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Fremdgehen und Betrügen: Wer tut's ohne schlechtes Gewissen?

HTelenaq 75


@April66

ich persönlich wäre nicht stolz darauf, da es für mich persönlich (sollte man hier ja immer betonen) bedeuten würde, dass mir nie etwas oder jemand passiert ist, das/der nicht eingeplant war.

:)D

Siehst Du - so unterschiedlich sind die Menschen!:)^

Für mich persönlich (nur, weil Du offensichtlich Wert darauf legst) bedeutet es das nämlich gerade nicht:

"etwas oder jemand" (übrigens auch ein user dieses Forums), das/der nicht eingeplant war, ist mir nämlich durchaus schon passiert - zumindest soweit, dass ich eine Entscheidung treffen musste.

Der alte Spruch

die Treue einer hässlichen Frau ist nicht mehr wert, als die Ehrlichkeit eines reichen Mannes

trifft in meinem Fall also nicht zu, an Gelegenheit(en) hat's jedenfalls nicht gemangelt, falls Du das mit Deiner Bemerkung zum Ausdruck bringen wolltest!;-)

Was mir allerdings nicht passiert ist: ich konnte tatsächlich noch eine Entscheidung treffen - aber ich bin ja auch kein Mann (Du weisst schon: god gave man one penis and one brain - but just enough blood, to run one at a time!) ;-D und auch nicht mehr ganz so "euphorisch" wie vielleicht noch mit 15 oder 16!

das nenne ich dann schicksal.

Wie auch immer!:-|

Selbst wenn dem so wäre ... wahrscheinlich wäre mir persönlich auch das dann immer noch lieber, als manch andere Schicksale, von denen man bei med1 immer wieder lesen kann?

Aber, wie gesagt: die Menschen sind halt unterschiedlich!

AKprixl66


Für mich persönlich (nur, weil Du offensichtlich Wert darauf legst)

hier muss man wert darauf legen,da sonst spätestens in ein paar stunden jemand auftaucht,der sagt "siehst du völlig falsch"

meine persönliche meinung und sicht der dinge kann niemand als falsch oder richtig bezeichnen. ;-)

ich versuche nur,nicht zu verallgemeinern.

bedeutet es das nämlich gerade nicht:

"etwas oder jemand" (übrigens auch ein user dieses Forums), das/der nicht eingeplant war, ist mir nämlich durchaus schon passiert - zumindest soweit, dass ich eine Entscheidung treffen musste.

eben,man ist gezwungen,eine entscheidung zu treffen und wie die für den einzelnen jeweils aussieht,ist situationsabhängig.

du entscheidest so,andere entscheiden anders.

allein schon deshalb,weil deine situation niemals so sein kann oder sein wird,wie die anderer.

Der alte Spruch

die Treue einer hässlichen Frau ist nicht mehr wert, als die Ehrlichkeit eines reichen Mannes

trifft in meinem Fall also nicht zu, an Gelegenheit (en) hat's jedenfalls nicht gemangelt, falls Du das mit Deiner Bemerkung zum Ausdruck bringen wolltest!

wie kommst du darauf ???

für mich hat das nichts mit mangelnden gelegenheiten zu tun,sondern einfach damit,dass es da entweder irgendwann jemanden gibt,der mich von den füßen reisst und auf den ich nicht vorbereitet war oder eben nicht.

mangelnde gelegenheit würde ich es nennen,wenn ich auf der suche nach einem seitensprung wäre,aber aufgrund meines aussehens/auftretens/mangelnder persönlichkeit oder was auch immer keinen erfolg hätte.

wenn ich aber völlig unverhofft jemanden treffe,der mein inneres gleichgewicht nicht nur ins wanken bringt,sondern mein ganzens leben durcheinander wirbelt,dann nenne ich das eben schicksal.

natürlich bin ich auch in dem fall noch herr meiner sinne und niemand zwingt mich zum seitensprung,allerdings bin ich nicht völlig rational und kopfgesteuert,gestehe mir gewisse überschäumende emotionen schon zu.

allerdings haben die für mich wenig mit den euphorischen gefühlen zu tun,die ich mit 15 oder 16 hatte. ;-)

wenn ich es in der situation als richtiger empfinden würde,dinge zu tun,die "man nicht macht",als sie nicht zu tun,dann würde ich diesen empfindungen vielleicht nachgeben,wer weiss.

ich lebe mein leben,nicht das der anderen und nicht das meines partners.

wenn ich also tatsächlich der versuchung nachgebe und damit leben kann,warum nicht?

könnte ich nicht damit leben,wäre das noch immer mein eigenes problem,denn ich würde niemals mein gewissen durch eine beichte entlasten,die meinen partner unnötig verletzt.

wie gesagt: die Menschen sind halt unterschiedlich!

:)^

-}socKratexs-


@Helena 75

god gave man one penis and one brain - but just enough blood, to run one at a time!

hahahahahaha ;-D ;-D ;-D ;-D

Das bringt selbst mich noch zum schmunzeln.

@:)

-Es8ocrqates-


@April66

wenn ich also tatsächlich der versuchung nachgebe und damit leben kann, warum nicht?

Ist deine eigene Entscheidungen, warte -> NEIN!!! -> du hast einen Partner. Diese Entscheidung betrifft also nicht nur dich, sondern auch den Menschen der dich liebt. Du verletzt ihn mit der Entscheidung der Versuchung nachzugeben. Wenn du diese Entscheidung der Versuchung nachzugeben triffst, dann triffst du sie bewusst mit dem Wissen, deinen Partner zu verletzen.

könnte ich nicht damit leben, wäre das noch immer mein eigenes problem, denn ich würde niemals mein gewissen durch eine beichte entlasten, die meinen partner unnötig verletzt.

Ich finde dies immer wieder schon zu beobachten und zu lesen -> Ich kann diesen Satz in einer Beziehung verstehen, in der der Partner es nicht wissen will, wenn die Partnerin fremdgeht. Doch in einer Beziehung, die auf Treue und Vertrauen gründet, kann ich diese Aussage nicht verstehen. Du entmündigst damit deinen Partner und zeigst damit, wie unwichtig er dir ist. Du denkst, du sagst es ihm nicht, damit er nicht verletzt wird, aber vielleicht ist es auch so, dass du es ihm nicht sagst, weil du die Konsequenzen fürchtest und gerne den Spaß außerhalb sowie das geborgene innerhalb hast. ;-)

Naja, viele Konjunktive.

Hoffe ich greife dich nicht zu stark an. Fand dein Posting sehr interessant. :)* @:)

G7.W.Z von cRue


-socrates-

Hatten wir schon mal und im zweiten Teil des Beitrages gehst du auch darauf ein, aber:

Du verletzt ihn mit der Entscheidung der Versuchung nachzugeben.

Das ist in der Form unvollständig. Schmerzhaft wird es für den Partner ja erst, wenn er davon erfährt. Beichtet der Fremdgänger den Fehltritt nicht, dann wird auch niemand verletzt.

Du sprichst dann das »Entmündigen« an, aber selbst das setzt dem Partner ja nicht direkt zu, da er gar nichts davon erfährt ;-) Letztlich ist es an dem Fremdgänger gelegen, mit seinem (evtl. schlechten) Gewissen zu leben oder eben nicht.

G[.W. vMon Rue


Äh:

*Letztlich liegt es am Fremdgänger, ob er mit seinem (evtl. schlechten) Gewissen leben kann/will oder nicht.

-IsocrHateFs@-


@G.W. von Rue

Ich will aber nicht entmündigt werden. ;-)

Eine direkte Frage an dich -> Wie würdest du dich fühlen, wenn du nach 3 Jahren rausfindest, dass dich dein Partner betrogen hat und es einfach für sich behielt? ;-)

G$.Wo. voMn Rkue


-socrates-

Ich will aber nicht entmündigt werden.

Das ist mir schon klar ;-) Das möchte kaum jemand. Nur: Du würdest es ja gar nicht erfahren ...

Wie würdest du dich fühlen, wenn du nach 3 Jahren rausfindest, dass dich dein Partner betrogen hat und es einfach für sich behielt?

Ich würde seine Beweggründe erfahren wollen. War es ein ONS, ein Ausrutscher, der ihm nichts bedeutete und er behielt es für sich, weil er mir nicht weh tun wollte? Dann könnte ich es nachvollziehen. War es eine Affäre, die 3 Jahre andauerte? Da würde ich dann auch wissen wollen, was bei uns ingesamt nicht stimmt und wieso er sich nicht trennt.

E;hemaliger NHutze!r (#1115S906)


könnte ich nicht damit leben, wäre das noch immer mein eigenes problem, denn ich würde niemals mein gewissen durch eine beichte entlasten, die meinen partner unnötig verletzt.

genau das ist der punkt :)^

-BsocraZtesx-


@G.W. von Rue

Das möchte kaum jemand. Nur: Du würdest es ja gar nicht erfahren ...

Das ist ein unglaublich unfaires Spiel. ;-) Das wissen wir beide.

Ich würde seine Beweggründe erfahren wollen. War es ein ONS, ein Ausrutscher, der ihm nichts bedeutete und er behielt es für sich, weil er mir nicht weh tun wollte? Dann könnte ich es nachvollziehen. War es eine Affäre, die 3 Jahre andauerte? Da würde ich dann auch wissen wollen, was bei uns ingesamt nicht stimmt und wieso er sich nicht trennt.

Du siehst das unglaublich rational. Bist du Psychologin? Mein bester Freund war jetzt bei einer Psychologin und ich durfte dabei sein und die hat genauso geredet wie du. Völlig rational.

Ich bin echt erstaunt. Wie hälst du die Gefühlswelt dabei so aus dem Spiel? Es betrifft ja dich, deine ganze Welt, alles was ihr zusammen geschaffen habt. Wie kann man dann so ruhig bleiben?

-FsocJratexs-


Nur noch einmal zu Denkanregung:

Aber bei Diskusionen in meinem Bekanntenkreis, muss ich bei solchen Situationen immer wieder höhren (von Männern und Frauen), dass im gegebenen Fall sie es nicht wissen wollten! Und solange sie es nicht wissen es ach nicht wichtig sei-

zum einen bin ich mir sicher, dass es viele anders denkende bekanntenkreise auf dieser welt gibt und wenn wir dies also als argumentationsbasis nehmen, würden wir uns im kreis drehen.

zum anderen... wieso ist es nicht wichtig, solange ich es nicht weiß?? weil es bis dahin nicht existiert.

wieso wird es wichtig, wenn ich es weiß?? weil ich so nicht leben möchte (sonst müsste der partner ja auch nichts verheimlichen).

indem man also etwas verheimlicht, was mich zu einer bestimmten entscheidung führen würde, nimmt man mir indirekt das recht auf selbstbestimmung.

denn dadurch lebe ich in einer beziehung, in einem leben, das ich nicht leben möchte...

lg

striptease

H#ele.na x75


@G.W. von Rue

Beichtet der Fremdgänger den Fehltritt nicht, dann wird auch niemand verletzt.

Der Fremdgänger weiss es doch aber :-/

und den kann es (der Betrug und die Heimlichtuerei) nicht "kaltlassen" - sonst hätte er ja schließlich überhaupt keinen Grund, es zu verheimlichen!

Zu einer Beziehung gehören mindestens Zwei - wenn sich für einen von beiden etwas an dieser Beziehung ändert, dann ist diese danach zwangsläufig nicht mehr dieselbe, wie zuvor.

Im Zuge der Heros-Pleite ist übrigens herausgekommen, dass 2 Mitarbeiterinnen vor Jahren 1,2 Mio DM hatten - das hatte seinerzeit keiner gemerkt, weil nach der Wende und bei Einführung der DM in dem Laden organisatorisch alles drunter und drüber ging, das Geld fehlte nicht mal in den Büchern, keiner hatte es vermisst.

Wurde niemand geschädigt - nur, weil der Diebstahl zunächst niemandem aufgefallen war?

Gt.W. ZvFon Rxue


-socrates-

Ich bin echt erstaunt. Wie hälst du die Gefühlswelt dabei so aus dem Spiel? Es betrifft ja dich, deine ganze Welt, alles was ihr zusammen geschaffen habt. Wie kann man dann so ruhig bleiben?

Ich sagte an anderer Stelle ja schon mal, dass ich vermutlich ruhig bleiben würde. Wissen kann ich es nicht, da mir bislang noch nie ein Seitensprung gebeichtet wurde.

Ich kann mir nur momentan nicht vorstellen, dass ich entrüstet und rigoros Schluss machen würde. Mir liegt viel daran, meinen Partner zu verstehen und deshalb würde ich wissen wollen, warum er so handelte und nicht anders.

Wenn es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt, der meinetwegen auch erst nach 3 Jahren zur Sprache kommt, dann stelle ich deshalb nicht die 3 Jahre, die schön für mich gewesen sein müssen, sonst wäre ich ja mit meinem Partner nicht mehr zusammen, in Frage.

GB.W. vpon Rxue


Helena 75

Der Fremdgänger weiss es doch aber :-/

Äh, ja und? Darum geht es mir ja. Der Fremdgänger weiß es und er muss es mit seinem Gewissen vereinbaren.

Wurde niemand geschädigt - nur, weil der Diebstahl zunächst niemandem aufgefallen war?

Wenn die Geschädigten nicht bemerken, dass ihnen etwas fehlt, dann gehe ich in der Tat so weit, zu sagen, dass sie (solange ihnen der Verlust nicht bewusst war) nichts zu erleiden hatten. Eben genau wie Betrogene, die gar nichts davon wissen.

-Ispocratxes-


@Helena 75

Der Fremdgänger weiss es doch aber :-/

und den kann es (der Betrug und die Heimlichtuerei) nicht "kaltlassen" - sonst hätte er ja schließlich überhaupt keinen Grund, es zu verheimlichen!

Zu einer Beziehung gehören mindestens Zwei - wenn sich für einen von beiden etwas an dieser Beziehung ändert, dann ist diese danach zwangsläufig nicht mehr dieselbe, wie zuvor.

Im Zuge der Heros-Pleite ist übrigens herausgekommen, dass 2 Mitarbeiterinnen vor Jahren 1,2 Mio DM hatten - das hatte seinerzeit keiner gemerkt, weil nach der Wende und bei Einführung der DM in dem Laden organisatorisch alles drunter und drüber ging, das Geld fehlte nicht mal in den Büchern, keiner hatte es vermisst.

Wurde niemand geschädigt - nur, weil der Diebstahl zunächst niemandem aufgefallen war?

Sehr gut. :)^

:)* @:)

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