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Veganerinnen schlucken?

Kiam`ikazi0x815


firehunter

Genau das ist es was ich an den "üblichen" Vegetariern nicht mag. Dieses absolut inkonsequente Verhalten!

Was ist an getöteten Fischen besser als an getöteten Schweinen, Rindern usw.? Bisher habe ich keine auch nur halbwegs vernünftige Antwort bekommen.

Das hab ich auch nie verstanden :-/

Ich hab selber mal 7 Jahre fleischlos gelebt. Fisch hab ich aber gegessen. So mit 12/13 war das mein Protest gegen die Abrodung des Regenwaldes für die Viehzucht etc pp. Bei Fisch aus heimischen Gewässern hab ich das als nicht so schlimm gefunden, da ich (zumindest damals) nicht das Gefühl der totalen Ausbeutung hatte ;-D

Gut, ich war 12!!

Ich hab mir allerdings auch nie etwas verkneifen müssen. Deswegen hab ich auch irgendwann wieder angefangen genüsslich in ein Steak zu beißen, weil ich angefangen habe, nachts davon zu träumen |-o

Dieses ganze Gewäsch von wegen der süßen Tierchen und so weiter, hab ich aber selbst damals nicht kapiert. Vor allem nicht, weil eben die meisten der besagten Personen kein Problem mit Fisch haben.

Aber der ist halt auch nicht so süß. Nicht so puschelig, sondern klein, glibberig und nass!

Kuamikaz;i08x15


DadeSwarn

Und das respektieren ist kein Problem, aber dieses Bekehrertum geht einem halt irgendwann auf die Eier.

Lustigerweise scheint das Bekehrertum im Wesen der Menschen zu liegen.

Die meisten Fleischfresse können nämlich auch nur schwer akzeptieren, wenn einer einfach drauf verzichtet. Da bricht dann auch fast bei jeder Mahlzeit die immergleiche Diskussion aus, warum, und wieso, und du weißt schon, dass das ungesund ist.

Das netteste was ich erlebt habe war ein Grillfest, auf dem sogar im grünen Salat der Schinken drin war, obwohl die Gastgeber sehr wohl wussten, dass mindestens 4 Vegis da waren.

Ich weiß auch nicht mehr, wie oft ich die Fragen hören durfte 'und du isst gar kein Fleisch?' 'gar keins?' 'auch keine wurst?' 'oder ein bisschen hackfleisch?'

H.annaibal-x1


Luxusprobleme!

Gäbe es heute nicht die Industrie, könnte keiner auf Leder, Wolle etc. verzichten.

Gäbe es nicht riesen Schiffe und Flugzeuge die die Umwelt verpesten, sähe der Speiseplan unserer "Pflanzenfresser" auch sehr gemäßigt aus.

Im Winter gäbs dann nur Einkellerungskartoffeln und -äpfel, sowie Eingewecktes(ach ne ohne Industrie auch kein Glas und Gummi). Hoffentlich war die Ernte dann dieses Jahr ein Erfolg und die Lagerstätte ist nicht zu feucht. Verschimmeltes Getreide ist auch nicht so lecker.

Und ohne chemische Vitaminpräparate würde alsbald Siechtum einsetzen.

H annBibalx-1


P.S.: Ich denke nicht so sehr die Ernährungsweise spielt hier die böse Rolle, sondern das Profitstreben der Menschheit.

nPickellbrilxl


@countdown - pragmatische sicht der dinge

ich sehe das ganze pragmatisch:

1. männliches sperma betrachte ich nicht als tierisches produkt. wenns ganz so streng wäre, dann dürften veganerinnen (heissen die so?) auch kein sperma vaginal aufnehmen und somit auch keine kinder bekommen und wären somit eine aussterbende spezies.

2. auch veganerinnen müssen nicht ALLEN fleischlichen genüssen widerstehen.

3. schlimmstenfalls kommt noch folgende regel zur anwendung: "ausnahmen bestätigen die regel"

J<oka_ir


DadeSwarn

Zitat:

Und das respektieren ist kein Problem, aber dieses Bekehrertum geht einem halt irgendwann auf die Eier.

Lustigerweise scheint das Bekehrertum im Wesen der Menschen zu liegen.

Die meisten Fleischfresse können nämlich auch nur schwer akzeptieren, wenn einer einfach drauf verzichtet. Da bricht dann auch fast bei jeder Mahlzeit die immergleiche Diskussion aus, warum, und wieso, und du weißt schon, dass das ungesund ist.

Das netteste was ich erlebt habe war ein Grillfest, auf dem sogar im grünen Salat der Schinken drin war, obwohl die Gastgeber sehr wohl wussten, dass mindestens 4 Vegis da waren.

Ich weiß auch nicht mehr, wie oft ich die Fragen hören durfte 'und du isst gar kein Fleisch?' 'gar keins?' 'auch keine wurst?' 'oder ein bisschen hackfleisch?'

Kamikazi0815

...mag daran liegen dass der Mensch von Natur aus ein Allesfresser ist, ebenso wie Schweine, Schimpansen, Schaben, Waschbären und Braunbären. Alles "andersartige" wird natürlich kritisch beäugt und erforscht. Das ist einfach die Natur des Menschens - Wissensdrang.

Das Problem der Nicht-Fleisch-Esser ist einfach zu verstehen, dass nicht SIE sondern die ANDEREN die Norm sind ...das geht in die meisten VegE- und VegA-Köpfe einfach nicht rein!

@ Kamikazi0815:

Was passiert wenn du für Besuch kochst? Gibts für den dann ein blutiges Rinderfilet oder ein schönes Roastbeef? ...oder müssen sich die Leute mit vegetarischem Essen abfinden?

