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Deutsche Frauen können nicht (subtil) flirten!

Mtex7i282


ich habe

nirgendwo geschrieben, daß eine Latina leicht zu haben wäre. Wenn's nur um's fi.... geht kommt man mit einer deutschen wesentlich schneller ins Bett.

Es ging hier um die Ausstrahlung von Weiblichkeit und das Vermögen, einen schönen Flirt auszutragen.

Und wenn jemanden die Aussage "sie ist die Frau und ich der Mann" stört, dann sagt das schon sehr viel über dessen/deren gestörtes Verhältnis zur Rollenverteilung aus. In meinen Augen hat das ÜBERHAUPT NICHTS mit Macho o.ä. zu tun oder damit, wer das Sagen hat. Meine Frau und ich sind absolut gleichberechtigt. Ich muß oft genug darum kämpfen, daß ich nicht einfach untergebuttert werde.

Aber ich genieße es, solche Lebenserfahrungen mit einer echten Frau auszutragen und nicht mit einem Mannweib, das mit aller Macht versucht, männliches (Fehl-)Verhalten zu imitieren.

d0ie LSeerafinxa


Jetzt muss ich doch nochmal nachfragen...

Was steckt eigentlich hinter der Aussage

sie ist die Frau und ich der Mann

? Natürlich bin ich die Frau und mein Freund ist der Mann, wie sollte das denn auch anders sein? Kann ich unterschreiben.

Unterschreibe ich auch, wenn man mit "Frau" bzw. "Mann" bestimmte Stereotypen oder sagen wir mal "geschlechtertypische Merkmale" verbindet. Aber da fängts schon an, da muss man meiner Meinung nach offen sein - ich bin z.B. typisch Frau, wenn es um meinen sauschlechten Orientierungssinn geht. Ich bin auch typisch Frau, wenn es darum geht, dass ich gern umworben werde. Allerdings fahre ich z.B. "männlicher" Auto als mein Freund (schneller, ungeduldiger aber auch sicherer).

Und ich bin auch nicht typisch Frau in dem Sinne, dass ich nicht darauf warten muss, angesprochen zu werden. Wenn mir ein Typ gefällt, spreche ich den selbst an. Ich habe auch durchaus schon die Initiative zum Onenightstand ergriffen. Und mit meinem Freund bin ich auch nur zusammengekommen, weil ich ihn umworben habe. Kann ich jetzt also noch sagen "Klar, ich bin die Frau und er ist der Mann"?

Und ganz hörts bei mir auf, wenn obiges Zitat als Synonym für "Sie ist die Hausfrau und Mutter und ich bin der Ernährer" verwendet wird. Wenn sich Frauen und Männer in dieser jeweiligen Rolle wohlfühlen, prima. Aber dafür habe ich jetzt nicht sieben Jahre studiert um vielleicht zwei oder drei zu arbeiten, dann 15 Jahre zu Hause zu bleiben und dann nicht mehr in den Beruf einsteigen zu können.

Sagen wir mal so, ich will sicher nicht drei Monate nach der Geburt sofort wieder arbeiten gehen. Ich will auch mein Kind nicht ausschließlich von einer Tagesmutter erziehen lassen. Ich möchte aber die diesbezügliche Entscheidung gerne selbst und gemeinsam mit dem Kindsvater treffen. Ich möchte sie nicht geschlechtsbezogen über meinen Kopf hinweg getroffen bekommen.

Bin ich jetzt trotzdem noch "die Frau" und mein Freund (der mit mir da übereinstimmt) "der Mann"? Oder bin ich jetzt schon überemanzipiert, hab ich meinem Freund somit die imaginären Eier abgeschnitten? Oder bin ich einfach nur arrogant und langweilig? Immerhin bin ich ja nach wie vor eine deutsche Frau (wenn auch im Exil). ;-D

TDimmixn


@ Serafina:

Du sprichst irgendwie etwas ganz interessantes an. Es gibt irgendwie weiblichere Frauen und welche die es weniger sind.

Mir fällt das gerade so bei meinem Studiengang auf (mathematisch, naturwissenschaftlich). Wir haben eine recht geringe Frauenquote und mit den wenigen kann man de facto nicht flirten.

Da tut man sich mit Frauen die etwas "weibliches" (Medizin, Pädagogik ....) studieren wirklich leichter, auch wirken diese, zumindest auf mich, deutlich attraktiver.

AvspasiXa


Ich bin auch ein "Flirt-Versager"..

habe oft diese Erfahrung gemacht und mich schön länger mal gefragt, woran es liegt, dass ich mit (fremden) Männern, die mir symphatisch sind, nicht einfach drauf los flirten kann.

Früher konnte ich das irgendwie noch besser - glaube ich-

ich habe es aber aus einem bestimmten Grund verlernt:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich als Frau, sobald ich anfange zu flirten, von deutschen Männern sofort als eine Art "leichte Beute" angesehen werde. Der Flirt verleitet viele deutsche Männer dazu, sehr bald allen Respekt und jede Höflichkeit zu verlieren und nur noch zu einer dummblöden Anmache überzugehen, die darauf abzielt, möglichst schnell in die Kiste zu kommen. - Plötzlich fühlt man sich behandelt, wie ein - na ja - Flittchen vielleicht? - obwohl man einfach nur ein bisschen flirten wollte....

Plötzlich wird man von deutschen Männern zum Luder gemacht - das ist eine sehr unangenehme Erfahrung!

Ich weiß, dass nicht jeder so ist. Aber bei einem Fremden weiß man halt nicht. Vielleicht sind es auch einfach die wenig erfreulichen Reaktionen, die uns Frauen dazu bringen, richtig ANGST vor einem (eigentlich harmlos gemeinten) Flirt zu haben!

Wenn das in Spanien anders ist, dann liegt es vielleicht daran, dass dort auch die Männer in der Lage sind, einfach nur nett bei einem Flirt dabei zu sein, ohne sofort ausschließlich den einen Gedanken zu haben, diese Frau jetzt abschleppen zu können...

mDounhtainmxan


gott sei dank

bin ich kein deutscher mann....

m*ountIainmaxn


aber anscheinend

auch als nicht - deutscher unbeliebt....

ADspaxsia


@mountainman

*grins* - ach nein! Denk das nicht!

Gruß,

m>ou(ntainmxan


sondern?

bin ich da falsch?

Ajs"pasxia


... kommt darauf an

:-)

mIounntainmxan


bedeutet der

lächler was gutes?

AXspaBsxia


Kennen wir uns nich doch?

*:)

Lächeln bedeutet immer was Gutes!

m(ount4ainxman


du hast pn..

und wäre nett wenn du darauf anworten würdest

DKad^eSwxarn


Ich glaube das worum es geht, ist einfach darum, dass ausländische Frauen laut TE dem Mann etwas mehr entgegen kommen was Deutlichkeit und Länge der nonverbalen Kommunikation angeht, so dass Mann besser Bescheid weiß, als was er die Reaktion denn jetzt einordnen soll (freundliche Ablehung, unbedeutender Flirt, sexuell betonter Flirt usw.).

Und zumindest bei deutschen Frauen fällt mir das unglaublich schwer. Ich kann's nicht vergleichen, hab bis jetzt nur mit deutschen zu tun gehabt. Aber ich bin mir bei da bei Frauen immer sehr unsicher. Ich hab eigentlich eine (für einen Mann) ziemlich gute Wahrnehmung, was sowas angeht, aber beim Flirten laufe ich praktisch "blind" durch die Gegend, weil ich zwar Signale sehe, aber sie nicht einordnen kann.

Zum Beispiel war ich feiern in einem sehr angesagten Club in Hamburg. 2 Freunde waren mit dabei. Ich war also am Spaß haben, tanzen (mach ich meistens mit geschlossenen Augen). Irgendwann hab ich sie mal offen gehabt und bemerkte ein sehr süßes Mädel, das leicht verträumt (so hätte ich es zumindest eingeordnet) mich fixierte. Ich gucke zurück, leichtes Lächeln von mir, sie wacht auf, dreht sich erstmal weg. Ich dachte nicht weiter drüber nach, tanzte weiter, bemerkte aber, dass sie immer wieder und überdurchschnittlich lang zu mir guckte. Manchmal auch meinen Blickkontakt erwiederte. Irgendwann meinte einer der Freunde ob ich nicht merke, dass sie mich die ganze Zeit ansieht. Hab ich natürlich schon bemerkt, gehe also irgendwann hin und von ihr kommt ein (netter) Korb von wegen sie hat ja nen Freund usw. Hab mich nicht getraut zu fragen, warums ie dann "so" geguckt hat, hätte ich wohl mal machen sollen. Vielleicht hab ich nur so peinlich getanzt ^^.

Und sowas passiert einem immer wieder. So ein kurzer Blick reicht so gut wie nie, um halbwegs zu wissen, was nu angesagt ist. Grinst sie jetzt weil sie zweigen will, dass sie mich mag? Oder findet sie mich so lächerlich? Hat sie sich jetzt weggedreht, weil sie schüchtern ist oder weil sie kein Interesse hat?

K9elxle


Der ganze Thread ist doch von Anfang an ziemlich sinnfrei.

Nicht weil hier Nationalitäten verglichen werden, sondern weil es effektiv verschiedene Personen und dementsprechend verschiedene Eigenschaften gibt.

Der Threadersteller mag das subtile Flirten recht gerne, wohingegen ich damit überhaupt gar nicht klarkomme.

Soll ich jetzt nen Parallelthread eröffnen, indem ich mich über das subtile Flirten beschwere und fordere, dass Frauen nur noch "direkt" flirten sollen?

gruss kelle!

Agspasxia


DadeSwarn

Es ist ja nicht so, dass man keinen mehr attraktiv findet, nur weil man einen Freund hat! - Schätze, du hast ihr schon gefallen.

Aber was ist nun, darf sie auch nicht flirten, wenn sie einen Freund hat? - Wieso eigentlich nicht? -

Das ist das, was ich meine. Eigentlich müsste man flirten dürfen, wenn es (zumindest erstmal) nur bedeutet: du gefällst mir, ich möchte mich mit dir unterhalten. - Mehr nicht. Aber in unserer Kultur denkt offenbar jeder, der Flirt ist eine sexuelle Sache, die auf Sex oder Beziehung hinauslaufen muss. Warum? -

Ich finde das ziemlich erbärmlich!

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