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Meine Prinzessin hatte einen Ons

D>esper@atexMario77


Hallo elamar

es ist in wenigen Tagen ein Jahr her dass sie es mir gesagt hat...

und nach dieser langen Zeit kann ich sagen:

Zeit heilt NICHT alle Wunden, man lernt nur etwas mit dem Schmerz zu leben!

Es gibt Dinge, die kann man nicht mehr rückgängig und nicht wieder gut machen und danach wird es nie wieder wie vorher sein.

Das ist traurig, zerfrisst einen und lässt alles sinnlos erscheinen. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier, irgendwann gewöhnt er sich an eine Situation ohne dass diese besser wird, wahrsch weil er es nicht mehr besser weiss bzw. kennt vom Gefühl her.

Doch die schönen Erinnerungen wie es einmal war bleiben, und machen Einen sehr traurig und fertig.

Ich kann mich leider noch erinnern dass ich einmal soetwas wie hingebungsvollen, leidenschaftlichen und freien Sex hatte.... nur mit Ihr, meiner Prinzessin.

Das war als mich Sex noch nicht angeekelt hat, weil er für mich nur noch bedeutet, dass sich meine Prinzessin einem anderen hingibt, ihm alles gibt, mit ihm verschmilzt und so nahe kommt und intim wird wie zwei Meschen auf dieser Welt nur werden können :°(

AQlca_ZhAar


Bist du immer noch mit ihr zusammen oder habt ihr euch nun doch getrennt, weil du mit der Situation nicht klarkommst? Aus deinem Beitrag war nur ersichtlich, dass sich nur minimal etwas geändert hat zu deinem ersten Posting in diesem Thread.

fzirehucnyter


Also mal ehrlich. Wenn du immer noch mit ihr zusammen bist, was aus deinem letzten Post leider nicht klar hervorgeht, dann musst du dir aber wirklich, in deinem eigenen Sinn, Gedanken machen.

Es scheint dich immer noch extrem zu belasten. Daher hast du ihr wohl noch nicht verziehen. Vermutlich hast du es nur mehr schlecht als recht akzeptiert bzw. hingenommen.

Ich glaube auch das du auf Dauer daran zerbrichst!

Bisher war ich noch nicht in einer solch langwierigen Situation (bei einer ähnlichen war für mich sofort klar das Schluß ist). Ich denke nicht, dass ihr noch wirklich glücklich werden könnt, wenn es ein ganzes Jahr nach der Beichte immer noch so schlimm für dich ist.

Hier würde ich ganz klar sagen: Lieber ein Ende mit Qualen als Qualen ohne Ende!

Vor allem wenn du schreibst:

Das war als mich Sex noch nicht angeekelt hat, weil er für mich nur noch bedeutet, dass sich meine Prinzessin einem anderen hingibt, ihm alles gibt, mit ihm verschmilzt und so nahe kommt und intim wird wie zwei Meschen auf dieser Welt nur werden können

e5lamaxr


ich schließe mich einfach mal an die vorherigen antworten an mit der frage, ob ihr noch zusammen seid?

schade, daß dus einfach nicht aus dem kopf bekommst. mir kommt es immer noch so vor, als gäbest du ihr / hättest du ihr nicht den respekt als person gegeben, den sie vielleicht verdient hätte.

daß ihre absichten in bezug auf dich ehrlich sind, ihre gefühle tief und einzigartig, AUCH beim sex mit dir, auch hinterher - daß all ihre liebe für dich in dem moment wertlos wird, wo sie mit jemand anderem etwas rein körperliches geteilt hat... es sieht wirklich so aus, als würdest du ihr als person nicht vertrauen / hättest ihr nicht vertraut, sondern vertrautest mehr auf tatsachen, auf die gewissheit, daß du körperlich der einzige bist. und das, wo du selbst diese prämisse nicht erfüllst... schonmal überlegt, daß sie da viel größeres vertrauen in dich setzte? daß sie sehr wohl in der lage war, dir zu vertrauen, OBWOHL sie DIESE körperliche versicherung nicht hatte?

klar, ändern kann mans nicht mehr, und auch dich nicht umkrempeln. einfach schade, daß du nicht in der lage bist, ihr zu glauben. sollte es dir nicht gelingen, irgendwann damit abzuschließen, macht dich dein eigener anspruch vermutlich lebenslang unglücklich.

viel glück...

S\texfan_Gxr


hotcat

Zitat:

Sie hat mich immer angehimmelt und mir das Gefühl gegeben dass ich der Einzige bin und andere Männer haben sie überhaupt nicht interessieren, sie hatte nur Augen für mich. Sie hat mir das Gefühl gegeben dass sie mir gehört. Bei anderen Frauen war und wäre das nie so, deshalb waren andere keine Konkurrenz für sie, weil ich wusste, dass ich bei ihr der Einzige bin und war.

Das ist für mich die Kernaussage!!! Du liebst nicht sie, du liebst die Aufwertung die dein offenbar nicht gut entwickeltes Selbstbewusstsein durch sie erfahren hat. Wenn man einen Menschen um seiner/ihrer Selbst willen respektiert und liebt, dann sind andere Dinge ausschlaggebend als das von dir oben beschriebene. Du badest hier seit Tagen in Selbstmitleid und schreibst von Entwertung, etc... - dabei hast du selbst sie betrogen und Sex mit einer anderen Frau gehabt.

Ich finde damit hast du es auf den Punkt gebracht, nur geht der Angsprochene auf alle posts die der Wahrheit nahe kommen nicht ein.

S2tefa]n_Gr


@DesperateMario77

Bevor man aber Anfangen kann zu verzeihen oder nicht, muss man erstmal genau wissen was eigentlich zu verzeihen ist.

Muss man nicht! Du musst weder jeden Dialog kennen noch spielt die dauer des Ficks, noch seine Schwanzlänge eine Rolle. All diese Infos würden eine Fortdauer der Beziehung erschweren.

Nach einem solchen Vertrauensbruch sollte der Täter wenigstens bereit sein ehrlich zu seinem Partner diesbezüglich zu sein.

Um alles zu zerstören?

Und meiner Meinung hat man als "Opfer" das recht alles was einem wichtig erscheint (und das mag bei jedem anders sein) WAHRHEITSGEMÄSS beantwortet zu bekommen.

...um sich immer und immer wieder in der Schuld des anderen zu sonnen?

Was unterscheidet deinen Fehltritt von dem ihrer?

Svtef=an_xGr


Denjenigen dem es scheiss egal ist wieso sein Partner fremd geht will ich sehen.

Die einzigen fragen die für dich interessant sein sollten sind die die dir erklären was in eurer Interaktion falsch gelaufen ist. Wann du dich nicht mehr gekümmert hast.

Du verteidigst jetzt immer noch deine Angriffe auf ihre Figur. Was soll das? Sorry das ist ein ganz klares NO-GO!

L exyx88]8_Kappxel


Ehrlich gesagt habe ich für Dich kein Verständnis.

Klar sie hat einen Fehler gemacht.

Aber Du hattest keine Verständnis und Zeit für Sie, du hast sie als ERSTER betrogen und erwähnst das hier so nebenbei und zu allem hinzu kommt noch dass du an ihrer Figur rumgemeckert hast.

Ehrlich gesagt solltest du zuerst deine Fehler bereinigen und begreifen dass Dein Verhalten absolut erniedrigend und deprimierend für sie war.

Du kannst froh sein wenn sie sich nicht von dir trennt.

D-eSspera=teMarmio77


@Lexy888_Kappel

Ja, ich habe sie zuerst betrogen, aber ich habe immerhin nicht mit der Anderen geschlafen, ich bin nicht mit ihr verschmolzen, weil ich es nicht konnte!

Ja, ich habe Fehler gemacht die ich auch inzwischen schon versuchte zu bereinigen und ich war teilweise ein Arsch aber das sind Fehler die man vielleicht wieder bereinigen kann.... ich bin bereit an mir zu arbeiten und mich für meinen Partner zu ändern.... aber was sie getan hat kann man nicht wieder gut machen da es nie aufhören wird mich anzuwidern und sie dadurch nicht mehr die Gleiche für mich ist, gleichzeitig weiss ich dass ich nie wieder eine wie sie finden werde!

Über negative Veränderungen an der Figur kann man eine Zeit hinweg sehen wenn man jemanden liebt, aber wenn man dann immer mehr merkt dass das Begehren für den Partner dadurch abnimmt sollte man dies vorsichtig ansprechen, oder würdet ihr deshalb euren Partner lieber abservieren und eine(n) Neue(n) suchen ??? ?? Immerhin habe ich darüber geredet was mich stört im Gegensatz zu ihr! Ok, das ist mit der Zeit in der sich nichts änderte und meiner steigenenden Unzufriedenheit und Resignation vlt. etwas eskaliert :-( Die ganze Sache hatte eine ungute Eigendynamik entwickelt, unsere Unzufriedenheiten haben sich wohl aufgeschaukelt, und sie hat mit mir darüber nicht geredet sondern alles in sich rein gefressen!

DBeNsperatQeM>ariox77


elamar, AlcaZhar, firehunter, Stefan_Gr

Den anderen Beiträgen werde ich auch noch antworten....

L~exy8888_Ka<ppexl


Ich finde ehrlich gesagt dass ihr über Vieles reden müsst, denn es sieht alles andere als nach einer guten Beziehung aus.

Ich glaube schon dass man offen Probleme aussprechen sollte, aber beachten muss wie und wann man so etwas anspricht.

Deiner Freundin hat es ja auch leid getan und sie war anscheinend sehr betrunken, warst du das auch damals?

Also ich kann Euch nur raten dringend über Eure Beziehung zu reden. Denn es gibt anscheinend viel zu klären...

Viel Glück dabei....

S't$efaxn_Gr


DesperateMario77

... aber was sie getan hat kann man nicht wieder gut machen da es nie aufhören wird mich anzuwidern und sie dadurch nicht mehr die Gleiche für mich ist,

Das kann ich verstehen, nach einem Seitensprung ist für mich Schluß.

Das ist für viele Männer so, es ist biologisch für den Mann nicht mehr Sinnvoll sich auf diese Partnerin verlassen. Du kannst dir bewusst machen das diese Abscheu eine Biologische "Zwangshandlung" ist die deiner Lebensplanung im Weg steht und versuchen dich gezielt darüber hinwegzusetzen.

gleichzeitig weiss ich dass ich nie wieder eine wie sie finden werde!

1. Wer weis was kommt?

2. musst du erstmal frei für etwas neues werden.

edlyamaxr


(anmerkung am rande: dieses wochenende hatte ich eine ähnliche erfahrung wie deine freundin; ich hatte vorher mit meinem freund über das thema gesprochen - sexuelle interaktionen mit anderen können ja mit einem mal sehr interessant sein, und wenn verboten, noch viel interessanter... es ein gegenseitiges einvernehmen; wir haben wieder und wieder theoretisch über das wie-weit-"darf"-man-gehen? diskutiert und sind dann dabei verblieben, daß es generell "ok" ist, so weit zu gehen, wie es im eigenen ermessensspielraum liegt, SOLANGE man dabei nicht den partner unterpriorisiert. es muß klar sein, daß wir uns lieben, füreinander da sind und uns in jedem fall gegenseitig wichtiger sind als alles andere, dann ist sexuelle aufgeschlossenheit anderen gegenüber kein problem.

theorie schön und gut - nach heavy petting mit jemandem, mit dem ich mich auf einer party sehr gut verstanden habe, hab ichs meinem freund erzählt, schon ahnend, daß die situation selbst sich sehr von der theoretischen diskussion unterscheidet. und so kam es dann auch, er war erstmal sehr geschockt. die hauptfrage war wohl, inwieweit ich ihn wirklich liebe, wenn ich anderen die "gleiche" nähe schenke wie ihm. unsicherheit, "bin ich gut genug für sie?" "bin ich nur so lange gut genug für sie, wie kein "besserer" typ aufkreuzt?" etc.

er hat mich dann gebeten, einfach in ein paar stunden wiederzukommen; er brauche bedenkzeit. in anbetracht seiner gefühle in der situation wohl eine sehr gute reaktion.

abends dann nochmal lange geredet, und ich denke, es ist ihm ganz gut gelungen zu verstehen (auch gefühlsmäßig), daß für mich die nacht nichts mit ihm zu tun hatten, meine liebe zu ihm nicht in frage stellt und "einfach" etwas war, das ich getan habe, ähnlich wie ein bad nehmen oder ein buch lesen oder eine massage...

für mich war es insofern eine wichtige erfahrung, weil ich dabei feststellen konnte, daß unverbindliche sexuelle begegnungen (grundsympathie, attraktivität und grundvertrauen gegeben, da kann auch freundschaftliche zuneigung sein) sehr angenehm sein können, in meinem kopf absolut NICHTS mit der liebe zu meinem freund zu tun haben und ja, auch daß es da einen gehörigen unterschied zwischen dem von dir beschriebenen "verschmelzen" und sexuellen kontakten ohne diese tiefen gefühle gibt. und das fühlt sich ziemlich gut an.

was meinen freund angeht, bin ich mir insgesamt auf eine weise sicher, die ich vorher noch bei niemandem kennengelernt habe, und das hat sich keinen deut geändert. sexuelles interesse an jemand anderem ist nicht mehr und nicht weniger als genau das - sexuelles interesse.

vielleicht unerwarteterweise kam mein freund eigentlich auch relativ gut damit zurecht - ja, es schmerzte, es war im ersten moment unerträglich und verdammt hart, es sah in meinen augen ziemlich brenzlig aus (und ich habe es wirklich bereut, nicht, weil es mir unangenehm gewesen wäre (selbst wenn es stimmt, daß ich nicht annähernd so erregt war wie dann, wenn mein freund mich anfaßt), sondern weil ich ihn damit verletzt habe und weil er mir so wichtig ist, daß ich ihn nicht aufgrund eines dummen fehlers verlieren möchte)), aber es hat sich an einem tag so gut wie erledigt.

wichtig war wirklich, daß ihm klar wurde, daß das, was ich mit ihm teile, sich einfach nicht auf körperlicher ebene abspielt, sondern viel tiefer geht. klar, es findet AUCH ausdruck in mannigfaltigen körperlichen aktivitäten, aber das ist nicht kern und essenz des ganzen. es geht darum, daß ich mich entschieden habe (durch meine gefühle für ihn mehr oder weniger gezwungenermaßen ;-)), mich ihm so weit wie nur irgend möglich zu öffnen und mein leben mit ihm zu teilen. daß er mir wichig ist und das so, wie er ist, mit was für fehlern oder großartigen oder normalen eigenschaften auch immer. daß ich für ihn da bin, bedingungslos.

und es geht nicht darum, wem ich die hand schüttele oder wer meine brust oder vagina anfaßt. bei manchen menschen finde ich ersteres schon unangenehm, bei jedem menschen, den ich treffe, sehen diese persönlichen grenzen etwas anders aus.

warum verzichten auf etwas, was auch angenehm sein kann?

der sex mit meinem freund befriedigt mich umfassend, ich hatte gerade am tag vor der nacht drei orgasmen beim sex. mir fehlte nichts, weder körperlich noch emotional. trotzdem war die situation interessant, fühlte ich mich gut dabei.

ihm fehlte nichts (hoffe ich doch ;-)), in beider hinsicht, von mir... niemand hat ihm etwas genommen (außer vielleicht den "besitzanspruch" auf den körper seiner freundin, der aber m.e. völlig gegenstandslos ist - niemand besitzt mich, und er "besaß" mich weder vorher noch hinterher noch insgesamt. ich teile freiwillig. (ist übrigens auch mehr, das man bekommt, wenns freiwillig gegeben ist, als wenn man sich etwas "nehmen" muß.)

und das ist wichtig, in meinen augen. daß man sich da gegenseitig nichts nimmt. daß der partner die wichtigste person ist.

und ja, ich denke, solange mir klar ist, daß mein partner mich liebt (oder auch nur ich ihn zur gänze liebe, denn dann will ich, daß er glücklich ist), kann er auch sexuell mit anderen menschen verkehren. ich habe keinen anspruch auf seinen körper. ebensowenig wie ich entscheiden kann, ob er eine massage will oder einen händedruck oder über seine selbstbefriedigung - ebensowenig kann ich darüber entscheiden, wen er küßt, mit wem er sex hat... (solange er safe ist ;-)).

dann macht mir "fremdgehen" nichts aus.

denkansatz also hier.

ganz offensichtlich ist es für ihn UNBEDINGT wichtig, zu wissen, daß er mir vertrauen kann, daß ich für ihn da bin und ehrlich zu ihm bin wie er ehrlich zu mir sein kann, aber er fordert und braucht keinen verzicht"beweis" meinerseits, um sich meiner liebe sicher zu sein. das hängt mit ganz anderen dingen zusammen, die man nicht so offensichtlich faktisch sehen kann wie körperliche treue.)

Sntefa"n_Gr


elamar

niemand hat ihm etwas genommen (außer vielleicht den "besitzanspruch" auf den körper seiner freundin, der aber m.e. völlig gegenstandslos ist - niemand besitzt mich, und er "besaß" mich weder vorher noch hinterher noch insgesamt.

Theoretisch stimme ich dir zu, nur sind Gefühle nicht rational zu erklären, bzw. zu beeinflussen.

und ja, ich denke, solange mir klar ist, daß mein partner mich liebt (oder auch nur ich ihn zur gänze liebe, denn dann will ich, daß er glücklich ist), kann er auch sexuell mit anderen menschen verkehren. ich habe keinen anspruch auf seinen körper.

Was macht dich so sicher das das neue nicht mal interessanter ist als du, die Themen Spannender, der Sex abwechslungsreicher...

Ich kenne sehr viele Partnerschaften die zu gunsten des Seitensprungs aufgegeben wurden.

e:laCmapr


Stefan_Gr

Was macht dich so sicher das das neue nicht mal interessanter ist als du, die Themen Spannender, der Sex abwechslungsreicher...

Ich kenne sehr viele Partnerschaften die zu gunsten des Seitensprungs aufgegeben wurden.

wenn das neue interessanter ist als ich, dann ist es das vermutlich mit oder ohne sex, zumindest bei mir ist es so ;-)

klar entsteht durch sex und ähnliche aktivitäten eine extreme körperliche nähe, die sich allzuleicht auf den rest ausweitet...

persönlich bin ich nicht sicher, ob ich quasi dauernden "verzicht" auf fremde haut aushalten würde, besonders, wenn es um etwas so ungewisses wie ein "für immer" geht. das ist vielleicht auch der hauptgrund dafür, daß ich möchte, daß mein freund wirklich weiß, daß in so einem fall die beziehung nicht in frage gestellt wird.

mit dem, was ich jetzt habe und bin kann ich "sicher" sagen, daß ich immer und immer und immer für ihn da sein möchte, daß es selbstverständlich ist, daß ich verzichten kann und werde, wenn er was dagegen hat, aber NICHT generell; daß ich ihn liebe und daß er und sein leben in meinem leben eine definitive priorität darstellen.

wenn es einen vertrag gäbe über unsere beziehung, einem eheversprechen ähnlich - ich würde unterschreiben.

gerade im moment ist die angst sehr groß, daß er insgesamt vielleicht nicht damit umgehen kann und/oder es nicht schafft, sich trotzdem zu öffnen.

schmerzhaft aber auch sehr interessant ist es, zu erleben, wie groß die schwierigkeiten sind, sich jemandem zu öffnen, nachdem man die grenzen derartig erweitert hat. (auch wenn ich es nicht heraufbeschwören möchte wäre es schon interessant, festzustellen, wie ich reagieren würde, wenn er seine sexuellen möglichkeiten in bezug auf "fremde" menschen "nutzt"...)

nähe ist m.e. ohnehin ein schwieriges thema. ich denke, daß hier zwar dann größere unsicherheit vorherrscht, aber das ganze auch eine sehr stabile grundlage bilden kann, ganz neues vertrauen aufgebaut werden kann. vielleicht bloß eine dumme hoffnung, aber ich klammere mich daran, daß es so sein kann.

ihm fällt es momentan sehr schwer, nähe zuzulassen. trotzdem sucht er körperlich (und nein, nicht nur sexuell ;-)) meine nähe mehr als vorher; wir haben gerade einen urlaub zusammen verbracht. vielleicht interpretiere ich das völlig falsch, aber zusammen mit dem, was er sagt, sieht das für mich aus, als habe er schwierigkeiten, das vertrauen (bzw ganz neues vertrauen, auch irgendwie auf einer anderen ebene...) (wieder) aufzubauen, brauche aber zeit dafür, zeit, das ganze zu verarbeiten, sich (wieder) ranzutasten, nähe zuzulassen, ängste zu überwinden.

vertrauen braucht immer zeit; gerade mit ihm ist es uns beiden bei uns selbst sehr augefallen - und das grundvertrauen hat ohnehin schon viel mühe gekostet, das vertrauen darauf, daß der andere einen auffängt, wenn man jetzt wirklich diese intensive gefühlsnähe zuläßt.

allein die tatsache, daß er meine nähe sucht, sagt mir, daß er sich mühe gibt, daß das ist, was er will, und daß es besonders wichtig ist, daß ich ihm zeige, was er für mich bedeutet, inwieweit er sich auf mich verlassen kann. die größte schwierigkeit liegt darin, daß diesbezüglich versprechen nie so ganz hundertprozentig sein können, denn so ein versprechen könnte vieles erleichtern... und daß liebe immer irgendwo auf glauben und vertrauen basiert.

bei ihm steht für mich so viel auf dem spiel, daß ich vielleicht in der lage wäre, zu verzichten, möglicherweise sogar dauerhaft; allein diesbezüglich traue ich mir selber nicht. ich bezweifle stark, daß ich dazu in der lage sein würde, "für immer" zu verzichten.

(interessant ist vielleicht nochmal, daß ich an besagtem tag dreimal sex mit meinem freund hatte und sowohl er als auch ich völlig befriedigt waren - ich hatte nicht das gefühl, ihm etwas wegzunehmen. wäre da die situation anders gewesen, hätte es auf einer seite ein nähedefizit gegeben, glaube ich nicht, daß ich mich auf das petting mit dem anderen eingelassen hätte)

weil ich das nicht weiß und mich da nicht auf mein glück verlassen will - weil eben für mich so viel auf dem spiel steht, und ich vermute, daß es ihm da ähnlich geht - ist es wichtig, daß wir MIT der freiheit zusammen leben können.

(mit unehrlichkeit könnte ich ein solches "problem" nicht lösen. das funktioniert einfach nicht.)

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