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Erzählen, dass man (n) mit 25-30 noch Jungfrau ist?

EvinsamxerA xTyp hat die Diskussion gestartet


Wenn man Mitte bis Ende 20 noch Jungfrau ist, macht es sich dann besser, der ersten Freundin davon nichts zu erzählen?

Meiner besten Freundin geht es nämlich so, dass sie es sehr abstoßend findet, wenn jemand bis aber wirklich spätestens 30 noch keinen Sex hatte. Mit so jemanden würde sie nicht schlafen wollen. Begründen konnte sie mir das nicht.

Ich finde eine solche Haltung voll daneben (vor allem ohne Begründung), aber wollte auch mal fragen, wie ihr darüber denkt. Vielleicht denken ja wirklich viele Frauen so. Dann spricht man das Thema vielleicht besser gar nicht erst an oder lügt ihnen im Notfall halt etwas vor, wenn's anders nicht geht.

Antworten
A)mi;rat22


Wie soll denn eine Beziehung ohne Ehrlichkeit funtionieren?

Als wenn Jungfräulichkeit ein Hindernis für den Partner/die Partnerin wäre, dann hat es doch eh keinen Sinn. Entweder man liebt seinen Partner so wie er ist, oder es funktioniert nicht.

nQ3oaxm1astxer


Da stimm ich Amira22 vollkommen ein. Ich könnte mir auch keinen Grund vorstellen warum das schlimm sein sollte. Ich denke auch nicht das jemand ein "Spätzünder" ist nur weil er mit 25 noch keinen Sex hatte. Und die Aussage "Mit so jemanden würde sie nicht schlafen wollen." finde ich total eingebildet.

Veangexr


Meiner besten Freundin geht es nämlich so, dass sie es sehr abstoßend findet, wenn jemand bis aber wirklich spätestens 30 noch keinen Sex hatte. Mit so jemanden würde sie nicht schlafen wollen. Begründen konnte sie mir das nicht.

Ich finde eine solche Haltung voll daneben (vor allem ohne Begründung),

Tja, ich schätze sie erwartet eine gewisse Professionalität. Keine Frau will einen 30-jährigen noch anlernen müssen. Die wollen es nur richtig und vor allem gut besorgt bekommen.

Ich hatte selbst nicht mehr damit gerechnet, dass es mal eine mit mir versucht (ich war immerhin auch schon 30), aber es gibt auch Frauen, die nach anderen Dingen schauen, als nach den sexuellen Qualitäten. Für manche ist es sogar ein besonderes Privileg, einen Mann in die Kunst der Liebe einzuführen.

Und nicht die Ferigkeiten im Bett machen einen Mann aus, sondern das, was er denkt, sagt und vor allen tut.

Ich würde es vielleicht nicht gleich sofort erwähnen, aber wenn es an der Zeit ist und man auch über das sexuelle redet, würde ich es ihr auf jeden Fall sagen!

Wenn sie DANN sagt: Nein-Danke, weisst du wenigstens, dass sie es nicht wert ist, auch nur noch einen Gedanken an sie zu verschwenden oder ihr noch eine weitere Minute zu widmen.

MwoniM


Finde es auch lächerlich, so etwas zu sagen! Liebe ist definitiv etwas anderes!

Egal ob jemand schon sexuelle Erfahrung hat oder nicht: Ich finde, Sex ist etwas, das man in jeder Beziehung neu erfahren kann! Mit jedem Partner ist es anders! Ich finde es schade, wenn man von vorneherein mit der Einstellung herangeht: Nur ein erfahrener Partner, ist ein guter Partner! Denn gerade mit einem unerfahrenen kann man doch auch ganz neue Wege beschreiten, die ein "erfahrener" vielleicht nicht gehen will!

S+idexro


ich finde die einstellung deiner besten freundin sehr oberflächlich. sex mag wichtig sein, aber es gibt wichtigere dinge im leben: vertrauen, offenheit und geborgenheit z.b. :-)

iZron^grtiffoxn


Wenn man Mitte bis Ende 20 noch Jungfrau ist, macht es sich dann besser, der ersten Freundin davon nichts zu erzählen?

ja, macht es. frauen wollen bei einem mann sicherheit, reife, erfahrung, alles dinge, die man einem jungmann eben nur selten attestiert; nur sagen sie das eben nicht auf partys.

der erste gedanke, den frauen haben, wenn sie hören, dass mann mit 30 noch jungfrau ist: "mit dem stimmt was nicht". was mit ihm nicht stimmt, können sie meistens nicht so begründen, ebensowenig wie das schlechte gefühl, dass sie bei diesem mann bekommen, aber sie haben es nunmal; und frauen hören auf ihre gefühle.

