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Fremdgehen und Betrügen: Wer tut's ohne schlechtes Gewissen?

s+oekox1


sokrates

Hallo soeko1 grüße deine Frau (Seitenwechsel) von mir.

Habe ich getan, allein die Freude hielt sich in Grenzen.

Die böse, moralische Instanz ist hier. *schmunzel*

Von böse hat keiner was gesagt, aber im Ernst: Du scheinst das alles, was Du schreibst, ja wirklich zu glauben. Ist ja auch ok, wenns bei Euch passt. Was ich nicht mag, ist Dein Missionars-Eifer und das sind Deine Endlospostings. Muss ich auch nicht mögen, muss ich auch nicht lesen. Wollts Dich nur wissen lassen.

Schönen Tag wünsch ich Dir und viele Bekehrungswillige die auf Mammutposts stehen... *ggg*

sioejkox1


4-cookies

Ich möchte sogar sagen, dass ich froh bin in einer Zeit zu leben, wo sowohl Mann als auch Frau auch in sexueller Hinsicht frei und selbstbestimmt sind, nicht a la Mittelalter, wo eine andere Instanz sagte, was gut & richtig ist!

Du sprichst uns aus der Seele!

Unsere Beziehung ist ja in gewisser Weise offen, jedoch passen wir alle schon auf uns auf. Es gibt Regeln. Und die bestimmen wir selber, und zwar so, daß es uns alles damit gut geht. Das ist auch nichts Statisches, wir entwickeln uns weiter, also auch die Regeln.

Wir sind Menschen und so kann es vorkommen, daß es Regelverstöße gibt. Ob die dadurch besser oder schlimmer werden, indem wir sie "gestehen", kann man nicht pauschal beantworten. Da tickt jeder anders - sowohl die "Regelbrecher" wie auch die "Opfer".

Wenn ich eins nach unserer kleinen Krise gelernt habe dann das.

C:la+udsAia


Interessant, was sich hier noch alles getan hat...

Also bis auch socrates reinkopierte texte, die tu ich mir auch nicht an, sorry...

Es gibt also noch mehr, die das so leben wie wir,...

ja gut, wir haben uns vor kurzem mal auf Swingerseiten umgeschaut, rein interessehalber, und uns sogar angemeldet, damit wir mal einen Einblick kriegen, und wir sind fast umgefallen, wie viel Paare es allein in unserer Gegend gibt, die swingen...

Zählt jetzt swingen eigentlich als fremdgehen? Schon, oder? als Betrügen nicht, weil man macht es ja gemeinsam, aber wenn ich mit einem anderen Mann rummache, gehe ich fremd...

Wir haben uns wieder abgemeldet, weil es nichts für uns ist, nicht auf diese Weise, aber interessant war das schon.

Ist es eine Modeerscheinung, dass so viele plötzlich swingen? Oder ist es doch darauf zurückzuführen, dass einige Leute nicht mehr so bereit sind, wie früher, auf sexuelle Lüste zu verzichten und daher auf diese prickelnde Möglichkeit ausweichen?

aber dazu braucht es viel Vertrauen und Liebe, denke ich, hmmm...

Und man muss das können, das zuschauen, wie ein anderer mit dem geliebten Partner rummacht.

Darum wunderte es mich eben, es sind wirklich viele allein bei uns.

Also diese Lust ist wohl da, nicht mehr so versteckt wie früher, früher ging man dann eher heimlich, heute wohl offener und gemeinsam was ich jetzt besser finde.

Und natürlich ist diese Lust nicht bei jedem da und bei jedem gleich stark ausgeprägt und dass man ihr wirklich nachgibt, ist ja auch nochmal ein anderes Thema.

RFistr6etxto


Ist es eine Modeerscheinung, dass so viele plötzlich swingen?

Geswingt wurde schon in den 20er Jahren... Nur konnte man das damals noch nicht im Internet anonym herumerzählen. Und den lieben Bekannten und der Familie hat man das wohl kaum mitgeteilt. So blieb es über Jahrzehnte eine verschworene Insider-Szene...

