» »

Männlichen Sexualtrieb abschalten

AGbeZndbryot


Wo denn bitte? Ich schreibe die ganze Zeit nur von meinem Erleben...

R!i'strietto


Wo denn bitte? Ich schreibe die ganze Zeit nur von meinem Erleben...

Zum Beispiel

Entsprechend wäre es m.E. angebracht, darauf ernsthaft und konstruktiv einzugehen. Oder gar nicht. Äußerungen, die lediglich darauf abzielen, mein Anliegen verächtlich zu machen, sind in meinen Augen bloße Akte der Intoleranz.

Ich möchte bloß, dass meine Weise, mit meiner Sexualität umzugehen, als solche ernst- und angenommen wird und dass man im Rahmen dieser Akzeptanz darauf eingeht oder sich, will man dies nicht, z.B. weil es dem eigenen Weltbild widerspricht, heraushält

In Kurzfassung: Ja sagen oder Schnauze halten!

A'bendxbrot


Wo habe ich da eine beschreibende Aussage gemacht, der man einen (absoluten) Wahrheitswert belegen könnte?

Ansonsten sollte sich die Aufforderung, auf einen Beitrag entweder konstuktiv einzugehen oder gar nicht, für jemanden mit gesittetem Diskussionverhalten eigentlich von selbst verstehen, denn das einzige, was in diesem Fall an Möglichkeit übrigbleibt, ist eine destruktive Reaktion.

Legt jemand solches Verhalten an den Tag, bloß weil das, was er liest, nicht mit seinem Erleben oder mit seinem Weltbild übereinstimmt, dann ist das in meinen Augen ein Akt der Intoleranz.

Ich wüsste nicht, warum ich das nicht so äußern sollte, denn die einzigen, die ich damit von der Diskussion "ausgeschlossen" habe (natürlich nur ideell) sind Leute, die per definitionem nicht wirklich diskutieren wollen.

Dass allerdings gerade du auf gerade diese Äußerungen mit Ablehnung reagierst, wundert mich ehrlich gesagt nicht sonderlich...

x.oxr


Abendbrot...

... du bist mein Held! :)^

Du hast wirklich alles messerscharf auf den Punkt gebracht was ich den anderen gerne verdeutlicht hätte. Dein Argumentation ist in sich perfekt schlüssig und noch schön formuliert dazu. Im Gegensatz zu mir hast du insbesondere die Gelassenheit auch nach der zwanzigsten Antwort in der deine Argumente vollkommen ignoriert wurden noch sachlich zu antworten, wo nimmst du diese nur her? (Dir kann ja niemand unterstellen dass sie aus einem befriedigten Sexualleben kommen würde ;-D)

Nun, ich könnte jetzt über fünf Posts von Dir zitieren denen ich besonders zustimme, aber eigentlich würde ich unter alles meine Unterschrift setzen.

Generell sei gesagt:

1. Das Problem das dieser Thread hat ist in der Tat die absolute Intoleranz mit der hier gegenüber unserem erleben von Sexualität angeschrieben wird. Insbesondere scheinen die ganzen Teilnehmer die das tun absolut immun gegenüber sachliche und vollkommen logische Argumente zu sein. Obwohl der Vergleich mit der Verteufelung der Homosexualität auf den ersten Blick als absolutes Killerargument scheint, das es zu entkräften gilt, hat sich noch niemand daran versucht. Mir erscheint es fast so, als würden hier nur noch Trolle schreiben und alle anderen einfach denken "Abendbrot hat recht, was soll ich dazu noch sagen". Was dagegen tun? Weiter gegen eine Mauer argumentieren oder ignorieren?

2. Es wurde sowohl mir als auch Dir unterstellt, dass wir fordern würden, dass jeder so zu denken hat wie wir, sprich dass Sexualität etwas schlechtes sei. Nun, bei meiner aggressiven Argumentationsweise kann man das eventuell nachvollziehen. Allerdings habe ich wirklich nie behauptet dass jeder auf Sex verzichten soll, ich bin mir sicher erwähnt zu haben, dass ich jedem seine Sexualität gönne, nur ich möchte sie nicht haben.

3. Meine aggressive Argumentationsweise wurde wie gesagt bemängelt, insbesondere der Drogenvergleich. Dem muss ich folgendes entgegensetzen: Ich habe schon im realen Leben sehr viel Unverständnis und Abneigung für mein Anliegen geernet. Insbesondere die Intoleranz hat mich massiv frustriert, die Unbereitschaft zu verstehen, dass das Anliegen, keine Sexualität zu empfinden vollkommen dem gleichgeartet ist, sie intensivieren zu wollen. Bevor ich diesen Thread eröffnete wusste ich ganz genau, dass er so enden würde wie er jetzt aussieht! Daher versuchte ich das ganze so offensichtlich wie nur möglich zu schildern, und meiner Meinung nach ist es vollkommen offensichtlich, dass Sexualität mit dem Begriff "Droge" genaustens umschrieben wird. Die Tatsache, dass deren Anhänger das nicht einsehen wollen, verleitet mich wie Abendbrot sagte, zu der Ansicht, dass diese irgendwie "benebelt" sein müssten, eben gerade weil es so offensichtlich ist, dass es sich um eine Droge handelt - was den Vergleich mit Drogen natürlich noch bestätigt!

Jedenfalls wird man doch irgendwann sehr, sehr, sehr wütend wenn einem immer wieder die selbe Intoleranz begegnet und sachliche Argumente vollkommen ignoriert werden. Ich bitte das zu entschuldigen oder zumindest nachzuvollziehen.

x6or


@Ristretto

Ich schreibe also auch nicht von einer absoluten Wahrheit, sondern allenfalls von einer relativen. Nämlich der, die sich aus meinem Erleben der Dinge für mich ergibt

Das tönte ein paar Seiten früher aber ganz anders...

Wo denn bitte? Ich schreibe die ganze Zeit nur von meinem Erleben...

Zum Beispiel

Entsprechend wäre es m.E. angebracht, darauf ernsthaft und konstruktiv einzugehen. Oder gar nicht. Äußerungen, die lediglich darauf abzielen, mein Anliegen verächtlich zu machen, sind in meinen Augen bloße Akte der Intoleranz.

Ich möchte bloß, dass meine Weise, mit meiner Sexualität umzugehen, als solche ernst- und angenommen wird und dass man im Rahmen dieser Akzeptanz darauf eingeht oder sich, will man dies nicht, z.B. weil es dem eigenen Weltbild widerspricht, heraushält

In Kurzfassung: Ja sagen oder Schnauze halten!

Also wenn Du kein Troll bist dann hast du ein

ernsthaftes Problem

, denn in den Stellen die Du zitiert hast betont Abendbrot, dass es ihm darum geht, dass er seine eigene Sexualität leben will wie er möchte und jeder andere seine Sexualität so leben kann wie er es will - und Du ließt genau das Gegenteil dort, die Forderung, dass jeder so leben solle wie er. Das ist eine sehr fatale Wahrnehmungsverschiebung!

A:b/endybrxot


@ xor:

wie gesagt kann ich es gut nachvollziehen, dass du frustiert bist, wenn nicht verstehenwollend auf deine Schilderungen eingegangen wird, sondern bloß missionarisch. Ich schrieb ja auch, dass ich daher deinen Vergleich verstehe.

Allgemein möchte ich noch ergänzen, dass ich, wenn ich schreibe, dass ich will, dass im Rahmen einer grundsätzlichen Anerkennung meiner Schilderung auf mein Anliegen eingegangen werden sollte, mich nicht kategorisch gegen Zweifel abkapseln und jede Skepsis im Keim ersticken will. Ich möchte bloß solche Reaktionen im Vorfeld ausschließen, die lediglich ein bereits feststehendes Modell - hier von Sexualität - (also eine verabsolutierte Lehrbuchmeinung) auf mich und meine Schilderungen anzuwenden, um mir damit jede Möglichkeit zu nehmen, vor dem Hintergrund meiner eigenen Interpretation meines (!) Erlebens meine Wünsche darzulegen. Da dies jedoch, wie meine und, wie es scheint, auch xors, Erfahrung bestätigen, oftmals der Fall ist, wenn es um dieses Thema geht, wollte ich den von mir gewünschten Rahmen, der, wie gesagt, eigentlich ohnehin bestehen sollte, einmal förmlich darlegen.

c[laxm3


Abendbrot

Ich könnte es auch so beschreiben: während (wahrscheinlich, ich kann ja nicht in das Bewusstsein anderer Menschen sehen) bei den meisten Männern sich z.B. beim Anblick einer erotischen Frau sowohl ein Erregungszustand einstellt (inform eines bestimmten Bewusstseinszustandes, körperlicher Spannung usw.),

Worin besteht dein Recht die Gefühle anderer zu beschreiben? :-x

In deiner Engstirnigkeit ist dir dann sicher entgangen, daß es auch Männer gibt die zu aufdringliche Werbung abstoßend finden. Vulgär ausgedrückt nur weil die mir ihre nackten Titten entgegenstreckt jetzt soll ich in deren Laden einkaufen?.

A#ben2dbrxot


clam3

Ich gehe davon aus, dass du das nun ironisch meinst? Immerhin greifst du nun gerade die einzigen bzw. zumindest eine der überaus wenigen Aussagen von mir heraus, die ein allgemeines Erleben darstellen und die darüber hinaus auch noch als bloß spekulativ relativiert wurde, heraus.

Wie gesagt (es steht ja auch da), ich weiß nicht, ob andere Männer so erleben. Ich kann mir nur vorstellen, dass es womöglich so, oder vergleichbar, sein könnte, wenn ich mir die Unterschiede ansehe zwischen den mir geschilderten Interpretationen der Sexualität anderer Männer und meiner.

Es geht mir auch nicht um vulgäres Tittenrausstrecken (nein, ich meine es wirklich genau so, wie ich es schreibe), sondern um alles, was ich als sexuellen Reiz erlebe. Das sollte jedoch klar sein, nachdem ich es nun schon so oft geschrieben habe, dass mir schon mehrfach Weitschweifigkeit vorgeworfen wurde.

c|lamx3


Abendbrot

Das ist so, wie ich es geschrieben habe. Es gibt Untersuchungen wonach Männer (hier wurde mit einer Dame geworben, die oben ohne war) bei der Nachfrage des Interviewer sehr agressiv reagiert haben. Ein Produkt, mit dieser Werbung ist doch so faul wie die Werbung.

Auf die Frage würden sie das Produkt in die engere Wahl nehmen, kam die Antwort: niemals.

q.e.d

oDgosxhi


Es wird zunehmend deutlicher das für euch das eigentliche Thema eben nicht die Sexualtität ist. Das eigentliche Thema heißt Sozialverhalten. Ihr wollt oder könnt keine entsprechenden soziale Kontakte haben, sie sind für euch mit den Begriffen Enttäuschungen, Verpflichtungen, Ablehnungen belegt. Die von euch, die keine sozialen Kontakte wollen, so what, das ist tatsächlich allein eure Sache, ihr müsst dann allerdings auch klaglos die damit verbundenen Nebenfolgen hinnehmen, denn es gibt nichts aber auch gar nichts im Leben was allein gut, einfach und konfliktfrei ist. Die die einfach nur von bisherigen Erfahrungen mit insbesondere dem weiblichen Geschlecht abgeschreckt sind, sollte Hilfe und Unterstützung vor allem in ihrem Umfeld, in Beziehungsforen und ggf. auch professionelle Hilfe suchen.

Grrünper Ka{ktuxs


Ogoshi

Ihr wollt oder könnt keine entsprechenden soziale Kontakte haben, sie sind für euch mit den Begriffen Enttäuschungen, Verpflichtungen, Ablehnungen belegt.

Ich denke das ist richtig was Du schreibst. Die Sexualität ist eigentlich nur etwas das danach kommt - nach dem Kennenlernen, nach dem Aufbau eines sozialen Kontakts.

Aber die Sexualität ist zumindest in meinem Fall einer der Antriebe, der mich immer wieder auf Frauen zugehen lässt - und der mich dann immer wieder Enttäuschung, Frust, Ungerechtigkeit erleben lässt.

Ohne Sexualität wäre es wohl einfacher und natürlicher Frauen kennenzulernen und dann auch den sozialen Kontakt mit ihnen zu pflegen. Mir gegenüber verhalten sich Frauen in einem rein platonischen Kontext wesentlich anders - besser, fairer - als wenn Sex hinzu kommt.

Einer der Gründe kann durchaus auch sein, dass ich schon so lange keinen Sex mehr hatte, dass ich jetzt zu gezwungen und nicht locker genug an die Sache herangehe.

Trotzdem - das Ergebnis ist dasselbe: Frust, Enttäuschung.

o>go"shi


@ Grüner Kaktus

Die die einfach nur von bisherigen Erfahrungen mit insbesondere dem weiblichen Geschlecht abgeschreckt sind, sollte Hilfe und Unterstützung vor allem in ihrem Umfeld, in Beziehungsforen und ggf. auch professionelle Hilfe suchen.

Gerade dich meinte ich mit dieser Empfehlung. Bitte suche dir professionelle Hilfe, glaube mir ich weiß wovon ich spreche, du kannst wirklich davon profitieren und irgendwann in nicht allzuferner Zukunft ist dieses Thema keines mehr für dich und du wirst in einer auch sexuell erfüllten Beziehung glücklich sein. *daumendrück*

Gqrünxer Kxaktus


Ogoshi,

danke sehr für den Tipp. Da ich generell eine gewisse Distanz zu Ärzten "pflege" (;-D), wird das noch eine Zeit lang dauern bis dahin. Außerdem fühle ich mich zur Zeit einfach viel zu wohl in meinem Leben :-)

Und eine sexuell erfüllte Beziehung schließe ich ohnehin aus; selbst Männer, die nicht die Probleme haben, die ich habe, haben eher selten das Glück eine Partnerin zu haben, die sexuell aktiv und aufgeschlossen genug sind.

o_gHoshi


Hey komm aus deinem Selbstmitleid raus, geb die Distanz zu Ärzten wenigstens mal kurzfristig auf und such dir einen zu dir passenden Psychologen. Und übrigens auch sexuell erfüllte Partnerschaften sind gar nicht so selten wie du glaubst. Vergiss nicht, das in Inetforen nicht gerade ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung vertreten ist und das auch hier wie in allen anderen Lebensbereichen die Enttäuschten eher klagen als die Zufrieden loben.

G&rünerL Kak1tus


Ogoshi,

ich denke ich muss was dran ändern, dass von mir weniger Selbstmitleid rüberkommt.... denn das entspricht nicht meinem tatsächlichen Leben, das einfach großartig ist :)^

Ich beziehe mich nicht auf Internetforen, sondern auf Gespräche mit Frauen und Männern in meiner Umgebung - d.h. im wirklichen Leben. Die wenigsten haben mehr als 1 - 2 Mal im Monat Sex. Eine gute Bekannte hatte den letzten Sex vor 2 oder 3 Jahren. Sie ist trotzdem glücklich verheiratet.

Da ich mit Frauen platonisch eigentlich gut zurecht komme, erzählen sie mir sogar solche Dinge.

Natürlich gibt es sicher auch Frauen, die sexuell wirklich aktiv sind. Aber sie stellen glaube ich wirklich die Minderheit dar.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH