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Männlichen Sexualtrieb abschalten

nzyloDnkittel


abendbrot

na prima. wenn wir es alle schaffen den sexualtrieb abzuschalten, brauchen wir dieses forum auch nicht mehr.

n6yZlo@nki2txtel


ich habe etliche wünsche

die nicht "salonfähig" sind. wenn ich die hier alle offenlegen wollte.....

ANbeqndbrTot


na prima. wenn wir es alle schaffen den sexualtrieb abzuschalten, brauchen wir dieses forum auch nicht mehr.

Vielleicht liegt da ja der Hase im Pfeffer. Vielleicht meinen die Leute, die sich ablehnend gegenüber solchen Wünschen verhalten, der Wünschende würde mit der bloßen Äußerung seines Wunsches diesen zum allgemeinen Prinzip erheben wollen.

Zumindest was mich angeht, kann das aber verneint werden. Ich gönne jedem sein Sexualleben und habe kein Problem damit, wenn Leute ihren Sexualtrieb bis ins hohe Alter verspüren möchten. Nur ich selbst möchte es eben nicht. Das ist mein rein persönliches Erleben und keine Forderung, mir irgendetwas gleich zu tun.

A1benwdbrxot


die nicht "salonfähig" sind. wenn ich die hier alle offenlegen wollte...

Nun, die Frage, ob und wie man seinen Sexualtrieb loswerden kann passt zum einen in die Kategorie "Sexualität" und zum anderen in die "Medizin". Dies ist ein Unterforum zum Thema "Sexualität" im Rahmen eines medizinischen Forums. Setzt man voraus, dass die Frage ernst gemeint ist, der Wunsch also real besteht und ensprechende Ratschläge, die der Verwirklichung des Wunsches dienlich sind, gewünscht, dann sehe ich keinen prinzipiellen Grund, genau diese Frage nicht in genau diesem Forum zu stellen.

n0ylonMkittexl


ich will ihn auf keinen fall los werden.

ich habe auch kein problem damit, wenn er mal überhand nimmt. wenn ich wirklich merke daß ich ihn nicht gebrauchen kann, ist meist zeit das problem schnell zu lösen. dazu muß ich den trieb nicht völlig los werden. es macht einfach viel zu viel spaß wenn man den trieb noch hat.

Acbsen.dbr#ot


Wie gesagt, damit habe ich kein Problem und ich würde nicht im Traum daran denken, jemandem vorschreiben zu wollen, wie er mit seinem Trieb umzugehen hat.

Nur ich selbst möchte ihn eben, aus den genannten Gründen, gerne loswerden. Und dieses Anliegen ist, wie dargelegt, als solches thematisch hier passend.

Ajbend_brxot


Überhaupt, da weiter oben geschrieben wurde, dass es unnötig sei, "schwachsinnige Gründe" vorzubringen und dies nur der Wichtigtuerei diene: die Tatsache, dass auf ein solches Anliegen erst einmal mit Unverständnis reagiert zu werden pflegt, legt doch gerade nahe, die Gründe vorzustellen. Dass diese eher ungewöhnliches Natur sind, ist, in Anbetracht der Tatsache, dass schon das Anliegen eher ungewöhnlich ist, m.E. abzusehen.

Allgemein kann ich verstehen, dass nach den Gründen gefragt wird, wenn man etwas unmittelbar nicht nachvollziehen kann, allerdings verstehe ich nicht, warum auf die tatsächliche Äußerung eben dieser Gründe dann geantwortet wird, dass sie nur der Wichtigtuerei wegen geäußert würden. Eine generelle Abqualifizierung von von der Norm abweichenden Erlebnisweisen würde wieder unter die von mir beanstandete Intoleranz fallen.

kiomistcher xVogel


@ Abendbrot

Ich versuche mal aus der Tatsache, das du heute erst ín dieses Forum eingestiegen bist, einen zu xor sehr ähnlichen Schreibstil aufweist und zielstrebig in diesen Thread eingetreten bist um mit Vorwürfen und Anschuldigungen gegen einige Teilnehmer loszuschießen die nicht mit xor konform gehen keine voreingenommen Schlüsse zu ziehen und dir den Verlauf mal zu erläutern:

xor vergleicht Sex mit Drogen verspottet ernstgemeinte Ratschläge und verurteilt einen gesellschaftlichen Konsens dessen Existenz er zuerst selbst definiert hat.

xor schrieb:

Es ist schon erstaunlich wie eine ganze Gesellschaft kollektiv so süchtig nach einer Droge sein kann, dass sie versucht jeden der nicht damit angefixt ist auszugrenzen

xor schrieb:

Ich habe mein Problem bereits an viele Menschen herangetragen, und quasi jedes Gespräch endete darin, dass man versuchte, mir weiß zu machen wie toll Sexualität doch sei. Ich habe es nun wirklich satt dass ich mir ständig wirres Zeug von Süchtigen anhören muss, die versuchen mich mit ihrer Drug-of-choice anzufixen. Es kotzt mich nahezu ...

Schon mal daran gedacht, dass diese Voreingenommenheit und das herablassende Abqualifizieren von Menschen die Spass am Sex haben hier Streitursache sein könnten und nicht eine voreingenommene Haltung gegenüber dem von xor geäußerten Wunsch?

A@benXdbroxt


Ich kann sicherlich nachvollziehen, dass derartige Äußerungen als solche Ablehnung heraufbeschwören können. Ich finde es auch undiplomatisch, wenn man Rat sucht, sofort mit so einem Drogenvergleich anzukommen. Ich möchte auch xors Vorgehen als solches nicht verteidigen.

Zu Wort gemeldet habe ich mich vielmehr, weil ich das Anliegen generell teile und entsprechend nach Informationen suche, wobei ich die Diskussion entdeckt habe.

Meine Erfahrung ist im Grunde die gleiche, d.h. man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass vielen Menschen scheinbar nicht die Fähigkeit gegeben ist, von ihrem eigenen Erleben und Wünschen zu abstrahieren, um fremdes Erleben als solches anzuerkennen, um darauf unabhängig von eigenen Wünschen und Bedürfnissen einzugehen. Daher kann ich den Drogenvergleich grundsätzlich nachvollziehen. Wenn ich sage, ich will generell keinen Sex, möchte daher meinen Sexualtrieb gerne loswerden und bitte um Ratschläge, wie dies bewirkt werden könnte, dann möchte ich keine Predigt zum Lobe der Sinnenfreuden. Wenn mir allerdings nur dergleichen als Antwort dargebracht wird, dann kann ich schon auf den Gedanken kommen, dass die Leute, die dergleichen von sich geben, irgendwie "benebelt" sind.

Darüber hinaus wurde ja nicht bloß der Ton xors beanstandet, was m.E. angebracht gewesen wäre, sondern auch sein Wunsch als solcher als psychologisch behandlungsbedürftig bezeichnet. Und das war letztlich mein Einstiegspunkt. In der Folge wurden ja auch meine Darlegungen in die Schublade gesteckt. Ich finde dies nicht in Ordnung und habe entsprechend ausführlicher dargelegt, wie sich die Situation für mich darstellt. Ich hoffe, dass der ein oder andere die Unstimmigkeit in Sachen Toleranz, wie sie gerade bei diesem Thema exemplarisch zutage tritt, erkennt. Ich finde, dass ganz allgemein Toleranz sich gerade dort bemerkbar macht, wo man wirklich etwas "fremdes" und für einen selbst nicht recht nachvollziehbares als solches gelten lässt. Und ich meine, dass es nicht angebracht ist, eine Erlebnisweise, die vom allgemein üblichen abweicht, nur deshalb, weil sie abweicht, sogleich als "krankhaft" zu behandeln. Das ist ein Vorgehen, das z.B. dem der Gestrigen in Sachen Homosexualität ganz gleich ist. Auch die haben gemeint zu wissen, was "natürlich" und damit "gesund" ist. Ich finde, dass muss man für jeden Einzelfall allein klären und letztlich kommt es darauf an, was dieser "Einzelfall" selbst will und wie er erlebt.

cklaFm3


Abendbrot

Wie gesagt, damit habe ich kein Problem und ich würde nicht im Traum daran denken, jemandem vorschreiben zu wollen, wie er mit seinem Trieb umzugehen hat.

Vielleicht einmal verständliche Kost und dann muß Schluß sein:

Ich gehöre zu denen, wenn sie denn Einladungen ausrichten, sich nach den Wünschen der Gäste richten.

Da wird kein Wort verloren wenn ein Antialkoholiker dabei ist, dann gibt es an diesem Abend keinen Alkolhol. Gleiches gilt für Vegetarier und erst recht für Personen die Allergiker sind.

Nur wenn einer nervt, der mir Vorträge halten will wie sehr ich mich falsch ernähre, was das für gesundheitliche Folgen haben kann, dann höre ich mir das einige Zeit an und bin dann so frei diese Person höflich vor die Tür zu komplementieren.

Im übrigen mit kleinen trotzigen Kindern die immer nur das gleich herunterleiern macht man es genau so, denn Grenzen müssen sein.

A=bFendbrxot


Ich bin mir nicht sicher, ob ich dir richtig verstanden habe, wenn du jedoch darauf anspielst, dass xor gewissermaßen seine "Diät" als das letzten Endes beste propagiert hat und dir das nicht passt, dann kann ich nur sagen, dass ich das verstehe und dass ich, wie gesagt, seine "Vorgehensweise" nicht richtig finde.

Wenn das allerdings der einzige Kritikpunkt ist, dann muss doch das Anliegen bzw. das diesem zugrundeliegende Empfinden als solches nicht als "pathologisch" bezeichnet werden. Denn so würden doch zwei unterschiedliche Ebenen (das Anliegen und die Art und Weise, wie es vorgetragen wird) unzuässigerweise vermengt und die eigentliche Kritik ginge unter. Wie gesagt ging es mir bloß darum, dass ich, der ich das Anliegen xors teile, mich gewissermaßen mit angegegriffen gefühlt habe, wenn man dieses Anliegen als per se "pathologisch" bezeichnet.

Es mag ja sein, dass ich da übersensibel reagiere. Das wäre dann darauf zurückzuführen, dass ich bisher leider noch keine Stelle gefunden habe, da ich mich hätte offen und ohne "Pathologisierung" über meinen Wunsch unterhalten können. Und das finde ich schade.

A0bendTbrxot


Man könnte ja einfach einen neuen Versuch starten, indem man das unnötige Gestreite beiseite schiebt und noch einmal ganz sachlich und oder jede Provokation fragt: welche Möglichkeiten (und in Anbetracht der Tatsache, dass der Mensch so vieles an "Natur" in den Griff bekommen hat und so vieles seinem Willen unterwerfen kann, meine ich, dass es dergleichen Möglichkeiten geben sollte) gibt es für einen Menschen, der kein Interesse an der Verwirklichung sexueller Situationen hegt und seinen vorhandenen Sexualtrieb als störend erlebt, diesen "abzuschalten" oder doch zumindest zu verringern. Ich möchte die Frage ganz allgemein stellen und nicht unbedingt die Radikallösung Kastration (operativ oder chemisch) an erste Stelle setzen. Meine Gründe dafür habe ich ja ausführlicher erklärt und ich erkläre hier noch einmal, dass dieser Entschluss meiner Ansicht nach meiner Persönlichkeit entspricht und daher nicht als pathologisch bewertet werden sollte.

Es sollte also bloß darum gehen, ob und wie man einen nicht gewünschten Sexualtrieb abschwächen oder abstellen kann.

o2gosxhi


Nun es ist doch eigentlich ganz einfach. Wenn du meinst, das dich der Sexualtrieb tatsächlich nicht interessiert so kannst du ihn über deinen Kopf abschalten. Bestimmte Sportarten z.B. interessieren mich nicht, also habe ich auch keinerlei Probleme damit, sie nicht auszuüben, sie mir nicht anzusehen. Es braucht da keine weiteren Hilfsmittel. Wenn es dir jedoch weiterhin sexuelle Empfingen hast, dann ist das der Beweis dafür, dass dich deine Sexualität doch interessiert und du must dir Gedanken darüber machen wie di sie adäquat leben kannst.

G.rüneFr KVaktuxs


Naja,

beim Sexualtrieb geht es weniger um "Interessiert mich oder interessiert mich nicht", sondern "Ich bin immer wieder geil, obwohl ich das nicht sein will oder ich keine Möglichkeit habe es auszuleben".

Man kann das leider nicht so einfach ausblenden.

AAbendNbrot


Das Problem lässt sich m.E., zumindest, was mein Empfinden angeht, wirklich am besten mit den "verschiedenen Ebenen" beschreiben, die weiter oben genannt habe. Der Sexualtrieb regt sich, wenn ich sexuellen Reizen ausgesetzt bin, inform einer gewissen Aufmerksamkeit und einer Art von Unruhe, allerdings nicht so, dass ich sagen könnte, ich wollte mit dem "Reizobjekt" tatsächlich in Kontakt treten. Ich gehe davon aus, dass das bei den meisten Menschen der Fall ist, dass diese also über die bloße Erregung hinaus konkrete Wünsche sozialer Natur haben, die mit dem Erleben der Erregung einhergehen. Man könnte auch sagen, die Erregung bleibt bei mir und wird bloß als separates Phänomen wahrgenommen.

Ich kann also sagen, dass ich mit dem Erleben sexueller Erregung tatsächlich nichts anfangen kann. Und vor allem "will" ich sie letztlich nicht. Man kann ja durchaus Sex wollen, ohne einen Trieb zu haben. Warum sollten sonst Menschen, die keinen Trieb empfinden, diesesn wieder empfinden wollen? Bei mir ist es anders herum: der Trieb ist da, aber das, was diese Menschen wollen, will ich gerade nicht.

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