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Fremdgehen und Betrügen: Wer tut's ohne schlechtes Gewissen?

BVösewic5ht


-sorcates- schrieb:Wie muss derjenige gestrickt sein, dass er sowas einfach für sich behalten kann?

Das frage ich mich auch öfters. Schön das es noch ein paar sehr sehr seltene Fälle gibt, denen Treue auch was bedeutet.

Wenn man sich hier bei im Forum bei Med1 so umschaut, könnte man fast den Eindruck bekommen, man sei "behandlungsbedürftig" wenn man nicht mit allen Mitteln versucht, Betrug und fremdgehen zu tolerieren oder schönzureden.

-*socra?tes-


@G.W. von Rue

Ich denke, mit meinem Psychologiewissen sollte ich dies herausfinden. Niemand kann auf Dauer dies durchhalten. Wenn doch, na dann ist man an den Teufel persönlich geraten. :-/

-Hsocrfates-


@Bösewicht

Wenn man sich hier bei im Forum bei Med1 so umschaut, könnte man fast den Eindruck bekommen, man sei "behandlungsbedürftig" wenn man nicht mit allen Mitteln versucht, Betrug und fremdgehen zu tolerieren oder schönzureden.

Wohl war. Einer der Gründe warum ich mich hier angemeldet habe!

Schön, dass es noch andere Menschen gibt! :)^ :)* @:)

-`socraqtes-


Wer sich jahrelang die allergrößte Mühe gibt, beim Fremdgehen nicht ertappt zu werden, ist nicht unbedingt gefühlskalt. Sondern ihm oder ihr liegt trotz der Seitensprünge offenstichtlich sehr viel an dem betrogenen Partner. Wäre dies nicht der Fall, würde man sich keine Mühe machen, sonder die Beziehung einfach beenden.

Nein!!! Ganz falsch!!!

Es liegt ihm/ihr nichts an dem Partner, sie/er will nur nicht auffliegen und liebt beides. Das schöne, geborgene zu Hause und dazu noch den Fun außerhalb der Beziehung. Es sind ganz berechnende Menschen, die nur sich selbst kennen und reine Egoisten sind!!!

G#.W.D vony Rue


-socrates-

Ein direkte Frage an dich -> stehst du dahinter?

Ich selbst bin noch nie fremdgegangen und habe es auch nicht vor. Aber: Ich könnte es meinem Partner höchstwahrscheinlich verzeihen, wenn ich spüre, dass ihm sehr viel an der Beziehung liegt. Auch weiß ich nicht, was in den nächsten Jahren auf mich zukommt und halte mich daher mit »immer«/»nie«-Versprechen weitgehend zurück.

Ansonsten kann ich nur sagen: Vielleicht werde ich aktuell betrogen ;-D und weiß es eben nicht. Dann soll es mich nicht stören, eben weil es mir nicht weh tut. Ich gehe davon aus, dass alles in Ordnung ist.

-4soc*ratexs-


@G.W. von Rue

Ich selbst bin noch nie fremdgegangen und habe es auch nicht vor. Aber: Ich könnte es meinem Partner höchstwahrscheinlich verzeihen, wenn ich spüre, dass ihm sehr viel an der Beziehung liegt. Auch weiß ich nicht, was in den nächsten Jahren auf mich zukommt und halte mich daher mit »immer«/»nie«-Versprechen weitgehend zurück.

Du könntes es also »höchstwahrscheinlich« verzeihen. ;-) Da unterschieden wir uns beide. Ich könnte es nicht!

Ansonsten kann ich nur sagen: Vielleicht werde ich aktuell betrogen ;-D und weiß es eben nicht. Dann soll es mich nicht stören, eben weil es mir nicht weh tut. Ich gehe davon aus, dass alles in Ordnung ist.

Tja, also würdest du es nicht wissen wollen, wenn er dich betrügt? ;-)

gRr~ünes 1mädcxhen


Socra

Egoismus ist bei jeder Beziehung mit im Spiel. Außer von Seiten des Opfers bei Vergewaltigungen.

Wenn du sagst du möchtest nicht, dass deine Partnerin fremdgeht,obwohl sie es möchte, handelst du deinem Interesse, enen Momopolanspruch auf diese Frau zu haben, entsprechend. Das ist keineswegs weniger egoistisch.

Im Ganzen zeigt sich, dass man aus egotischen Motiven fremdgehen kann und auch aus egoistischen Motiven treu sein kann. Da also das Prädikat egostisch nicht zur Unterscheidung beider Verhaltensweisen taugt, ist es auch nicht zielführend, es in der Diskussion zu verwenden.

LOianU-Jixll


Mir persönlich hätten sich in den 26 Jahren, in denen ich mit meinem Mann zusammen bin, einige relativ unkomplizierte Gelegenheiten für einen Seitensprung geboten.

