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Männlichen Sexualtrieb abschalten

G!rTünebr KraktuIs


So ein Quatsch - mein Körper will Sex aber mein Geist nicht!!!

Dein Hirn steuert doch deinen Schwanz - oder lieg ich da falsch??

Poison hat meiner Meinung nach schon recht: Das Hirn steuert alles. Nur ich verstehe xor auch, auch wenn ich seiner Argumentation nicht ganz folgen kann.

Aber: Ich würde es für mich selbst so formulieren:

Mein Verstand will keinen Sex, weil das Verlangen mich depressiv und frustriert macht, weil es mich der ungerechten Willkür der Frauen ausliefert.

Meine Gefühle wollen Sex und Zärtlichkeit, obwohl ziemlich klar ist, dass ich weiterhin damit bei den Frauen abblitzen werde, die in mir nur einen netten Kumpel, aber keinen Mann sehen.

Es gibt also tatsächlich einen Widerspruch in einem einzigen Menschen.

sconnWensch6eiint-


hier geht's ja heiß her :-D

xmor


Ok, so ist es bei dir - aber bei dem Threadstarter scheint es wohl schon extremer Sexueltrieb zu sein, oder täusche ich mich?

Eigentlich müsste ich jetzt bestimmt fünf mal auf diese Frage antworten, ist ja schon oft gefallen, ich werde es nur einmal tun und hoffen dass es jeder ließt (wobei so zuversichtlich bin ich da nicht wenn ich mir angucke wie oft ich schon schreiben musste dass ich keinen Sex will und es ist immer noch nicht angekommen):

Ich halte meinen Sexualtrieb nicht für überdurchschnittlich ausgeprägt. Eher für unterdurchschnittlich sonst hätte ich ihn nicht mein ganzes Leben unter Kontrolle halten können ;-D

Also sagen wir mal so:

- Die oberflächliche Erklärung: Meine Masturbationsfrequenz ist relativ gering, eher unterdurchschnittlich, vielleicht zwei mal die Woche...

- Die komplizierte Erklärung: Wenn ich mich an die Zeiten erinnere wo man Sexualtrieb auf dem absoluten Höhepunkt war, dann war es damals echt so, dass ich dachte "Ich halt es nicht mehr aus ich brauch Sex". Trotzdem habe ich es dort absolut nicht hingekriegt, meine Hemmschwelle zu unterschreiten aktiv auf Sexualpartnersuche zu gehen, weil das für mich einfach inakzeptabel war und ist, nur deshalb eine Beziehung mit jemand einzugehen. Warum ist das für mich inakzeptabel? Von einer Partnerschaft erwarte ich auch, dass sie auf Gemeinsamkeiten aufbaut, und dass man auch etwas miteinander unternehmen kann außer Sex. Jetzt ist es aber so dass ich eine Person mit sehr außergewöhnlichen Interessen bin (Computerkind/Technik-Freak mit philosophischer Veranlagung, trotzdem sehr offen für Dinge wie Party/Drogen'exzesse' [aber mit Drogen die ich mir ausgesucht hab...]) und ca 95% der Menschen mit mir keine Gemeinsamkeiten aufweisen. Von den restlichen 5% muss man jetzt noch die Männer wegnehmen, und die Frauen die einfach nicht zu mir passen, solche die ich nicht attraktiv finde, und und und. Kurz gesagt: Wenn ich eine zufällige Frau treffe die ich sexuell attraktiv finde, dann ist sie zu 99% charakterlich absolut uninteressant für mich, und zwar auf einem Level, dass ich gar nicht wüsste was ich überhaupt mit dieser Person reden sollte. Und um meine Rede zu Ende zu führen: Mit Personen mit denen ich gar nichts zu reden hab war ich nie bereit eine Partnerschaft einzugehen, weil das wäre dann eine rein sexuelle Beziehung, und das ist mir zu primitiv. Im übrigen erwarten Frauen, dass man mit ihnen viel redet bevor man Sex kriegt. - Da diese Hemmschwelle auch noch vorhanden war als mein Sexualtrieb auf seinem Höhepunkt war gehe ich davon aus, dass er nicht überdurchschnittlich ausgeprägt ist. Eher sogar unterdurchschnittlich, denn für die meisten Menschen scheint das kein Problem zu sein mit Personen eine Beziehung zu führen die eigentlich nichts mit ihnen gemeinsam haben und wo man sich wudnern muss, was die überhaupt miteinander reden.

x6or


die Bezeichnung Arschloch stimmt ohnehin nicht. Ein Mann muss kein Arschloch sein, um bei einer Frau Erfolg zu haben.

Er muss aber viel Selbstvertrauen haben und sich selbst auch lieben um z.B. von Frauen geliebt zu werden. Ab und zu (oder oft?) ist diese Selbstliebe wohl aber so stark ausgeprägt, dass dieser Typ dann ein Arschloch ist. Und je stärker Selbstbewusstsein und Selbstliebe, desto interessanter wird der Mann für viele Frauen.

Diese ganze "Wie kommt man als Jungmann an eine Frau"-Diskussion ist hier vollkommen OT und gehört in den Jungmänner-Thread.

x)oYr


Und es besteht unter Umständen die Gefahr, dass du vielleicht irgendwann, in einer einsamen, dunklen Stunde oder unter Alkoholeinfluss dann wirklich einmal so richtig austicken wirst, weil sich die angestauten Triebe und der damit verbundene Frust nicht mehr länger unterdrücken lassen und dann mit umso stärkerer Gewalt aus dir herausbrechen und dich vielleicht zu Taten treiben könnten, die du hinterher bitter bereuen würdest. Wie gesagt, das ist jetzt nur so ein ganz finsteres "Was wäre, wenn ..." Szenario und wünsche dir, dass sowas nie passieren wird, aber ganz ausschließen lässt es sich nun mal nicht - vor allem, wenn du so weitermachst wie bisher.

Ich bin ein Mensch mit sehr hohen moralischen Ansprüchen an sich selbst die ich auch relativ treu einhalte. Das gibt mir die Kraft Selbstrespekt vor mir zu haben, denn ich tue meinen Mitmenschen nichts schlechtes und versuche immer für sie da zu sein. Gerade deshalb wäre das sicherlich der aller letzte Gefallen, den ich meiner Sexualität tun würde, meine Menschlichkeit zu verlieren und soetwas scheußliches zu begehen. Nein, das wird niemals passieren. (Warum auch? Ich will keinen Sex und wenn ich welchen wollte unbedingt dann würde ich ihn halt kaufen). Gerade deshalb bin ich so beleidigt gewesen, die Ethik steht bei meinem Handeln an erster stelle, und poison hat mir unterstellt, dass eventuell der Sexualtrieb noch darüber stehen könnte. Dabei steht er für mich an letzter Stelle!

x7or


Woran liegts? Bewegst du dich in den falschen Kreisen oder hast du einfach zu sehr dicht gemacht? Arbeite mal dran. Wenn du dann einer begegnest, die dich wirklich interessiert, sonst hats ja ohnehin keinen Sinn, dann geh mal offensiver auf sie zu. Versuchs nicht über die kameradschaftliche Schiene, sondern mach ihr Komplimente, such "unauffälligen" Körperkontakt, schau ihr länger in die Augen, frag sie ob sie dies oder jenes (hier eine konkrete Aktion, was weiss ich Konzertbesuch, Spaziergang, ... einsetzten mit dir machen möchte. Nur ihr zwei! Und wenn du dann glaubst es könnte etwas werden, dann drücke es auch aus, sage ihr was du fühlst und was du möchtest. Warte nicht darauf, das sie es tut, vielleicht hat sie ja ähnliche Ängste wie du; soll häufiger vorgekommen. Sicher wirds auch dann Misserfolge geben, schließlich passt es nicht immer zusammen wenn man es selbst meint, aber dann wirst du Erfolg haben. Und übrigens, auch wenn es in jungen Jahren anders erscheint, man kann nicht nur einmal lieben. Und verlieben geht noch öfter

Jede Menge Offtopic!

Meanis.cher[ Muxngo


Kaktus

Bei mir wirkt es schön langsam, dass ich mir Sex einfach schlecht denke: D.h. ich betone die Hürden, die dem Sex vorangehen, dann dass viele Frauen sowieso nicht mehr als 2 x im Monat wollen, dann dass wirklich guter Sex eh selten ist usw. usf.

Funktioniert das denn wirklich? Bei solchen Gedanken kommt mir immer der berühmte Fuchs mit seinen bescheuerten Trauben in den Sinn, man kann sich ja wirklich viel schlechtreden, aber bei so elemtaren Dingen wie Liebe oder Sex wirds schon recht schwer finde ich...

Ergo: Mein Trieb lässt schön langsam nach, vor allem aber auch mein Trieb Frauen kennenzulernen. Wozu mich mit diesen schwachsinnigen Paarungsriten abgeben - bei denen ich ohnehin nie erfolgreich gewesen bin - wenn ich mit meiner rechten Hand auch nicht viel weniger Spaß haben kann und zwar ohne lästiges Bitten und Betteln?

Was den Punkt "Frauen kennenlernen" angeht, habe ich mich auch schon den Freuden der Resignation ergeben, das besiegelt zwar die Beziehungslosigkeit, erspart aber auch andererseits solchen Quatsch wie das Fitnessstudio, Discobesuche oder die megenverkrümmende Erfahrung einer weiteren Ablehnung.

Aber ich muss gestehen, dass das ein langwieriger Prozess ist. Medikamente wären besser.

Zwei Fragen blieben da aber, woher nehmen und wenn man sie denn hat, welche Nebenwirkungen treten auf?

GWrgün(er Kakxtus


Was den Punkt "Frauen kennenlernen" angeht, habe ich mich auch schon den Freuden der Resignation ergeben, das besiegelt zwar die Beziehungslosigkeit, erspart aber auch andererseits solchen Quatsch wie das Fitnessstudio, Discobesuche oder die megenverkrümmende Erfahrung einer weiteren Ablehnung.

Fitness-Studio ist kein Quatsch. Ich mach das nicht wegen der Frauen dort, sondern wegen meinem Rücken und meinem allgemeinen Wohlbefinden. Kurzum: Es tut meinem Körper einfach ziemlich gut!

Die Diskobesuche.... sind nutzlos. Aber ich halt's am Samstag-Abend zu Hause einfach nicht aus. Außerdem ist es manchmal witzig zuzusehen, wie andere ihr Balzverhalten durchführen. Das bestärkt mich dann noch mehr in meinem Entschluss den Frauen aus dem Weg zu gehen.

Die Medikamente.... ich habe lange gesucht, sehr lange. Die Nebenwirkungen sind entweder Depressionen, Müdigkeit, verweiblichung (d.h. es wachsen einem Brüste), usw. usf. Damit kann ich echt nichts anfangen.

Eventuell könnte aber Mönchspfeffer helfen. Das ist ein Kraut, das früher von Mönchen genommen wurde, um keusch zu bleiben. Wie gut es wirkt weiß ich nicht - denn da ich in letzter Zeit mit meinem Sexualtrieb auch so ganz gut auskomme, suche ich schon länger nicht mehr nach neuen Mitteln dagegen.

o8g4osxhi


@ xor

Mit welchem Recht versuchst du hier zu entscheiden, was offtopic ist? Es geht in diesem Thread nicht allein um deine extreme Sichtweise. Genau genommen gehört dein Teil des Threads ohnehin in den Bereich Psychologie.

x"or


Mit welchem Recht versuchst du hier zu entscheiden, was offtopic ist?

Ließ doch einfach nochmal den Titel des Threads daran sieht man schon ziemlich leicht was offtopic ist und was nicht.

oLg2ojsxhi


Threads sind wie auch das ganze Leben dynamisch. Es verändert sich schon mal was, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten. Und genau damit umzugehen scheint dein Problem zu sein.

cNlaxm3


xor

Nur weil ich unter Entzug leide will ICH noch keinen Sex.

Das ist genauso pathologisch wie:

Ich leide unter meinem Übergewicht. Aber ich werde kein Gramm abnehmen.

Mein Körper will ihn vielleicht, aber ICH nicht.

Mein Körper verkraftet das Übergewicht nicht, ich neige zu Diabetes, habe Kreislaufbeschwerden, Atemnot und ähnliches. Ich will aber kein Gramm weniger auf die Waage bringen.

Was haben die Aussagen gemeinsam?

Sie sind allesamt krankhaft.

Wenn es ein Rollenspiel ist, das hier angezettelt wurde, sollte es sehr bald beendet werden. Wenn es die Einstellung real gibt, dann ist die sicher therapiewürdig.

Aybenqdbr9ot


"Interessant" finde ich jedenfalls, dass auf ein solches Anliegen sogleich mit der Kategorisierung als "psychotherapeutisch behandlungsbedürftig", "Resultat von Frustration" usw. reagiert wird. Das zeigt für mich, dass ein abweichendes Erleben oftmals als per se als in irgendeiner Form krankhaft oder falsch angesehen wird. Denn genaugenommen ist es doch zunächst völlig offen zu lassen, wie jemand z.B. seinen Sexualtrieb interpretiert. Wenn nun einer die Situationen, welche der Verwirklichung des Triebes zugrundeliegen, als letztlich zu aufwändig zu realisieren ansieht und, abgesehen von ihrer Funktion, den Trieb zu befriedigen, keinen großen Wert in ihnen erkennt, dann liegt es doch nahe, sich zu fragen, ob man diesen Trieb nicht irgendwie "loswerden" könnte. Wenn andere Menschen besagte Situationen als in vielfacher Hinsicht wertvoll betrachten und überhaupt gerne viel Zeit und Energie in diese Sache investieren wollen, dann ist das ja schön und gut, es sei ihnen gegönnt. Warum allerdings die andere Variante nicht als akzeptable Alternative gelten sollte, will sich mir nicht eröffnen. Hinweise auf Punkte wie "Normalität" (statistische Häufigkeit) oder "Natürlichkeit" (welche menschliche Möglichkeit ist nicht natürlich?) möchte ich gleich ausschließen mit dem Hinweis auf die Homosexualität, welche lange Zeit ebenfalls als krankhaft galt, da sie nicht normal und naturwidrig sei. Glücklicherweise ist man darüber größtenteils hinweg. Das Prinzip, welcher dieser Ablehnung zugrunde lage, findet man aber auch heute noch in Hülle und Fülle. So z.B. hier. Genau wie das Missionieren in Sachen sexueller Aktivität meiner Ansicht nach unverkennbar Parallelen aufweist zur ehemals gängigen Missionierung in Sachen Enthaltsamkeit. Das Vorzeichen hat sich geändert, die zugrundeliegende Engstirnigkeit leider geblieben.

A<ben(dbrIot


Ich befinde mich in der gleichen Situation wie xor und kann seine Einteilung in "körperliches Verlangen" und "Wille" sehr gut nachvollziehen. Wenn ich sexuellen Reizen ausgesetzt bin, empfinde ich ein Verlangen nach sexueller Betätigung, allerdings bloß auf einer körperlichen bzw. Reiz- Ebene, während eigentlich die Situationen, in welche mich das Ausleben des Triebes bringen würde, von mir als negativ empfunden würden. So habe ich z.B. gar kein Interesse an intensiverem Sozialkontakt, wenngleich dieser mit partnerschaftlicher Sexualität notwendig verbunden ist. Darüber hinaus muss ich, gleich xor, eindeutig sagen, dass mir die Anstrengungen, die allgemein unternommen werden, um sexuell aktiv zu sein, bei weitem zu groß sind, als dass ich sie in Kauf nähme, nur um diesen Trieb, wie er sich mir darstellt, zu befriedigen. Also: auf der einen Seite ist ein Verlangen da, auf der anderen wird das Verlangte nicht gewollt. Und, nur um es vorwegzunehmen, ich bin nicht enttäuscht worden oder leide unter Ängsten etc., ich finde soziale Situationen als solche bloß stinklangweilig und nervig.

Mein Weg ist nun einfach der, dass ich mir vorgenommen habe, jede sexuelle Aktivität, also auch Selbstbefriedigung, einzustellen in der Hoffnung, dass der Trieb mit der Zeit weniger wird (Hinweise darauf, dass dem so sein kann, habe ich zumindest gefunden). Und sollte dies nicht eintreten, der Trieb aber auch nicht stärker werden, so ist es doch zumindest möglich, dass auf diese Weise das Sexuelle noch weiter an Bedeutung verliert.

AObemndbxrot



Ich finde es traurig, dass auf der einen Seite allgemein der Tenor vorherrscht, man sei - gerade in sexueller Hinsicht - heute so aufgeschlossen und offen, während auf der anderen Seite doch wieder reglementiert und ausgeschlossen wird. Ich vertrete die Ansicht, dass der Wunsch nach Asexualität genauso unter "sexuelle Selbstbestimmung" gehört wie der Wunsch seine Homosexualität ausleben zu dürfen oder der, sich operativ und mittels Hormonbehandlung das Geschlecht angleichen zu lassen etc.

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