» »

Auswirkung von Enthaltsamkeit auf d. Sexualfunktionen

AWbendibrot


Dass ich solche hier "diskutieren" will, habe ich doch gar nicht geschrieben.

Tatsächlich habe ich geschrieben, dass ich "in Erwartung einer sachlichen und freundlichen Diskussion" sei. Bevor man mir nun hieraus einen Strick dreht: ich wollte mit dieser Floskel nicht sagen, dass ich den konkreten Inhalt der Links hier "diskutieren" wolle. Letztlich ging es mir, wie gesagt, darum, die schon mehrfach wiederholte Frage, auf die auch der Titel verweist, fundiert beantwortet zu bekommen. Nun kann man sicher alles mögliche drehen und wenden, wenn man etwas finden will, um Gesagtes umzudeuten. Die konkrete Frage steht jedoch als solche im Raum und um diese geht es mir letzten Endes hier.

Rjistrextto


da ich eben, wie gesagt, auf sozialem und emotionalem Gebieten ungewöhnlich - im Vergleich zudem, was ich von anderen mitbekomme - konstant erlebe

Genau da sehe ICH ein Indiz dafür, dass du dich ändern wirst... Meine Entwicklung war sehr lange Jahre kontinuirlich geradlinig, bis sich zwischen 33-34 innert kürzester Zeit alles änderte, mal abgesehen vom Job. Zum Teil durch äussere Zwänge, zum grossen Teil aber auch durch meinen pötzlichen Willen zu Änderung...

Nur, Spekulationen sind müssig... Wir müssten wohl in 15 Jahren wieder von dir hören

L@ovEHuxs


Abendbrot

Die konkrete Frage steht jedoch als solche im Raum und um diese geht es mir letzten Endes hier.

Ich glaube, das ist auch ausreichend verständlich geworden.

Auch als TE hast du nicht die Pflicht, auf alles, was gesagt wird, einzugehen. Auch durch Nicht-Reagieren kann man eine gewisse (immer sehr begrenzte) Thread-Führung wahrnehmen. Die Regel "don't feed the..." gilt nicht nur für Trolle.

Es sieht nicht danach aus, als ob jemand im Forum die Antwort kennt. Aber wenn du sie anderweitig - vielleicht tatsächlich bei buddhistischen Mönchen - gefunden hast, würde ich mich freuen, wieder von dir zu hören.

A/b#en(dbrxot


Genau da sehe ICH ein Indiz dafür, dass du dich ändern wirst...

Ich weiß nicht so recht. Die Tatsache, dass ich heute, mit 23, meine Tage im Großen und Ganze so gestalte, wie ich sie auch mit 12 Jahre gestaltet habe, scheint mir nicht darauf hinzudeuten, dass in besonderem Maße abzusehe ist, dass ich in allgemeiner Hinsicht zu starken Veränderungen tendiere.

Du schreibst, dass deine Entwicklung geradlinig war. Ich meine, mich auf diesen Gebieten im Grunde nicht (wesentlich) entwickelt zu haben (das ist z.B. ein Grund dafür, warum ich annehme, unter Umständen autistische Züge haben zu können). Darüber hinaus war mein Erleben, was das Soziale angeht, eben immer stets dürftig, bzw. ich habe es eigentlich nie unmittelbar erlebt (daruner aber eben auch nicht gelitten). Ich kann mir daher nicht einmal vorstellen, was ich überhaupt tun könnte auf dem Gebiet der Partnerschaft. Und ich sehe, da mich das nicht negativ berührt, auch keine Veranlassung, mich zu bemühen.

Nur, Spekulationen sind müssig... Wir müssten wohl in 15 Jahren wieder von dir hören

Da hast du wohl recht. Wie gesagt würde ich mir nicht anmaßen zu sagen, dass ich wüsste, was in Zukunft sein wird. Ich kann jedoch von meinem bisherigen Erleben darauf schließen, was ich erwarte. Und das habe ich getan.

AGbend#broxt


Auch als TE hast du nicht die Pflicht, auf alles, was gesagt wird, einzugehen. Auch durch Nicht-Reagieren kann man eine gewisse (immer sehr begrenzte) Thread-Führung wahrnehmen. Die Regel "don't feed the..." gilt nicht nur für Trolle.

Das wird wohl so sein. Es ist tatsächlich so, dass ich gewissermaßen eine "Verpflichtung" spüre, auf an mich gerichtete Beiträge zu antworten. (Auch wenn ich selbst geschrieben habe, dass ich mich von nun an zurückhalten will.)

Nun, dass mein Anliegen als solches auf Unverständnis stoßen könnte, war mir klar, daher meine ich, könnte es sinnvoll gewesen sein, auf entsprechende Reaktionen zu antworten, damit die Hintergründe verständlicher werden.

Nun ja, ich werde mich nun wirklich erst einmal zurückziehen und das Geschriebene so stehen lassen.

Speziell dir möchte ich jedenfalls danken für die von Anfang an aufgeschlossene Haltung und die freundlichen Antworten.

Es sieht nicht danach aus, als ob jemand im Forum die Antwort kennt. Aber wenn du sie anderweitig - vielleicht tatsächlich bei buddhistischen Mönchen - gefunden hast, würde ich mich freuen, wieder von dir zu hören.

Ich werde weiterhin hier hereinsehen in der Hoffnung, dass doch noch jemand auftaucht, der mich "erleuchten" kann (was entsprechende Informationen angeht).

Sollte ich ansonsten etwas finden, werde ich mich noch einmal melden.

Bis dann.

calamj3


Abendbrot

Ich schrieb doch, dass ich eben nur unzulängliche Informationen gefunden habe, dass das, was ich hier gepostet habe, das einzige ist, was ich gefunden habe und daher auf der Suche nach fundierten Informationen.

Wenn du dich wirklich dafür interessiert hättest, wäre dir im ersten Fall aufgefallen mit welcher Intention der Seitenbetreiber angetreten ist. Denn eine Institution die sich mit Kinder- und Pubertätsproblemen beschäftigtbzw. die Zielgruppe darüber berät, wird keine Untersuchungen in Hinblick auf die Sexualität im Alter anstellen.

Hätte ich mich mit dem, was da steht, zufriedengegeben, hätte ich wohl kaum hier gepostet.

Da sollte doch die alte Weisheit gelten, erst denken und dann schreiben. Wenn nämlich die Suchbegriffe mit Cialis (Konkurrenzprodukt zu VIAGRA) Potenzmittel stehen, dann ist das doch nicht deine Gedankenwelt? Oder täuscht das? ???

Ich frage ja gerade nach wissenschaftlich fundierten Informationen.

Zu was denn? Du ganz versichert sein, therapiewürdig bist du auf keinen Fall. Du wirst eher in eine Ecke gestellt werden, deren Gruppenmitglieder man mit einem müden Lächeln zur Kenntnis nimmt.

AAbendbrxot


Also gut, diese Antwort noch, um diese "Metadiskussion" abzuschließen: das Posten der Links war, was meine eigentliche Absicht, die ich für diesen Thread hatte, betrifft, nicht unbedingt förderlich. Das sehe ich ein. Ich halte die dort geposteten Inhalte, wie gesagt, auch für reichlich inhaltslos, womit ich sie eigentlich hätte weglassen können.

Über die persönlichen Hintergründe meiner Fragestellung habe ich mich lang und breit ausgelassen. Besser, als ich es geschrieben habe, kann ich mich nicht ausdrücken. "Wer es fassen kann, der fasse es." (ja, das soll eine gewitzte Anspielung sein)...

Mir geht es (und dabei kann man eigentlich auch davon abstrahieren, wer diese Frage nun stellt und warum) bloß darum zu erfahren, welche Auswirkungen sexuelle Enthaltsamkeit - physiologisch/sexualmedizinisch betrachtet - auf die männlichen Sexualfunktionen hat. Insbesondere auf die Erregbarkeit.

Alles übrige ist für mich hier letztlich belanglos. Und diese Frage ist klar und präszise gestellt. Weitere Metafragen sind von meiner Seite hier nicht mehr zu beantworten.

c;lapmx3


Abendbrot

bloß darum zu erfahren, welche Auswirkungen sexuelle Enthaltsamkeit - physiologisch/sexualmedizinisch betrachtet - auf die männlichen Sexualfunktionen hat. Insbesondere auf die Erregbarkeit.

Am besten ist, du suchst dir eine Uni, wählst dieses Promotionsthema und gibst deinen geistig philosophischen Fragen eine Antwort.

Alles übrige ist für mich hier letztlich belanglos.

Du wirst es nicht glauben schon alleine deine Fragestellung interessiert die "Übrigen" soviel, als wenn in New York oder Chicago ein rostiges Fahrrad umfällt.

LKovHuxs


Clam3

??? Hast du Spaß am Ärgern, oder was? Must dir dabei aber doch nicht gleich ein geistiges Armutszeugnis ausstellen :-/ ;-)

geistig philosophischen Fragen

Abendbrots Frage ist weder geistig noch philosophisch, sondern biologisch physiologisch. Das macht sie so interessant. Im Mittelalter wurde noch "geistig philosophisch" bewiesen, dass sich die Sonne in Kreisen um die Erde drehen muss. Und dann kam die genaue Beobachtung, das Verstehen der Zusammenhänge aus der empirischen Realität und die Beweise sind Makulatur. Dafür haben wir jetzt ein Gravitationsgesetz und die Kegelschnitte als Lösungen.

deine Fragestellung interessiert die "Übrigen" soviel, als wenn in New York oder Chicago ein rostiges Fahrrad umfällt.

Tststs. Wer sollen denn die Übrigen in Hochkomma sein? Normalerweise sind das "alle, außer denen, die im Faden schreiben". So meine ich zumindest sollte es sein.

Natürlich kann man rein geistig darüber philosophieren, wie der Sexualtrieb im Menschen verankert ist und ob eine Nichtbetätigung zu einer Dampfkesselexplosion oder zu einer Rückbildung führt. Aber wenn man aus der wissenschaftlich empirischen Beobachtung etwas zu dem Thema sagen könnte, das dann Auskunft z.B. über die langfristigen Folgen konsequenter Enthaltsamkeit gäbe - das wäre doch hochinteressant. Allein das neue Fundament zum kirchlichen Zölibat - oder gar eine tragfähige Begründung, dieses aufzugeben! Da hätte Ristretto doch endlich mal was in der Hand, was die katholische Kirche das Fürchten lehren würde :=o.

IRschtaxr


Abendbrot

Ich habe den Faden jetzt mit Interesse gelesen!

Eine Antwort habe ich nicht, aber sollte mir etwas zum Thema über den Weg laufen, werde ich an sich denken *:)

R:istrjettxo


Ich meine, mich auf diesen Gebieten im Grunde nicht (wesentlich) entwickelt zu haben

Da Entwicklung stetig und schleichend vor sich geht, wird sie vom Menschen selber oft nicht wahrgenommen. Nätürlich abgesehen von augenfälligen Veränderungen wie Bartwuchs usw.

Darüber hinaus war mein Erleben, was das Soziale angeht, eben immer stets dürftig, bzw. ich habe es eigentlich nie unmittelbar erlebt

Daran hab ich keine Sekunde gezweifelt... Dass du keine engeren sozialen Kontakte willst, respektive diese auch nicht vermisst, ist oft ein klares Indiz dafür, dass diese Person gelernt hat (oder lernen musste?) mit wenig Kontakt auszukommen... Möglich aber unwahrscheinlicher ist, dass die Kontakte vorhanden gewesen wären, aber bewusst nicht genutzt wurden?

ich habe es eigentlich nie unmittelbar erlebt (daruner aber eben auch nicht gelitten

Da müsste eigentlich zwischen bewusstem Leiden und unbewusten Defiziten unterschieden werden, was man selbst aber logischerweise nicht tun kann

Ich kann mir daher nicht einmal vorstellen, was ich überhaupt tun könnte auf dem Gebiet der Partnerschaft. Und ich sehe, da mich das nicht negativ berührt, auch keine Veranlassung, mich zu bemühen.

Das ist aus deiner Sicht gesehen verständlich... Nur fürchte ich, dass zu wenig soziale Kontakte aus dir einen einsamen Eigenbrötler machen werden. Der, weil sich nicht gewohnt, mit Kontakten zu anderen Menschen je länger je mehr Mühe haben wird...

Auch wenn du heute mit Einsamkeit leben kannst, auf Jahre hinaus kann diese nicht förderlich sein. Der Mensch ist nun mal als Herdentier gebaut...

ich mir nicht anmaßen zu sagen, dass ich wüsste, was in Zukunft sein wird. Ich kann jedoch von meinem bisherigen Erleben darauf schließen, was ich erwarte

Eigentlich logisch... Und dann kommt das Leben, erstens anders und zweitens als man denkt...