Und obwohl unser Sexualleben in den letzten zwei Jahren auf Grund gesundheitlicher Probleme auf Seiten meines Mannes großen Einschränkungen unterworfen war und er mir sogar den Vorschlag gemacht hat, mir einen Liebhaber zu suchen, könnte ich ihm danach nicht mehr in die Augen sehen, selbst wenn er es nicht erfahren würde.

Es würde alles, was mir an meiner Beziehung von Bedeutung ist, mit einem Schlag vernichten.

Vielleicht liegt es auch daran, dass er mein erster und einziger Mann im Leben ist. Ein Fremdgehen hätte für mich eine ganz besondere Tragweite.

So lange ich mir weiterhin sicher bin, dass mein Mann die ganz große Liebe meines Lebens ist, fällt es mir nicht schwer, selbst in Krisenzeiten auch körperlich treu zu bleiben.

oWOEloq@uen.zixaOo


Was ich nicht weiß...

... macht mich nicht heiß, würde ich sagen. :-/

Sollte ich es dennoch herausbekommen, könnte ich es nicht verzeihen. *hier auch lieber keine Diskussion darüber anfangen will, ab wann man von "Betrug" sprechen kann*

G=.W. vo(n Ru$e


-socrates-

Du könntes es also »höchstwahrscheinlich« verzeihen. Da unterschieden wir uns beide. Ich könnte es nicht!

Ich war noch nie in der Lage und kann daher nur mutmaßen. Speziell im Beziehungsforum habe ich aber einige Diskussionen verfolgt und mich dann ernsthaft gefragt: Willst du eine jahrelange Beziehung wegen eines Fehltrittes wirklich rigoros beenden? Willst du nicht wenigstens versuchen, sie am Leben zu erhalten? Willst du der Liebe deines Lebens nicht verzeihen?

Möglicherweise wäre ich enorm verletzt und zu keinem klaren Gedanken mehr fähig. Ich weiß es nicht. Nur hier und heute sage ich, dass ein Seitensprung für mich nicht automatisch zum Aus der Beziehung führt.

Tja, also würdest du es nicht wissen wollen, wenn er dich betrügt?

Schwierige Frage. Das kommt darauf an, warum der Partner fremdgeht. Einerseits wüsste ich es gerne, weil ich mir viel daran liegt, ihn glücklich zu machen und ich deshalb gerne seine Beweggründe erfahren würde. Möglicherweise könnte man ja gemeinsam an der Beziehung arbeiten? Andererseits gibt es evtl. auch einfach »spontane« (nahezu »bedeutungslose«) Fehltritte, die ich nicht unbedingt erfahren müsste.

-?socXratePsx-


@grünes mädchen

Egoismus ist bei jeder Beziehung mit im Spiel. Außer von Seiten des Opfers bei Vergewaltigungen.

Ganz schlicht, Nein!

Man geht in die Beziehung mit bestimmt Ansichten. Diese haben dann beide Partner, wenn sie eine Beziehung möchten. Dann bedeutet dies, dass es kein Egoismus ist, sondern die Einstellung beider in dieser Beziehung!

Wenn du sagst du möchtest nicht, dass deine Partnerin fremdgeht, obwohl sie es möchte, handelst du deinem Interesse, enen Momopolanspruch auf diese Frau zu haben, entsprechend. Das ist keineswegs weniger egoistisch.

mmmm, der Partner möchte Fremdgehen, obwohl ich es nicht möchte -> dieser Gedankengang bedingt doch, dass ich es weiß. Dies bedeutet, ich werde nicht enmündigt, sondern kann dann entscheiden, ob ich eine offene Beziehung führen möchte oder nicht. Mit Fremdgehen hat dies nichts zu tun.

Im Ganzen zeigt sich, dass man aus egotischen Motiven fremdgehen kann und auch aus egoistischen Motiven treu sein kann. Da also das Prädikat egostisch nicht zur Unterscheidung beider Verhaltensweisen taugt, ist es auch nicht zielführend, es in der Diskussion zu verwenden.

Nein, man ist nie aus egoistischen Motiven treu, nur die Einstellung

mit der man in die Beziehung geht bedingt dies. Daher fällt der restliche Gedankengang von dir weg!

-1so6cra4tes-


@Lian-Jill

Mir persönlich hätten sich in den 26 Jahren, in denen ich mit meinem Mann zusammen bin, einige relativ unkomplizierte Gelegenheiten für einen Seitensprung geboten.

Und obwohl unser Sexualleben in den letzten zwei Jahren auf Grund gesundheitlicher Probleme auf Seiten meines Mannes großen Einschränkungen unterworfen war und er mir sogar den Vorschlag gemacht hat, mir einen Liebhaber zu suchen, könnte ich ihm danach nicht mehr in die Augen sehen, selbst wenn er es nicht erfahren würde.

Es würde alles, was mir an meiner Beziehung von Bedeutung ist, mit einem Schlag vernichten.

Vielleicht liegt es auch daran, dass er mein erster und einziger Mann im Leben ist. Ein Fremdgehen hätte für mich eine ganz besondere Tragweite.

