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Sex-Entzug: für wen mehr Mitgefühl, sich selbst od. Partnerr

K$adkhid0yxa hat die Diskussion gestartet


So,

ich habe schon viele Threads hier gesehen à la "Hilfe wir haben wenig Sex, weiß gar nicht was ich machen soll, es dauert schon 1 Monat, länger halt ich nicht aus, was mache ich, dringend Hilfe, et brennt?"

So ungefähr.

Jetzt hatte ich krankheitsbedingt auch einige Flautezeiten (die längste ca. 2 Monate hält noch an, die Monate davor etwa alle 3 Wochen 1 x Sex oder seltener), wobei ich festgestellt habe, dass es mir und meinem Freund nicht primär um "F***, wann kriege ich wieder Sex geht" sondern es tut uns in erster Linie um den anderen so leid, der da vernachlässigt wird.

Inzwischen machen wir uns keinen Streß und denken uns "Solange es uns für den anderen mehr leid tut, ist es noch nicht bedrohlich für die Beziehung".

Da frage ich mich nur: warum ist es hier so anders, warum "jammern" schon nach 4 Wochen die Leute? Sind sie egoistischer? Geht es in der Beziehung mehr um Sex?

*:)

Ach ja, nur um das klarzustellen: mein Freund und ich mögen Sex. Wir hatten früher häufig, hängen sehr an einem reichen Sexualleben und warten ungeduldig die Behandlungsfortschritte ab. Daran liegt es nicht

Um ganz ehrlich zu sein: mir kommen in solchen Beiträgen die Thread-Ersteller liebloser und die Beziehungen weniger tief vor. Aber da ich nicht auf diesem Vorurteil bestehen will, stelle ich das Thema zur Diskussion und warte auf Erleuchtung

:-)

Antworten
KDosanxke


Bei Dir geht es um Krankheit, wenn ich das so richtig verstehe. Bei anderen hier aber geht es um Faulheit eines Partners. Er /Sie könnte, aber will nicht. Aus welchem Grund auch immer. Das ist was ganz anderes.

K$adhSi+dya


Größtenteils

Vorgestern war eine Gelegenheit, und ich wollte nicht. Mein Freund ist ja doppelt geschädigt, durch ständiges Nicht-Wollen wegen Schmerzen und punktuelles Einfach-so-nicht-Wollen.

Vielleicht liegt es am Alter, mein Freund wird dieses Jahr 30. Vielleicht hat man da die gröbsten Triebe ausgelebt ;-)

DoaBde/Swxarn


Zu einer gut funktionierenden Beziehung gehört viele (besonders in diesem Forum) auch gut funktionierender Sex. Sicher würden die meisten auch Toleranz aufbringen, falls eine Krankheit oder irgendwelche anderen unglücklichen Umstände die Erfüllung dieser verhindern. Das ist ja auch was völlig Anderes, als wenn es aus Faulheit, oder eben einfach zu differierenden Ansichten/Bedürfnissen passiert.

Mit Sicherheit spielt logischer Weise dann für einen Menschen, der sich trennen würde, weil ein (zukünftiger) Partner einfach zu stark unterschiedliche sexuell Interessen hat, Sex eine stärkere Rolle als für andere. Wie du das beurteilen willst, bleibt ja dir überlassen.

Bei mir persönlich ist es einfach so, dass wenn ich meine Bedürfnisse in der Hinsicht zu doll beschneide, es zu starker Unzufriedenheit führt. (Zumindest, wenn es für mich keinen Sinn macht - wie gesagt Krankheit oder andere z.B. räumliche Verhinderung ausgenommen). Und diese Unzufriedenheit färbt dann eben irgendwann auf die Beziehung ab. Das kann ich gar nicht verhindern, bzw. ich will es auch gar nicht, denn Sex gehört für mich nunmal zu einer Beziehung.

dyer 6leibhdaftigxe


Vielleicht liegt es am Alter, mein Freund wird dieses Jahr 30. Vielleicht hat man da die gröbsten Triebe ausgelebt

;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

(Schade, dass es keinen smiley gibt, der sich vor lachen am Boden rollt...)