GU.W.H von8 Rue


Lieber -socrates-,

ich habe nun all deine Texte gelesen und mir stellt sich eine Frage.

WAS willst du damit bezwecken/aussagen?

Inwiefern soll uns beispielsweise der Gesetzestext dienlich sein?

Ich habe wahrlich nichts gegen Quellen, die zur Untermauerung einer Argumentation zitiert werden. Nur sehe ich in deinen letzten Beiträgen 90% Fremdtexte (teilweise ohne Quellenangabe @:)) und 10% sarkatische Kommentierung. Ich nehme das zur Kenntnis, denke aber zugleich: »Und weiter?« ???

Mir fehlt die Eigensubstanz. Die Aussage, die von dem User socrates transportiert werden soll. Hilf mir ein bisschen auf die Sprünge, in dem du hinter deinem Textarchiv hervor schaust und dich als »mündiger« (;-)) User präsentierst, der selbst formulieren kann, worum es ihm geht :)*

SxuzixeQ


LovHus

Trotz allem "nicht wissen wollen" haben Menschen ein Gespür dafür, was eigentlich läuft, vor allem Kinder. Und bei denen bildet sich ein tiefgehendes, unsagbares Misstrauen, das dann in deren Beziehungen weiterleben wird. Keine sehr schöne Vorstellung, finde ich.

Wie kommst du darauf, dass Kinder das spüren? Ich glaub, Kinder spüren die Stimmung der Eltern, Unzufriedenheit, Angespanntsein und natürlich auch Glück, Gelöstheit. Ich bin sicher, dass nehmen Kinder wahr, aber wodurch diese Gefühle im einzelnen ausgelöst werden? Ich denke nicht.

4;-corokixes


Claudsia

Oder ist es doch darauf zurückzuführen, dass einige Leute nicht mehr so bereit sind, wie früher, auf sexuelle Lüste zu verzichten

Ich denke JA!

Und - wie weiter oben geschrieben - ist mir dieses lieber als wie es früher gewesen sein mag ...

G.W. von Rue

Quellen [...]teilweise ohne Quellenangabe [...] Mir fehlt die Eigensubstanz. Die Aussage, die von dem User socrates transportiert werden soll.

Wieder einmal @:) sooo schön auf den Punkt gebracht.

Auf die Antworten bin ich gespannt ... :)D

41-corokiexs


SuzieQ

Ich glaub, Kinder spüren die Stimmung der Eltern, Unzufriedenheit, Angespanntsein und natürlich auch Glück, Gelöstheit.

Auf jeden Fall.

Sind die Eltern entspannt im Umgang miteinander (sei es warum auch immer ;-D ... :=o) profitieren die Kinder auf jeden Fall.

Wie oft hörte ich schon den Satz "Mama, Papa - nicht streiten!"

weiter :)D

ENhema2lige@r Nutze5r (1#115590x6)


Helena

Ääähh ... wie jetzt

(Ich habe deinen Satz jetzt 3- oder 4-mal gelesen, aber offenbar fehlt mir wohl der intellektuelle Zugang? Sorry! )

gemeint war: nach Aprils aussage ist derjenige "naiv", der denkt, dass menschen nur dann fremdgehen, wenn es probleme in der partnerschaft gibt. das ist realitätsfremd und entspricht nicht der tatsächlichen vielfalt der gründe.

Ich wehre mich jedenfalls dagegen, irgendeine Meinung als "naiv" zu bezeichnen - es gibt nun mal unterschiedliche Auffassungen zum Thema "fremdgehen" und die alleinseligmachende Wahrheit kennt sowieso keiner von uns.

das ist wohl unstreitig. allerdings gibt es nun mal menschen mit einer sehr dogmatischen denkart. was sie emotional nicht nachvollziehen können, das existiert ihrer meinung nach auch nicht. das kann man nun als beschränkte oder als naive sichtweise bezeichnen. letzteres ist jedenfalls netter ;-D

"wenn ich in meiner Beziehung glücklich bin, habe ich doch gar keinen Grund, fremdzugehen."

für einen gewissen typ des menschen mag es auch durchaus zustimmen. es widerlegt aber nichts.

