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Rollentauschwünsche meiner Freundin

K5le0ine-r &Apacxhe


Kleine Kuckucksblume,

eigentlich kein problem? aber irgendwie ist es doch ein problem, oder?

Sagen wir, es ist jetzt zu einem Problem geworden, da ich nicht mehr sicher bin, was hinter ihrem Tun steckt.

ich liebe es einen mann zu befriedigen und auch auf unterschiedliche weise zu befriedigen - das kann mit zunge oder mit fingern sein, das kann der penis sein oder der po, für mich bleibt es immer die gleiche sache, immer geht es um das miterleben seiner lust.

wenn ich mit einem oder zwei fingern in den po eines mannes eindringe, dann fühle ich mich dabei kein bißchen weniger weiblich als wenn ich seinen penis anfassen würde.

Hey, das klingt SUPER! Bis jetzt ging ich auch immer davon aus, dass sie diese oder eine ähnliche Ansicht hat. Nach dem Kleiderkauf sehe ich das aber halt nicht mehr so sicher.

wie könntest du das herausfinden..? würde sie dir eine offene antwort geben wenn du ihr diese frage stellst?

Ich habe sie bereits gefragt (wenn auch ein wenig lauter, geb' ich zu) und wie gesagt, hat sie diesen Gedanken als lächerlich abgetan. Ich hätte halt Probleme mit meinem Selbstwertgefühl als Mann usw.

Ich weiß aber auch ganz genau, wie gut meine Freundin Vorwürfe oder nicht gern gehörte Aussagen abschmettern kann. Zum Schluß szehe ich da, denke immer noch dasselbe, es ist aber hochoffiziell für Schwachsinn erklärt worden. Das macht sie dann übrigens alles auf eine sehr freundlich, rücksichtsvolle und zarte Weise.

Ich reg mich hier nur auf, sorry.

jetzt kommt noch ein neuer gedanke von dir hinzu, der rollentausch - also du denkst daran, dass sie DICH als frau sehen könnte.

wie kommst du auf diesen neuen gedanken?

selbst WENN sie sich beim sex zeitweise "männlich" fühlt, also wenn sie IHR geschlecht gedanklich "ändert", wieso sollte sie dann gleichzeitig dein geschlecht gedanklich AUCH ändern?

Zuerst, ich bn mir da natürlich nicht sicher.

Zum einen denke ich, dass sie sich durch unseren Alltag in die Männerrolle gedrängt fühlt. Sie hat sich vor einiger Zeit mehrmals so geäußert. Wie gesagt, ich besitze nicht das männlichste Erscheinungsbild, bin auch nicht gerade ein Bariton(eher sopran). sie finanziert uns, jetzt macht sei auch noch Kampfsport obwohl sie sich für so etwas nie interessiert hat. Ich bin mir meiner Rolle als Mann trotzdem sicher, aber deswegen muss sie das ja auch nicht sein.

Zum anderen mag sie den Strapon seeeehr gern. Natürlich bietet ihr der, den wir haben, auch ein eigenes körperliches Vergnügen. Sie interessiert sich aber auffällig wenig für andere Arten der "analen Stimualtion". Ihre Art mich auf den Analsex anzusprechen, vermittelt manchmal den Eindruck, als würde sie denken, dass ich die anale Befriedigung vorziehen würde. Ich habe bereits erklärt, dass dem nicht so ist, aber sie hat dann diesen "Na klar"-Blick aufgesetzt.

In unseren Rollenspielen zieht sie den dominanten Part (wenn es denn einen gibt) deutlich vor. Heißt jetzt nicht, dass das für sie männlich ist.

Weiter hat sie sich schon öfter so geäußert, dass Homosexuelle für sie keine richtigen Männer darstellen würden. Genaue Erklärungen "konnte" sie dazu nicht abgeben. Ich denke, diese Einstellung überträgt sie auch ein wenig auf mich.

Zuletzt habe ich auch ein wenig das Gefühl, dass sie Frauen nicht ganz abgeneigt ist. Sie hat noch keine Erfahrungen mit Frauen gesammelt, will das auch (offiziell) nicht, hat aber manchmal so einen Blick, wenn sie attaktiven, weiblichen Frauen begegnet, den ich als eindeutiges Zeichen interpretieren würde. (Natürlich kann ich mich irren) Sie darauf anzusprechen ist eine ganz schlechte Idee...

Ach ja, und sie findet Travestie-Kabarett ganz toll.

konnte sie dir erklären was ihr an der vorstellung, dass ihr freund frauenunterwäsche trägt, reizvoll findet?

sind es so spielerische gedanken.. einfach einmal die feinen angenehmen materialien auf männerhaut zu sehen.. ?

Sie sagt dazu, es sei doch nur ein Rollenspiel, ich solle doch nicht so eine Angst haben. Wenn ich nicht will, müssen wir's ja nicht machen. Sie fängt dann aber auch immerwieder damit an.

ich weiß nicht, ob sie einfach nur mal feine Materialien auf meiner Männerhaut sehen will. Die Klamotten, die sie dafür gekauft hat, sind aber solche, die sie selbst als sehr gewagt und ziemlich sexy bezeichnen würde. Sie selbst würde die auch nicht einfach so tragen, und Frauen in dieser Aufmachung würden ihr sofort auffallen.

Kleiner Apache

ksuckgu"cksbluxme


hi,

konnte sie dir erklären was ihr an der vorstellung, dass ihr freund frauenunterwäsche trägt, reizvoll findet?

also anscheinend konnte sie das nicht -

Sie sagt dazu, es sei doch nur ein Rollenspiel

und das ist ihre ganze antwort? :-/

warum möchte sie dieses rollenspiel machen?

eine antwort wäre zb.

ich möchte dieses rollenspiel gerne versuchen,

- weil ich es mir sehr lustig vorstelle

- weil ich neugierig bin auf die ungewohnte optik (damenunterwäsche auf männerkörper)

- weil es mir einen "kick" geben würde und ich dann das gefühl hätte du wärst weiblich

- weil...

frag sie noch einmal, diesmal ein bißchen leiser und lieber, ob sie dir erklären kann was sie an der vorstellung, dass du damenunterwäsche trägst, gefällt.


Weiter hat sie sich schon öfter so geäußert, dass Homosexuelle für sie keine richtigen Männer darstellen würden.

:-/ sind homosexuelle etwa halbe männer?

also ich kenne nicht viele homosexuelle männer aber die, die ich kenne, die sind so was von männlich, mehr mann geht gar nicht mehr!

K,leinMer Apachxe


@ Bela und Kuckcucksblume

Keine Streit hier, klar? ;-D

Also, ich denke, ich bin mir meiner Geschlechteridentität sicher (jedenfalls jetzt noch, argh)

Ich bin bisexuell, d.h. ich finde beide Geschlechter sexuell anziehend. (Wenn ich mich für eins entscheiden müsste, würde ich übrigens wohl die Frauen wählen. Jetzt komme ich aber langsam auf andere Gedanken...mit Männer hatte ich nie soviele Probleme >:()

Beim Thema Sex mit Mann geht es mir vielleicht so, wie Dir beim Thema Mann in Frauenklamotten: Es funkt halt einfach nix.

Hey, es macht schon Spaß. Ich sah das beim Karneval ja auch ein wenig als Rollenspiel. Es ging nicht darum, einfach nur als Mann Frauenkleidung zu tragen, sondern schon eine Frau darzustellen, zu "sein". Ich empfinde mich aber nicht als Transgender, der im falschen Körper steckt. Beim Rollenspiel-Sex eine Frau darzustellen oder sein zu wollen, ist auch noch mal etwas ganz anderes.

Das ganze hin und her gibt mir nur langsam auch das Gefühl, in ihren kein vollwertiger Mann zu sein, weil ich das einfach nicht bringe. Das erschreckt mich irgendwie. Macht mir richtig Angst!

Vielleicht bin ich in der Frauenrolle ja besser aufgehoben oder so?!!

Ich krieg langsam noch einen Nervenzusammenbruch!!:°(

Kleiner Apache

k$u&cMkuckxsbluxme


kleiner apache,

noch kurz zu deiner beziehung mit deiner freundin -

ich finde sie nimmt dich nicht immer ganz ernst.

du fragst sie etwas - sie antwortet nicht,

du erzählst ihr von einer angst - sie tut die angst als lächerlich ab,

du erklärst ihr, dass sie mit einer vermutung unrecht hat - sie glaubt dir nicht und setzt den "na klar" - blick auf.

Zum anderen mag sie den Strapon seeeehr gern. Natürlich bietet ihr der, den wir haben, auch ein eigenes körperliches Vergnügen. Sie interessiert sich aber auffällig wenig für andere Arten der "analen Stimualtion". Ihre Art mich auf den Analsex anzusprechen, vermittelt manchmal den Eindruck, als würde sie denken, dass ich die anale Befriedigung vorziehen würde. Ich habe bereits erklärt, dass dem nicht so ist, aber sie hat dann diesen "Na klar"-Blick aufgesetzt.

ich glaube es wäre gut, dass du ihr klarmachst, dass sie sich irrt. wenn du anale stimulation auch gut findest, dann ist das ein anderer stand der dinge als wenn du anale stimulation jeder anderen stimulation vorziehst. es wäre doch gut, wenn deine freundin wüßte was du dir in welchem maß wirklich wünscht, oder?

K[lYein=er Axpache


Hallo!

Ok, ich bin wieder runtergekommen.

@Kuckucksblume

Auch hi!

Ja, sie hat ausdrücklich den Begriff "Rollentausch" verwendet. --ganz genau hat sie den nie definiert. Ich denke aber, in ihren Augen bedeutete der schon von Anfang an: "Ich --> Frau - sie --> Mann". Nur hab ich das nicht so verstanden und empfunden.

