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Auswirkung von Enthaltsamkeit auf d. Sexualfunktionen

AObenTdbroxt


Und, wie gesagt, nüchtern betrachtet empfinde ich die Erregbarkeit nun nicht als etwas "schlimmes", ich leide nicht darunter und ich lebe ja nun schon eine ganze Weile damit und das letztlich gut.

Nur würde ich eben, wenn es einfach möglich wäre, z.B. durch konsequente Enthaltsamkeit (welche ja zumindest anfangs einen gewissen Willensaufwand bedeutet, weswegen ich zumindest gerne im Vorfeld wüsste, ob das überhaupt etwas bringt) die Erregbarkeit loszuwerden oder zumindest abzuschwächen, dann würde ich diese Möglichkeit gerne nutzen. Wenn es prinzipiell nicht mögich wäre, und ich wüsste das, dann würde ich eben so weiter machen, wie bisher. Das wäre für mich bei weitem nicht dramatisch. Ich wollte nur wissen, ob meine Idealvorstellung grundsätzlich verwirklicht werden könnte.

R+istrextto


Das war göttlich geoffenbarte Wahrheit. Wer wagt daran zu zweifeln?

ICH

Atbetndboroxt


ICH

Siehst du, genau wie du daran zweifelst, dass das, was die Gestrigen als unumstößlich gewisse Tatsache angenommen haben, wahr ist, nur weil es behauptet wurde, so zweifle ich daran, dass das, was du schlicht als anzuerkennende Tatsache vorträgst, absolut und ohne die Möglichkeit der individuellen Abweichung, wahr ist.

Wenn du tatsächlich denkst, dass das, was du über das Erleben aller (!) Menschen zu wissen glaubst, auch genau so zutreffen muss, wie du es dir vorstellst, unterscheidet dich in dieser Hinsicht prinzipiell nichts von religiösen Dogmatikern.

AIbCenddbroxt


Wohlgemerkt sage ich nicht, dass man nicht allgemeine Aussagen treffen kann, dass es nicht möglich sei, mit einiger Sicherheit zu sagen, was viele wollen, wie viele bestimmtes erleben usw.

Ich käme nur nie auf den Gedanken, mein oder das (vermutete bzw. durch Austausch erfahrene) Erleben der Allgemeinheit als das absolut für alle gültige Muster hinzustellen. Und genau das tust du. Du schließt die Möglichkeit, dass jemand seine Sexualität anders interpretiert und diese Interpretation als die für sich "richtige" versteht, per se aus, nur weil sie der deinen und/oder der Allgemeinen nicht entspricht.

AvbeYndbrxot


Welche Sexualfunktionen willst du eigentlich Abschaffen?

Es geht mir im wesentlichen um die sexuelle Erregbarkeit.

AUbentdbroxt


In dem anderen Thread habe ich das ausführlicher beschrieben:

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/329573/]]

D6or+agon


Ich versteh dein Problem nicht. Dann verzichte doch einfach auf Sex. Zwingt dich ja niemand.

A3brendbAroxt


Ich versteh dein Problem nicht. Dann verzichte doch einfach auf Sex. Zwingt dich ja niemand.

Das tue ich doch schon und das werde ich auch weiterhin tun, auch wenn ich die Erregbarkeit nicht loswerde.

Da ich diese allerdigs, wie schon gesagt, trotz meines prinzipiellen Desinteresses erlebe und dies für meine Begriffe unnötig ist und eher als störend empfunden wird, frage ich, ob ich sie loswerden kann.

Ein wirkliches Sexualleben habe ich ohnehin nicht, weil ich es eben nie wollte, also würde sich da, wie gesagt, nichts ändern. Und wenn grundsätzlich die Möglichkeit bestünde, die Erregbarkeit wie gewünscht zu verändern, warum sollte ich das dann nicht tun?

Die Frage ist eben nur, ob das möglich ist und wenn ja wie (hier speziell, wie sich absolute Enthaltsamkeit dahingehend auswirkt).

AAb~endxbrxot


Vielleicht bist du auch bloß ein Fake und hast Langeweile?

Meinst du das von den anderen Beiträgen hier im Forum auch oder speziell von mir? Und wenn letzteres, warum?

Meine Güte, der Wunsch weicht halt von der Norm ab. Das soll es geben.

A%benIdbxrot


Wie gesagt hatte ich noch nie Geschlechtsverkehr, da kein Interesse besteht. Meine letzte Ejakulation liegt ca. zwei Wochen zurück.

A-benndbrot


Ja, ich habe ohnehin die Absicht das durchzuziehen (sollte dadurch die Erregbarkeit nicht langfristig steigen, was ich allerdings nicht annehme). Da ich aber denke, dass sich spürbare Veränderungen erst wesentlich später einstellen könnten, dachte ich eben, allgemeine Informationen darüber z.B. hier bekommen zu können.

Oder du lässt dich gleich kastrieren, gibt Ärzte, die machen das sauber und ohne Nebenwirkungen

Ich bin mir da, was die Nebenwirkungen angeht, nicht sicher. Darüber hinaus würde ich eine weniger brachiale Methode vorziehen...

A6be0ndIbroxt


Sonst nimm doch weibliche Hormone.

In dem anderen Thread (der nicht von mir gestartet wurde) ging es ja vornehmlich um die Möglichkeit der hormonellen "Triebdämpfung". Mittel, die den männlichen Sexualtrieb unterbinden, gibt es.

Diese Möglichkeit käme für mich allerdings nicht in Frage, da ich erstens die Nebenwirkungen nicht in Kauf nehmen wollte (wie gesagt, so schlimm ist die Sache nun nicht für mich, bloß etwas lästig) und zweitens, sollte ich die Medikamente überhaupt verschrieben bekommen, was eher zweifelhaft ist, die Kosten sicher selbst tragen müsste, was ich nicht könnte.

Nein, ich frage hier, ob durch Enthaltsamkeit etwas in der Richtung möglich ist (oder auf vergleichbar harmlose Weise) und wenn dies prinzipiell nicht zutrifft, finde ich mich damit ab.

Damit beende ich von meiner Seite nun auch die Grundsatzdiskussion. Ich denke, ich habe nun mehr als ausführlich erklärt, worum es mir geht, ich habe versucht, mein Anliegen verständlich zu machen und ich habe präzise geschrieben, was ich gerne wüsste. Wenn jemand fundierte Informationen hat, möge sie bitte posten, ich wäre ihm sehr dankbar. Ansonsten: macht mit dem Thread, was ihr wollt.

ATbewndEbrot


Zitat von mir aus dem anderen Thread:

Ich erlebe die sexuell Erregung wirklich völlig isoliert von meinen sonstigen Bedürfnissen. Und unter diesen ist nicht der Wunsch, eine Partnerschaft, wie auch immer die aussehen mag, zu führen. Genaugenommen ist es so, dass ich eine Frau sehe, die ich erregend finde und ich bin erregt. Das wars. Ich bin erregt und dabei bleibt es, ich empfinde nicht das Bedürfnis, mit der Frau in Kontakt zu treten wegen dieser Erregung. Und so ist das seit ich sexuell erregbar bin.

Ich denke, das ist aber nur Spekulation, dass ich unter Umständen gewisse autistische Züge haben könnte. Zumindest war ich schon im Kindesalter an sozialen Situationen zum Selbstzweck (so zumindest empfinde ich sie) nicht interessiert und eher an thematisch bestimmten Situationen. Im allgemeinen würde ich mich als Einzelgänger bezeichnen, der ab und an gerne mal eine Diskussion führt, ansonsten aber für sich sein will. Daher schreibe ich vom "bloß Sozialen", worunter ich z.B. bloßes Geplänkel, Feste usw. verstehe. Und eben auch Partnerschaftliches, Sexuelles usw.

Mit der Pubertät hat sich durch den Sexualtrieb für mich nicht der Wunsch nach einer neuen Form des sozialen Kontaktes eingestellt, sondern ein, wie ich geschrieben habe, bloß diffuser Drang, der ansonsten mit meinem Erleben und Wollen nicht wirklich übereinstimmt.

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/329573/]]

Im Grunde steht da alles, was ich darüber zu sagen habe.

AAbendSbrot


Da stand gestern noch eine ganze Menge weiterer Beiträge, auf welche meine letzten Antworten waren. Ich habe also nicht "Selbstgespräche" geführt.

R=istnrcettxo


Ich habe also nicht "Selbstgespräche" geführt

Sondern bloss einen Monolog... ;-D

Egal... Ich würd ja gern deine Beweggründe nur annähernd verstehen. Aber trotz einigen Jahren Lebenserfahrung in denen mir viele, nennen wirs mal spezielle Menschen über den Weg gelaufen sind, begreif ich kein Promille deiner Ansichten. Das nur zur Erklärung. FAZIT: Wir zwei werden nie auf einen Nenner kommen, muss aber auch nicht sein...

Nun hat sich aber eine Frage in meinem Gehirn festgesetzt, die nun einfach raus will: Wie lange fühlst du dich schon asexuell? Seit der Pubertät, seit ein paar Jahren oder seit...?

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