Stellt sich die Frage, ob es aber auch bei Menschen zu einem Seitensprung kommen kann, die von sich behaupten, in einer glücklichen, unbelasteten Beziehung zu leben?

Beziehung ist an sich o.k. und ohne Probleme - aber einer der beiden hat vlt. das Gefühl, einfach (noch) nicht genug Erfahrungen gemacht zu haben oder vermeintlich was zu versäumen (i.S.v.: eigentlich ist alles toll, aber ich weiß nicht, ob es nicht doch noch was Anderes/Besseres gibt?)?

wir meinen nicht wirklich dieselbe situation. kommt drauf an. meiner meinung nach, kann man in seinem leben nie "genug erfahrungen" sammeln. das leben ist so reich an emotionen, an orten, menschen und hat einem so viel zu bieten, dass ich eine selbst-begrenzug für dumm halte. verschwendung. das ist meine meinung. auch hier: es kommt auf den typ mensch an. ich kenne eine userin hier im forum, deren wünsche sich in eine richtung begeben, wo ich von einer lethargie sprechen würde: was sie will ist dermaßen unterschiedlich von dem, was ich will, dass es für sie keine verschwendung ist. aber für mich wäre es das.

insofern meinen wir nur teilweise dasselbe: bei dir tritt irgendwann der punkt der sättigung ein, bei mir nie.

Ups - geiles Eigentor!

Genau wegen dieser Art "Beziehung" hab ich mich ja hier überhaupt nur geäussert:

eigentor von mir? ich glaube nicht. denn ich beurteile Unschuldis beziehung völlig anders.

ich sehe einen mann, der in seiner ehe sehr glücklich ist und seine frau und sein kind liebt. der sehr zufrieden ist. wo allerdings der sex unbefriedigend war, weil seine frau ihm sexuell nicht das geben konnte, was er wollte. die gründe für dieses "unfähigkeit" sind irrelevant. fakt ist - es gab die gefahr einer sexuellen frustration, die die besten beziehungen zerstören kann. der druck, den er auf seine frau ausüben würde, würde nichts verbessern. er schrieb ja selbst - seine frau würde sich emotional nur noch abschotten, das gefühl kriegen ungeliebt zu sein, unbegehrt und DAS wäre der "gnadenstoss".

so ist aber alles gerettet. deshalb ist es für mich das beste beispiel, wo das fremdgehen beziehungen rettet und aufrecht erhält. gibt noch viele andere.

aber einen wirklichen Grund, warum der gute "Unschuldi" überhaupt noch verheiratet ist, ist er bislang jedenfalls noch immer schuldig geblieben.

verzeih mir die direktheit, aber - wieso sollte er? ;-)

ich weiß ja nicht, vielleicht bist du die nachbarin der familie und hast mehr infos über sie, als ich. aber was ich hier lese, reicht mir um zu sehen, weshalb er mit ihr verheiratet ist ;-)

E/hemfalige%r NutzerB (O#1159]06)


Claudsi, Unschuldi, April

für die letzten 3-4 seiten :)^

:)* @:) :)*

CLlauxdsia


Bitte @:)

Nochmal zu Kindern, da muss man vorsichtig sein. Kinder wollen die intakte Ehe, wollen, dass Mama und Papa sich liebhaben, wollen da keine Probleme sehen.

Sie sind sehr verletzt und schockiert, wenn sie erfahren, dass einer der beiden einen Freund oder eine Freundin hat.

Das passt nicht in ihr Bild, aber es gibt auch immer noch diese Sache, sie sehen genauso, wenn jemand unglücklich ist, wenn ich heulend in der Ecke saß, ich konnte es nicht immer vor meinen Kindern verbergen.

Sie waren froh, wenn es mir besser ging, und nach dem Grund, warum das so war, fragten sie nicht. Die Mama war fröhlich und gut gelaunt und strahlte aus, das genügte.

Der Papa hatte damit nichts zu tun, diese Zusammenhänge sehen sie nicht, und ich hab sie auch immer von den Kindern fern gehalten.

Hab sie aber in keiner Bonbonrosawelt gelassen (und sie heirateten und waren glücklich bis an ihr Lebensende) sondern ihnen schon nachdrücklich klargemacht, dass Ehe und Liebe nicht etwas ist, das einem in den Schoß fällt, sondern dass beide Partner ständig dran arbeiten müssen und manchmal, wenn der eine Partner nicht mehr dazu bereit ist, muss der andere auch schon mal die doppelte Arbeit leisten.

Ich rede hier von einer Ehe, die auf Spitz und Knopf stand, viele haben mir gesagt, geh doch endlich, gib auf, du änderst deinen Mann nie, du stirbst neben ihm, du bist glücklicher ohne ihn.

Ja, gehen wäre oft leichter gewesen, stimmt, ich war oft glücklicher, wenn ich ihn wochenlang nicht sah, stimmt, ich hab mir mein Glück manchmal woanders geholt, stimmt, aber ich hätte nicht überleben können anders, und ich hab einen furchtbaren Dickkopf und wenn die Schwierigkeiten zu groß werden, fang ich erst richtig an...

Happy Ending?

Tja, wer weiß, der Zwischenstand nach fast 20 Jahren ist jedenfalls erstmal über alle Maßen befriedigend.

H>eleLna 7x5


@April66

Ich wehre mich jedenfalls dagegen, irgendeine Meinung als "naiv" zu bezeichnen

tja,siehst,so ging es mir, als ich diese aussage von sumsebiene25 kommentierte:

tja, siehst - das ging nicht nur Dir so!:)^

genau aus dem Grunde hatte ich mein "despektierlich" ja auch auf die Aussage von sumsebiene25 bezogen

Na ja... lassen wir dieses etwas despektierliche "naiv" mal aussen vor, dann deckt sich diese Aussage von sumsebiene25 , wenn ich mich recht erinnere, immerhin doch weitgehend mit entsprechenden (früheren) Einschätzungen anderer user hier

ich weiss nicht, vielleicht liegt es auch daran, dass man bei solchen "diskussionen" irgendwann das gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen?

Ich weiß auch nicht, aber vielleicht kommt dieses Gefühl, "sich rechtfertigen zu müssen", auch daher, dass man Dinge auf sich bezieht, die gar nicht für einen bestimmt sind? :-/

... dass es so scheint, als würden sich manche leute nur in die diskussion einbringen, um andere "zerpflücken" zu können?

und aus genau dem vorgenannten Grund fände ich persönlich es besser, gerade auch bei solchen Vorwürfen "Ross und Reiter" zu nennen ... dann gäbe es zumindest die Chance, eventuelle Differenzen zu klären und diejenigen, die nicht gemeint sind, brauchen erst gar nicht das Gefühl zu haben, sich rechtfertigen zu müssen. :)^

ssumseebieqnex25


ich weiß nicht ob es hier umrechtfertigen geht. eher geht es darum, dass man nichtfremdgehern unterstellt, sie können es ja garnicht wissen, was in der zukunft passiert. und sicher rechtfertigt man sich dann. nehmt doch mal die meinung an von menschen ,die nunmal von grund auf treu sind!

wir sollen schließlich auch eure meinung akzetieren und spekulieren nicht rum. wenn manche meinen untreu zu sein, nicht mein problem (zum glück) aber dann sollte man auch nicht den treuen unterstellen, dass das mit lebensprognosen zu tun hat. hat es nämlich nicht. wenn man aus überzeugung dinge nicht tut, hat es mit charkterstärke zu tun!

soum~sebieRnex25


sry wegen der fehler...

Rkistre+tto


eher geht es darum, dass man nichtfremdgehern unterstellt, sie können es ja garnicht wissen, was in der zukunft passiert

Das ist aber leider Tatsache!!! Du kannst das unmöglich mit Sicherheit wissen, nur VERMUTEN :=o :=o :=o

nehmt doch mal die meinung an von menschen, die nunmal von grund auf treu sind!

Wenn du das bis jetzt warst, ist das noch keine Garantie dafür, dass du es in 50 Jahren auch noch bist. Du wirst älter und du VERÄNDERST dich, ob du das einsehen willst oder n%ÄüÄ%cht...

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