Ich werde sie morgen mal ganz vorsichtig ansprechen und einen Friedensvertrag aushandeln, sie nebenbei in dieser Richtung nochmal abklopfen. Immer ganz vorsichtig. Ich hege aber große Zweifel, dass sie verbal voll aus sich heraus gehen wird und mir ihre Phantasien offenlegen wird.

Sch****!!!!

Verzeihung.

Kleiner Apache

K?leibner A~pachxe


Kuckucksblume,

Unsere Beziehung ist bestimmt nicht perfekt, doch vielleicht hat meine Schilderung unserer Gespräche ein flasches Bild gezeichnet. Ich finde schon, dass meine Freundin meine Meinung ernst nimmt. Der "Na klar"-Blick stellt nur dar, wie sehr sie von ihrer Meinung überzeugt ist und wie schwierig sie von dieser abweichen kann, auch wenn ich ihr etwas anderes erzähle. Sie tutmir manchmal deswegen leid. Ich bin jedoch ein geradezu Harmonie-süchtiger Mensch, der sich auch mal mit eine Antwort zufrieden gibt, die er selbst als ungenügend empfindet.

Meine Freundin und ich kennen uns sehr gut, verstehen uns sehr gut, können fast die Gedanken des anderen lesen (nur eine Formulierung :-D)

Nur in diesem Punkt scheinbar nicht!!!;-D

Ich weiß, wann es nichts mehr bringt, weiterzufragen. Deshalb lasse ich das dann.

Was anale Stimulation angeht, so muss ich sagen, dass ich sie sehr mag, sie sozusagen ... zu meinem Lieblingsrepetoir gehört. Ich hab den Sex mit Männer immer sehr gemocht, was meine Freundin auch weiß. Ich mag aber auch so gut wie alles, bin ein freizügiger (seehr freizügiger |-o) Mensch und probiere alles gern mal aus. (Ich wiederhole mich dauenrd, oder? :-/ ;-D)

Der anale Orgasmus ist auch noch so ein Ding. Wie überall vermutet wird, soll der bei einigen ja sehr heftig sein, noch heftiger als der normale Orgasmus. UNd ich muss sagen, dem kann ich nur beipflichten! Ich gehe dabei so unheimlich ab, das ist kaum auszuhalten. Da ich so freizügig und offen bin, zeige ich das natürlich, was meine Freundin folglich mitbekommt. Das sind alles Punkte, die eher für ihr Frauen-Bild von mir sprechen.

Ich denke, sie glaubt mir nicht, dass dieser Analsex nicht meine Lieblingsform wäre, weil sie sieht, dass ich auf diese Art und Weise am heftigsten zum Orgasmus komme. Und weil sie Analsex zwischen Männern wohl für unmännlich, im Umkehrschluss also vielleicht für weiblich hält, vermute ich, dass sie davon ausgeht, dass ich eine eher weibliche Einstellung zur Sexualität habe.

So hat sie das natürlich nicht gesagt, würde sie aber auch nie, wenn's tatsächlich so wäre, Sie würde denken, dass mich das beleidigen würde.

Kleiner Apache

B%ela Ljugosi


@Kuckucksblume

wenn ein mann einen mann erotisch findet oder geil, dann wird er dadurch ja nicht zur frau. er bleibt mann.

Genau das meine ich auch. Obwohl ich es bei einer Arbeitskollegin einer Bekannten erlebt habe: Von der ist bekannt, dass sie lesbisch ist und mit einer Partnerin zusammenlebt. Die Kolleginnen haben immer davon gesprochen, dass diese Partnerin "der Mann" sei. Als ich beide dann zum ersten Mal zusammengesehen habe, war von der Optik her absolut klar, warum die Partnerin der Mann ist. Ich habe noch einen Freund, der schwul ist, von dem lerne ich ab und zu mal die Partner kennen. Und da könnte ich mir auch vorstellen, dass er der Mann und seine Freunde jeweils "die Frau" sind.

sind homosexuelle etwa halbe männer?

also ich kenne nicht viele homosexuelle männer aber die, die ich kenne, die sind so was von männlich, mehr mann geht gar nicht mehr!

Es gibt sicher solche und solche: Siehe meine Beispiele oben. Letzlich auf einer Szene-Party habe ich zwei Schwule miteinander Walzer tanzen sehen, die waren dermassen identisch gestylt, und sahen auch vom Phänotypus sich so ähnlich und männlich, dass man bei denen sicher nicht von "Mann und Frau" sprechen konnte.

Du und kleiner Apache habt ja jetzt schon derartig intensiv alles durchgekaut, dass man kaum noch was Neues dazu beitragen kann.

Ich kann vielleicht nur aus meiner bisherigen Erfahrung beitragen, dass es gerade im sexuellen Bereich wohl kaum möglich ist, den Partner von seinen eigenen Vorlieben zu "überzeugen". Wenn man Glück hat, kann man vielleicht eine latente Ader freilegen, aber etwas wogegen der andere eine tiefsitzende irrationale Abneigung hat, wird man wohl kaum mit noch so tiefgründiger Diskussion und Argumentation herbeireden können.

Um doch nochmal auf das Ursprungsthema zurückzukommen: Bei meiner Partnerin und mir hat sich das eher zufällig entwickelt. Ich hatte nie daran mir "Frauenklamotten" anzuziehen. Anlässlich eines Events (aber kein Karneval) mit bestimmten Dresscode hatte ich dann erstmals ein Kleid an. Ihr hat es gefallen und so haben wir uns eben gegenseitig gecoacht. Durch das med1-Forum bin ich dann im letzten Jahr auf die Idee gekommen, auch mal "en Femme" rauszugehen. Sie hat sich dazu extra einen Nadelstreifenanzug gekauft. (Vertauschte Rollen! :-) )

Warum uns das gefällt? ??? Sachlich kaum zu begründen. :-/

Warum ich wir das nicht schon früher gemacht haben? ??? Auch keine Begründung. Irgendwann kommt man halt mal auf die Idee. :-|

Eine andere Idee, die mir bei der ganzen Diskussion zwischen Euch beiden gekommen ist, unabhängig von den Detail-Argumenten und den "jetzt setzen wir uns mal zusammen und reden über alles"- Aktionen: Könnte da auf ihrer Seite ein Dom/Sub-Verhalten im Spiel sein? D. h. sie will indirekt die Kräfteverteilung in der Beziehung austesten oder festklopfen? :-|

KflEeinEer ABpazchxe


Hallo, ihr da draußen!

Lange ist es her, dass ich mich das letzte mal gemeldet habe, was verschiedene Gründe hatte. Zum einen sind wir in den Urlaub gefahren, zum anderen wollte ich hier erst wieder etwas schreiben, wenn sich was ergeben oder verändert hat.

Ich danke vor allem der kleinen Kuckucksblume und auch Bela Lugosi dafür, dass sie sich mein Problem und mein Rumgeheule angehört haben, was auf die Dauer bestimmt nicht einfach war.

Ich habe mir dann vor kurzem nochmal alles angesehen, was ich hier ausgeführt habe, und fand, dass das alles für einen Außenstehenden ein wenig ..."seltsam" oder sogar unglaubwürdig klingen könnte (ja, ich hab' schon miteinbezogen, dass es kein typisches Problem ist). Ich hab' mich dann über mich selbst geärgert und wollte mich danach eigentlich dann doch nicht mehr hier darüber auslassen.

Jetzt hat sich bei meiner Freundin und mir aber doch einiges getan, das Problem sich aber immer noch nicht gelöst. Ich bin ratlos wie eh und je. Ich würde mich daher über euren Rat sehr freuen. Ich werde also nochmal was über unsere Sache erzählen, will aber betonen, dass das kein Witz ist.

Es grüßt

der kleine Apache

I@sch@tar


Kleiner Apache

Ich hab mir alles durchgelesen und glaube, ich verstehe langsam worum es dir geht.

Es geht nämlich nur sekundär darum, dass du Frauenwäsche tragen sollst. Ich denke du hättest kein Problem, wenn deine Freundin sagen würde, dass sie es mal sehen oder das Material spüren wollen würde.

Dein Problem wäre statt im Sexualitätsforum aber besser im Beziehungsforum aufgehoben. Dir scheint es darum zu gehen, wie deine Freundin mit dir als Mann umgeht.

Du scheinst einige physische und psychische Merkmale zu haben, die als "Typisch weiblich" bezeichnet werden. Ungeachtet dessen siehst du dich als Mann und möchtest auch von deiner Freundin so gesehen werden. Und vor allem möchtest du von ihr als Partner und Mann auch ernst genommen werden. Doch spätestens beim Thema Frauenwäsche scheint dies nicht der Fall zu sein.

So komisch das jetzt klingen mag, aber du solltest hier mal dein Harmoniebedürfnis hinten an stellen und "typisch männlich" auf den Tisch klopfen: Du willst es nicht (zumindest jetzt nicht) und sie hat das zu respektieren! Dann werdet auch mal laut, aber lass dich nicht wie "ein kleines Mädchen" mit einer ungenügenden Antwort abspeißen.

Das gleiche gilt, wenn es hier um eine dom/sub Sache gehen sollte. Du musst dich ihr gegenüber behaupten, wenn du nicht in eine solche Rolle abgleiten willst. Und diese Gegenwehr muss im alltäglichen Beziehungsleben stattfinden, indem du zu deinen Meinungen, Ansichten und Wünschen stehst und diese auch behauptest.

Dein Selbstbewusstsein als Mann leidet doch nicht, weil du auch mal passiv anale Penetration genießen kannst. Da steckt doch ihr alltägliches Verhalten dahinter!

Würde mich freuen, wenn du schreibst, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege :)*

K&leyiner# ApacFhe


Hallo, Ischtar!

(Bin übrigens ein Fan vom Ischtar-Tor... :)^)

Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, den ganzen Kram mal durchzulesen!:)*

Ich könnte jetzt natürlich mal wieder einen meilenlangen Text heruntertippen, noch dazu, weil sich einiges ergeben hat. Ich versuche aber mich kurz zu fassen und werde mich erstmal nur zu deinen Einschätzungen äußern.

Es geht nämlich nur sekundär darum, dass du Frauenwäsche tragen sollst. Ich denke du hättest kein Problem, wenn deine Freundin sagen würde, dass sie es mal sehen oder das Material spüren wollen würde.

Ich hätte tatsächlich keine Problem, wenn die Frauenkleidersache nur ein einfacher Wunsch für zwischendurch von ihr wäre.

Zwar geht es auch in meinen Augen nicht absolut primär um das Tragen der Damenwäsche, sekundär trifft's aber auch nicht. Wäre dieser Damenwäsche-Wunsch nicht gewesen, hätte ich keine (großen) Probleme (vielleicht aber kleine) mit ihrem Verhalten gehabt, egal ob sie mir gesagt hätte, dass sie mich unmännlich findet oder nicht.

Dein Problem wäre statt im Sexualitätsforum aber besser im Beziehungsforum aufgehoben. Dir scheint es darum zu gehen, wie deine Freundin mit dir als Mann umgeht.

Ja, es geht mir darum, wie meine Freundin mit mir als Mann umgeht. Ich vermutete aber schon zu Anfang den Kern unserer Probleme in der Sexualität, (Bin da ein wenig auf der Freudschen Schiene ;-D) sowohl in ihrer als auch in meiner. Daher habe ich das Sexualitätsforum gewählt. (Hätte vielleicht eher das Psycho-Forum wählen sollen ;-)) Ich denke jetzt langsam, dass es um Geschlechteridentität und solche Dinge geht und dass meine Freundin es hier mit so einer Art "Feminisierung" versucht hat usw. usw.

So komisch das jetzt klingen mag, aber du solltest hier mal dein Harmoniebedürfnis hinten an stellen und "typisch männlich" auf den Tisch klopfen: Du willst es nicht (zumindest jetzt nicht) und sie hat das zu respektieren! Dann werdet auch mal laut, aber lass dich nicht wie "ein kleines Mädchen" mit einer ungenügenden Antwort abspeißen.

Das gleiche gilt, wenn es hier um eine dom/sub Sache gehen sollte. Du musst dich ihr gegenüber behaupten, wenn du nicht in eine solche Rolle abgleiten willst. Und diese Gegenwehr muss im alltäglichen Beziehungsleben stattfinden, indem du zu deinen Meinungen, Ansichten und Wünschen stehst und diese auch behauptest.

Ich habe nicht nur "auf den Tisch geklopft", und mein Harmoniebedürfnis ist schon einige Zeit außer Kraft gesetzt.

In den letzten 4 Wochen haben wir dutzende Gespräche geführt, die mich nicht überzeugt haben.

Schließlich habe ich ihr mitgeteilt, dass ich mich von ihr trennen werde (was nur ein Bluff war, ich geb's zu, das war kindisch). Daraufhin hat sie einen Nervenzusammenbruch gekriegt und mich heulend angefleht, sie nicht zu verlassen. Das ganze Theater hat dann aber dazu geführt, dass sie mir dann mal ihre tatsächliche Meinung von mir und dem ganzen drumherum gesagt hat, etwas was sie schon sehr lange verschwiegen hat. Das hat mich logischer Weise sehr traurig gemacht. Sie hat dann akzeptiert, dass das nicht "der richtige Weg" ist und ist von all diesen Dingen "zurückgetreten". (weiß nicht, wie ich's anders formulieren soll) Für mich war das erstmal eine große Erleichterung.

In mir ist aber noch eine Spur Restmisstrauen zurück geblieben. Vor kurzem habe ich sie einer Art "Test" unterzogen, ihr sozusagen die Möglichkeit gegeben, mit mir in Reizwäsche Sex zu haben. Sie ist voll drauf eingegangen. Tja, für mich kein erfreuliches Ergebnis.

Für mich gibt es drei verschiedene Alternativen:

1. Ich könnte mich von ihr trennen.

Eigentlich keine richtige Alternative, denn ich will mich nicht von ihr trennen. Unsere Beziehung besteht nicht hauptsächlich aus Sexualität, und wenn wir auch dort Schwierigkeiten haben, so entspringt meine Liebe zu ihr nicht hier. Wir sind zwar schon seit ein paar Jahren zusammen, aber auch nicht seit Ewigkeiten. Irgendwann wird die Liebe zwischen uns erkalten oder so. Wie ich dann über das ganze denke, ist mir noch nicht klar.

2. Ich könnte ihr weiteres Drängen in dieser Hinsicht ertragen und trotzdem jedes Mal ablehnen.

Wär zwar nicht toll, aber eine annehmbare Notlösung. Besser als sich von ihr zu trennen. Wenn sie nicht aufhört, kann ich es nicht ändern. Ich weiß aber auch, dass ich hier nicht nachgeben würde.

3. Ich könnte ganz einfach tun, was sie sich wünscht.

Wie gesagt, ich habe keine Probleme mal Frauenkleidung zu tragen. Warum also nicht einfach mal meiner Freundin zu Liebe beim Sex? Langsam gewöhne ich mich an den Gedanken, ihr so einfach einen Gefallen zu tun, ohne dass es mich besonders berührt. Doch würde meine Freundin dann dabei bleiben oder das ganze sogar noch steigern wollen? (Häh, wie soll man das denn noch steigern?) Ich glaube nämlich, dass es dann noch weiter gehen würde...

Ganz nebenbei: Ich hab mir einen Job gesucht. Ist nicht viel, bringt aber finanzielle Unabhängigkeit, die ich einfach mal dringend gebraucht habe.

Ächz, ich wollte mich ja kurz fassen, und es ist natürlich trotzdem saulang geworden. :-/

Sorry.

Kleiner Apache

IYschutxar


Ich denke jetzt langsam, dass es um Geschlechteridentität und solche Dinge geht und dass meine Freundin es hier mit so einer Art "Feminisierung" versucht hat usw. usw.

Hm, davon hab ich nur grob mal was gehört, ich würde das jetzt in die dom/sub - Ecke packen?

Das ganze Theater hat dann aber dazu geführt, dass sie mir dann mal ihre tatsächliche Meinung von mir und dem ganzen drumherum gesagt hat, etwas was sie schon sehr lange verschwiegen hat. Das hat mich logischer Weise sehr traurig gemacht.

Würde mich interessieren, was da zu tage gekommen ist!

Sie hat dann akzeptiert, dass das nicht "der richtige Weg" ist und ist von all diesen Dingen "zurückgetreten". ... Vor kurzem habe ich sie einer Art "Test" unterzogen, ihr sozusagen die Möglichkeit gegeben, mit mir in Reizwäsche Sex zu haben. Sie ist voll drauf eingegangen.

Offenbar scheint es ihr tatsächlich ein dringendes Bedürfnis zu sein. Ich glaube du hast irgendwo geschrieben, dass du unter diesen Umständen keine Lust mehr auf Sex mit ihr hast ??? Wie sieht das bei ihr aus, will sie noch "normalen" sex mit dir?

Zu den drei Alternativen:

Trennen möchtest du dich nicht und sie ja auch nicht :)^

Nachgeben würde ich aber erst, wenn du dich damit wohl fühlen kannst und dann auch nur als Highlight, als seltenes Geschenk für sie. Nur dazu musst du das für dich klären, dass es OK ist.

Ganz nebenbei: Ich hab mir einen Job gesucht. Ist nicht viel, bringt aber finanzielle Unabhängigkeit, die ich einfach mal dringend gebraucht habe.

:)^

KmleineCr Ap"ache


Würde mich interessieren, was da zu tage gekommen ist!

Tja, ich versuche, es zusammen zu fassen.

Meine Freundin hat mir gesagt, dass sie mich über alles liebt. Aber nicht wegen meiner männlichen Ausstrahlung (die in ihren Augen kaum vorhanden ist), sondern (vor allem) meines inneren, "geschlechtsunabhängigen" Wesens, meiner Art zu denken, zu reden und zu handeln wegen. Sie sagte, auch wenn sie nicht lesbisch sei, würde sie mich auch weiterlieben, "wenn ich ab morgen durch Zufall eine Frau wäre". (Sprich, mein Geschlecht scheint ihr egal zu sein...)

Meiner Freundin findet mich geradezu unmännlich (was nicht automatisch weiblich bedeutet), was sie aber (hundertmal betont) nicht stören würde. Ihrer Anischt nach hat sie einige typisch männliche Aufgaben in der Beziehung übernommen, was sie aber als "ok" bezeichnet.

Warum findet sie mich "unmännlich"?

- Ich sei schwach und das würde mich nicht stören.

- Ich sei kein Macho und hätte nicht die sonstigen, typisch männlichen Komplexe.

- Mir würde es allgemein an typisch männlichen Eigenschaften, sowohl psychischer als auch physischer Art fehlen (hundert Beispiele).

Ich sei aber auch in ihren Augen sehr weiblich. Warum findet sie mich "weiblich"?

- Ich hatte sexuelle Erfahrungen mit Männern und hätte diese sehr genossen.

- Ich hätte bei diesen Männern nichts dagegen gehabt, mich beschützen zu lassen.

- Ich ließe mich gern versorgen und hätte nichts gegen Abhängigkeit von anderen.

- Ich würde anale Penetration mögen und dadurch auch Befriedigung finden.

- Ich würde typisch weibliche, klischeehafte Eigenschaften aufweisen (z.B. Weinen, Eitelkeit, Mangel an Agressivität, Harmoniebedürfnis, Passivität ).

All diese spräche ihrer Meinung nach für eine weibliche Identität.

Die Tatsache, dass ich in Erzählungen und vor ihren Augen (Karneval!) Spaß in Frauenkleidern gehabt hätte, hat sie zu einer weiteren Schlußfolgerung "getrieben": ich würde gern unterbewußt eine weibliche Rolle einnehmen, könne mir dies aber selbst nicht eingestehen, mich nicht dazu überwinden, weil ich das für falsch halten würde usw.

Deswegen hat sie mir die Damenwäsche geschenkt, um mir das zu erleichtern. Ihr Drängen sollte mir nur helfen, diesen Schritt zu machen. (Das meinte ich mit "Feminisierung")

Sie liebt mich und wünscht sich nur, dass ich glücklich bin. Bla bla bla

Als sie mir das alles erzählt hat, ist mir klar geworden, dass sie mich nie wirklich oder wenigstens seit längerer Zeit schon nicht als richtigen Mann betrachtet hat. Es ist schön zu hören, dass man wegen seiner "Art" geliebt wird, aber das was sie gesagt hat, hat mich tief getroffen. Ich konnte dazu fast nichts sagen, so fertig war ich.

Ich glaube, dass eigentlich Problem ist die Tatsache, dass ich anale Penetration mag und so auch kommen kann. Für sie scheint das ein absoluter, für die weibliche Seite sprechender Punkt zu sein.

Wir haben meistens ganz normalen Sex (Vaginalverkehr), zur Zeit ausschließlich. Alle anderen sexuellen Dinge habe ich auf Eis gelegt.

Für mich ist das Problem hinzugekommen, dass ich langsam echt an mir zu zweifeln beginne. Ich kann ihre Aufzählungen und Erklärungen schon irgendwie nachvollziehen.

Was hindert mich daran, das zu tun, was sie mir vorschlägt? Einzig meine Auffassung, ich sei ein Mann. Aber warum denke ich das eigentlich?

Ich denke gleichzeitig, dass sie selbst ein kleines Identitätsproblem hat, dass sie die männliche Rolle sehr schätzt. Ich vermute, daher rührt ihr "Bedürfnis".

Kleiner Apache

IXscihtUaxr


Es ist schön zu hören, dass man wegen seiner "Art" geliebt wird

Das finde ich auch! Hohl mal tief Luft und mach dir zuerst mal Gedanken darüber, wie toll das doch ist!

Schlußfolgerung: ich würde gern unterbewußt eine weibliche Rolle einnehmen, könne mir dies aber selbst nicht eingestehen, mich nicht dazu überwinden, weil ich das für falsch halten würde usw... Ihr Drängen sollte mir nur helfen, diesen Schritt zu machen.

Ok, sie hat das so gesehen und wollte nur dein Bestes! Nun sollte sie aber auch verstehen, dass du das anders siehst. Selbst wenn sie Recht hätte, sollte sie es respektieren, wenn du dich nicht überwinden kannst.

Als sie mir das alles erzählt hat, ist mir klar geworden, dass sie mich nie wirklich oder wenigstens seit längerer Zeit schon nicht als richtigen Mann betrachtet hat. ...aber das was sie gesagt hat, hat mich tief getroffen.

Was genau stört dich daran und was genau würdest du dir wünschen? Nur wenn du das für dich exakt formuliert hast, kannst du es ihr vll begreiflich machen. Bis jetzt klingt es für mich noch etwas diffus. All die aufgezählten "Weils" sind doch wahr? Möchtest du dich z.B. verstellen und nie mehr anale Penetration genießen, obwohl du es doch (auch mal mit) magst, nur um ein Image aufzubauen?

Du hast viel weiter oben mal geschrieben, dass du solche Probleme in deinen Beziehungen mit Männern nicht hattest. Was meinst du, woran das lag? (Haben die dich mehr als Mann wahrgenommen?)

Ich glaube, dass eigentlich Problem ist die Tatsache, dass ich anale Penetration mag und so auch kommen kann. Für sie scheint das ein absoluter, für die weibliche Seite sprechender Punkt zu sein.

Achso, aber die meisten Frauen kommen nicht durch anale Penetration ;-)

Für mich ist das Problem hinzugekommen, dass ich langsam echt an mir zu zweifeln beginne. ... Was hindert mich daran, das zu tun, was sie mir vorschlägt? Einzig meine Auffassung, ich sei ein Mann. Aber warum denke ich das eigentlich?

Hallo ??? Du bist ein Mann, weil du einen Schwanz hast und deine Zellen ein Y Chromosom tragen. Damit hat sich die Frage, WAS du bist schon geklärt: du bist ein Mann.

Möchtest du eine Frau sein (transsexuell?) - Nein! Also wird sich auch an der Tatsache, dass du ein Mann bist nichts ändern!

Das musst du dir zuerst mal klar machen. Keine deiner charakterlichen Eigenschaften wird daran was ändern. Baue dein männliches Selbstbewusstsein auf, indem du daran denkst. Vll kannst du mal zu einem Arzt gehen und deinen Testosteronspiegel kontrollieren lassen. Und wenn du möchtest, kannst du auch versuchen einige "männliche" Aufgaben in der Beziehung wieder zu übernehmen.

Aber wie soll sie dich als Mann sehen, wenn du selber zweifelst? Arbeite zuerst daran!:)*

K1leine"r ApBacxhe


Hallo, Ischtar!

Du hast viel weiter oben mal geschrieben, dass du solche Probleme in deinen Beziehungen mit Männern nicht hattest. Was meinst du, woran das lag? (Haben die dich mehr als Mann wahrgenommen?)

Ja, find' ich schon! Komisch, oder? Meine männlichen (Ex-)Beziehungspartner sehen in mir eher einen Mann als meine Beziehungspartnerin. :-/

Was genau stört dich daran und was genau würdest du dir wünschen?

Mich stört, dass meine Freundin in mir keinen (richtigen) Mann sieht, und würde mir das Gegenteil wünschen. Was andere Leute über mich oder meine männliche Austrahlung denken, ist mir gleich. Doch die eigene Frau?

Ich weiß auch nicht richtig, wie ich verarbeiten soll, dass sie mich liebt, obwohl sie in mir keinen Mann sieht! Es kommt zwar nicht nur auf die "Geschlechtlickeit" an, aber ich denke, ich würde sie nicht lieben, wenn sie ein Mann wäre. Ihr Geschlecht bzw. meine Meinung von ihrem Geschlecht hat schon Gewicht.

Möchtest du dich z.B. verstellen und nie mehr anale Penetration genießen, obwohl du es doch (auch mal mit) magst, nur um ein Image aufzubauen?

Wenn ich auf diese Weise unsere Beziehung erhalte, gleichzeitig aber auch erreiche, dass meine Freundin in mir wieder einen "Kerl" sieht, bin ich nur zu gern bereit, darauf zu verzichten. Ich mag's zwar sehr gern und würde es auch vermissen, aber die Harmonie zw. uns ist mir wichtiger.

Achso, aber die meisten Frauen kommen nicht durch anale Penetration

Das stimmt wohl, ich hab auch nicht von vielen Männern gehört, die das erlebt haben. :=o ;-D Komme mir selbst manchmal unnormal vor, dass das bei mir überhaupt geht...

Ich habe mich aber auch ungünstig ausgedrückt. Es geht eher um das Wort "Penetration" als um "anal". In ihren Augen finden nur Frauen durch Penetration Erfüllung, sexuelle Befriedigung, Spaß usw., nicht Männer! (Deswegen auch ihre Aussage, Schwule seien für sie keine richtigen Männern.) Ich selbst ordne Menschen nicht nach ihren sexuellen Vorlieben das Geschlecht zu und ich habe ihr auch gesagt, dass ich diese Ansicht mind. für sehr veraltet halte. (Ich hab's nicht so freundlich formuliert...) Sie denke aber nunmal so und könne das nicht ändern, sagt sie. Sie hat sich dafür entschuldigt. Ändert das was?

Aber wie soll sie dich als Mann sehen, wenn du selber zweifelst? Arbeite zuerst daran!

Äh, ich habe bis zu dem Tag, an dem sie mit den Klamotten ankam, nie an mir als Mann gezweifelt. Die Sprüche anderer haben mich nicht getroffen. Diese Argument kann also nicht stehen bleiben.

Erst seit mir klar ist, dass sie in mir nichts männliches erkennt, beginne ich selbst "zu zweifeln". Ich fühle mich jetzt nicht als Frau und sehe mich auch nicht als transsexuell, aber ich empfinde mich immer mehr als sehr unmännlichen Mann, regelrecht androgyn. Ihre Argumente, weswegen sie mich als unmännlich und sogar weiblich betrachtet, sind ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen.

Eine einfache Frage, die mir zu schaffen macht: Ist es für eine Frau automatisch ein Problem, wenn ihr Partner nicht nur gern penetriert, sondern auch gern mal penetriert wird? Ist das in den Augen einer jeden Frau "weiblich" oder hab ich mir bloß eine total bekloppte rausgesucht? Kann doch nicht angehen, dass man nur aus so einer Vorliebe gleich eine Geschlechtsidentität abliest!

Es grüßt

der Kleine Apache!

k6omis"cher wVogxel


Bin ich der einzige, der das Problem nicht versteht?

Für mich liest sich das ganze so ähnlich wie:

Ich mag furchtbar gern Erdberkuchen, nun will meine Freundin mir einen backen ... wie kann sie nur ... ich finde das schlimm ... warum tut sie das?

Die ganzen Geschichten sind ja ein schönes Sammelsurium von interessanten Fantasien, niedlichen Anekdoten und ein bisschen Selbstdarstellung ... (künstlich?) angereichert mit veralteten Klischees und Vorurteilen, die zur Problematisierung als Fakt dargeboten werden.

Ich glaube, ich biete nun zum dritten Male die Möglichkeit meine Frage zu ignorieren:

Was ist die Fragestellung und wo liegt das Problem?

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