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promiskuitive Frauen = Schlampe/ promiskuitive Männer = toll

g4uIs


Cyberbird & peter ohne wolf...

Der einfachste Weg dazu ist natürlich so viele verschiedene Frauen wie möglich zu schwängern... je mehr desto größer werden die Erfolgsaussichten [...]

Dagegen war es für die Frau natürlich wichtig [...] damit er für die schwangere Frau und das Kind sorgen kann.

In diesem einen Punkt habt ihr Recht: Das Menschen-Weibchen investiert grundsätzlich erst mal mehr, zwangsläufig. Eine genauere Auswahl des möglichen Vaters ist der logische Schluss. Insofern stimmt das natürlich:

"Female choice" als ein Instrument der Evolution wurde schon von Darwin beschrieben und ist nicht nur immer noch anerkannt, sondern meines Wissens als Teilaspekt der Selektion auch wenig umstritten.

Aber ein logischer Zusammenhang ist eben immer auch NUR das:

EIN logischer Zusammenhang. Einer von unzähligen.

Aber ist es jetzt der Entscheidende?

Lies doch mal [[http://de.wikipedia.org/wiki/Sexualdimorphismus DAS HIER]]. Fällt dir dabei nicht auch auf, daß Menschen ja einen ziemlich geringen Geschlechtsdimorphismus haben? Daß also ein außerirdischer Menschen-Männchen und -Weibchen wohl kaum auseinanderhalten könnte? Sogar uns selbst fällt das ja bei Asiaten z.B. manchmal schwer.

Da kommt eben ins Spiel, daß EIN biolgischer Zusammenhang hier nicht reicht um zu sagen "So ist es".

Der Mensch ist darauf spezialisiert möglichst alles zu können.

Das ist SEINE NISCHE.

Und wie macht er das?

Durch seine Lernfähigkeit. Er kann sein Verhalten ändern.

Diese Fähigkeit ist inzwischen so ausgeprägt, daß er sich in manigfaltiger Weise eben anders verhalten kann (und verhält) als es seine "biologische Notwendigkeit" eigentlich vorgibt.

Und unter der "Gesellschaft" versteht man doch die Summe der menschlichen Verhaltensweisen.

Das alles ist natürlich kein "Beweis".

Aber zeigt hoffentlich, daß (genau wie deine Argumentation) es zumindest logisch plausibel ist, wenn ich die Erfahrung zu machen glaube, daß Menschen an dieses Geschlechtsklischee nicht gebunden sind. Ich glaube, daß man solange daran gebunden ist, wie man dran glaubt.

Und ich denke genug Leute zu kennen, die nicht dran glauben. Die verhalten sich dann eben anders. Und machen sich um "Schlampen" oder "tolle Hechte" keinen Kopf. :-D

Scheint auch zu klappen.

CcyberbXiRrxd


EIN logischer Zusammenhang. Einer von unzähligen.

Da sind wir uns ja einig, deshalb habe ich es auch als Teilaspekt und nicht als "entscheidenden Aspekt" bezeichnet. Augenscheinlich sind wir lediglich uneinig über den Stellenwert.

Lies doch mal DAS HIER. Fällt dir dabei nicht auch auf, daß Menschen ja einen ziemlich geringen Geschlechtsdimorphismus haben?

Ausreichend hoch um sexuell stimmuliert zu werden, gering genug um uns täuschen zu lassen.

Diese Fähigkeit ist inzwischen so ausgeprägt, daß er sich in manigfaltiger Weise eben anders verhalten kann (und verhält) als es seine "biologische Notwendigkeit" eigentlich vorgibt.

Der Mensch als wenigspezialisiertes Säugetier gewinnt seine Überlebensvorteile zwar aus seiner Flexibilität, doch auch diese bewegt sich immer wieder um den Rahmen der biologischen Notwendigkeit. Die rationale Anpassung an unser Umfeld ist Bestanteil unserer Evolution und Arterhaltung, da wir uns aufgrund unserer Reproduktionszyklen zu langsam evolutionär anpassen ... aber das ist eine andere Geschichte, und sie soll ein andermal erzaehlt werden

Und unter der "Gesellschaft" versteht man doch die Summe der menschlichen Verhaltensweisen.

Eine einfache Definition, die eine brauchbare Basis für die Verwendung des Begriffs in einer Diskussion ermöglicht.

Aber zeigt hoffentlich, daß (genau wie deine Argumentation) es zumindest logisch plausibel ist, wenn ich die Erfahrung zu machen glaube, daß Menschen an dieses Geschlechtsklischee nicht gebunden sind. Ich glaube, daß man solange daran gebunden ist, wie man dran glaubt.

Ich glaube, dass man stärker daran gebunden ist, wenn man es negiert.

Und ich denke genug Leute zu kennen, die nicht dran glauben. Die verhalten sich dann eben anders. Und machen sich um "Schlampen" oder "tolle Hechte" keinen Kopf.

In diesem Thread ist es unabhängig von dem Glauben an Evolutionäre einflüsse meines erachtens so, dass der Konsens wenig geschlechtsspezifisch wertet. Die Ausgangsfrage verstehe ich eher so, ob im gebildeten Teil unserer Gesellschaft das alte Klischeedenken überhaupt noch den Stellenwert besitzt, der im in jeder "Bin-ich-eine-Schlampe-Diskussion" immer wieder von einem Teilnehmer zugesprochen wird.

D>ancmerinEt hedadrxk


auch ein mensch, den ich nur kurz kenne, mit dem ich nur wenige stunden gesprochen habe, kann für mich toll sein. manche menschen schaffen es binnen kürzester zeit, mich zu überzeugen, manche dagegen nie.

das stimmt allerdings.

Bei uns sind es moralische Fesseln, vor allem christliche ("bis das der Tod euch scheidet"). Die Monogamie gilt also in erster Linie für die Frau.

stimmt auch. Das ist tief in den Köpfen, und deshalb ist eine eher promiskuitive Frau eine "Schlampe".

DOangcuerinMthedarxk


striptease:

für mich kommt es immer auf meine ziele an.

ich kann mir vorstellen, dass ich irgendwann keine lust mehr auf beziehungen haben werde und dann sollen mir affären ganz recht sein...

auf der suche nach einer festen beziehung wäre so ein verhalten allerdings ein richtiges k.o. kriterium.. egal, wie toll der kerl sonst wäre. denn in eine beziehung stecke ich persönlich schon sehr viel kraft und hingabe und es wäre mir einfach zu risikoreich, weil ja immer die gefahr besteht, dass der mensch einfach beziehungsunfähig ist.

ist das nicht Klischeedenken?

Könntest du das genauer erklären, striptease? Kann sich nicht auch eine Beziehung auf der Basis "Sex/Sinnlichkeit" entwickeln? (ich lasse jetzt mal den ganzen Kram mit "Familie gründen, Kinderchen kriegen weg).

Tut sie das nicht auch in der Realität? Ich weiß, dass beim Sex Hormone freigesetzt werden, und wenn du es nicht bei dem einen Mal belässt, entsteht eine Bindung an denjenigen, ob du es willst, oder nicht; deine Hormone werden dir da einen Strich durch die Rechnung machen ;-D

gluxs


Cyberbird...

"EIN logischer Zusammenhang. Einer von unzähligen."

Da sind wir uns ja einig [...] Augenscheinlich sind wir lediglich uneinig über den Stellenwert.

Exakt 8-) ;-D

Was die biologischen Unterschiede der Geschlechter angeht, so reicht er natürlich aus um sich fortzuplanzen, aber ...naja, eben: "reicht aus".

Überleg mal bei wievielen Tieren du anhand des Äußeren das Geschlecht auseinanderhalten kannst. Der Mensch liegt da doch eher bei den "fast gleich" Aussehenden.

doch auch diese Flexibilität bewegt sich immer wieder um den Rahmen der biologischen Notwendigkeit.

Ganz genau.- Und auf der biolgischen Notwendigkeit baut die gesellschaftliche Notwendigkeit auf.

So wie sich tcp/ip auf Bits und Bytes aufbaut oder die Sprache auf Buchstaben oder der Gedanke auf elektrischen Signalen.

Ich glaube, dass man stärker daran gebunden ist, wenn man es negiert.

Das ist jetzt gemein. ;-D *:)

Die Ausgangsfrage verstehe ich eher so, ob das alte Klischeedenken überhaupt noch den Stellenwert besitzt...

Das tut es ganz offensichtlich, da hast du Recht.

Witzig finde ich, daß die "Rückseite" davon ja ganz vergessen wird:

Wenn Männer bewundert werden, die viele Frauen kriegen, dann heißt das ja..., daß die meisten Männer das eben nicht schaffen.

Man bewundert ja nur, was man schwierig, außergewöhnlich findet.

Die meisten Männer, die das so sehen, müssen also denken, daß sie selbt eben ...naja, arme Würstchen sind, "kann man ja nix für wenn man keine abkriegt", "ist halt so".

:-/

... :-D

E+hemaliQger Nutzer, (#1x15906)


Cyberbird

der mann kann ja auch begeisterter extrem-sportler sein und ich bewerte sowas auch positiv.. aber in einer beziehung hat mir sowas nichts zu suchen

Damit kann ich nicht Nachvollziehen, dass du den Extremsportler als positiv wertest. Denn "nicht mehr als Beziehungspartner in Frage kommen" ist für mich eher eine Folge einer Negativwertung.

nö...

warum denn. ich hab doch auch freunde, die von ihrer politischen oder sonstigen einstellung oder ihrem lebensstil nicht für eine beziehung in frage kommen, weil sie einfach nicht in der lage wären meine ansprüche zu erfüllen, mit den ich aber dennoch super befreundet bin und deren lebensführung ist neutral betrachtet entweder gut oder zumindest völlig akzeptabel finde.

für mich teilt sich die männerwelt nicht in "beziehungsgeeignet = gut" und "beziehungsungeeignet = schlecht".

E~hemaligLer Nut$zer@ (#x115906)


Dancer

ist das nicht Klischeedenken?

ja

Könntest du das genauer erklären, striptease? Kann sich nicht auch eine Beziehung auf der Basis "Sex/Sinnlichkeit" entwickeln?

für mich nicht. ich lasse erst eine beziehung enstehen und dann mit verlauf der zeit, kommt eine sexuelle beziehung. nicht umgekehrt.

(ich lasse jetzt mal den ganzen Kram mit "Familie gründen, Kinderchen kriegen weg).

an den kram denk ich auch nicht ;-D

Tut sie das nicht auch in der Realität?

gewiss. körperliche anziehung ist notwendig. aber anziehung bedeutet nicht gleich sexuelle erfahrung mit dem mann. gewiss entsteht es bei anderen menschen in der realität auch so. aber eben nicht bei mir.

Ich weiß, dass beim Sex Hormone freigesetzt werden, und wenn du es nicht bei dem einen Mal belässt, entsteht eine Bindung an denjenigen, ob du es willst, oder nicht; deine Hormone werden dir da einen Strich durch die Rechnung machen

ich wäre rein psychisch nicht in der lage mit einem mann, der sich auf einen ons mit mir eingelassen hat, eine beziehung zu gründen. so ein verhalten wäre das, was ich in dem moment will (reiner sex), auf eine tiefe beziehung gemünzt würde ich sowas aber als eine respektlosigkeit mir gegenüber empfinden. er wäre nicht der richtige.

bbeet_leju'ice21


Also den Satz von Dancer kann ich nur unterschreiben.

Kann sich nicht auch eine Beziehung auf der Basis "Sex/Sinnlichkeit" entwickeln? (ich lasse jetzt mal den ganzen Kram mit "Familie gründen, Kinderchen kriegen weg).

Tut sie das nicht auch in der Realität?

M-exgi28x2


Meine Theorie...

....deckt sich in weiten Teilen mit der von Peter ohne Wolf.

Der Mann war bestrebt sein Erbgut möglichst weiterzugeben.

Es ist für die meisten Männer immer noch eine Horrorvorstellung, ein Kuckuckskind großzuziehen (man denke auch an die Diskussionen, geheime Vaterschaftstsests unter Strafe zu stellen). Und die theoretische Gefahr ist bei promiskuitiven Frauen eben höher als bei monogamen. Auch wenn diese Gefahr meistens rein emotionaler Natur ist. Früher war das nicht so. Die einzige Möglichkeit, ein Kuckuckskind zu verhindern, war, die Frau die ganze Zeit zu kontrollieren. Die andere, noch barbarischere Methode wird heute noch in Afrika praktiziert: Die Frau wird so verstümmelt, daß sie nur noch mit Schmerzen ohne jegliche Lust Geschlechtsverkehr haben kann.

Was die Anschuldigung von Frauen gegen Frauen betrifft: Eifersucht, Futterneid. Die Angst, daß die promiskuitive Frau auch nicht davor zurückschrecken würde, mit dem Mann der besten Freundin ins Bett zu gehen um ihren Spaß zu haben --> Schlampe.

Hier gilt noch das gleiche wie bei den Männern: Es sind Emotionen, Instinkte, die diese Gefahr signalisieren. Aber wer richtet sich schon alleine nach rein rationellen Überlegungen?

Es gab ja auch diese Tests, daß Frauen sich im Fitnessstudio mehr auf die anderen Frauen konzentrieren, also um die Konkurrenz abzuchecken. Die Männer dagegen haben sich voll auf die Formen des weiblichen Geschlechts konzentriert.

bHeetlej0uicke21


Ich denke das hier trifft den Kern:

Was die Anschuldigung von Frauen gegen Frauen betrifft: Eifersucht, Futterneid. Die Angst, daß die promiskuitive Frau auch nicht davor zurückschrecken würde, mit dem Mann der besten Freundin ins Bett zu gehen um ihren Spaß zu haben --> Schlampe

Das Wort Schlampe fällt wirklich ungleich häufiger von anderen Frauen als von einem Mann. Ist mir persönlich schon sehr oft aufgefallen.

-qUnsYchu^ldsenxgel-


promiskuitive Frauen = Schlampe, tendenziell ja

promiskuitive Männer = toll, klares nein

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