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Klassenfahrt. . .

b|ody8g4uarxd7


Vor 10 bis 20 Jahren wars ja auch noch anders, aber inzwischen ist viel passiert...

Damals waren die Lehrer also noch nicht für ihre Schüler verantwortlich, oder wie soll ich das verstehen?

Wenn das alles wirklich so knallhart ist und auch jeder Lehrer weiß, wie schlimm die Folgen für ihn sein können, kann ich es nicht so recht glauben, daß sich die bei uns damals alle auf ihr Glück verlassen haben. Das waren alles erfahrene und langjährige Lehrkräfte, die wußten wo es langgeht. Und vor denen hatte man auch Respekt.

Trotzdem war alles irgendwie lockerer und toleranter, als es mir heutzutage erscheint.

a.ge^nt00


Also bei uns Österreich, war das auch nicht so schlimm. Also ich mit meiner Klasse 2002 auf Schikurs gefahren bin (da war ich 16) war das auch ziehmlich locker, wir durften in Gruppen in die Disco, und dort war weit und breit kein Lehrer.. Allerdings gab es keine Liebesanbitionen in meiner Klasse waren zwar mehr Mädels als die Jungs die waren aber meistens schon vergeben, oder nur an älteren interssiert, deshalb gab es dort auch keine offensichtlichen "Liebesgeschichten". Das Klassenklima war zwar sehr gut, nur Paare hat es in userer Klasse nicht gegeben..

Cwlau/dsia


bodyguard, jetzt schreib ichs nochmal...

Früher war der Lehrer genauso verantwortlich, aber wo kein Kläger, da kein Richter.

Nachdem sich jedoch die Eltern vermehrt aus der Verantwortung ziehen (eine Entwicklung, die immer schlimmer wird) werden nach jedem unangenehmen Vorfall neue Regeln erlassen und neue Richtlinien ausgegeben.

Z.B. durftest du mit deiner Klasse in einen Hochseilgarten, seit ein Kind runtergefallen ist, gibt es eine neue Regel, du darfst nur in den Hochseilgarten, wenn du eine Lehrkraft deiner Schule mitnimmst, die speziell für Hochseilgärten ausgebildet ist.

Früher konnte jeder Lehrer mit seiner Klasse ins Schwimmbad, dann ist wohl mal der eine oder andere Badeunfall passiert, seitdem darf man nur mehr schwimmen gehen, wenn eine Lehrkraft dabei ist, die speziell für Schwimmen ausgebildet ist.

Und so geht das immer weiter, wenn sich keiner beschweren würde hinterher und klagen, gäbs auch keine derartigen Entscheidungen...

Du musst auf Klassenfahrten diese strengen Kontrollen nicht machen, aber jeder Kollege kennt Horrorgeschichten, sagt dir, sichere dich ab, lass nichts aufkommen.

Ich hab bis jetzt auch immer ein Bier erlaubt, seit dem Vorfall mit den Kollegen letztes Jahr, werde ich das auch nicht mehr tun.

Freilich kann ich die Zügel locker lassen, aber WENN was passiert, dann steh ich grade, und ehrlich gesagt, das will ich mir nicht antun, ich sichere mich nach Möglichkeit ab und wenn es irgendwann zu viel wird, werde ich mich weigern, zu fahren. So einfach geht das...

b/odyKguardx7


Nachdem sich jedoch die Eltern vermehrt aus der Verantwortung ziehen (eine Entwicklung, die immer schlimmer wird)

Woran liegt das deiner Meinung nach?

Können sich Eltern eigentlich so einfach "aus der Verantwortung" ziehen? Konnten sie das früher nicht?

Ich meine, es muß doch klare Regeln geben, ab wann der Lehrer und ab wann die Eltern verantwortlich sind.

Das kann doch nicht einfach alles nach Willkür ablaufen, oder?

So nach dem Motto: Wenn die Eltern wollen, dann sind sie verantwortlich. Wenn nicht, dann der Lehrer. So hört sich das für mich an.

akgentx00


ja bodyguard das ist eine wirklich gute Frage.. Also was ich da so lese dann kriege ich richtig Mitleid mit den Lehren, da muss man ja stahlharte Nerven haben, oder am besten gar nicht mehr fahren. Den die Schüler werden mit den eisenharten Kontrollen sicher keine Freude haben, die brauchen auch einen kleinen Freiraum..

nGic%kelhbrixll


@agent00

hallo agent,

ich bin auch aus österreich und ein wenig älter als du (mitte 40). wenn ich mich an meine eigene schulzeit und an einen schikurs ein jahr vor der matura zurückerinnere, da gabs schon "kontakte" zu mädels (aus einer anderen schule). in unserer klasse gabs damals keine mädels. die lehrer haben nichts mitbekommen.

C>l"aud*sia


bodyguard, irgendwie lebst du auf einem anderen Planeten...

natürlich konnten sich Eltern aus der Verantwortung ziehen, nur sie taten es nicht. Jetzt tun sie es, frag mich nicht, ich tus nicht...

Und unter uns, du veralberst mich grad, nicht? ;-)

CYl+audxsia


Mitleid ist auch das falsche Wort finde ich, Verständnis wenn man aufbringen könnte, da wäre einem schon manchmal geholfen. Schließlich haben wir uns unseren Beruf ausgesucht, und so schlecht ist er nicht, nur manchmal eben etwas schwierig, aber wer wills schon leicht haben *:)

bzody2guarxd7


Nein, claudsia, ich veralbere dich nicht.

Aber du gehst auf meine Frage nicht ein.

Inwiefern und wann können oder dürfen sich denn Eltern aus der Verantwortung ziehen? Und warum taten sie es früher nicht, wenn es schon so einfach ist, dem Lehrer alles in die Schuhe zu schieben.

