zu wollen bzw. zu können.

Daher eine Gegenfrage. Warum müssen Kinder schon Sex haben? Warum spielen 13-15 Jährige nicht mit gleichaltrigen irgendwelche spiele (am Computer, draußen Fußball, gehen ins Kino etc.)

Reicht küssen und petting nicht aus um eine tolle erste Liebe mit der angehimmelten Flamme aus der Klasse zu erleben? Muss gleich kerzenwachs auf die Brust geträufelt werden? Haben Eltern hier nicht einen Erziehungsauftrag? Muss man das Kind nicht vor sich selbst und dem Medieneinfluss schützen?

Auch bin ich der Meinung, dass dieses Extreme erst in den letzen Jahren aufgekommen ist. Demnach spielt der Austausch via Internet schon eine bedeutende Rolle.

Eine Theorie wäre:

Würden Kinder/Jugendliche ohne Internet anders aufwachsen? Ich denke schon. Erinnere ich mich an meine Jugend zurück muss ich schon sagen, dass es so extrem, wie heute, nicht war. Damals hatte aus meiner Klasse erst in der 9. Klasse der erste Junge Sex mit einer Freundin. Ich hatte in der Zeit "besseres" zutun. Das neue PC Game hier, Fußball dort…war irgendwie auch nicht schlecht…Erwachsen werden kann man noch früh genug...

Heut schaut das sicher anders aus. Mutterschaftsurlaub in der 7. Klasse.*ohje*

Schade ist eigentlich nur, dass die Jugendlichen ihre eigentliche unbekümmerte Jugend so gerne und schnell über Bord werfen und lieber erwachsen sein wollen.

lxiq


tobi81

die etwas härteren Sachen wie Anal, NS oder SM praktizieren würden.

auch auf die Gefahr hin, dass ich mit dieser Frage nerve, aber auch an dich: wieso zählt AV zu den "härteren" Sachen? Wieso ist die eine Körperöffnung (Vagina) "ok" und darf penetriert werden - für die andere (Anus) erfordert es aber plötzlich mehr Reife?


was diese These angeht, dass die "härteren" Sachen erst in den letzten Jahren (via Internet & Co) in das Bewusstsein der Jugendlichen gedrungen ist - Hm - da fällt mir eine weitere Frage ein, die auch wieder ein bisschen auf Angelina eingeht:

wie "entstehen" sadomasochistische (und devot/dominante) Neigungen? Sind das wirklich "Praktiken" oder geht's hier bei nicht vielleicht um eine ähnliche Sache/Neigung (whatever), wie Homosexualität? Ich weiß zumindest von all den Frauen in meinem Bekanntenkreis (50+), dass sie ihre devoten und/oder masochistischen (sowie die dominanten und/oder sadistischen) Neigungen bereits seit frühster Kindheit kennen. Angelina beschreibt das ja auch ganz gut.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH