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Hobbyprostitution. Leicht verdientes Geld?

H6alej-Bob


Also manchmal wunder ich mich, was hier gerade bei Threads, in denen es um Sex gegen Bezahlung geht, für Klischees gedroschen werden und alles über einen Kamm geschoren wird.

:(v

Es gibt durchaus Formen der Prostitution, die zwischen den beiden Extrempolen Straßenstrich und Edelhostessen liegen!

Es ist natürlich Quatsch, dass es zwangsläufig so sein muss, dass die Frau dem Freier absolut ausgeliefert ist, gerade hinsichtlich der Praktiken. In den meisten Fällen entscheidet letztlich allein die Frau selbst, welche Praktiken gemacht werden und welche nicht.

Und es ist auch absolut Quatsch, dass es nur modelähnlichen Edelhostessen vorbehalten ist, "millieufrei" Sex gegen Geld anzubieten, also ohne Straßenstrich und Zuhälter usw.

Man muss sich als Frau sicherlich Gedanken um den Aufwand machen, den man betreiben will.

Es kann eine sehr aufwendige Sache sein, Kontakte (bspw. aus dem Internet) zu sortieren, z.B. Spinner und Männer, die als Freier nicht in Frage kommen, auszusortieren usw.

Wenn frau diesen Aufwand nicht aufbringen möchte, gibt es immer noch Agenturen, die das Inserieren, Aussortieren und Kontaktieren übernehmen und überhaupt nichts mit hochpreisigen Escort-Agenturen zu tun haben. Wenn frau sich für so eine Agentur entscheidet, dann wird ihr natürlich eine menge Arbeit abgenommen, sie bekommt aber auch ein bisschen weniger Geld, weil ja was an die Agentur abgeführt werden muss.

Es ist also durchaus möglich, millieufrei und selbstbestimmt Sex gegen Geld anzubieten, sofern die Frau sich darüber im Klaren ist, was sie anbieten möchte und wie weit sie gehen möchte.

Das Ganze ist sowohl völlig privat möglich als auch mit professioneller Hilfe bspw. über eine Agentur...

J>an; Tennxer


@

was machst du, wenn er durchdreht oder einseitig die bedingungen ändert? das kann er, weil er ein mann ist. dann hast du nicht wie in nem puff türsteher, die dir zur hilfe kommen können

Was soll eine Frau denn machen, wenn ein ONS plötzlich durchdreht und die Bedingungen ändert?

Oder der Ehemann?

Die können das nach deiner Theorie ja auch, weil sie Männer sind!

Und es kommt hier keiner auf die Idee, Frauen grundsätzlich von ONS oder der Ehe abzuraten...

Natürlich soll man als Frau immer vorsichtig sein, aber ich wunder mich schon, dass hier so getan wird, als sei jeder Mann, der sich Sex "kaufen" möchte, ein verkappter Trieb- und Gewalttäter!

v!ice


:)^ :)^

aGusdEauernfd78


Die können das nach deiner Theorie ja auch, weil sie Männer sind!

Und es kommt hier keiner auf die Idee, Frauen grundsätzlich von ONS oder der Ehe abzuraten

ja. der unterschied ist folgender: wenn frau die möglichkeit hat, den typen im richtigen leben, nicht hinterm bildschirm, zu sehen, ihn zu mustern, kann sie ihn vielleicht ein bischen besser einschätzen, wie er drauf ist, die wahrscheinlichkeit ist kleiner, daß sie nen psycho erwischt.

oder willst du mir erzählen, daß die begegnung und das "kennenlernen" vorm bildschirm identisch ist mit selbst einem ONS, den frau vielleicht zwar erst ne stunde kennt, dafür aber im richtigen leben.

aber ich wunder mich schon, dass hier so getan wird, als sei jeder Mann, der sich Sex "kaufen" möchte, ein verkappter Trieb- und Gewalttäter!

das hat niemand gesagt, ich zumindest nicht. es ging um die möglichkeiten sich zu wehren, wenn etwas passiert.

JSanQ TeZnnexr


oder willst du mir erzählen, daß die begegnung und das "kennenlernen" vorm bildschirm identisch ist mit selbst einem ONS, den frau vielleicht zwar erst ne stunde kennt, dafür aber im richtigen leben.

