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Devot das Aktiv-Passiv Problem

dyeSe6lby hat die Diskussion gestartet


Ich habe Ausschnitte des Beitrages von Sonnenwind hier gelesen, nicht Alles, das wäre mir zuviel gewesen. Vielleicht schreibe ich Etwas, was bereits geschrieben wurde, in diesem Fall seht es mir nach. Leider ist der Beitrag geschlossen worden, deshalb meine Dreistigkeit, einen Neuen zu eröffnen.

Devot sein wollen, devot sein müssen. Es gibt viele Ausprägungen der Lust am Devoten. Bei mir ist es nicht die eifrige Form, sondern ebenfalls die Passive. Ich möchte versuchen meine passive Form zu beschreiben, ob es Anderen ähnlich geht, weiss ich nicht.

Es ist ein Spiel des Zwangs. Der Zwang wird/muss durch die Aktivität des Anderen ausgeübt werden. Um meine Fügsamkeit einzufordern kann ein Befehl reichen, manchmal muss es auch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit oder Schmerz sein. Ich betrachte meine Passivität als Provokation, als Aufforderung an den Anderen, sich zu nehmen, was er möchte. Ich will müssen. Nicht bei allen, nicht um des müssens willen, sondern weil der Andere derjenige ist, dem ich dieses müssen wollen geben möchte.

Wenn ich sagen muss, dass ich ertragen will, vertrockne ich sofort. Es fällt mir ebenfalls schwer, aktiv zu sein, weil ich dann umschalten muss. Dann ist kein Raum mehr für das müssen. Schliesslich habe ich gezeigt, dass ich will. Der Konflikt ist programmiert. Was ist, wenn du Jemanden hast, der dein Wollen berücksichtigen möchte? Gibt es Hilfsmethoden, um etwas zu zeigen, was man nicht zeigen möchte? Nein. Man kann keine Zeichen – egal welcher Art – absprechen, mit denen man etwas mitteilen will, ohne es mitzuteilen. Noch schwieriger wird es, wenn man Jemanden neu kennenlernt. Darüber reden kann man. Klar, aber der Konflilkt bleibt meist bestehen.

Es gab jahrelange Beziehungen, in denen meine devot-masochistischen Neigungen keinerlei Aussenrolle spielten, Kopfkino hiess meine Rettung. Es waren Männer, mit denen ich darüber hätte reden können, die sich bemüht hätten. Aber es ist Teil des Spiels, dass der Andere nicht mir zuliebe etwas tut, sondern weil er diese Notwendigkeit verspürt. Mir reicht kein "Rollenspiel", keine Verabredung auf Zeit. Ich muss das Gefühl haben, dass es jederzeit möglich ist, dass ich muss, und das habe ich nur dann, wenn der Andere nicht anders kann. Eben eine Notwendigkeit.

Es ist schwierig, so Jemanden zu finden. Zumindest war es das für mich.

Antworten
A2ngelu}sx


die schwierigkeit verstehe ich gut

egal ob akiv oder passiv .. echte dom-sub beziehungen sind schwer aufzubauen .. partner die wirklich wissen, was das heißt sind schwer zu finden, denn manche denken sie seien devot aber sind nicht "leidensfähig", können der supression nicht stand halten.

ich habe lange gesucht und noch keinen wirklich brauchbaren gegenpart gefunden.. habe mit mehreren doms gesprochen, denen geht es meist ähnlich .. zu viele die das soiel spielen wollen ohne die regeln zu kennen

wjieZ_du_m-agsbt


Ein schwieriges Thema und der Versuch, es zu beschreiben.

Du erhoffst vom Mann etwas, das seit einigen Jahren sehr wohl den Staatsanwalt interessieren kann, Vergewaltigung in der Ehe bzw. Partnerschaft. Also sexuelle Handlungen ohne deine Zustimmung.

Ja Teufel noch mal, welcher Mann will denn mit einem Bein im Gefängnis stehen?

Zumindest war es das für mich.

Hast du jetzt jemanden gefunden? Wenn ja, wie hat er sich an deine nicht ausgesprochenen Wünsche herangetastet? Oder ist es ein Brutalo, der mit dir nun zufällig Glück gehabt hat?

d$eSelxby


Die Regeln und der Brutalo

Ich habe in verschiedenen Foren Diskussion darüber gelesen, wie eine richtige Sub auszusehen hat. Mitunter kamen auch Vorwürfe, dass eine Frau, auf Grund der Dinge, welche sie in dem betreffenden Forum schrieb, doch gar keine richtige Sub wäre.

Ich bediene mich des BDSM-Vokabulars, weil es so einfacher ist, etwas zu transportieren. Ich bin mir jedoch darüber bewusst, dass dies zu Missverständnissen führen muss.

Ja, ich habe jemanden gefunden, der so weit davon entfernt ist ein Brutalo zu sein, dass er eher dem Gegenteil davon entspricht. Wir ficken - wenn man das hier so schreiben darf - nicht im BDSM-Regelwerk. Er ist kein Dom für mich, da dies mir zu sehr nach den Szenedefinitionen schmeckt. Ich glaube auch nicht, dass er mich als Sub sieht.

Aber vielleicht hast du - Angelusx - mit "Regeln" etwas anderes gemeint. Ich wollte nur klarstellen, dass die Regeln von uns Beiden aufgestellt werden und diese manchmal mit dem, was im BDSM-Bereich definiert wurde, übereinstimmt, manchmal nicht. Sexualität ist etwas Individuelles, auch wenn man sexuell dominant, devot, masochistisch oder sadistisch ist.

Will ich eine Vergewaltigung in einer Partnerschaft? Nein, das will ich nicht. Es ist mein Wille zur Verfügung stehen zu müssen. Wenn ich das nicht wollte, dann wäre es Vergewaltigung.

Hat er sich an meine unausgesprochenen Wünsche herangetastet? Manchmal hat er das, manchmal musste ich mein Wollen aussprechen. Ich habe nie erwartet, dass er in mich hineinsehen kann. Dadurch, dass ich um seine Notwendigkeit weiss, kann ich aussprechen - auch wenn es mir manchmal schwer fällt - und es gibt immer einen nächsten Tag, an dem ich nichts sage und meine vergangenen Worte noch in seinem Kopf sind.

wiie_du_mxagst


@deSelby

Es ist mein Wille zur Verfügung stehen zu müssen.

Das verstehe ich. Möchte aber nachfragen, welche Form der Zufriedenheit sich für dich und deinen Partner ergibt.

Ich gehe davon, aus, dass der Orgasmus in den Hintergrund tritt. Für euch beide, oder nur für dich? Bitte korrigiere mich, wenn das ein falscher Ansatz ist.

Bist du zufrieden, wenn er deine intimsten Wünsche spürt, wenn er dich weiterführt, deine Grenzen erweitert?

Ergibt sich Zufriedenheit und das erotische Zusammengehörigkeitsgefühl aus gemeinsamen Sessions?

A"ltesLesder


@deSelby...intressante ausführung. ich kann es sogar zum teil nachvollziehen. trotzdem bleibt für mich ein aber! viele personen die ich kennengerlernt habe, haben irgendwann mal die erfahrung gemacht das dieses dev falsch verstanden bzw. ausgekostet wird. wie bei allen dingen hat auch dies zwei seiten. es gibt menschen die das extremer sehen als du oder der dev ist. sie nehmen sich alles auch wenn du es NICHT willst! irgendwann wirst auch du, wenn du pech hast, an so jemanden kommen und dann wirst du vergewaltigt . nicht nur einfach so vergewaltigt,sondern brutal vergewaltigt! bedenke es gibt menschen die nur extremes sehen und so handeln, zumal wenn sie auf jemanden treffen der kontrolliert/genommen werden will. zumal du von masochistischen neigungen erzählst. leider kann man solchen leuten auch nur vor den kopf schauen...sonnst würde man sowas áusschliessen können... sorry wenn ich das so schreibe.

mfg

dQeS2elxby


Blind und Hintergrund

wie_du_magst:

Warum sollte der Orgasmus in den Hintergrund treten? Wenn eine Frau gerne geleckt wird, tritt dann für sie, sollte sie jemanden finden, der sie leckt, der Orgasmus in den Hintergrund?

Jeden erregt etwas Anderes, bei mir ist es das "müssen wollen". Aber das ist doch kein losgelöstes, eigenständiges Ziel, welches um seiner selbst Willen angestrebt wird.

Bist du zufrieden, wenn sich das erotische Zusammegehörigkeitsgefühl einstellt? Bist du zufrieden, wenn jemand deine intimsten Wünsche spürt? Bist du glücklich, wenn jemand aus eigenem Antrieb Dinge tut, die du erregend findest, ohne es vorher oder währenddessen lang und breit erklären zu müssen? Wenn ja, würdest du dann deinen Orgasmus in den Hintergrund treten lassen?

AltesLeder:

Ich habe genau die gleiche Chance an jemanden zu geraten, der mich vergewaltigt, wie jede andere Frau auch. Ich bin nicht blinder und nicht dümmer durch meine sexuellen Vorlieben. Sicher kann man falsch verstanden werden, auch das kann Jedem passieren. Ich denke nicht, dass das ein spezielles dom-dev-Problem ist.

eQquus


Dom-Dev

Ich habe einiges gelesen über Dom-Dev-Beziehungen und auch BDSM. Was immer dabei rüber kam ist, daß der dominante Teil sich um die/den Dev kümmert und sorgt und sie/ihn hegt und pflegt. Genau wie in einer "normalen" Beziehung. Also wo ist das Problem ? Ich hatte schon mal so eine Beziehung und habe versucht sie glücklich zu machen, eben indem ich versuchte sensibel zu sein und ihr sprichwörtlich jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Und sie hat sich wohl dabei gefühlt. Auch wenn man eine Dev hat kann man ihr doch Blumen schenken ?

A+ngelGu~sxx


aber sicher

aber sicher kann man ihr dann noch blumen schenken ... es ist doch nicht so das eine devote frau unbeding ständig im dunklen keller gehalten wird.

devot heißt doch bloß dem gegenüber ohne große diskussionen wünsche zu erfüllen ohne das diese ausgesprochen werden.

viele frauen sprechen öfter den wunsch aus - sie wollen einfach genommen werden- willkommen in der welt der devoten

deshalb sind es trotzdem noch frauen die von ihren partnern geliebt werden

dkeSexlby


Clichées

equus

Du hast über Dom-Dev-Beziehungen gelesen und jetzt hast du eine – für dich brauchbare – Definition gefunden. Es mag dich schockieren, aber diese Definition ist in ihrer Absolutheit nichts für mich, obwohl ich von mir schreibe devot zu sein. Ich hatte es bereits geschrieben und vielleicht hast du es übersehen, ich verwende dieses Vokabular, weil es eine Richtung vorgibt, nicht weil ich zu 100% damit übereinstimme.

Ach ja, natürlich kann man einer Dev Blumen schenken – sofern sie Blumen mag.

Angelusx

Auch dir schreibe ich, dass devot für mich nicht heisst, ohne große Diskussionen alle Wünsche zu erfüllen. Ganz im Gegenteil. Ich provoziere mitunter, damit man mir zeigt, dass ich nicht umhin kann, devot zu sein. Ich lege Befehle wortwörtlich aus, versuche Schlupflöcher in der Formulierung zu finden und bediene mich dieser.

Ich wünschte, es gäbe mehr Leute, die die BDSM-Definitionen als flexibles Gerüst verstünden, nicht als starres Korsett.

Nachricht

In einer Nachricht an mich stand, dass es es für dominante Männer noch schwieriger sei, das Passende zu finden, als für devote Frauen.

Um es vereinfacht auszudrücken: wenn man eine Blondine sucht, ist die Auswahl recht groß. Suche ich hingegen eine Blondine, die 57,5 kg wiegt, blaue Augen hat, eine Vorliebe für blauen Nagellack hat, gerne Wirsingrouladen kocht und deren Sternzeichen Skorpion ist, dann wird die Suche schwieriger. Je spezieller - individuell zugeschnittener - das Gewünschte, desto schwieriger es zu finden.

Für mich ist es dennoch so, dass dominante Männer, die aktiv suchen können, immerhin noch ansprechen können, ihre Sexualität dem Anderen präsentieren können, den Anfang machen können. Wenn du als devote Frau das nicht kannst oder willst, dann bist du auf die Aktivität des Anderen angewiesen. Schwierig ist die Suche für Beide. Noch schlimmer ist es, wenn das Äußere der sexuellen Ausrichtung zu widersprechen scheint. Die Frau, welche sexuell devot ist, aber im Alltag kraftvoll, selbstbestimmt und zupackend rüberkommt. Der Mann, welcher zurückhaltend, empathisch und freundlich ist, aber sexuell dominant ist. Wir sind eben keine Clichéefiguren, welche Clichéesexualität haben. Dann wäre alles so einfach.

Leider wird im Netz nur allzu häufig dieses Clichéedenken propagiert, wie ich gerade eben wieder lesen durfte. In diesem Sinne möchte ich Euch bitten, zumindest in meinem Beitrag von Aussagen wie "devote Frauen sind aber ..." und "dominante Männer müssen jedoch ..." Abstand zu nehmen.

ARcanthxurida


In einer Nachricht an mich stand, dass es es für dominante Männer noch schwieriger sei, das Passende zu finden, als für devote Frauen.

Wie du bereits geschrieben hast, ist es umso problematischer, je konkreter die Vorstellungen vom Partner sind. (Das gilt selbstverständlich für beide Geschlechter.)

Viele devote Männer haben auch so ein Traumbild der perfekten dominanten Frau im Kopf. Die suchen gar keine Frau sondern ein Abziehbild.

Bei den dominanten (Männern) scheint es mir viele Pseudos zu geben. Aber die beobachte ich nur so am Rande.

Was BDSM angeht, da gibt es unglaublich viele Vorurteile und Klischees, auch unter den BDSMlern selber. Was man da manchmal so liest... da fasst man sich echt an den Kopf.

dXeSelxby


Unverständnis

Acanthurida:

Du sprichst mir aus dem Herzen. Genau das meinte ich, als ich das "du bist doch gar keine richtige sub" erwähnte. Ich verstehe nur nicht, warum eine Gruppe, die mit ihren sexuellen Ausrichtungen auf dermassen viele Vorurteile stößt, genau dasselbe untereinander praktiziert.

Mjeeresaengexl


Ich verstehe nur nicht, warum eine Gruppe, die mit ihren sexuellen Ausrichtungen auf dermassen viele Vorurteile stößt, genau dasselbe untereinander praktiziert

Tja weil die Menschen unterschiedlich sind ;-)

Was meinst Du was hier schon in BDSM Fäden abgegangen ist %-|

Einfach geniessen ;-) *:)

Ich wünschte, es gäbe mehr Leute, die die BDSM-Definitionen als flexibles Gerüst verstünden, nicht als starres Korsett

Schön gesagt :-)

T6ideJU


Das Spiel spielen wollen, ohne die Regeln zu kennen.

Wollen müssen.

Keine Zeichen geben können/wollen/müssen.

Ein Gerüst, kein Korsett.

Ihr seit auf dem richtigen Weg!

Drei Sätze zum Grundsätzlichen:

1.) BDSM ist ein Labyrinth, mit Wegen die weiterführen, aber auch mit Sackgassen.

Dies ist etwas worüber man sich als erstes im Klaren zu sein hat.

2.) Reden, reden, reden und nochmals reden.

Wünsche, Wunschträume, aber auch Grenzen besprechen.

Dies ist etwas was am Anfang sehr wichtig ist, jedoch auch später nie vernachlässigt werden darf.

3.) Innerhalb der Grenzen gibt es keine Grenzen

Wenn man sich im Grundsätzlichen einig ist, dann können auch dinge passieren die sub zwar (im Moment des Geschehens) nicht mag, aber auch nicht grundsätzlich ablehnt. Hierzu kann, aber auch NUR dann, zb. auch eine -einvernehmliche!!!- Vergewaltigung zählen.

Liebe Grüße

TieU

P.S.: Wer über 18 Jahre alt ist und dieses und ähnliche Themen rund um BDSM in einem Fachforum diskutieren möchte, dem schicke ich gern per PN den entsprechenden Link.

T.

