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Fremdgehen und Betrügen: Wer tut's ohne schlechtes Gewissen?

dHilxa


@mondrian1

Also erstmal zu deiner Fragestellung: Ja, die gibt es. Ich gehöre dazu. Ich habe betrogen (sogar ziemlich dreist), habe danach gelogen und habe bis heute kein schlechtes Gewissen. Das es unfair meinem damaligen Partner gegenüber war, weiß ich, aber ich hatte und habe einfach kein schlechtes Gewissen. Warum weiß ich auch nicht.

Angesichts deiner Situation kann ich es gut verstehen, das du keinen anderen "Ausweg" siehst. Und vor allem, das du kein schlechtes Gewissen hast. Du hast 11 Jahre (!!!) lang versucht zu verzichten und das soll dir erstmal einer nachmachen, bevor er über dein Fremdgehen urteilt.

Ich wünsch dir und deiner Beziehung alles Gute @:)

@Thorkild

Eben das der/die Geliebte die einzige Person des herzens ist.

Aber nicht des Körpers ;-)

VXaolentdinax83


striptease

und die wichtigste antwort, weshalb ich denke, dass es eben für den partner besser ist, wenn man schweigt, habe ich dir auch gegeben

Wärst du so lieb und würdest mir die Stelle nochmal zeigen, bitte? :-)

M,elertxe


----Sunny----

melete

was wäre denn deine Lösung??

meine lösung ??? also ehrlich, das wär mir zu anstrengend.. ;-D ;-D ;-D aber ich bin auch nicht so wischiwaschi unterwegs, wie er...ich bin da mehr der schwarz-weiß-typ und er ist der, der alles haben will...

Du verurteilst, was er tut. Soll er es lassen und unglücklich sein, was sich auf die Beziehung, die Liebe niederschlagen wird.

wie kommst du drauf? ich verurteil ihn überhaupt nicht. ich hab wirklich andre dinge zu tun, als andere zu verurteilen. %-| es geht ihm doch gut mit dem, was er tut. er hat doch die lösung. warum soll ers ändern? er geht sogar soweit, daß er sie verteidigt. alos. für ich ist die sache klar..

Bilderbuchehe... ok, einerseits führt er die schon... aber ich kann seine Beweggründe gut nachvollziehen.

ich möcht die lanjährige beziehung sehen, wo nicht der eine oder die andre fremdgegangen ist, egal ob nun sexuell oder andersartig..ich hab noch keine getroffen, in der es nicht gekriselt hätte, nicht fremdgegangen wurde, usw. usw..nur so kann man eine sogenannte bilderbuchehe führen, sonst nicht, nur durch verdrängung kann die nach außenhin so aussehen..ich sag nicht, daß es keine ausnahmen gibt, aber in der regel ist es so.das heißt aber, dass ich glaube, dass die frau sehr wohl etwas anht und es einfach nur nicht wissen will..heißt dann natürlich, dass sie verletzt wird..

Q?ueexn88


@ alle fremdgeher

ich lass es einfach mal dahingestellt, ob es richtig oder falsch ist, aber

ich hoffe eure Partner erfahren nie davon, denn es verletzt einfach unheimlich!

lg

Eehemal1igcer Nut0zer (#11x5906)


Valentina

mist ;-D

hab den beitrag abgeschickt, da ist die verbindung abgebrochen. also hier nochmal, nur vielleicht etwas kürzer.

ich will nicht suchen, ich schreib es lieber einmal neu und alles zusammen.

ich denke einfach, dass der satz "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" stimmt.

wenn wir von einem reinen sexualen verlangen ausgehen, das in einer beziehung nicht gestillt werden kann, weil der partner sich einfach nicht zu einem völlig fremden menschen transformieren kann, weil man mit einem menschen, mit dem man schon seit mehreren jahren zusammen ist, einfach keine unsicherheit und ungewissheit entwickeln kann oder wenn der partner eben nicht auf analsex oder sm-spielchen steht, dann ist es wie essen oder joggen. ein kleines verlangen, leider äußerst bedeutsam in unserer gesellschaft.

wozu dann eine intakte beziehung zerstören? unnötig jemandem weh tun, der, wenn er nie davon erfährt, nie unglücklich sein wird?

geteiltes leid (in dem fall eben geteiltes schlechtes gewissen) mag zwar halbes leid sein, aber in dem fall ist es dann doppeltes leid.

es ist einfach nur das abwälzen der eigenen inneren probleme auf den partner, betitelt mit den großen worten "wahrheit sagen". für mich in wirklichkeit einfach die unfähigkeit mit den konsequenzen der eigenen entscheidung zum fremdgehen zu leben. und die konsequenz ist nun mal das bewusstsein, dass man etwas getan hat, was der partner nicht gut heißen würde. trotzdem ist es eben meine meinung, dass man dem partner viel mehr gutes damit tut, dass man den mund hält, anstatt dass man diese bürde dem partner auferlegt.

