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Trennung bei unerfüllten Sexwünschen?

-wAl3ina-


Liebe, zusammenhalt, gemeinsames erleben, gemeinsam etwas schaffen, sich in den Arm nehmen, füreinander da sein, kuscheln....usw usw.

Sex ist schön, aber längst nicht das schönste. Nicht für mich jedenfalls.

H9. Lauxrie


Alina

Das ist ja alles wunderbar und klingt wirklich sehr schön :)^

nur leider funktioniert das so meistens nun mal nicht.

Klar ist Liebe wichtig - und die meisten Beziehungen beginnen damit sogar; trotzdem geht ein Großteil davon schief, weil die Liebe irgendwie abhanden gekommen ist.

Und Gemeinsamkeiten?

Wenn beide sexuell nicht übereinstimmen, dann geht das irgendwann schief: zuerst fehlt einem von beiden irgendwas, dann wird man unzufrieden, irgendwann ist der Partner schuld an dieser Unzufriedenheit - zuerst unterbewusst, dann auch direkt und ganz offen.

Dann kommen die Streitereien - und früher oder später Resignation.

Je nach persönlichen Lebensumständen und Mentalität fallen die Lösungsversuche aus:

märtyrerhaftes Erdulden / Internet-Fluchten / gelegentliche Seitensprünge / längere Affaire(n) / Trennung.

Gemeinsam erschaffener und erworbener Besitz verliert an Bedeutung: lieber geilen Sex in einer Zweizimmer-Mietwohnung als ständige Streitereien in der eigenen 200-qm Villa; lieber wollüstige Nächte in einer Garni-Pension im Harz als unbefriedigt im 5-Sterne-Hotel auf den Bahamas.

In den Arm nehmen ... klingt schön und ist auch schön, solange man sich was bedeutet und einem wichtig ist, dass es dem anderen gut geht und der sich wohlfühlt!

Sex ist schön, aber längst nicht das schönste. Nicht für mich jedenfalls.

Da ist jeder anders und klar gibt's auch für mich noch andere Werte - glückliche Kinderaugen zum Beispiel.

Und trotzdem ... die Realität sieht nun mal anders aus :-(

S~ina2n7


...Trennung Beziehung emotional und körperlich?

...mal eine Überlegung:

Kann man denn nicht eine Trennung vollziehen, zwischen sexuellem Verlagem und innerer Verbundenheit?

Mal angenommen, alles in der Beziehung wäre toll. Die Zweisamkeit stimmt, man genießt die Nähe des Partners, schätzt die gemeinsamen Gespräche, ist stolz auf das gemeinsame Erlebte/Bewegte, etc.

Und der einzige Punkt der fehlt ist die körperliche Liebe.

Warum kann man denn nicht in einem solchen Fall, die körperliche Befriedigung sich woanders holen? Nachdem die Partnerin ja offensichtlich keine Lust auf Sex hat, warum sollte man deswegen die ganze Person in Frage stellen?

Such Dir das, was Du brauchst woanders. Sag keinem was, lebe das aus und werde glücklich.

Solltest Du Deine Frau jedoch nicht mehr lieben, dann trenne Dich.

Gib nicht alles auf...Es geht hier nur um Sex...

...das war meine Meinung

Gruß

Sina

SLpecicalz-Unit


Sina kennste den schon ???

"Na Meyer, wie ist denn deine Frau so im Bett?"

Meyer antwortet:"occch, die einen sagen so, die anderen sagen sooo"


Mal im Ernst, Dein Gedankengang gefällt mir ja ganz gut, ich glaube aber kaum, dass die Mehrzahl der Menschen für solch ein Lebensmodell gemacht ist.

Hr.r LaTu5rie


Sina27

Kann man denn nicht eine Trennung vollziehen, zwischen sexuellem Verlagem und innerer Verbundenheit?

Bestimmt gibt es Menschen, die das können - ich kann es allerdings nicht, weil Sex für mich mehr ist als nur der körperliche Akt der Lustbefriedigung.

Wenn keine Gefühle und Emotionen dabei im Speil wären, dann ginge Letzteres schließlich auch durch SB, irgendwelche Plaste-Puppen oder meinetwegen professionelle Dienstleistung.

Aber das ist nun einmal - mindestens innerhalb eine Ehe/Beziehung - nicht das selbe!

N1aixsu


Da der poster garnicht erneut schreibt denk ich sowieso dass das hiern fake ist... vor allem durch Liqs nette anmerkung bezüglich des Witwers etc....

B'laubxlut


@ naisu:

Mit dem fake hast Du wohl Recht, aber deshalb muss ja nicht zwangsläufig das ganze Thema uninteressant werden ;-)

@ sina 27:

Ich finde Deinen Gedankengang sehr richtig - wenngleich viele, besonders Frauen, solche Abtrennungen des Sexuellen nicht nachvollziehen können.

Ich meine: Wenn sich die Paarbeziehung hauptsächlich über das Körperliche definiert, dann dürfte das wohl auch gar nicht gehen mit dem Auswärts-Sex, denn dann wäre die Beziehung selbst sowieso schon längst am Ende. Wenn aber die Gemeinsamkeiten auf anderen Gebieten sehr groß sind, dann fällt es schon schwer, sich nur wegen Sex-Unzufriedenheit vom Partner zu trennen. Und dann kommt in der Tat das Thema Fremdgehen ins Spiel.

mFydun{g-eon


Trennung bei unerfüllten Sexwünschen?

Ja! Wer die Erniedrigung noch nicht durchgemacht hat, egal ob Mann oder Frau, die einem widerfährt, wenn man seinen Lebensgefährten/in den/die man ja mal aus Liebe geheiratet hat, um Sex anbetteln muss, obwohl in der Beziehung sonst alles in Ordnung ist, was das Zusammenleben angeht, kann sich hier kein Urteil erlauben. Wenn man immer wieder abgelehnt, vor den Kopf gestoßen, mit Ausreden abgespeist wird, ist ein Radikalschnitt besser. Der Spruch: Sex ist nicht alles in einer Beziehung!, der stimmt schon, aber Sex ist ein wesentlicher Bestandteil in einer Beziehung. Er war doch wohl auch ein wesentlicher Grund für die Heirat, oder? Vorausgesetzt, beide sind noch körperlich gesund und in einem Alter, das noch nicht jenseits von Gut und Böse liegt, kann man sich bei ständiger Verweigerung nur trennen. Ganz anders sieht es aus, wenn einer der Partner aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zum Verkehr in der Lage ist und man liebt sich wirklich noch. Aber mein Gott!, man hat doch 10 Finger und eine Zunge, um dem Partner/in die entsprechende Befriedigung geben zu können. Es gibt doch wirklich wunderschöne und befriedigende Techniken, die u. U. sogar besser als der eigentlich profane Akt sind, mit denen man sich gegenseitig seine Wünsche erfüllen kann!

Zitat:sina27 meint: Warum kann man denn nicht in einem solchen Fall, die körperliche Befriedigung sich woanders holen? Nachdem die Partnerin ja offensichtlich keine Lust auf Sex hat, warum sollte man deswegen die ganze Person in Frage stellen?

Das funktioniert nicht! Ich möchte die Frau erleben, die, obwohl sie keine Lust auf Sex mehr mit ihrem Mann hat, es sich gefallen lässt, wenn ihr Ehemann sich zwei oder dreinmal pro Woche abends mit den Worten verabschiedet: "Ich geh dann mal, Schatz! Mach es dir gemütlich, während ich weg bin. Bis morgen Früh dann!" Oder den Mann, der genau weiß, wenn sich seine Frau verabschiedet, dass sie jetzt, für die Nacht, zu ihrem Stecher fährt!

So etwas funktioniert nur, wenn beide absolut keine sexuellen Gefühle mehr füreinander haben, die "Ehe" nur noch eine finanzielle Interessengemeinschaft ist oder nur die Fassade der Kinder wegen aufrecht erhalten wird, z. B. evtl. bis die Kinder ihr Studium beendet haben.

So lange noch einer beiden Partner sexuelles Verlangen nach dem Anderen verspürt, ist so ein Leben für ihn/sie die Hölle auf Erden!

S!ydne|y


Mydungeon

... aber Sex ist ein wesentlicher Bestandteil in einer Beziehung.

... ja, so sehen das viele und dementsprechend störanfällig sind die Beziehungen, wenn der Sex nach einer gewissen Zeit nicht mehr das hergibt, was einen anfangs so faszinierte. Und genau DAS gäbe mir nunmal zu denken, ob Sex _an sich_ als wesentlicher (und stützender) Eckpfeiler einer langfristig angedachten Beziehung geeignet sein kann. Ich denke, mit der Annahme baut man auf Sand!

Er war doch wohl auch ein wesentlicher Grund für die Heirat, oder?

Nun, bei vielen Menschen mag das zutreffen, bei mir wäre das keineswegs ein Grund zum Heiraten! Du meine Güte, ausgerechnet die leichtverderblichste aller Möglichkeiten als Grundlage einer Ehe auszuwählen, nein! Ich denke, da ist mittelfristig Stress vorprogrammiert und meine darüberhinaus, das unsere Beziehungsvorstellungen bereits seit langem hoffnungslos überfrachtet sind, was die Erwartungenshaltungen in allen erdenklichen Bereichen anbelangt, besonders, wenn man die Ewigkeit des Eheversprechens, als temporäre Maßeinheit zur Grundlage wählt ... und ja, man schmeißt leider immer wieder und nur allzu gerne die rosa Brille, samt der Schmetterlinge der wildromatischen Anfangszeit in den Topf der Verbindlichkeiten, die eine Ehe regelt und ich wundere mich ehrlich gesagt nicht, dass das zunehmend immer weniger funktioniert. Folglich ist für mich "die Ehe" und ihr gegenüber gestellt die "unerfüllten" Sexbedürfnisse keine echte Diskussionsgrundlage, weil für mich beides völlig verschiedene Angelegenheiten sind.