Joe

l*ust`mons}ter


Da frage ich mich nur: warum ist es hier so anders, warum "jammern" schon nach 4 Wochen die Leute? Sind sie egoistischer? Geht es in der Beziehung mehr um Sex?

naja, man kann wohl nicht alle über einen kamm..

mag wohl welche geben wo das so ist. auf der anderen seite hat sex für leute evtl einen anderen stellenwert oder stellt ein größeres bedürfnis dar als für jemand anderen. und ich glaube es ist schon ein unterschied ob es krankheitsbedingt ist oder halt einfach nur so wie man hier ja auch öfter lesen kann "hat einfach spontan keine lust mehr auf sex..". ist auch evtl die frage was man gewohnt war. wenn man vorher andauernd sex hatte und dann plötzlich nix mehr läuft kann es wohl natürlich auch für jemanden wie eine ewigkeit sein wenn 4 wochen nix geht.

Bei mir persönlich ist es einfach so, dass wenn ich meine Bedürfnisse in der Hinsicht zu doll beschneide, es zu starker Unzufriedenheit führt. (Zumindest, wenn es für mich keinen Sinn macht - wie gesagt Krankheit oder andere z.B. räumliche Verhinderung ausgenommen). Und diese Unzufriedenheit färbt dann eben irgendwann auf die Beziehung ab. Das kann ich gar nicht verhindern, bzw. ich will es auch gar nicht, denn Sex gehört für mich nunmal zu einer Beziehung.

ja, seh ich auch so

gruß

lumo

LTie+ntjxe


@Kadhidya

Ich habe das gleiche Problem wie du, krankheitsbedingt keinen Sex. Sei froh, dass es bei dir erst zwei Monate sind - ich bin mittlerweile im achten :-/

Aber wie hier so schön gesagt wurde - das jammern kommt auf die Begleitumstände an. Würde mein Freund jammern weil er keinen Sex kriegt, würde ich ihm ganz schön was erzählen, ich hab mir die Krankheit ja nicht ausgesucht und vermisse den Sex ebenfalls. Liegt es aber an der Unlust eines Partners, finde ich Beschwerden schon ok, denn anscheinend fühlt sich einer von beiden vernachlässigt.

Da frage ich mich nur: warum ist es hier so anders, warum "jammern" schon nach 4 Wochen die Leute? Sind sie egoistischer? Geht es in der Beziehung mehr um Sex?

Das Wörtchen schon fällt mir darin ganz besonders auf. Ich weiß ja nicht, was bei dir ein normaler Sex-Rhytmus ist - aber einmal im Monat wär mir auch zu wenig ;-) Außerdem finde ich nicht, dass das pimär was mit Egoismus zu tun hat. Ich z.B. vermisse den Sex nicht wegen der Befriedigung oder des Orgasmus - ich vermisse diese unheimliche Nähe zu meinem Freund und das gemeinsame Erleben. Egoismus wär für mich nur auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten, egal ob der Partner auch was davon hat.

coasimxed


Man muss schon unterscheiden, ob der Partner wegen Krankheit einen bestimmten Zeitraum sexuell verhindert ist, oder der Partner generell keine Lust auf Sex hat.

In dem einen Fall ist die Bereitschaft da und die Zeit ist absehbar.

In den anderen Fall liegt die Schwierigkeit darin, dass der Partner nicht will oder aus Sicht des Partners zu wenig will.Was meiner Ansicht für eine Partnerschaft schwerer zu überstehen ist.

K"adhPidyxa


Hm

@Lientje

Tut mir sehr leid für dich, ich wünsch Dir alles Gute! Ist denn schon abzusehen wann es "ausgeheilt" ist?

Das Wörtchen schon fällt mir darin ganz besonders auf. Ich weiß ja nicht, was bei dir ein normaler Sex-Rhytmus ist - aber einmal im Monat wär mir auch zu wenig ;-)

Tja, hm... Auf mich wirkten die Beiträge meist recht lieblos, egoistisch.

An sich selbst denkend. Sätze wie "was kann ich machen damit es ihr wieder Spaß macht" kamen irgendwie nur im Zusammenhang ''dann gibts ja endlich wieder geregelt Sex'' vor.

Und sowas wie etwa "was kann ich machen damit sie mehr Spaß hat" war auch immer dem Sätzchen "Damit wir wieder öfter Sex haben" vorangestellt.