mir ist klar, dass man es anders sehen kann. das ist also kein diskussionsansatz oder überzeugungsversuch, sondern nur die persönliche begründung, um die du gebeten hast :-)

-J--A-Sufnny6----


melete

ok, dann hab ich dich irgendwie falsch verstanden. seh das so wie du. *:)

d'iflxa


@striptease

:)^ :)^ :)^

V&alen5tinxa83


mir ist klar, dass man es anders sehen kann. das ist also kein diskussionsansatz oder überzeugungsversuch, sondern nur die persönliche begründung, um die du gebeten hast

Richtig und ich denke, momentan besteht zumindest von deiner Seite aus kein Interesse zu diskutieren und deshalb lasse ich deine Begründung einfach mal so stehen. Obwohl ich es natürlich bisschen anders sehe ;-)

Danke dir hierfür :-)

Z/inaH 5


@ striptease

es ist einfach nur das abwälzen der eigenen inneren probleme auf den partner, betitelt mit den großen worten "wahrheit sagen". für mich in wirklichkeit einfach die unfähigkeit mit den konsequenzen der eigenen entscheidung zum fremdgehen zu leben. und die konsequenz ist nun mal das bewusstsein, dass man etwas getan hat, was der partner nicht gut heißen würde.

ja, man kann es natürlich so drehen. Wer dann doch ehrlich ist (vielleicht auch erst nach einer gewissen Zeit), ist zu schwach, um das ganze mit seinem eigenen Gewissen auszumachen. Hm...

Was ist mit der Schwäche, die sich in der Angst vor den Konsequenzen, wenn man die Karten auf den Tisch legt, ausdrückt?

Z$ina x5


Außerdem bleibe ich dabei, dass ich Unehrlichkeit respektlos finde. Damit entmündigt man den Partner quasi, indem man ihm eine "Realität" vortäuscht, die eben keine ist. Der Partner weiß nichts, also wird ihm die Entscheidungsfreiheit genommen, ob er unter DIESEN Bedingungen sich eine Beziehung noch vorstellen kann oder nicht. Und das Ganze dann so darzustellen, als wolle man in erster Linie "nicht weh tun", finde ich dann schon recht unverfroren.

E'hemal=iger! &Nutzer (P#115x906)


Zina

klar :-)

man könnte auch fragen, was mit der schwäche ist, die man zeigt, weil man nicht einfach verzichtet. entmündigung ist auch ein gutes argument, ein weiteres wäre zum beispiel, dass man sich verstellen muss und in kauf nimmt, dass der partner einen nicht so akzeptiert, wie man wirklich ist (denn in wirklichkeit hat man ja eben diese wünsche und weiß, dass man nicht so toll ist, als dass der partner einen mit diesen wünschen und sehnsüchten akzeptieren würde)...

ich sage ja, man kann vieles gegen diese sichtweise sagen :-), da gibt es kein abschließendes ultra-argument.

Tdornxi


in dem sich leute dazu bekennen, zu betrügen und zu hintergehen, ohne dass sie dafür angegriffen werden.

...hat wohl nicht geklappt ;-D

V/ale{nti2na8x3


Torni

Was nicht ist, kann noch werden. ;-) Und ich denke die Reaktionen war noch harmlos.. Ich hab da schon viel schlimmere Sätze gelesen.

NAorSdmanxn08


in einer Beziehung muss man immer wieder neu bestimmen, wie viel ich von mir selber dem anderen zeige, offenbare und erzähle. Wenn man schon länger zusammen ist und das Interesse aneinander weniger wird, ist es doch ganz logisch, nachvollziehbar und moralisch überhaupt nicht verwerflich, dass ich das, was mit meiner Patnerin nicht mehr gemeinsam lebbar ist, mit jemandem anderes lebe. Das kann ein persönliches Gespräch sein über intime Themen und das kann auch körperlich werden. Warum muss man das der Partnerin erzählen?

Diejenigen, die moralisch (ver)urteilen, haben oft eine andere Sicht der Dinge, wenn sie plötzlich der "Betrüger" sind und nicht der "Betrogene"

VJalenntina8x3


Wenn man schon länger zusammen ist und das Interesse aneinander weniger wird, ist es doch ganz logisch, nachvollziehbar und moralisch überhaupt nicht verwerflich, dass ich das, was mit meiner Patnerin nicht mehr gemeinsam lebbar ist, mit jemandem anderes lebe.

Da hast du absolut Recht, wenn deine Partnerin davon weiss ;-)

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