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promiskuitive Frauen = Schlampe/ promiskuitive Männer = toll

lRiq hat die Diskussion gestartet


Hallo (undso) *:)

angeregt durch diesen Faden [[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/294960/]] und einem Statement daraus:

Das ist immer so, Frauen die ordentlich rum machen sind Schlampen. Männer, die gleiches tun, genießen ansehen.

bereits in dem Faden ist dieses immer wiederkehrende Behauptung ja einigen sauer aufgestoßen und auch mich verwundert sie. Deshalb hier jetzt die Debatte, ohne dass der andere Faden geshreddert wird. Wie erlebt ihr das? Werden bei euch im Bekanntenkreis Männer bewundert (genießen sie Ansehen?) wenn sie ständig wechselnde Geschlechtspartner haben? Und Frauen werden im gleichen Atemzug abgewertet?

Antworten
S[upndanxce76


@ liq

das gab's schon mal, zumindest so ähnlich.

aber zu deiner frage:

ich finde beides gleich übel, also ich werde weder frauen noch männer "bewundern" weil sie mit x partnern / partnerinnen im bett waren.

oder wenn man es so sagen will:

es gibt sowohl männliche als auch weibliche "schlampen", auch wenn ich das nicht so deutlich sagen würde.

ich heiße jedenfalls beides nicht gut.

Djals Ekxel


Das ist ein gesellschaftliches Problem

und der Grundstein dazu wurde schon vor Jahrtausenden gelegt.

Der Mann => Der Jäger (jagt auch Frauen) Die Frau => Die Mutter (hat sich um ihre Kinder zu Kümmern, nicht um Männer)

Für mich persönlich hat ein Mann der hinter jedem Rock nachjagt genausowenig Stil, wie eine Frau die die Männer wechselt wie die Unterhosen. Soll tun wer mag, ist aber nicht mein Ding

K;euschh>eitsxgürtel


Ich denke, es wird schwer sein, einen

Bekanntenkreis oder eine x-beliebige Ansammlung von Menschen zu finden, in der nicht zumindest die Ansicht "promiskuitive Frau = Schlampe" vorherrscht. So ist eben die "allgemeine" Sichtweise - Emanzipation hin oder her, Frau tut so was nicht.

Die männliche "Schlampigkeit" wird normalerweise auch nicht hochgelobt, zumindest wird sie aber nicht verachtet. Das ist eben so mit den Männern, das steckt in deren Genen (nicht meine Aussage, sondern das, was vermutlich als Begründung - auch von Frauen - genannt würde).

Was ist denn, auch heute noch, typisch männlich oder wird zumindest weitestgehend als männlich akzeptiert? - Biertrinken, rumgrölen, grapschen und eben auch das bumsen, was sich bumsen lässt.

Eine Anzahl von ONS / Expartnern / Affairen, die ich bei einer Frau "akzeptieren" könnte, gibt es nicht pauschal, es hängt für mich sehr stark davon ab, wie die eventuelle Promiskuität gelebt wurde. Grundsätzlich finde ich feste Beziehungen viel wertvoller als ständig wechselnde Bettpartnerinnen, wenn die individuellen Lebensumstände aber gerade so sind, dass eine Beziehung nicht drin ist, warum soll man seine Lust nur alleine ausleben?

Viele Grüße

KG

CFybehrbixrd


Ich empfinde diese immer wieder angebrachte Floskel als zweckrethorisch angebrachtes Vorurteil um das ursprüngliche Thema künstlich in einen Geschlechterkampf zu wandeln.

Menschen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern werden sowohl in unterschiedlichem sozialen Umfeld wie auch situationsbezogen Unterschiedlich gesehen.

Ich habe mich nie in einem Umfeld bewegt, in dem Männer mit häufig wechselnden Partnerinen bewundert oder glorifiziert wurden, besonder von Frauen wurden Attribute wie "Scheißkerl" wurden sicher häufiger vergeben als das klassicher "toller Hecht".

Moralisten wie auch Neider bedienen sich auch bei den Männern einer ähnlichen wenn nicht schlimmeren Vulgärsprache wie bei den als "Schlampen" abgetanen Frauen (z.B. "zu ner Beziehung taugt er nicht, aber er fickt sich halt durch ..." und härteres).

Dennoch werte auch ich dieses Verhalten zwischen Männern und Frauen unterschiedlich. Zwei Ansätze lassen das Verhalten zwischen den beiden unterschiedlich herüberkommen:

1. der historische (weitgehend obsolet, daher für mich nicht so interessant) wäre das Schwangerschaftsrisiko und die damit verbundene Wertung des Verhaltens.

2. das Leistungsbezogene

Ein Mann, der fast jeden Tag eine andere Frau ins Bett bekommt muss überdurchschnittliche Attraktivität durch Aussehen, Eigenschaften oder Vermögen mittbringen, vermutlich findet man nicht einen Mann unter 1000, der hierzu in der Lage ist.

Im Gegensatz dazu dürfte wohl jede, "ab durchschnittlich aussehende" aussehende Frau zwischen 15 und 35, wenn sie diesen Vorsatz hat, keine besonderen Probleme damit haben fast jeden Tag nach Aufsuchen entsprechender Treffpunkte einen Mann ins Bett zu bekommen. Sie kann, wenn sie es darauf Anlegt dies sogar zu einer kostenpflichtigen Leistung machen.

Der Mann wird nicht dafür bewundert, dass er jeden Tag eine andere ins Bett bekommt, sondern für die Eigenschaft, die es ihm ermöglicht. Vermutlich (zumindest in meinen Augen) ist das Ansehen das er genießt höher, wenn er diese Eigenschaft nicht auf billige Weise präsentiert und ausnutzt.

Die Frau wird nicht kritisiert, weil sie jeden Tag einen anderen in Bett nimmt, sondern weil sie einen naturgegebenen Vorteil auf recht primitive Art nutzt und ein auffälliger Teil dieser Frauen sich selbst dann in gewisser Weise prostituieren, wenn sie es nicht professionell für Geld machen.

EYhemaSlige,r Nutz=er _(#69&928)


Ich würde nicht sagen, dass es bei Männern in meinem Umfeld im Durchschnitt unbedingt als Leistung gesehen wird. Aber es wird geduldet, wie zum Beispiel auch übermäßiger Alkoholgenuß oder Gewaltätigkeit. Ein Mädchen macht so etwas nicht, diesen Satz habe ich schon oft gehört. Was bei einem Mann jugendlicher Unsinn ist, gilt bei einer Frau schnell als Zeichen eines schlechten Charakters.

Für mich hingegen ist ausschlaggebend, wie die Angelegenheit gehandhabt wird und nicht das Geschlecht des Betreffenden.

HoaUle-Bxob


Ich finde es in diesem Zusammenhang ertaunlich, dass das Attribut "Schlampe" für eine Frau auch überdurchschnittlich oft von Frauen vergeben wird. Frauen scheinen tendenziell eher das Bedürfnis zu haben, andere Menschen mit solchen Attributen Ansehen oder eben Missachtung zuzuweisen.

Ich meine damit, dass eine Frau unter Frauen viel schneller als Schlampe eingestuft wird als ein Mann unter Männern oder anders gesagt, Männern ist es eher egal, ob ein Geschlechtsgenosse promiskuitiv ist als Frauen.

Oder noch anders gesagt, wenn eine Frau sich "schlampenhaft" verhält, dann ist die Empörung über ihr Verhalten unter Frauen viel größer als unter Männern.

Das sind jetzt nur eigene Beobachtungen von mir aus meinem Bekanntenkreis, ich behaupte jetzt nicht, diese Allgemeingültigkeit besitzen....

@Cyberbird

Ein Mann, der fast jeden Tag eine andere Frau ins Bett bekommt muss überdurchschnittliche Attraktivität durch Aussehen, Eigenschaften oder Vermögen mittbringen, vermutlich findet man nicht einen Mann unter 1000, der hierzu in der Lage ist...

Der Mann wird nicht dafür bewundert, dass er jeden Tag eine andere ins Bett bekommt, sondern für die Eigenschaft, die es ihm ermöglicht.

Hochinteressanter Aspekt!

Die Idee ist mir bis jetzt noch nicht gekommen, klingt für mich aber icht unplausibel!

Acbsolut-Auntafusglicxh


naja...

also das Thema ist schnell behandelt.

Es ist doch meistens so, dass die Frauen sich auswählen und die Männer auf die Suche gehen.

Die Frau entscheidet ob der Mann zum Stich kommt oder nicht.

Deswegen, eine Frau die viele Partner hat lässt sich gerene beeindrucken von Männern und deswegen ist sie im Prinzip schon eine Schlampe (viele Männer = weniger Ansprüche). Wobei das Wort Schlampe sehr negativ behaftet ist, "Frau die Spaß beim Sex hat", trifft es auch.

Ein Mann der viele Frauen hat, kommt beim anderen Geschlecht gut an. Er kann beeindrucken und ist deswegen beneidenswert.

Logisch, denn im klassischen Fall baggert der Mann die Frau an, und die Frau entscheidet ob der Mann an diesem Abend noch Sex hat oder nicht.

g~us


Ich denke...

Absolut-untauglich hat den wesentlichen Punkt getroffen:

"Frauen wählen, Männer werden gewählt."

ICH bin zwar nicht der Meinung, daß das irgendwie biologisch-evolutionär festgelegt wäre ("Der Mann => Der Jäger, Die Frau => Die Mutter "), ich denke das ist eine gesellschaftliche Situation, aber der knackende Punkt ist doch:

Wenn man daran glaubt, dann ergibt sich das "Schlampe" vs. "toller Hecht" automatisch daraus.

Wer auf die "Gunst" von anderen angewiesen ist wird eben daran gemessen wie "gut" er ist.

Wer die Wahl hat, aber "wahllos" alles nimmt, gilt eben als anspruchslos, bzw dumm. Oder... als durchtrieben. Oder sogar als gefährlich. Immerhin wird von so einem Verhalten ja irgendwie die ganze Situation in Frage gestellt, aufgeweicht...

IMHO: Wer sich auf diese ganze Geschichte einlässt ist selbst Schuld. :-p

N?aisu


Es ist doch wieder bei jedem anders, ich denke frauen sind hier hauptsächlich betroffen bzw frauen lästern mehr über frauen, ich kenne durchaus kerle die schlecht über andere kerle sprechen.

Aber im alltag ist es doch so dass wenn von 3 freundinen eine mehrmals den partner wechselt dann die beiden anderen anfangen untereinander zu sagen die schlampe dies oder das etc...

Bei männern ist dies durchaus auch möglich aber da ist es mehr so dass man eifersüchtig ist auf die frau die er meist zuletzt sitzen gelassen hat etc...

C0ybeFrbirxd


Absolut-untauglich hat den wesentlichen Punkt getroffen:

"Frauen wählen, Männer werden gewählt."

ICH bin zwar nicht der Meinung, daß das irgendwie biologisch-evolutionär festgelegt wäre

"Female choice" als ein Instrument der Evolution wurde schon von Darwin beschrieben und ist nicht nur immer noch anerkannt, sondern meines Wissens als Teilaspekt der Selektion auch wenig umstritten.

DnancVeriGnthexdark


Ich stimme gus zu.

Der Mann als "Jäger", die Frau als "Mutter", das soll biologisch festgelegt sein? Und female choice deshalb auch?

Ich tue mich ein wenig (oder mehr) schwer mit solchen angeblich vorgegebenen Geschlechter"rollen".

Ich glaube, dass diese "rollen" gesellschaftlich bedingt und auch so gewollt sind.

Ich habe auch mit dem Wort "Schlampe" überhaupt kein Problem; ich sehe das selbstbewusst-pragmatisch. Und oft genug sind es eben leider Frauen, die dieses Wort für andere Frauen verwenden; warum auch immer.