@all

Triebe etc., gehört dazu, regelmäßig Sex muß sein - ist klar, aber das kam mir immer so einseitig auf sich fixiert vor. Klar, ICH WILL DASS WIR WIEDER SEX HABEN - aber die TE's haben ihre Freundin immer nur reingebracht im Sinne von ''Soll ihr Spaß machen damits öfter Sex gibt'' und nicht ''damit sie wieder Spaß dran hat''... So nach dem Motto '''wie reparier ich meine Freundin, will kein sex mehr, ist kaputt''...

@derLeibhaftige Klar, ich weiß dass es meinem Freund schwer fällt und nicht gefällt, und er es vermisst... aber ich dachte mir "es ist vielleicht weniger schlimm weil er 29 ist und nicht 17"... weil mit Ende 30 hat man ja schon einiges an Erfahrungen gemacht, und wenn man noch in der Phase ist, wo man sie gerade erst macht, ist die Wichtigkeit von Sex denke ich noch größer und damit auch der zeitpunkt wo man wegen Mangels Schluß machen würde näher...

KeaFdhiJdya


Ups

Da habe ich im 1. Teil ja 2x denselben Beispielsatz gebracht :-D Fällt mir scher was ich denke so zu formulieren dass es jeder versteht

doer l)eibh&aftixge


@ Kadhidya

@derLeibhaftige Klar, ich weiß dass es meinem Freund schwer fällt und nicht gefällt, und er es vermisst... aber ich dachte mir "es ist vielleicht weniger schlimm weil er 29 ist und nicht 17"... weil mit Ende 30 hat man ja schon einiges an Erfahrungen gemacht, und wenn man noch in der Phase ist, wo man sie gerade erst macht, ist die Wichtigkeit von Sex denke ich noch größer und damit auch der zeitpunkt wo man wegen Mangels Schluß machen würde näher...

Die Problematik, aus der heraus Du den Faden eröffnet hast, ist mir schon klar. Hast ja auch schon allerhand gute Antworten bekommen.

Deiner These (hier im Zitat) kann ich nicht zustimmen. Die 'Wichtigkeit von Sex' wird nach meiner Erfahrung mit zunehmendem Alter eher noch größer. Und wenn ein Arschloch adios sagt, bloß weil sein Mädel krankheitsbedingt für einige Zeit nicht kann, dann ist das eine Sache der Persönlichkeit und nicht des Alters.

Am Boden rollen vor Lachen wollte ich mich wegen dieser saugeilen Formulierung

Vielleicht liegt es am Alter, mein Freund wird dieses Jahr 30. Vielleicht hat man da die gröbsten Triebe ausgelebt

Du wirst heuer 24. Ich versprech Dir, in 20 Jahren rollst Du auch am Boden, wenn Dir einer sagt, mit 30 hat man die gröbsten Triebe ausgelebt...

Joe

IXnad-Ma,ria


Der Freund muss doch gar nicht unbedingt auf sexuelle Befriedigung verzichten. Die Mädels können doch trotz Krankheit oder auch wenn sie selbst keine Lust haben, es ihrem Liebsten schön machen.

Wenn sie dazu nicht bereit sind, fällt das für mich unter Egoismus. Das gilt natürlich auch andersrum, also wenn der Mann unpässlich ist.

Irgendwie hab ich den Eindruck, dass an diese Möglichkeit kaum gedacht wird. Und den Männern, die ich kenne, ist der GV selbst gar nicht so wichtig, wenns ansonsten befriedigend war.....

ebruscxo


Ina-Marie...du hast völlig Recht. Das ist auch meine Erfahrung...!

IAna.-MaDrixa


Warum hab ich jetzt eigentlich damit gerechnet, dass diese Einstellung eine heftige Kontroverse nach sich zieht? Hab ich mich echt so getäuscht? :=o :p>

sitPyleu-b


Vielleicht liegt es am Alter, mein Freund wird dieses Jahr 30. Vielleicht hat man da die gröbsten Triebe ausgelebt

Der war gut. 30!!!! Da laufen einem noch nicht die Friedhofsgärtner hinterher (um es mit Stromberg´s Worten zu sagen) :-/

Ich werde auch in ein paar Monaten 30. Gerade gestern ich wieder guten Sex mit meiner Bald-Ehefrau. Wir sind schon 1,5 Jahre zusammen, klar, am Anfang hatten wir täglich, jetzt so alle 3-4 Tage, dann aber richtig. Und keiner vermisst was. Das wird im "Alter" eher besser!

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