Wie soll denn eine Beziehung ohne Ehrlichkeit funtionieren?

sehr gut sogar. ich behaupte, dass der partner überhaupt nicht alles von einem wissen soll und darf, weil er manche wahrheiten überhaupt nicht wissen will bzw. nicht verkraften würde. auch hier gilt natürlich, dass dies das letzte ist, was frauen von dir als mann hören wollen, weil für sie solche dinge wie "ehrlichkeit, treue, respekt usw." eben hoch im kurs stehen. also behalte es für dich und bind es ihnen nicht auf die nase.

Finde es auch lächerlich, so etwas zu sagen! Liebe ist definitiv etwas anderes!

liebe wird allgemein überschätzt und ist ein idealistisches konstrukt, geschaffen von menschen selbst. die regeln der anziehung zwischen den geschlechtern sind weitaus primitiver als irgendein von menschen erschaffenes mysterium wie "die liebe".

ich finde die einstellung deiner besten freundin sehr oberflächlich.

ich würde sagen, sie ist einfach nur typisch weiblich ;-D

e'icho!er7ncxhen


Ist nicht einfach typisch weiblich,aber sagen wir mal,die Frau die er kennen lernt,ist auch schon 30 Jahre alt und hat einige Erfahrung.

Sexuelle Erfahrungen sammeln,Scham abbauen,den eigenen Koerper kennen lernen ect., gehoert nun mal zum Leben. Im Kopf der Frau spielt sich dann nur ab,ob sie Lehrerin sein moechte in diesen Alter und auf einen Schueler aus war an diesen Abend. Ich glaube nicht,das die Frauen schlechtes denken,wenn ein Mann noch Jungmann ist mit 25

oder 30 Jahren.Er muesste sich dann eben Frauen suchen zwischen 16

und 18,die auch noch nicht viel Erfahrungen haben. Aber,erstmal sich verlieben und geliebt sein,dann ist auch das kein Problem.

E4xorxzist


Einsamer Typ

Ist Deine Freundin (die mit dieser Meinung) gebildet?

E,inskamevr T(yxp


Ja, sehr sogar.

E5xoWrziasxt


Alles klar. Gebildete Frauen können meistens ihre Sexualität nicht richtig geniessen. Sie müssen über alles ewig nachdenken, vermuten hinter jedem Busch Ungemach...etc. das hemmt, da werden dann komische Ableitungen vorgenommen, kausalitätsketten Kreiert, die völlig aus der Luft gegriffen sind. Eine Sammlung aus Mutters Erzählungen, Brigitte, Freundin, Freud und den Quatsch, den Freundinnen so erzählen.

s~hy-Lspy


Die ganz normale Einstellung, vertreten von den meisten Frauen und relativ verständlich.

Mit 25 spätestens wird sexuelle Erfahrung meistens für eine weitere Beziehung vorrausgesetzt; es wollen ja schließlich beide Partner etwas.

Und ich würde diese "Schwelle" nicht mit 25 ansetzen, sondern schon mit 21.

+ Frohes Neues an alle die sich heute noch in dem Forum aufhalten. *:)

eRlamxar


Alles klar. Gebildete Frauen können meistens ihre Sexualität nicht richtig geniessen. Sie müssen über alles ewig nachdenken, vermuten hinter jedem Busch Ungemach... etc. das hemmt, da werden dann komische Ableitungen vorgenommen, kausalitätsketten Kreiert, die völlig aus der Luft gegriffen sind. Eine Sammlung aus Mutters Erzählungen, Brigitte, Freundin, Freud und den Quatsch, den Freundinnen so erzählen.

...scheinbar nicht besonders gebildet, der herr *:)

KmitsZune


hmm...ich habe einen recht guten freund, der seine unschuld auch erst mit 24 verloren hat. als ich ihn kennengelernt hatte, hab ich mir auch kurz überlegt, was mit ihm anzuzetteln, habs dann aber (aus anderen gründen, von seiner absoluten unberührtheit wusste ich damals noch gar nichts) gelassen, und bin dann aus allen wolken gefallen, als er mir das ein paar jahre später mal erzählt hat.

Bis mitte 20 kann ich das auch irgendwie nachvollziehen, es wäre für mich, wenn alles andere passt, auch keinesfalls ein KO-grund, wenn auch eine einschränkung. ich bin sexuell eher submissiv, fühle mich also in der leitenden, aktiven rolle nicht besonders wohl, hätte von daher keine grosse freude daran, einen mann "einzulernen". wobei das auch stark auf sein "talent" in trechnischer hinsicht, seine phantasie und sein einfühlungsvermögen, sein wissen und seinen umgang mit Sexualität ankäme. wenn er selbst wenigstens halbwegs bescheid weiss, was zumindest mal ihm gefällt, und dieses wissen ggf auch auf die partnerin übertragen könnte, wäre das schonmal ein guter anfang, und dann sähe ich auch gute chancen, dass es trotz mangelnder praktischer erfahrung in der zweisamkeit auch im bett gut funktioniert.

wenn er sich, salopp gesagt, allerdings ziemlich ungeschickt und gehemmt anstellt, würde mir das zumindest den Spass am sex erstmal gehörig vermiesen-dann kann die beziehung aber immer noch eine chance haben, wenn man dieses "manko" durch andere dinge ausgleichen kann, die einem den menschen wertvoll genug machen, dass man diese unannehmlichkeit in kauf nimmt und mit ihm gemeinsam daran arbeitet, aufzuholen.

Wobei in meinem fall allerdings erschwerend hinzu kommt, dass körperliche intimität bei mir ein nicht unerheblicher faktor beim kennen-und liebenlernen einer person ist-sex ist ein wesentlicher aspekt, der die emotionale bindung aufbaut und fördert, ich hab mich noch nie in jemanden verliebt, mit dem ich vorher nicht geschlafen hatte, die tiefen gefühle kamen immer erst danach auf.

Wenn die liebe schon vorhanden ist, und es harkt am sex, kann man das wesentlich leichter kompensieren, als wenn harmonischer sex überhaupt erstmal für das aufkommen der gefühle mitverantwortlich ist.

Um die 30 hätte ich mit einem unerfahrenen partner allerdings auch ein recht grosses problem. Ich würde mich einfach fragen, was bei diesem menschen schief gelaufen ist, dass er in seinen erfahrungen soweit hinter gleichaltrigen hinterherhinkt-irgendeine ursache muss es ja haben, dass es nie geklappt hat. da ist zT auch diese abwärtspirale aus misserfolg und depression dahinter-jeder fehlschlag wirkt sich negativ auf das selbstwertgefühl des betroffenen aus, er zweifelt ggf an sich, und strahlt das wiederrum auch aus, was ihn noch weniger anziehend für eine potenzielle partnerin macht.

Ausserdem muss man beziehungsverhalten auch lernen, wenn da in der mitte des lebens keinerlei erfahrungen vorhanden sind, dann ist das ein gewaltiger mangel im sozialverhalten. die kommunikation mit dem anderen geschlacht, der umgang mit erwartungen in einer beziehung, konfliktlösungsstrategien, das zwischenmenschliche zwischen mann und frau, die sich nahestehen-sowas muss man lernen. und wenn jemand da in einem alter, indem ein gewisses mass an reife und erfahrung einfach vorhanden sein sollte noch auf dem stand eines 15-jährigen ist, und damit seiner partnerin um jahre hinterherhinkt, wäre das für mich ein mangel, den ich nicht ausbaden würden wollte, weil es das miteinander einfach massiv erschwert, wenn man sich nicht wirklich einschätzen kann.

davon mal abgesehen können solche menschen mitunter ein paar sehr seltsame einstellungen zu sexualität und beziehungen entwickeln (siehe Rob2007) und unter umständen massive probleme mit der erfahrungsdifferenz und dem sexuellen vorleben ihrer partnerin haben, was für mich ebenso ein ernsthaftes problem darstellen würde.

Und zuletzt muss ich ehrlich zugeben, dass mir ein mann, der weiss, wie er einer frau lust bereiten kann, schon deutlich lieber ist als einer, den man im wortsinne an die hand nehmen muss, um ihm zu zeigen, wo´s langgeht (wobei es bestimmt auch frauen gibt, die daran freude haben)

K*it]sune


ansonsten muss ich Irongriffon (ausnahmsweise ;-D) mal voll beipflichten-erfahrung, oder besser, souveränität, (selbst-)Sicherheit und reife im zwischenmenschlichen bereich, ein mann, der weis, was er will, und das auch zeigen kann, ist sehr anziehend für frauen-einfach, weil es dann feste, klare, deutliche regeln im umgang miteinander bietet, sicherheit und orientierung vorgibt-man weiss, woran man ist, und kann sich darauf einstellen.

Wenn mann aber selbst nicht so genau weiss, was er will, wie soll seine partnerin dass dann erhahnen können? das verunsichert.

und nicht zuletzt bedingt erfolg meist erfolg, und misserfolg zieht weitere misserfolge nach sich.

wer zB bei bewerbungen schon dutzendweise absagen kassiert hat, wird wesentlich weniger optimistisch und zuversichtlich in ein vorstellungsgespräch gehen, als jemand, der erfolge und qualitäten vorzuweisen hat und sich seines wertes aus erfahrung und dank positiver bestätigung bewusst ist. Und in beziehungen ist es genauso-die qualifikation und die positive einschätzung des kandidaten durch andere zählen da genauso wie seine eigene haltung, ob er vom erfolg ausgeht (weil er davon ausgehen kann), oder ob von vorneherein schon mit einem fehlschlag gerechnet wird.

Und mit dem "mit dem stimmt was nicht" hat Griffon auch recht-eine Frau sieht einem mann die ursachen für seine unerfahrenheit nicht an, sie sieht nur, dass derjenige welche auf dem gebiet der beziehungen, gemessen am üblichen erfahrungshorizont, ein defizit hat, über die gründe lässt sich nur spekulieren, aber "normal ist das nicht". und das vermittelt eben nicht grade die sicherheit, nach der frau sich in einer partnerschaft nunmal sehnt

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