Ich bin weder Vater noch Lehrer, darum klär mich bitte auf.

Ich war nur irgendwann mal Schüler, aber ich würd es gern mal aus der Perspektive eines Lehrers hören.

Cnla[udsixa


Woher soll denn ich das wissen?

Frag doch die Eltern, warum sie das tun, ich tus nicht, also mich brauchst du nicht fragen.

Ist eine gesellschaftliche Sache, die Eltern sind heute lieber Freunde der Kinder, als Erzieher, ist ja auch einfacher, weil man dann besser mit ihnen auskommt, als wenn man unangenehme Verbote ausspricht.

Und wenn man doch vor Gericht Recht bekommt, und das Kind mit Hilfe des Rechtsanwalts durch die Schule boxen kann, wo es früher einfach geflogen wäre, das ist doch eine tolle Sache für die Eltern! Da kann man es der blöden Paukerbande mal so richtig zeigen, "lass dir nur nichts gefallen von so einem idiotischen Lehrer, mein Junge!"

Ich kenn einen, der sich damit brüstet, jeden Lehrer klein gekriegt zu haben.

Ich hab aber das Gefühl, dass die nächste Generation wieder besser erzogen wird, also die Kinder werden wieder ruhiger, netter, sozialer und braver, zumindest bei uns.

cmlaxm3


bodyguard7

Und warum taten sie es früher nicht, wenn es schon so einfach ist, dem Lehrer alles in die Schuhe zu schieben.

Sarkastisch ausgedrückt, da gab es nicht so viele Rechtsanwälte.

Da wurden Probleme noch zwischen Eltern und Lehrer erörtert und abgestellt. ;-D

bdodyg*unard7


Und wenn man doch vor Gericht Recht bekommt, und das Kind mit Hilfe des Rechtsanwalts durch die Schule boxen kann, wo es früher einfach geflogen wäre, das ist doch eine tolle Sache für die Eltern! Da kann man es der blöden Paukerbande mal so richtig zeigen, "lass dir nur nichts gefallen von so einem idiotischen Lehrer, mein Junge!"

Ich kenn einen, der sich damit brüstet, jeden Lehrer klein gekriegt zu haben.

Ich glaube nicht, daß es so einfach geht.

Wenn ein Schüler einfach nur faul oder extrem schlecht in einem Fach ist, dann bekommt er nunmal eine 6 und hat das Klassenziel nicht erreicht. Da können noch so viele Rechtsanwälte um ihn herum sein.

Ich als Lehrer würde einen Teufel tun und mich da einschüchtern lassen. Das wäre ja noch schöner, wenn einer nur nichts für die Schule tun und nur sagen bräuchte: Meine Eltern und deren Anwalt, die machen das schon!

Sooo sehr haben sich die Zeiten auch nicht geändert. Gewisse Vorstellungen an Grundwerte gibt es auch heute noch.

Und wenn einer wirklich einen Lehrer "klein kriegt", dann war diese Lehrkraft ohnehin wahrscheinlich eher eine sensible und labile Person, die in diesem Beruf fehl am Platz ist.

Es gibt immer Wege und Mittel, einem Schüler die Grenzen aufzuzeigen. Notfalls eben mit Rauswurf aus der Schule.

Die Schule ist doch ein staatliches Organ, oder nicht?

Und seit wann lassen sich staatliche Organe von ein paar Quertreibern auf der Nase herumtanzen? Andere staatliche Organe wie Ämter und Behörden fackeln da doch auch nicht lange herum.

Sarkastisch ausgedrückt, da gab es nicht so viele Rechtsanwälte.

Da wurden Probleme noch zwischen Eltern und Lehrer erörtert und abgestellt.

So ist es auch richtig.

Allerdings glaube ich weniger, daß das mit der Anzahl von Rechtsanwälten etwas zu tun hat, sondern eher mit der Einstellung der Leute. Dennoch mag ich nicht glauben, daß sich die Einstellung derart radikal bei ALLEN Leuten geändert hat. Es wird immer über krasse Einzelfälle berichtet und man meint dann, alle wären so.

n(ick5elbriKll


rechtsanwälte ...

ich glaube dass heutzutage generell viel mehr geklagt wird als früher. viele leute haben rechtsschutzversicherungen und in der hinsicht reissen auch bei uns mehr "amerikanische sitten" ein: immer mehr ärzte werden verklagt wegen (angeblicher) kunstfehler, immer mehr reiseveranstalter werden verklagt wegen (angeblicher) reisemängel, usw.

bkodyg?uard?7


Stimmt schon, aber nur weil man eine Rechtsschutzversicherung hat, heißt das noch lange nicht, daß man auch Recht bekommt (was sich manche Leute vielleicht einbilden).

Und mache Vesicherungen zahlen auch nicht bei jeder Kleinigkeit oder bei ungerechtfertigten Klagen. Sonst könnte da ja jeder nach Belieben Anwälte beauftragen und wegen jedem Mist klagen, wie es ihm nur so paßt. Es ist schon gut, daß es irgendwo auch Grenzen gibt.

c>lamx3


bodyguard7

Stimmt schon, aber nur weil man eine Rechtsschutzversicherung hat, heißt das noch lange nicht, daß man auch Recht bekommt (was sich manche Leute vielleicht einbilden)

Die erste Überlegung ist, die Kosten sind durch die Versicherung schon bezahlt. Warum hat man sonst eine Versicherung.

Im Prozeß kann man nur gewinnen, denn das Kostenrisiko trägt die Versicherung, minimal geht man leer aus. Entscheidet das Gericht zu Gunsten des Klägers hat der viel gewonnen.

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