m;ydurngezoOn


Sydney

Es gibt also für dich persönlich die Alternative der Trennung? Du würdest also am Tag deiner Goldenen Hochzeit dir lieber auf die Schulter klopfen, weil du feststellen musst: Klasse Junge! Von 50 Jahren Ehe, hast du nur 5 Jahre guten und 4o Jahre keinen oder wenn, dann nur den üblichen Pflichtsex gehabt! Natürlich kann man der darauf stolz sein,der Sex nicht unbedingt als das Salz in der Ehesuppe ansieht! Aber vergiss die vielen Menschen nicht, die wahrscheinlich wesentlich sinnlicher als du veranlagt sind!

Styd$n%ey


Mydungeon

Nun, mydungeon, meine Sinnlichkeit und mein Sinn für die Realität kamen sich bisher nur selten ins Gehege, da ich inzwischen die Töpfe fein säuberlich voneinander trenne, folgedem führe ich ein erfülltes Leben, aber eben keine Ehe. Ein Umstand, der eine Trennung wesentlich vereinfacht ... ;-)

Natürlich würde ich keine Beziehung aufrecht erhalten, in der mir wesentliche Aspekte fehlen, aber WAS einem wichtig ist, kann individuell sehr verschieden sein - und man darf eins dabei nicht vergessen: das Leben, denn im Laufe vieler Jahre kann sich auch vieles verändern. Wer also, um bei Deinem Beispiel zu bleiben, 50 Ehejahre ausharrt, um zu dem Schluß zu kommen, dass er davon nur 5 Jahre in einem für ihn wichtigen Bereich erfüllt war, der hat meiner Meinung nach selbst schuld. Es gilt nunmal abzuwägen, was einem - unterm Strich betrachtet - und auf Dauer gesehen wichtiger ist: die Bequemlichkeit einer still dahin plätschernden routinierten Ehe oder aber die Suche nach der Prise Salz in der Suppe. Manchmal ist beides einfach nicht möglich.

mlydupngxeon


Sydney

Zitat:

Nun, mydungeon, meine Sinnlichkeit und mein Sinn für die Realität kamen sich bisher nur selten ins Gehege, da ich inzwischen die Töpfe fein säuberlich voneinander trenne, folgedem führe ich ein erfülltes Leben, aber eben keine Ehe.....

Hi Sydney,

dann bist du also nicht verheiratet, wie ich deinen Ausführungen entnehme? Dann kannst du dir kein Urteil erlauben.

Oder verstehst du unter - Töpfe trennen - verheiratet sein, alle Vorzüge genießen aber hemmungslos fremdgehen?

Die Alternative - Töpfe trennen - in Ehen, die für einen Teil sexuell langweilig geworden, oder weil er/sie mehr Sex braucht, als ihm/ihr gegeben wird, ist dann doch nur eine einzige Lüge! Man holt sich den Sex eben woanders und kehrt dann in seine kuschelige, vertraute Ehe, in der man ja eigentlich sonst alles hat, zurück.

Ich bin sowieso der Meinung, dass dies in 75% aller langjährigen Ehen der Fall ist! Deshalb halte ich ja den Schlussstrich für besser, ehrlicher. Es gibt doch Menschen genug, die mehrmals heiraten. Chapeau meinerseits....

JZetGhroxw


Liq hat recht.

Dem ganzen trau ich auch nicht. Georghill behauptet in einigen Threads 70+ Jare zu sein. In seinem Profil steht aber, er ist Baujahr 57. Als irgedetwas ist da faul.

Das Thema an sich ist aber schon interessant. Meiner Meinung nach sollte man in einem solchen Fall erstmal versuchen, durch Gespräche eine Klärung der Ursachen herbei zu führen. Evtl. ist auch der Gang zu einem Paartherapeuten anzuraten, bevor man über eine Trennung nachdenkt. Wenn der Rest der Beziehung aber auch schon im Argen liegt, oder der Grund für schlechten Sex ist, kann möglicherweise eine Trennung der letzte Ausweg sein. Das aber auch erst dann, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Und nur wegen einigen, unerfüllten sexuellen Wünschen eine sonst intakte Partnerschaft zu beenden, halte ich für den falschen Weg. Da muss mehr im argen sein, bevor man so einen Schritt tut.

*gsqui682x*


zum eigentlichen thema..

soll's scheinbar geben, dass paare sich wirklich aus jenem grunde trennen...naja..dazu sage ich nur: kauft kein katz im sack.. ;-D :-D

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