T-YPISCHz Muaxnn


Wohl "Laie", aber dennoch eine interessierte Meinung...

Trotz meines Laienstatus bezüglich der offiziellen Materie kann ich absolut nachvollziehen und fühlen, warum solcherlei Sexualkonstellation extrem reizvoll und ungemein erregend und letztendlich befriedigend sein können – absolut keine Frage. Prinzipiell ist es meiner Meinung nach sowieso so, dass Sexualität, auch wenn man sie als "normal" bezeichnet, immer auch etwas mit dem Spiel der Macht zu tun hat. Manchmal mehr, manchmal weniger, aber auf keinen Fall ist "offizielles" BDSM etwas völlig anderes, etwas Losgelöstes von den Grundlagen der menschlichen Sexualität.

1.) BDSM ist ein Labyrinth, mit Wegen die weiterführen, aber auch mit Sackgassen.

Dies ist etwas worüber man sich als erstes im Klaren zu sein hat.

Ja, aber das ist doch kein BDSM exklusiver Leitspruch. Das trifft doch nun wirklich auf jede Form von Sexualität zu…oder etwa nicht…?

2.) Reden, reden, reden und nochmals reden.

Wünsche, Wunschträume, aber auch Grenzen besprechen.

Dies ist etwas was am Anfang sehr wichtig ist, jedoch auch später nie vernachlässigt werden darf.

Klar, das "Reden, Reden, Reden…" wird hier im Fourm zu nahezu jedem Problem oder Problemchen angeführt und ob das wirklich generell das Allheilmittel ist, sei jetzt mal dahingestellt. Aber ist es im Falle von deSelby nicht so, dass sie gerade DAS nicht unbedingt möchte…? Sie möchte eben nicht über Alles reden müssen. Ihr Traum ist es doch viel mehr, dass ein Mann in seiner Triebhaftigkeit natürlich so aufgerichtet ist, dass es sie geradezu instinktiv, rein seiner Lust folgend, weitestgehend genauso "nimmt", wie sie es "braucht". Und ich muss sagen, dass ich diesen Wunsch sehr gut verstehen kann. Ist es denn nicht so, dass es genau DAS ist, was sich nahezu jeder Mensch in seiner Sexualität wünscht…? Das einmal völlig davon abgesehen, in welche Richtung die Wünsche dabei tendieren – einfach nur der Fakt, dass der Sexual-Partner ohne große "Instruktionen" einfach von seiner Natur, aus seiner Lust heraus DAS tut, was man haben möchte, was man braucht, was einen wirklich befriedigt…? Dahingehend unterscheidet sich BDSM wohl kaum von anderen Ausrichtungsvarianten. Das alles wirklich nur meine Laien-Meinung zum Thema.

3.) Innerhalb der Grenzen gibt es keine Grenzen

Wenn man sich im Grundsätzlichen einig ist, dann können auch dinge passieren die sub zwar (im Moment des Geschehens) nicht mag, aber auch nicht grundsätzlich ablehnt. Hierzu kann, aber auch NUR dann, zb. auch eine -einvernehmliche!!!- Vergewaltigung zählen.

Sorry, wenn ich da jetzt etwas "ketzerisch" bin. @:)

Das hört sich ja erst einmal irgendwie theoretisch schon toll an, aber was soll es letztendlich bedeuten…? Grundsätzlich und auch konkret für den Fall der Themen-Eröffnerin…?

Wenn ich versuche, diesen Worten ihren realen Teil abzugewinnen, würde ich sagen: man stellt sich "einvernehmlich" eine Art Regelwerk für ein Spiel auf und "spielt" dann frei und ohne weiteres Drehbuch innerhalb den Regeln dieses Werkes. Das ist eine gute Sache, denke ich, aber dennoch nicht das, was meiner Meinung nach deSelby Problem bereitet. So wie ich sie verstehe, will sie am Aufbau eines solchen, ihren Bedürfnissen entsprechenden Regelwerks überhaupt nicht mitwirken, sondern auf Jemanden treffen, der das aus eigenem Antrieb, zur Befriedigung seiner eigenen Lust bereits getan hat und auf sie anwendet. Und genau darin liegt ja die Schwierigkeit…

???

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