A)nc]k


cyberbird

Der Mann wird nicht dafür bewundert, dass er jeden Tag eine andere ins Bett bekommt, sondern für die Eigenschaft, die es ihm ermöglicht. Vermutlich (zumindest in meinen Augen) ist das Ansehen das er genießt höher, wenn er diese Eigenschaft nicht auf billige Weise präsentiert und ausnutzt.

Die Frau wird nicht kritisiert, weil sie jeden Tag einen anderen in Bett nimmt, sondern weil sie einen naturgegebenen Vorteil auf recht primitive Art nutzt und ein auffälliger Teil dieser Frauen sich selbst dann in gewisser Weise prostituieren, wenn sie es nicht professionell für Geld machen.

Also ergibt sich daraus der Nachteil für die Frauen, wenn sie Lust auf Sex mit einem bestimmten Mann haben, dass sie es sich öfters verkneifen sollen, weil sie es ja soviel einfacher haben?

Von der Umgebung wird das als wenig anspruchsvoll angesehen, aber ich glaube nicht, dass die Frau irgendeinen dahergelaufenen nimmt, für sie ist die Wahl in dem Moment ja richtig.

Und sobald es aber um eine Beziehung geht, verändern sich die Ansprüche ja von selbst.

C$ybeKrbxird


Also ergibt sich daraus ...

Nein, deine Threse ist kein Schluss, sondern eine einseitige Interpretation meines Postings. Eine geschlechtsspezifische Verhaltensvorschrift würde ich aus meinem Posting ganz sicher nicht ableiten wollen.

Du setzt eine Ausgangssituation, die ich für nur in einer geringen Teilgruppe der promiskuitiven Menschen (ich vermute sogar noch seltener bei Frauen als bei Männern) als gegeben annehme, nämlich, dass diese Menschen es zur Erfüllung ihrer eigenen Bedürfnisse tun.

Ich denke eher, dass bei der Mehrzahl andere Motive ausschlaggebend sind, bei Männern nicht selten Imponiergehabe (was den Trugschluss "toller Hecht" herbeiführen kann) und bei Frauen nicht selten die Suche nach Bestätigung und in vielen Fällen sogar eine Form der unentgeldlichen Prostitution.

... aber ich glaube nicht, dass die Frau irgendeinen dahergelaufenen nimmt, ...

Meine Einschätzung geht in eine andere Richtung, die meisten Frauen nehmen für einen ONS den ersten dahergelaufenen, der das beste Balzgehabe an den Tag legt.

Mal eine ganz ehrliche Frage: Was glaubst du, wieviele der täglich 1000den in Discotheken geknüpften ONS bieten denn das Potential einer passenden Partnerschaft? Wenn sie tatsächlich nur die Kriterien anlegen würden, die lediglich eine Vorrausstzung für Freundschaft nicht mal für Partnerschaft wären, dann wären ONS so selten, dass man dafür vermutlich nicht einmal einen Begriff hätte.

ANncMk


Ich denke eher, dass bei der Mehrzahl andere Motive ausschlaggebend sind, bei Männern nicht selten Imponiergehabe (was den Trugschluss "toller Hecht" herbeiführen kann) und bei Frauen nicht selten die Suche nach Bestätigung und in vielen Fällen sogar eine Form der unentgeldlichen Prostitution.

Hmmm... das kann schon sein.

Ich kann da eigentlich gar nicht mitreden, weil ich nie in Diskos usw. gehe.

Deshalb sehe ich das ganze wohl zu naiv.

Meine Einschätzung geht in eine andere Richtung, die meisten Frauen nehmen für einen ONS den ersten dahergelaufenen, der das beste Balzgehabe an den Tag legt.

So ein Balzgehabe finde ich immer abschreckend.

Mal eine ganz ehrliche Frage: Was glaubst du, wieviele der täglich 1000den in Discotheken geknüpften ONS bieten denn das Potential einer passenden Partnerschaft?

Natürlich nur sehr wenige. Aber die Messlatte braucht für einen ONS auch nicht hoch sein.

Deshalb finde ich es auch unfair, der Frau niedrigen Anspruch zu unterstellen, was du nicht gemacht hast, ich mein nur.

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