Es spricht ja auch überhaupt nichts dagegen, dass frau den potentiellen Freier zunächst auf neutralem Boden (z.B. ein Cafe o.ä.) real und im richtigen Leben kennenlernt, bevor es zum eigentlichen Sex kommt....

fDootNy


Also ich hab solche diversen Angeboten auch schon gelesen und ich muss sagen, dass es wirklich raffinierte Frauen gibt, die ordentliches Geld verdienen, ohne überhaupt Geschlechtsverkehr mit den Kerlen zu machen.

Da gibts viele Kerle die einfach nur dafür Bezahlen würden, Dir die Füße zu massieren, oder sie zu küssen lecken zu dürfen, oder einfach nur dran schnüffeln wollen, zum Abschluss der Session gibste Ihnen noch ein paar verschwitzte Sportsöckchen vom Aldi ausm 3er-Pack mit und Du hast sie glücklich gemacht, ohne Dich groß ausgezogen haben zu müssen, geschweige denn richtigen Sexualkontakt gehabt zu haben.

Kerle zahlen nicht nur für Beischlaf und das waren jetzt grad mal Beispiele womit man Fußfetis rumkriegen könnte, da gibts ja noch genug andere Spielarten in der Sexualität, die mit eigentlichem Geschlechtsverkehr nichts zu tun haben, aber Männer gutes Geld dafür zahlen, weil sies in Ihren Partnerschaften so nicht kriegen können usw.

Ich kannte wirklich mal eine Erstsemesterin die regelmässig für 30 Minuten Fußmassage an Ihren Füßen 20€ kassiert hat und die hatte mehrere Stammmasseure ;-)

vOic(e


Ja, das stimmt. ;-D Und obwohl man für die 20 Euro auf dem Straßenstrich schon a la carte Ficken kannn ...

G7ill9ian And:ersoxn


Irgendwie können einem die Männer schon ein wenig leid tun, die das nötig haben ;-D

aber es stimmt schon: Der Markt bestimmt den Preis. Ich würde an deiner Stelle auch versuchen, mir ein paar dieser armen Würstchen als Stammkunden heranzuziehen und sie ordentlich abzocken.

BxizbzyCoxm


nur so zu info... welcher [b]gutaussehender [b]Kerl zahlt für Sex? *:)

S!ch2nxüffz


Hier mal eine Site

die sich mit Arbeiterinnen der horizontalen Lage beschäftigt [[http://www.sexarbeiterinnen.com/huren/ueber/ueber001.html SexArbeiterinnen]]

HWale-xBob


dieser armen Würstchen

Schon wieder so Unsinn!

Was hat das denn mit arme Würstchen zu tun??

Wieso sagt ihr nicht einfach mal offen und ehrlich, was ihr wirklich gegen Paysex habt, als die Beteiligten immer pauschal als "arme Würstchen", sozial inkompetent und triebgesteuerte Versager hinzustellen??

:(v

kwomiOschefr Vo_gel


Nachdem ich ja kürzlich meine ersten Erfahrungen im Rotlichtmilieu gesammelt habe und ein wenig Einblick in die Umgebung, die Vorgehensweise der Frauen und der Einstellung zu dem Job bekommen habe gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

Prostitution ist sicher für einige Frauen ein äußerst lukrativer Job doch auch mit verschiedenen Problemen verbunden. Abgesehen davon, dass es schon ein großer Schritt ist, eine solche Intimität zu versachlichen und die eigenen Gefühle (sei es Ekel oder Zuneigung) über lange Zeit zu kontrollieren und blockieren, sind auch noch ein paar andere Risiken damit verbunden.

Abstumpfen: das Männerbild wird sich unweigerlich verändern. Schon auf der Straße nehmen manche Prostituierte keine Männer als solche, sondern als möglicher Freier wahr.

Gewalt: Die Hobbyhure hat nach Zusage des Termins den Freier im Haus und ist ihm mehr oder weniger Ausgeliefert. Wie auch unter den Prostituierten ist auch bei den Freiern die Gefahr auf psychische Randgruppen zu treffen höher als im normalen Alltag.

Ich finde es nicht verwerflich, wenn eine Frau, die von der eigenen Psyche in der Lage ist, diesen Job auszuüben damit ihr (oft sehr gutes) Geld verdient, doch sie sollte sich über die möglichen (Spät-)Folgen im klaren sein.

Ist ein Ausstieg wieder möglich?

Kann sie danach wieder normal beziehungsfähig (entsprechend ihrer eigenen Vorstellung davon) werden?

Auf jeden Fall halte ich es für Frau für eine sehr dumme Idee unbedarft als Hobbyhure in ihren eigenen vier Wänden zu beginnnen.

e ver+yboWdOyhurt


Irgendwie können einem die Männer schon ein wenig leid tun, die das nötig haben

;-D ;-D ;-D

Warum leid tun? Ist doch ein völlig unkompliziertes Ficken!! Keine Baggerei, keine Gespräche über "Gefühle"zzz, kein "liebst du mich wirklich?", keine Nerverei sonder Rein-Raus-und-weg!!

Und das Beste ist: die Alte zu Hause bekommt noch nicht mal was mit!!! ;-D ;-D ;-D

kQomisc9heqr Vogxel


Irgendwie können einem die Männer schon ein wenig leid tun, die das nötig haben

Nachdem ich ein paar Freierberichte in diversen Foren (es gibt tatsächlich Foren, in denen "Testberichte" zu Prostituierten geschrieben werden) gelesen habe, tun mir die meisten Männer dort auch leid.

Jedoch nicht, weil sie es "nötig haben", sondern weil bei ihnen die Grenzen zwischen dem was sie dort kaufen und Sex verschwimmen.

Ich würde an deiner Stelle auch versuchen, mir ein paar dieser armen Würstchen als Stammkunden heranzuziehen und sie ordentlich abzocken.

Mit der Einstellung kannst du im seriösen Bereich nicht mehr landen. Hier sammelst du dann wirklich nur noch die "armen Würstchen".

Das Freierprofil ist komplex, vom minderwertigkeitskomplex geplagten Looser bis zum knallharten Geschäftsmann ist alles vertreten. Die Mehrheit wiegt Leistung vs. Bezahlung gegeneinander ab und hällt mit schlechten Erfahrungen nicht zurück.

Selbst unter den Prostituierten sind Abzockerrinnen nicht gern gesehen, da sie dem Ruf des Gewebes schaden. In Laufhäusern würden dich die "netten" Mädels meiden und als Hobbyhure bekämst du überall dort, wo Werbung möglich wäre gleich auch schlechte Kritiken.

H~al-e,-Bxob


@komischer Vogel

Sehr gut!

Endlich mal einer, der die Sache ein bisschen differenziert sieht! :)^ :)^

Ein paar Sachen möchte ich aber zu deinen Ausführungen noch anmerken:

1. Zum "Abstumpfen" bzw. zum Verändern des Männerbildes:

Das hat sicher auch mit dem Grad zu tun, wie intensiv und wie häufig eine Frau Paysex anbietet. Ich denke, die Gefahr des Abstumpfens wird bei einer Prostituierten höher sein , die ihren gesamten Lebensunterhalt dadurch verdient, in dem sie den ganzen Tag mit mehreren Männern Paysex vollzieht, als bspw. einer Frau, die vielleicht 1-2 "Termine" pro Woche macht (in diesem Thread geht es ja um Hobbyhuren)

2. Die meisten ungenehmen Folgen, die eine Frau, die sich evtl. als Hobbyhure betätigen möchte, bedenken sollte, resultieren aus der Intoleranz und der Ablehnung ihrer Lebensumgebung (also aus Personen, die an dem Paysex eigentlich nicht im geringsten beteiligt sind) und nicht aus dem Paysex selbst. Ich denke, die meisten Hobbyhuren werden mindestens genausoviel Angst davor haben, dass die Nachbarn/Arbeitskollegen/Familie usw. mitkriegen könnten, was "sie für eine ist", als dass sie fürchten, von den Freiern misshandelt oder zu Sexpraktiken gezwungen zu werden, die sie ablehnen.

3. Ist die Wahrscheinlichkeit, beim Paysex auf soziale oder psychische Randgruppen zu treffen, in erster Linie deshalb höher, weil genau wegen der gesellschaftlichen Ablehnung und Intoleranz "normale" Menschen den Paysex meiden bzw. verheimlichen, dass sie ihn nutzen bzw. anbieten. Die Beteiligten, die man beim Paysex öffentlich wahrnimmt, sind dann eben die Menschen, die sowieso schon häufig am Rande der Gesellschaft stehen.

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