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promiskuitive Frauen = Schlampe/ promiskuitive Männer = toll

CLalhmaxr


Schätze mal, bei 'nem Mann geht man davon aus, dass er sich den Arsch aufreißen muss, um die ganzen Mädels in die Kiste zu kriegen, während bei Frauen halt davon ausgegangen wird, dass sie selbst einfach nur dasitzen und warten, bis sie von einem Mann angebaggert werden. :-/ :-|

o]ros-/lan


für mich ist

eine erfahrene frau (auch nach hwg) nie im ansehen gesunken, sondern im gegenteil, nervig waren sind doch eher die hinhaltetechniken: darf's ein bisschen weniger sein!

L:ena-S\ophxie


Mal eine ganz ehrliche Frage: Was glaubst du, wieviele der täglich 1000den in Discotheken geknüpften ONS bieten denn das Potential einer passenden Partnerschaft?

ums ehrlich zu sagen, dass ist mir für einen ons völlig egal. ich will den mann dann nicht als potenziellen partner oder ehemann. ich will ihn einfach nur, um meine lust zu befriedigen. und dafür muss er mir für diese eine nacht gefallen, er muss mir - für die gemeinsame zeit - das gefühl geben, etwas besonderes zu sein. ich wähle ihn aus, weil die harmonie stimmt, weil ich mich von ihm angezogen fühle, weil er ein bauchkribbeln bei mir auslöst.

will ich eine beziehung, dann ändern sich die ansprüche natürlich dementsprechend...

btt: im meinem bekanntkreis ist es so, dass weder männer noch frauen für ihre bettgeschichten bewundert werden. allerdings gibt es durchaus die tendenz, dass frauen andere frauen schief ansehen, wenn es um das thema ons geht. die mir bekannten männer halten sich mit ihrer meinung tendenziell zurück, frauen rutscht da schon eher mal das wort "flittchen" raus. :-/

Aanck


Lena Sophie

allerdings gibt es durchaus die tendenz, dass frauen andere frauen schief ansehen, wenn es um das thema ons geht. die mir bekannten männer halten sich mit ihrer meinung tendenziell zurück, frauen rutscht da schon eher mal das wort "flittchen" raus.

Ich versteh diese Frauen nicht, die sich damit nur selber ein Bein stellen.

FYlipH_Floxp


was in aller Welt ist unentgeltliche Prostitution ??? Ist das nicht ein widerspruch in sich ?

CAyberxbird


So ein Balzgehabe finde ich immer abschreckend.

Womit dieser Typ Mann bei dir ja auch nicht gerade das Attribut "toller Hecht" erhält? ;-)

Ich persönlich verknüpfe persönliche Bindung und Sexualität eh viel zu stark um einem ONS etwas abgewinnen zu können, wenn ich am nächsten Morgen meiner Partnerin nicht zumindest ehrlich bekunden kann, dass ich sie für einen tollen Menschen halte, dann gibt mir der Sex mit ihr nicht mehr als SB.

Doch kann ich akzeptieren, dass andere Menschen hier trennen und Sex genauso unverbindlich genießen können wie einen Smalltalk oder Tanzen.

Menschen die damit Zufriedenheit erlangen und an Lebensqualität "gewinnen" machen es wohl sicherlicherlich richtig, doch die Menschen, die leerer aus solchen Begegnungen hervorgehen als sie hineingehen und es dennoch selbstzerstörerisch weiter betreiben tun mir lediglich leid.

Ich schätze, in der zweiten Gruppe ist der Anteil der Frauen merklich höher als der der Männer und diese prägen wohl bei Menschen mit konservativen Wertgefüge das Bild der "Schlampe".

B/ritgtlebaxck


Also um mal nur auf den Eingangspost von Liq einzugehen:

Im Bekanntenkreis gibt es niemanden, der ständig mit irgendwem rummacht. Weder auf weiblicher noch auf männlicher Seite.

Das würde von mir auch nicht wirklich akzeptiert und solche Leute werden auch erst gar nicht meine Freunde.

An der These insgesamt ist aber eindeutig was dran.

Vor allem, wenn man sich geographisch mal etwas süd-westlicher orientiert.

Bei den, hier in Deutschland lebenden Türken beispielsweise, ist es gang und gebe, das sich die Männer alle Frauen nehmen, die sie kriegen können und eine Frau, die gleichen zu tun versucht, wird entführt, geschlagen oder gar angezündet... ihr kennt die Nachrichten.

Je weiter süd-westlich man geht, desto schlimmer wird es.

Bis man dann schließlich z.B. in Saudi-Arabien angekommen ist, wo es verboten ist, das unverheiratete Männer und Frauen sich _treffen/sehen_. Öffentlich sowie privat. Was passiert wenn Leute dabei erwischt werden, kann sich jeder selbst denken, mit dem Hinweis darauf, das es die Strafe "Tod durch steinigen" dort durchaus noch gibt. %-|

A4nck


Womit dieser Typ Mann bei dir ja auch nicht gerade das Attribut "toller Hecht" erhält?

Ja, stimmt. :-)

Ich selbst hatte auch noch keinen ONS und strebe das auch nicht an, aber andere sollen tun wie sie wollen.

ch schätze, in der zweiten Gruppe ist der Anteil der Frauen merklich höher als der der Männer und diese prägen wohl bei Menschen mit konservativen Wertgefüge das Bild der "Schlampe".

Und was meinst du, warum ist der Anteil der Frauen merklich höher?

