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Männlichen Sexualtrieb abschalten

oyg osxhi


Auch wenn es sich in deinem Bekanntenkreis so darstellen mag, es sieht häufig anders, also viel besser aus. Außerdem ist die Sexualität wie alles andere auch in einer Beziehung ein Thema an dem beide stets arbeiten müssen. Geben und nehmen, neugierig sein. Keine Sorge, dass klappt schon. Allerdings nur dann wenn du dich auch aufmachst den Weg zu beschreiten. Sonst bleibst du halt immer da, wo du jetzt gerade bist. Und das dein Leben einfach großartig ist, das glaube ich dir nicht. Zu sehr drückst du hier aus, das die Sexualität und Partnerschaft fehlen und das ist schließlich auch ganz normal.

A%bendGbrxot


Das ist so, wie ich es geschrieben habe. Es gibt Untersuchungen wonach Männer (hier wurde mit einer Dame geworben, die oben ohne war) bei der Nachfrage des Interviewer sehr agressiv reagiert haben. Ein Produkt, mit dieser Werbung ist doch so faul wie die Werbung.

Auf die Frage würden sie das Produkt in die engere Wahl nehmen, kam die Antwort: niemals.

Ich weiß aber noch immer nicht, wie das auf meine Aussage passt. Ich schrieb ganz allgemein von "sexuellen Reizen". Damit meine ich nicht speziell ausgestellte, sondern alle. Es ging mir auch nicht darum, auf welche speziellen Reize andere Männer wie reagieren, sondern darum, dass sie, meiner Vermutung zufolge nicht bloß erregt werden durch den Reiz, sondern darüber hinaus einen Willen verspüren werden, mit der Frau in Kontakt zu treten. Ich schrieb das deshalb, weil ich diesen Wunsch nicht verspüre, wohl aber die bloße Erregung. Und dass ich, aufgrund dessen, mit dieser nichts anfangen kann. Aber genau so habe ich es auch oben schon geschrieben.

G/rüner? Kaxktus


Doch, mein Leben IST großartig. Dass ich alleine bin, das hat mir Chancen eröffnet, die Männer in einer Partnerschaft schwer oder gar nicht beschreiten können :-)

Zu sehr drückst du hier aus, das die Sexualität und Partnerschaft fehlen und das ist schließlich auch ganz normal.

Hmmmm, da sollte ich in Zukunft auf meine Ausdrucksweise achten, damit klarer ersichtlich ist, dass ich es mittlerweile als Vorteil ansehe keine Partnerschaft und Sex zu haben.

Aber ich danke Dir trotzdem für Deine konstruktiven und gut gemeinten Tipps und Vorschläge *:) :)^

ASbenLdbro>t


Es wird zunehmend deutlicher das für euch das eigentliche Thema eben nicht die Sexualtität ist. Das eigentliche Thema heißt Sozialverhalten. Ihr wollt oder könnt keine entsprechenden soziale Kontakte haben, sie sind für euch mit den Begriffen Enttäuschungen, Verpflichtungen, Ablehnungen belegt.

Du scheinst meine Ausführungen nicht ganz gelesen oder nicht so recht verstanden zu haben. Ich schrieb, dass ich nicht wegen Enttäuschungen, Angst oder ähnlichem im Nachhinein meine Sexualität nachträglich "verleugnet" habe, sondern dann ich im Gegenteil von vornherein, also schon im Kindesalter, an sozialem Kontakt wenig Interesse hatte. Ich schrieb auch, dass ich spekuliere, unter Umständen gewisse autistische Züge zu haben. Jedenfalls könnte ich mir mein Desinteresse an bloß sozialen Situationen (z.B. Feiern, allgemeine Gruppensituationen, Geplänkel, und eben auch Partnerschaftliches) damit erklären.

Mit der Pubertät trat durch den Sexualtrieb für mich zwar eine Erregbarkeit durch andere Menschen auf, aber eben kein Wille nach einer neuen Form von Sozialkontakt. Auf diesem Umstand zielt auch die Beschreibung ab, auf die clam3 gerade eingegangen ist. Ich denke, dass die meisten Männer nicht nur bloß eine Erregung verspüren, sondern eben auch diesen Wunsch nach Sozialkontakt. Der war bei mir aber noch nie (also seit Auftritt des Sexualtrieben in der Pubertät) vorhanden.

ongos3hi


Trotzdem schränkst du dich (unnötig) ein. Auch ich war, allerdings aus anderen Gründen nämlich alleinwerziehend, 6 Jahre solo. Auch keine schlechte Zeit, Dann nach einer mehrjährigen Beziehung wieder ein Jahr solo, eine ganz tolle Zeit, in der ich auch vieles machen konnte was in einer Beziehung aufgrund des Kompromissbedarfs nicht geht. Nun seit einem halben Jahr wieder in einer Beziehung. Also solo war ganz toll, aber es fehlt doch auch einiges (insbesondere Zärtlichkeit, Gemeinsamkeit, Sexualität) dafür ist halt mehr Kompromissbereitschaft notwendig. Unterm Strich dann aber doch ganz klar ein Plus auf Seiten der Partnerschaft.

AZbendxbrot


Lies doch den Abschnitt bitte noch einmal. Es ist nicht so, dass ich zwar generell den Wunsch nach Partnerschaft habe, aber wegen meinem Willen nach Freiheit, wegen meiner Ablehnung von Verantwortung oder was auch immer, gehe ich ihm nicht nach. Nein, der Wille nach einer Partnerschaft selbst ist schlicht nicht da. Ich wüsste nicht das geringste mit partnerschaftlichen Situationen anzufangen und verspüre nicht den geringsten Willen, irgendetwas in dieser Richtung aufzubauen. Und nicht, weil ich Misserfolg hatte oder ähnliches. Im Gegenteil, ich habe mich nie darum bemüht, weil der Wille noch nie da war.

Völlig davon unabhängig bin ich erregbar durch sexuelle Reize seit der Pubertät. Aber das ist in meinem Bewusstsein nicht mit einem Willen nach Partnerschaft verbunden und war es eben, wie gesagt, auch noch nie.

owgoshgi


@ abendbrot

Nun wenn du keine sozial Kontakte haben willst, wie gesagt so what. Nur warum beklagst du dich dann über Probleme mit deiner Sexualtität? Das ist halt der Preis, den du für deine isolierte Lebensweise zahlen muss. Wie gesagt nichts im Leben ist nur gut, nur einfach, nur klar. In sozialen Kontakten muss man Kompromisse eingehen, eben der Preis den man für diese Kontakte zahlen muss. Also zahl du den Preis für deine Lebensweise und finde dich mit dem Preis dafür einfach ab.

A|beAndbxrot


Und ich kann auch gut leben, so wie ich bin. Sprich: ich fühle mich nicht einsam oder frustriert ohne Partnerschaft. Bloß die sexuelle Erregbarkeit, da ich sie aufgrund meines sozialen Desinteresses nicht "verwerten" kann, stört unnötig. Nicht so, dass ich verzweifle (habe ich ja schon geschrieben), aber eben doch so, dass ich sie lieber nicht hätte.

Und daher frage ich, wie das möglich ist. Eine Beratung dahingehend, wie ich eine Partnerschaft oder ähnliches aufbauen könnte, brauche ich schlicht nicht, weil nicht das geringste Bedürfnis danach besteht, noch jemals bestanden hat.

Anben,dbrxot


Genau so könnte man auch sagen, dass der Preis für Geschlechtsverkehr eben auch eine unerwünschte Schwangerschaft sein kann. Aber das tut man nicht, man verschreibt die Pille.

Ich weiß nicht, warum man in meinem Fall, wenn es möglich sein sollte, nicht meinem Wunsch entsprechen sollte.

Und, wie nun schon dreimal in Folge gesagt, es geht mir nicht darum, dass ich eine eigentlich gewollte Partnerschaft nicht eingehe, weil ich keine Verantwortung übernehmen will oder ähnliches, sondern dass ich unmittelbar keine Partnerschaft will.

o_gosnhi


@ Abendbrot

Nicht liegt mir ferner als dich in Richtung einer Partnerschaft zu beraten. Wie schon mehrfach gesagt, du willst keine sozialen Kontakte, so what. Du aber solltest akzeptieren, das du für deine Lebensweise eben auch zu bezahlen hat. Akzeptier diesen Preis doch einfach!

oAg3osxhi


Ne der Preis für den Geschlechtsverkehr ist nicht die potentielle Schwangerschaft. Es sind die Kompromisse, die man machen muss wenn man in Kontakt zu anderen Menschen tritt, gleichgültig ob nun in einer Beziehung, bei einem ONS, aber auch in Freund- und Bekanntschaften, es ist immer ein geben und nehmen. Das ist der Preis, den die meisten Menschen eben bereit sind zu zahlen. Und sie tun es in der Regel klaglos.

G9rüne"r K1akt-us


Es sind die Kompromisse, die man machen muss wenn man in Kontakt zu anderen Menschen tritt, gleichgültig ob nun in einer Beziehung, bei einem ONS, aber auch in Freund- und Bekanntschaften, es ist immer ein geben und nehmen.

Natürlich. Und ich sehe darin auch nicht das Problem. Man gewinnt ja sicher auch einiges in einer Beziehung, das diese Kompromisse wieder ausgleicht. Aber so genau weiß ich das nicht; ich hatte noch nie eine wirkliche Beziehung.

Das größte Problem, weswegen ich letztendlich aufgegeben habe ist das Kennenlernen an sich. Manchen Männern fällt es so leicht; sie quatschen Frauen an, verabreden sich, bald der erste Sex, bald ist man zusammen. Das ist mir noch nie geglückt bzw. wenn eine Frau mich doch mal in ihr Bett gelassen hat, hat sie es spätestens nach ein paar Mal bereut.

Ich weiß bis jetzt nicht genau, was ich falsch machte und mache.

Eventuell geht es ja anderen Männern - z.B. Abendbrot - ähnlich wie mir.

A]bend/broxt


Ne der Preis für den Geschlechtsverkehr ist nicht die potentielle Schwangerschaft.

Das ist eine Analogie. "Natürlicherweise" birgt Geschlechtsverkehr die "Gefahr" eine unerwünschten Schwangerschaft. Man hat heute die Möglichkeit, dem vorzubeugen und man nutzt sie. Zurecht, wie ich finde.

Man greift also in das "natürlich" gegebene ein, um bestimmten Wünschen, die trotz der "Natur" vorhanden sind, zu entsprechen.

Genauso verhält es sich mit meinem Wunsch. Wenn diesem irgendwie entsprochen werden kann, dann sehe ich keinen Grund das nicht zu tun.

Die moralische Verpflichtung, die du hier konstruierst, basiert lediglich auf einem bestimmten Weltbild, das letztlich völlig beliebig verändert werden kann. Wenn jemand z.B. meint, Verhütung wäre ein Zeichen dafür, dass die verhütende Person keine Verantwortung für das potentielle Kind, für den Fortbestand der Art, für das Sozialsystem etc. pp. übernehmen will, könnte er exakt so, wie du im Falle meines Wunsches, eine solche Argumentation aufbauen, um den Wunsch abzuweisen.

Geht man aber nicht von einem irgendwie reglementierenden Weltbild aus, sondern bloß vom individuellen Wunsch, dann steht in meinem Falle bloß der Gedanke da, wie es möglich sein könnte, eine unerwünschte Begebenheit zu unterbinden. Analog zur unerwünschten Schwangerschaft.

Gibt es eine Möglichkeit, dann sehe ich entsprechen keinen Grund, warum ich sie nicht nutzen sollte. Bestimmt sehe ich keine moralische Verpflichtung, sie nicht zu nutzen.

A(bendberot


Eventuell geht es ja anderen Männern - z.B. Abendbrot - ähnlich wie mir.

Bei mir ist es ein bisschen anders. Ich erlebe die sexuell Erregung wirklich völlig isoliert von meinen sonstigen Bedürfnissen. Und unter diesen ist nicht der Wunsch, eine Partnerschaft, wie auch immer die aussehen mag, zu führen. Genaugenommen ist es so, dass ich eine Frau sehe, die ich erregend finde und ich bin erregt. Das wars. Ich bin erregt und dabei bleibt es, ich empfinde nicht das Bedürfnis, mit der Frau in Kontakt zu treten wegen dieser Erregung. Und so ist das seit ich sexuell erregbar bin.

Mich würde einmal interessieren, wie auf meine Schilderungen eingegangen würde, wenn ich z.B. eine ärztliche Autismusdiagnose hätte, wenn also schwarz auf weiß dastünde, dass ich eine andersartige Informationsverarbeitung habe und Emotionen, Wahrnehmungen usw. rein wegen der physiologischen Grundlage anders interpretierte.

Nun habe ich keine solche Diagnose und ich weiß auch nicht, ob ich tatsächlich autistische Züge habe, jedoch ist die Möglichkeit, dass ich Informationen anders verarbeite als die Mehrheit, nicht ausgeschlossen. Und in Anbetracht der Tatsache, dass ich schon immer soziale Situationen andersartig erlebt habe, und dass ich meinen Sexualtrieb schon seit dessen Auftreten so erlebe, wie ich es hier schildere, gehe ich davon aus. Wie auch immer man dieses "Phänomen" nun benennen mag.

GKrünDer Kpak1tus


Ich bin erregt und dabei bleibt es, ich empfinde nicht das Bedürfnis, mit der Frau in Kontakt zu treten wegen dieser Erregung.

Aha, das ist bei mir wirklich gänzlich anders. Wenn mich eine Frau erregt, dann entsteht ein sehr starkes Bedürfnis mit ihr in Kontakt zu treten. Aber so wie Du es erlebst ist es besser.

wenn ich z.B. eine ärztliche Autismusdiagnose hätte

Hmmm... Ich hoffe nichts von Dir überlesen zu haben, aber hast Du Dich schon mal in diese Richtung untersuchen lassen?

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