Rein statistisch gesehen, hast du noch ca. 50 Jahre vor dir. Und die werden, mit absoluter Garantie, nicht alle so verlaufen, wie du es dir heute vorstellst. Planung heisst ja schliesslich nur, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen. Und trotzdem schlägt der Zufall manchmal erbarmungslos zu, im Guten wie im Schlechten

A3bpe\ndbyrot


Risetto

Ich freue mich, dass gerade wir beiden , wie es aussieht, doch noch eine offene Diskussion zustande bringen können, daher will ich das nun nicht prinzipienreiterisch abbrechen (ich habe ja geschrieben, mich nun nicht mehr auf "Nebenfragen" einzulassen).

Da Entwicklung stetig und schleichend vor sich geht, wird sie vom Menschen selber oft nicht wahrgenommen.

Das ist sicher wahr. Ich würde auch nicht im Tone absoluter Gewissheit sagen, dass ich mich da nicht (wesentlich) verändert habe. Nur sieht man schon rein "formal", dass sich mein Kontaktverhalten, die Art und Weise, wie ich den Dingen, die mich interessieren, nachgehe, im Großen und Ganzen gleich geblieben ist. Ich kann auch nicht auf mein Verhalten, meine Interessen usw. von damals blicken und mir denken "ach ja, so war das damals", denn es stellt sich mir so dar, als sei es heute im Prinzip noch genauso. Ich denke, dass das eher ungewöhnlich ist.

(Nur zur Sicherheit: ich komme schon in der "Erwachsenenwelt" einigermaßen zurecht, allerdings muss ich mir die Formen dieser Welt bewusst vorstellen und mich verstandesmäßig auf die Anforderungssituationen beziehen. Allerdings musste ich mich auch verstandesmäßig auf die Alltagssituationen im Kindes- und Jugendalter einstellen. Während diese jedoch "äußerlich" anderes waren, hat sich mein Zugang nicht geändert, nur verbessert - intellektuell habe ich mich entwickelt)

Dass du keine engeren sozialen Kontakte willst, respektive diese auch nicht vermisst, ist oft ein klares Indiz dafür, dass diese Person gelernt hat (oder lernen musste?) mit wenig Kontakt auszukommen... Möglich aber unwahrscheinlicher ist, dass die Kontakte vorhanden gewesen wären, aber bewusst nicht genutzt wurden?

Die Möglichkeiten waren eigentlich da. Ich wurde nie von außen ausgeschlossen (im Gegenteil, ich kann mich an viele Versuche erinnern, da man mich integrieren wollte, in allen "Altersphasen"), habe viele gleichaltrige Verwandte (mit denen ich mich übrigens gut verstehe, nur eben nicht das Bedürfnis habe, bewusst regelmäßig Kontakt herzustellen), meine Eltern waren darum bemüht, mich z.B. für Sportvereine usw. zu interessieren. Bloß hatte ich nie das Interesse, ich habe mich lieber mit "abstrakten" Themen beschäftigt (Geschichte, Zoologie usw. im Kindesalter). Ich wurde allerdings nie gewaltsam gezwungen, auch nicht verschüchtert, sodass es daher kommen könnte. Nein, ich war bloß immer desinteressiert, was das Soziale angeht. Wobei ich nichts gegen Kontakt zu anderen Menschen generell habe (ich schreibe ja auch hier z.B.), nur muss diesem für mich ein ("verbal" zugängliches) Thema zugrundeliegen, das mich interessiert. Ohne thematische Gebundenheit bleibt für mich bloß "Nichts" übrig.

Das ist aus deiner Sicht gesehen verständlich... Nur fürchte ich, dass zu wenig soziale Kontakte aus dir einen einsamen Eigenbrötler machen werden.

Der war ich schon immer. ;-)

Nur dass ich mich nicht als "einsam" empfinde. Denn das bedeutet für mich ein Leiden an fehlendem Kontakt. Einsam (bzw. isoliert) empfinde ich mich allenfalls, wenn ich unter Menschen bin (sein muss) und nichts mit ihnen bzw. der Situation anfangen kann.

Der, weil sich nicht gewohnt, mit Kontakten zu anderen Menschen je länger je mehr Mühe haben wird...

Ja, das Problem sehe ich selbst auch. Kontakt zu anderen Menschen muss man ja bewältigen können, wenn man sich selbständig in dieser Gesellschaft bewegen will. Wie gesagt kann ich bewusst mit diesen Situationen umgehen (verstandesmäßig). Dass ich es jedoch nicht besonders gut kann, da wenig Übung und mittels eines anderen Zugangs, ist jedoch eine Tatsache. Da ich allerdings unmittelbar diese Situationen (Besprechungen, "Smalltalk" usw.) gar nicht wollte, denke ich eher nach, gegebenenfalls eine Art Kommunikationstraining zu machen, um Defizite auszugleichen. Eine Therapie im Sinne davon, einen leidverursachenden Zustand zu ändern, ist für meine Begriffe nicht nötig, da ich eben nicht unter meinem "Zustand" an sich leide.

Auch wenn du heute mit Einsamkeit leben kannst, auf Jahre hinaus kann diese nicht förderlich sein. Der Mensch ist nun mal als Herdentier gebaut...

Wie gesagt, ich glaube nicht an "den Menschen". Sicher ist evolutionär betrachtet die Art "Mensch" ein soziales Lebewesen und bestimmt erleben die meisten Menschen auf den meisten Gebieten mehr oder weniger gleich (mein Erleben wird in den weitaus meisten Bereichen sicher auch diesem allgemeinen Muster entsprechen). Nur heißt das eben nicht, dass notwendig jeder einzelne Mensch auf die Weise erleben muss, die man dem "Modellmenschen" zuschreibt. Abweichungen sind eben möglich, auf den verschiedensten Gebieten in unterschiedlichsten Graden. Daher gehe ich, was meine Lebensgestaltung angeht, nicht davon aus, was "der Mensch" will, sondern was ich will.

Und die werden, mit absoluter Garantie, nicht alle so verlaufen, wie du es dir heute vorstellst. Planung heisst ja schliesslich nur, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen. Und trotzdem schlägt der Zufall manchmal erbarmungslos zu, im Guten wie im Schlechten

Sicher. Ich gehe ja auch nicht davon aus, dass "alles" gleich bleibt. Und auf vielen Gebieten entwickle ich mich überaus schnell. Nur speziell im sozialen Bereich sehe ich nicht, dass sich eine Entwicklung abzeichnet.

Ich schließe, wie gesagt, nicht aus, dass sie doch irgendwann eintreten könnte (möglich ist, wenn man so will, alles), nur richte ich mein Leben nun nicht danach aus, wenn ich nicht sehe, dass es wahrscheinlich gerade so kommen wird. Würde ich das auf allen Gebieten tun, wüsste ich überhaupt nicht, was ich tun sollte.

calya/m3


Abendbrot

meine Eltern waren darum bemüht, mich z.B. für Sportvereine usw. zu interessieren. Bloß hatte ich nie das Interesse, ich habe mich lieber mit "abstrakten" Themen beschäftigt (Geschichte, Zoologie usw. im Kindesalter).

Aus dieser Richtung kommt deine Argumentation. Nett das zu wissen.

In einem Artikel über Kindererziehung habe ich letzens gelesen, die Wurzeln, vonKinder die keine Freunde haben, liegen in einer verkorksten Erziehung. Das reicht in der Konsequenz bis zu einem gestörten Sozialverhalten. Es soll keine Wertung sein. Eine Erklärung ist es dennoch.

A$beEndbxrot


In einem Artikel über Kindererziehung habe ich letzens gelesen, die Wurzeln, vonKinder die keine Freunde haben, liegen in einer verkorksten Erziehung.

Na, wenn das in einem Artikel über Kindererziehen steht, muss es ja stimmen... ;-D

L3ovHxus


Ich halte es für wahrscheinlich, dass Abendbrot, wie er auch schrieb eine Form von Autismus hat. Verstand, Intellekt Sprach- und Reflexionsfähigkeit sind ausgezeichnet ausgebildet, aber das emotionale Gespür für's Zwischenmenschliche ist schwach, was ihn aber nicht ängstigt, sondern im Intellekt als Tatsache gewusst wird. Ursache wäre dann irgendwo im neurologischen System und Stoffwechsel zu suchen.

Jedenfalls liegt dann

verkorksten Erziehung

völlig daneben. Im Gegenteil, so wie die Stärken ausgebildet sind, wäre den Eltern ein riesen Kompliment zu machen, wie sie es geschafft haben, die vorhandenen Anlagen trotz der sicher wahrnehmbaren Unnormalität zu entwickeln.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH