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Fremdgehen und Betrügen: Wer tut's ohne schlechtes Gewissen?

sYumse;biexne25


@ GIA76

das thema was du da anschneidest ist schon wieder über ne stunde vorbei!!erstens das zur info und zweitens habe ich es niemandem unterstellt!ich glaub das sag ich nun zum zweiten mal!bitte richtig lesen!

vielen dank für die information, wann ein kind entsteht, das ist mir bewusst. darum ging es auch nicht.

es ging lediglich darum, dass diese sachen auch mit zum thema gehören. und das solche sachen auch passieren KÖNNEN!

sqoek7o1


Nochmal zu Kindern, da muss man vorsichtig sein. Kinder wollen die intakte Ehe, wollen, dass Mama und Papa sich liebhaben, wollen da keine Probleme sehen.

Sie sind sehr verletzt und schockiert, wenn sie erfahren, dass einer der beiden einen Freund oder eine Freundin hat

Wir sind eine intakte Familie, auch wenn ich einen Freund habe und meine Frau eine Freundin. Wir leben zusammen. Die Kinder haben damit die allerwenigsten Probleme. Die hätten sie allerdings sicher, wenn wir uns dauernd streiten würden oder unzufrieden durchs Leben gehen.

HIV (und nicht nur das) sind natürlich ein Thema! Das ist gerade so, wie wir leben, eine Vertrauensfrage. Was das angeht, müssen wir uns einfach 100%ig aufeinander verlassen können und tun es auch. Einmal gabs da einen unsafen Kontakt seitens meines Freundes. Natürlich hat er es gesagt und natürlich hatte das Konsequenzen für uns, was den Sex miteinander betraf. Fremdgehen ist eine Sache, verantwortungslos sein eine ganz andere. Safe oder Mund auf, da gibts dann für mich bzw. uns keine Alternativen mehr.

LuovHxus


Oh mein Gott seid ihr schnell...

Mein Beitrag von heute nacht war vor 9 Seiten! Ist das dann schon verjährt ??? ?

soeco:

Ich hatte ihr eigentlich mal versprochen, nichts zu sagen, falls sowas mal passieren sollte. Ist es fair, dieses Versprechen zu brechen?

Ne, das war Betrug. Aber der begründet noch kein Urteil sondern nur die Nachfrage nach den Gründen. Und ich konnte gut nachvollziehen, das du geschrieben hast. Dafür gab's ja auch ein ":)^"

Ich schrieb:

Aber Angst gebiert eben auch selten gute Lösungen.

Da versuche ich mich kurz zu fassen und schon ist es zu kurz:

Mit Angst hat das nichts zu tun.

Ja, natürlich nicht, hatte ich auch nicht so gemeint. Ich meinte die Betonung auf "auch": Du hast gestanden und es hat sich als gut für euch ergeben. Dazu sagte ich, dass es dafür natürlich keine Garantie gegeben hat. Aber wenn du es aus Angst, z.B. die Beziehung zu riskieren, NICHT gesagt hättest, hätte es AUCH schlecht ausgehen können, denn, Angst gebiert selten gute Lösungen.

"Übermenschen", wie es sie hier zu geben scheint

Ich glaube an Ideale, aber nicht an deren Verwirklichung in Menschen.

zum Glück

eben :-D!î 3î:-Dî

4-cookies

Menschen entwickeln sich, Beziehungen leben!

Und deshalb sollte man sich hüten Vereinbarungen in Stein zu meißeln.

Was mache ich dann?...Muss ich deshalb die Beziehung beenden, anderes Schönes sein lassen? Ich meine: Nein. Muss ich aber meine (vielleicht sehnlichen) Wünsche auf ewig unterdrücken ***: auch Nein.

Solange die Beziehung, die ich erhalten möchte (hoffenlich nicht als eine in Stein gemeißelte sondern eine sich entwickelnde) und das Schöne, auf das ich nicht verzichten will, einen Widerspruch bilden im Sinne von "beides geht nicht", habe ich einen Konflikt. Und dazu lautet meine Antwort auf deine Frage "Was mache ich dann?":

Auf den Weg nach einer Lösung. Ich meine nur, solange ich bei der Prüfung einer möglichen Lösung die Frage "Darf die Wahrheit in dieser Beziehung ans Licht?" mit "Nein" beantworten muss, bin ich noch nicht am Ziel. Mit "Weg" meine ich jetzt nicht eine Tasse Kaffee und dann überleg ich mir die Lösung. Das kann Jahre dauern, eine ganze Biografie füllen, völlig scheitern, in der nächsten und übernächsten Generation ausgetragen werden. Ich glaube, dass solche Konflikte keine Ruhe geben, bis sie ohne Vertuschungen gelöst sind.

LAovHuWs


Soeco

Das könnte ich Antwort auf meinen Beitrag eben lesen:

Wir sind Menschen und so kann es vorkommen, daß es Regelverstöße gibt. Ob die dadurch besser oder schlimmer werden, indem wir sie "gestehen", kann man nicht pauschal beantworten. Da tickt jeder anders - sowohl die "Regelbrecher" wie auch die "Opfer".

Dazu will ich nur ergänzen, dass ich das genauso sehe! "Gestehen" mag ein Weg sein, aber nur einer und einer der oft ganz fatal ausgehen kann.

L/ovH*us


Suzie

Wie kommst du darauf, dass Kinder das spüren?

Wenn ich die Frage beantworten würde, müsste ich entweder Bücher schreiben, ein Forscherleben reinhängen oder würde am Ende als esoterischer Spinner dastehen, was vermutlich noch schlimmer wäre, als Socrates zu sein, mit gutem Gewissen betrogen zu haben oder moralinsauer dagegen zu wettern.

Ich habe einige Erfahrung mit Systemaufstellungen gemacht und es ist ziemlich deutlich, dass nichts auf Dauer verdrängt werden kann und dass Verdrängtes nicht mit dem Gehirn des Verdrängers zu Grabe getragen wird.

s*oekAo1


LovHus

Auf den Weg nach einer Lösung. Ich meine nur, solange ich bei der Prüfung einer möglichen Lösung die Frage "Darf die Wahrheit in dieser Beziehung ans Licht?" mit "Nein" beantworten muss, bin ich noch nicht am Ziel.

Aber können die Lösungen nicht auch ohne Geständnis gefunden werden? Geht der Weg dahin zwangsläufig über ein Geständnis? Das habe ich bei Dir noch nicht so richtig verstanden. Ich stimme Dir völlig darin zu, daß Vereinbarungen nicht in Stein gemeißelt sein dürfen. Aber kommen Veränderungen bzw. die Erkenntnis zu ihrer Notwendigkeit nur durch ein Geständnis?

Wenn ich das für mich selbst kritisch hinterfrage - nein. Ich hätte es wissen können. Bei mir gings ja eigentlich darum, die Regeln zu ändern, "aufzuweichen", wie jemand hier im Forum so schön gesagt hat. Nicht bewußt zwar, aber trotzdem war es ja so. Und wenn ich ehrlich bin, war es mein Wunsch, die Regeln zu ändern. Spätestens kurz nach dem Seitensprung war mir das auch klar. Ich habe mich nur nicht getraut, es anzusprechen. Ergo habe ich mich selbst ausgetrickst: Ein Geständnis! Und dabei durfte ich mich dann auch noch ehrlich und aufrichtig fühlen.

Eigentlich erbärmlich, wenn ich mir das jetzt so überlege.

Deswegen: Muß es immer ein Geständnis sein? Ich beginne zu verstehen, worüber meine Frau sich so aufgeregt hat.

sGoexko1


LovHus

"Gestehen" mag ein Weg sein, aber nur einer und einer der oft ganz fatal ausgehen kann.

Die weniger Begnadeten überlesen schon mal den letzten Satz...

Sorry |-o

s/oekgo1


Sehe gerade...

daß ich versehentlich die 1000er Marke gesprengt habe.

Das gebührt eigentlich jemand anders hier.

Wie wärs mit Sokrates? ;-D

Vielleicht kann der Admin da ja was tricksen *ggg*

LxovHxus


April

mein beispiel, und somit auch der mann, sind rein fiktiv.

Es riecht für mich nach der Angst, die Familie zu zerstören, wenn du dich zeigen würdest wie du bist

wie bin ich denn?

Ich meinte natürlich nicht dich sondern die fiktive frau deines Beispiels ;-).

der mich so nimmt, wie ich bin

richtig,und zwar mit all meinen bedürfnissen.

Schon sich selber so zu akzeptieren, wie man ist, mit all den Bedürfnissen, ist wohl eine Lebensaufgabe *seufz*. Wenn ich's schon nicht kann, hätte ich wenigstens gerne eine Partnerin, die das macht. ("Mami, wo bist du?":-).

LnovHduxs


Sexuelle Selbstbestimmung im Konflikt

G.W. von Rue schrieb:

Inwiefern nehme ich meinem Partner seine sexuelle Selbstbestimmung, in dem ich mit anderen Menschen Sex habe?

Das ist eine sehr gute Frage, die ich gerne beantworten möchte:

Wenn man sexuelle Selbstbestimmung nicht nur aufs Onanieren begrenzen will, gibt es auch in der Selbstbestimmung eine Beziehungskomponente. D.h. ich möchte selbst bestimmen können, in welcher Art sexueller Beziehung ich leben möchte, z.B. offen oder beidseitig monogam oder, oder... Jetzt finde ich (ein fiktiver "ich";-)) eine Partnerin, die das genauso sieht wie ich, sagen wir traditionell monogam, treu, kein Fremdgehen, kein Betrügen. Wir entwickeln uns weiter, meine Partnerin entwickelt sexuelle Bedürfnisse und Wünsche, die ich nicht erfüllen mag.

Ihre sexuelle Selbstbestimmung: Sie entscheidet, ob sie die Beziehung weiterführen will oder nicht. Nehmen wir an: Ja, sie will. Weiter entscheidet sie, ob sie das Bedürfnis anderweitig erfüllt oder nicht. Nehmen wir wieder an: Ja, sie geht fremd.

Meine sexuelle Selbstbestimmung enthält hier nur die Frage: Will ich die Beziehung - auf der Basis ihrer Entscheidung - weiterführen oder nicht. Nehmen wir an: Nein.

Das ist ja der Konfliktfall.

Sie kann also den Fremdsex UND die Beziehung nur haben, wenn sie mir den Fremdsex verheimlicht. Nicht im Sinne von, "was er nicht weiß, macht ihn nicht hieß", sondern im Wissen, dass das das Ende der Beziehung wäre.

INSOFERN hätte sie mir meine sexuelle Selbstbestimmung genommen: Ich muss in einer Beziehung leben, die ich nicht will, nur weiß ich das nicht. Sie aber schon.

Gd.W. DvonS Rxue


LovHus

Ihre sexuelle Selbstbestimmung: Sie entscheidet, ob sie die Beziehung weiterführen will oder nicht.

Danke für deine Antwort. Allerdings bat ich nicht umsonst um eine Definition für den Begriff der »sexuellen Selbstbestimmung«. Meine (und auch die rechtliche) Definition beruft sich erstmal nicht auf »zwischenmenschliche« Richtlinien/individuelle Beziehungsabsprachen. Das was du beschreibst, würde ich daher eher »soziale Selbstbestimmung« o.ä. nennen.

Zumindest deute ich den Zusatz »sexuelle« bei dieser Begrifflichkeit anders als du.

LjovxHus


So, jetzt bin ich am Ende des Fadens angelangt und müsste eigentlich die neuen Antworten bearbeiten. Dazu habe ich jetzt leider keine Zeit mehr... Termine.

Bis dahin hoffe ich nur, dass meine Beträge als konstruktiv, wenn auch für die Klarheit konstruiert, wahrgenommen werden. Es hat ja doch einigen Zank gegeben. Ich erlaube mir einfach frech, den völlig zu ignorieren. Zu dem Preis, dass ich vielleicht Gesichtspunkte beleuchte, die schon da gewesen sind. :=o

-;socr.atexs-


@G.W. von Rue

Für mich bedeutet sexuelle Selbstbestimmung dies:

Entscheidungen eines jeden Menschen über die Aufnahme oder Ablehnung und über die Art einer sexuellen Beziehung nach den eigenen Bedürfnissen, über die Methoden einer Empfängnisverhütung usw. gehören für mich zur sexuellen Selbstbestimmung.

Das entspricht der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland (vergleiche Grundgesetz Artikel 1 bis 3).

E[inbzilduxng


Wieso schweift ihr eigentlich alle immer gleich so vom Thema ab? Die eigentliche Frage war doch nur ob es auch noch andere Menschen gibt die kein shclechtes Gewissen haben?!:=o

CBlauSdsixa


Dann dürfte aber keiner mitschreiben, der nicht fremdgeht laut Fragestellung :=o

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