Lcena_-So'phixe


Ich versteh diese Frauen nicht, die sich damit nur selber ein Bein stellen.

verstehen kann ich sie auch nicht. allerdings glaub ich nicht, dass sie sich damit selbst ein bein stellen. :-/ die frauen, die ich kennengelernt habe, die diese einstellung vertreten, würden selber keine ons haben - oder würden es zumindest nie zugeben ;-)

sie verurteilen jene, die es tun - und sehen sie in einem gewissen sinne auch als "weniger wert" an, als sich selbst.

...wenn ich am nächsten Morgen meiner Partnerin nicht zumindest ehrlich bekunden kann, dass ich sie für einen tollen Menschen halte, dann gibt mir der Sex mit ihr nicht mehr als SB.

da stimm ich dir zu, cyberbird. aber auch ein mensch, den ich nur kurz kenne, mit dem ich nur wenige stunden gesprochen habe, kann für mich toll sein. manche menschen schaffen es binnen kürzester zeit, mich zu überzeugen, manche dagegen nie.

Coybeerbirxd


da stimm ich dir zu, cyberbird. aber auch ein mensch, den ich nur kurz kenne, mit dem ich nur wenige stunden gesprochen habe, kann für mich toll sein.

Das ist ja mein Problem, als ich das letzte Mal eine Frau nach einem "ONS" in den Armen hielt und ihr ehrlich sagen konnte, sie sei ein toller Mensch, ergab sich kein Wunsch es bei diesem "ONS" zu belassen.

Zumindest auf meine Person bezogen kann ich daher sagen, dass wenn aus einem "First-Night-Stand" ein One-Night-Stand geworden ist, ich zu niedrige Ansprüche angesetzt habe.

Wenn ein Mensch mit dem Vorsatz eines ONS auf die Suche begibt, grenzt er die potentiellen Lebenspartner zunehmend weiter ein.

Mit Menschen, die einen Bezug zwischen Sexualität und Liebe als wichtig empfinden, findet man zunehmend weniger eine gemeinsame Basis in diesem Bereich. Wenn man akzeptiert, dass man sich von diesen Menschen entfernt und dies auch nicht das eigenen Lebensziel ist, dann steht einer promiskuitiven Lebensweise im partnerschaflichen Bereich wenig entgegen, doch wenn man selbst diesen Bezug sucht, dann frage ich mich, wie man diese beiden Denkweisen in Einklang bringen will.

DKero_Newston


Ich meine, liqs Einwand ist schon berechtigt, auch herumvögelnde Männer werden nicht wirklich bewundert, sondern eher abgewertet. Nur, ein bißchen Respekt schwingt halt insofern mit, dass beim Mann eine gewisse Leistung Voraussetzung ist; er muss Frauen aufreißen (ich würde das ohne den cyberbird´schen Umweg sehen) und dann noch einen hochkriegen. Bei Frau ist im Prinzip nur Voraussetzung, dass sie nicht nein sagen kann...

Felifp_Flxop


vielleicht ist das das problem: Es ist noch immer nicht in den Köpfen der Leute, dass Frauen nicht (nur?) Sex haben, weil sie nicht Nein sagen KÖNNEN, sondern einfach weil sie nicht Nein sagen WOLLEN..

Vielleicht ist dieses Denken auch nur unbewusst.

:-/ :-/

S;y*d\nxey


Pauschal betrachtet sehe ich das ganz relaxed: Es ist weder an einem Mann, noch an einer Frau verwerflich, wenn bei beiden ein entsprechend hohes Lustpotential vorhanden ist, das "auf der Piste" ausgelebt wird, denn warum sollte ausgerechnet das, was jeder in einer Beziehung anstrebt, nämlich reichlich Sex zu haben, außerhalb einer Beziehung plötzlich verwerflich sein?

Ergo ist das - zumindest für mich - keine Frage der Moral, sondern eine Frage des persönlichen Geschmacks und somit ist für mich eine Frau auch keine Schlampe, nur weil sie ihre Libido außerhalb einer Beziehung auslebt, gleiches gilt für einen Mann.

lsiq


interessante Antworten

besonders der "Männer müssen erobern" (Anstrengung) und "Frauen werden erobert" (keine Anstrengung) Aspekt. Vielleicht liegt's wirklich daran :-/

Hoanzxo


Das ist ein gesellschaftliches Problem

und der Grundstein dazu wurde schon vor Jahrtausenden gelegt.

Der Mann => Der Jäger (jagt auch Frauen) Die Frau => Die Mutter (hat sich um ihre Kinder zu Kümmern, nicht um Männer)

Das stimmt so einfach nicht. Es ist eine der größten Lügen, dass unsere heutige Geschlechterrolle die natürliche, urwüchsige wäre. Der "Zwang zur Monogamie" für die Frau kam erst viel später und in Relation zur gesamten Menschheitsgeschichte nimmt sie nur einen sehr kleinen Teil ein. Die Monogamie wurde "erfunden" als die Menschheit die Fähigkeit erlangte, mehr zu produzieren als sie unmittelbar verbrauchte, also die Möglichkeit zur Anhäufung von Reichtum entstand. Um diesen zu vererben, musste aber die Abstammung eindeutig geklärt sein, was nur durch die Monogamie der Frau geht.

Der ekeligste Ausdruck des Zwanges zur Monogamie ist die Genitalverstümmelung. Bei uns sind es moralische Fesseln, vor allem christliche ("bis das der Tod euch scheidet"). Die Monogamie gilt also in erster Linie für die Frau.

PS: Bitte nicht als Wertung missinterpretieren.

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