So lange ich mir weiterhin sicher bin, dass mein Mann die ganz große Liebe meines Lebens ist, fällt es mir nicht schwer, selbst in Krisenzeiten auch körperlich treu zu bleiben.

Wunderbar. Du sprichst wie meine Eltern!!!

Traumhaft. :)^ :)* @:)

-Vsoc}r^ate/s-


Möglicherweise wäre ich enorm verletzt und zu keinem klaren Gedanken mehr fähig. Ich weiß es nicht. Nur hier und heute sage ich, dass ein Seitensprung für mich nicht automatisch zum Aus der Beziehung führt.

Ich habe dies live erlebt, es zerstört alles!!! Ich denke nicht, dass ein fortsetzen einer Beziehung dann noch Sinn macht.

Schwierige Frage. Das kommt darauf an, warum der Partner fremdgeht. Einerseits wüsste ich es gerne, weil ich mir viel daran liegt, ihn glücklich zu machen und ich deshalb gerne seine Beweggründe erfahren würde. Möglicherweise könnte man ja gemeinsam an der Beziehung arbeiten? Andererseits gibt es evtl. auch einfach »spontane« (nahezu »bedeutungslose«) Fehltritte, die ich nicht unbedingt erfahren müsste.

Wenn ich sowas lesen -> grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr :-/

Was ist bitte bedeutungsloser Sex ??? ?

Ist Sex heute so unbedeutend? Sagt er nicht extrem viel über die zwischenmenschliche Beziehung?

Na dann unterscheiden wir uns in dem Punkt deutlich. Bei mir würde definitiv eine Fehltritt zum Ende der Beziehung führen und dazu, dass ich nie wieder ein Wort mit dieser Person wechseln würde. Es würde mich einfach zu tief verletzen.

-_sxocratfes-


@G.W. von Rue

hab dich nicht angesprochen -> sorry :)* @:)

Bin jetzt weg -> Sport ruft. ;-D schönes Wetter nutzen. @:)

G`.W.c von zRue


-socrates-

Wenn ich sowas lesen -> grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Was ist bitte bedeutungsloser Sex ?

Du liest nicht genau ;-) Ich schrieb nicht von bedeutungslosem Sex, sondern von einem bedeutungslosen **Fehltritt[/i]. Lass es mich genauer darlegen:

Gehen wir von einer langjährigen Beziehung aus, okay? 10, 15 oder 20 Jahre. Beide Partner lieben und begehren sich, aber sie sind eben 15 Jahre Tag für Tag zusammen, haben seit 15 Jahren keine fremde Haut berührt und keine fremden Lippen geschmeckt. Sie haben viel erlebt, Gutes wie Schlechtes und es hat sie zusammen geschweißt. Jetzt gab es ein paar Wochen keinen Sex, weil der Stress überhand nahm. Der 10jährige Sprößling fällt in der Schule unangenehm auf, das Haus muss abbezahlt werden, die Schwiegermutter kündigt ihren Besuch an, der Chef meckert - eben der ganz normale Wahnsinn in einer Durchschnittsehe. Man schläft abends erschöpft nebeneinander ein ...

Irgendwann gibt es dann einen Frauen- oder Männerabend. Man kommt »raus«. Ein Glas Wein, die heitere Stimmung und der flüchtige Blickkontakt zu einer anderen Person. Irgendwie prickelt es und der Alltagsstress rückt in weite Ferne. Jetzt kommt eins zum anderen (und ja, man hätte vorher abbrechen können/sollen/müssen, aber es »passiert« eben) und schon haben wir den Fehltritt.

Wir können jetzt mahnen und rufen: »Wieso hast du nicht an deine Familie gedacht!« ... Aber das macht die Sache nicht ungeschehen. Es war vielleicht kein bedeutungsloser Sex, aber auch kein Zeugnis tiefer inniger Liebe. Es war Lust und Begierde. Das kurze Auflodern einer Flamme, die danach schnell wieder erlischt.

Jetzt kann man hergehen und es dem Partner zu Hause beichten. Man kann sich trennen, scheiden lassen, alle anderen Gemeinsamkeiten aufgeben - alles wegen einem Fehltritt, dessen Namen man schon nicht mehr weiß oder nie erfahren hat.

Oder man schweigt eben.

Versteh mich nicht falsch. Ich kann und will Sex bislang nicht von Liebe trennen. Es war für mich noch nie ein rein körperlicher Vorgang. Aber es gibt Menschen, die es trennen können und wollen.

Das wäre dann für mich der zitierte »bedeutungslose Fehltritt«. Bedeutungslos deshalb, weil es dabei nicht um jahrelange Frustation oder enorme Defizite ging. Es war spontan, vielleicht nicht löblich, aber auch nicht tiefgreifend.

Herrscht eine grundsätzliche Disharmonie und ist eine [b]erfüllende** partnerschaftliche Sexualität grundsätzlich NICHT möglich, dann ist das natürlich noch mal eine ganz andere Sache und macht alles viel komplizierter ...

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