Fall 1: Sehr schön, du gehörst zur absoluten Minderheit der Nicht-Fleisch-Esser die Ihren Gästen trotzdem den Genuß tierischer Eiweiße, Fette usw. "erlauben" ...ja dieses erlauben muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Fall 2: Herzlichen Glückwunsch, du bist kein Stück besser als der böse Grillfest-Gastgeber (wobei, eigentlich bist du noch viel schlimmer ...siehe unten wieso)

Wieso drehst du dem Gastgeber einen Strick aus deiner Andersartigkeit?

Mal abgesehen davon, dass es vielleicht nicht besonders rücksichtsvoll war, keine (aber das stell ich mal in Frage weil Brot, Soßen, irgendwelches Gemüse zum Dippen/Grillen mit Sicherheit vorhanden waren) fleischlose Kost anzubieten. ...Du hättest den Gastgeber auch einfach ansprechen (es ist immer einfach in der Situation, in der man es könnte, nicht zu handeln und hinterher zu jammern) können, ob er nicht was fleischloses für dich hat. Da hätte wohl niemand was gegen gesagt und damit wäre die Situation auch einfach regelbar gewesen.

Wenn man etwas Feingefühl hätte und seinen Gastgeber nicht blosstellen wollte (ja, Nicht-Fleisch-Esser müssen dann immer ein riesen Fass nach dem Motto "und für uns gibts wieder mal nichts" aufmachen), müsste es auch niemand merken weil man sowas auch ganz diskret in einem ruhigen Moment erledigen kann.

Was den grünen Salat mit Schinken angeht ...Es war halt ein grüner Salat mit Schinken, niemand hat behauptet dass der grüne Salat ohne Schinken ist. Es ist ja nicht so als wenn man dich b*sch*ss'n hätte und behauptet hat, dass es auch fleischloses Essen auf dem Grillfest gibt. Mit welchen Erwartungen gehst du auf ein Grillfest in unserem Kulturraum? Glaubst du ernsthaft da gehts um Tofu-Grillen und Gemüse-Wettessen? Ja? Willkommen in der Realität, der Ponyhof ist abgebrannt. Wer andersartig ist, der muss sich eben anpassen oder verzichten, das war in der Vergangenheit, das ist am heutigen Tag so und das wird in Zukunft auch so bleiben. Das ist ein einfaches Gesetz der Natur.

In der Darwin'schen Evolutionstheorie wird das: "Survival of the Fittest" oder "Natural Selection" genannt und beschreibt im Darwin'schen Sinne den Grad der Anpassung an die Umwelt (also die adaptive Spezialisierung), und nicht die körperliche Stärke und Durchsetzungsfähigkeit im Sinne einer direkten Konkurrenzverdrängung unter Einsatz von Gewalt. D.h. nicht derjenige überlebt, der allem trotzt und den Rest verdrängt, sondern diejenige, welcher sich den Anforderungen der Umwelt stellt und sich in diese optimal einpasst.

EShema2liger Nu0tzeXr (#2U82877x)


Wer behauptet denn das fleischloses Essen was zum "damit abfinden" ist?

Kyamika=zxi0815


Jokair

Wieder spitzenmäßig wie hier aufgepasst wird :)^

Denn wie ich schon oben geschrieben habe: ich esse schon seit vielen Jahren wieder Fleisch *:)

Was passiert wenn du für Besuch kochst? Gibts für den dann ein blutiges Rinderfilet oder ein schönes Roastbeef? ...oder müssen sich die Leute mit vegetarischem Essen abfinden?

Da ich nie jemanden versucht habe, von meinen Überzeugungen mitzuüberzeugen, hab ich jedesmal, wenn ich Menschen eingeladen habe, unterschiedliche Dinge zum Essen angeboten. Fleischloses, sowie Fleischiges. Jeder soll sich was aussuchen können.

Und heute mach ich das genauso, obwohl ich Fleisch esse! Sobald ich weiß, ich lade auch Vegetarier ein, bedeutet das für mich als gute Gastgeberin auch für deren Verpflegung zu sorgen. Also mach ich sowohl etwas komplett Fleischloses, als auch etwas mit Fleisch.

Wieso drehst du dem Gastgeber einen Strick aus deiner Andersartigkeit?

Weil es in meinen Augen ein Zeichen mangelnden Respekts gegenüber den 'Andersartigen' ist.

Wenn ich einen netten Abend veranstalte und bspw. trockene Alkoholiker einlade, gehört es für mich zur Selbstverständlichkeit auch antialkoholische Getränke anzubieten. Nur weil eben die Alkohol trinkenden Menschen die Norm darstellt, heißt es nicht, dass ich nicht auch für die Abweichung dafür sorgen kann, oder?

Genauso in dem Moment, wo ich Menschen einlade, von denen ich weiß, dass sie eben bestimmte Produkte nicht konsumieren (oder nicht konsumieren können, kann ja auch vorkommen), muss ich einfach als guter Gastgeber eine Alternative anbieten!

aber das stell ich mal in Frage weil Brot, Soßen, irgendwelches Gemüse zum Dippen/Grillen mit Sicherheit vorhanden waren

Das gab es eben nicht :-)

Ich bin an diesem Abend hungrig nach Hause gegangen, und hätte mir den 'Grillabend' auch schenken können! Danach habe ich aber weitere Einladungen auch dankend abgelehnt.

Wenn man etwas Feingefühl hätte und seinen Gastgeber nicht blosstellen wollte (ja, Nicht-Fleisch-Esser müssen dann immer ein riesen Fass nach dem Motto "und für uns gibts wieder mal nichts" aufmachen), müsste es auch niemand merken weil man sowas auch ganz diskret in einem ruhigen Moment erledigen kann.

Ich habe übrigens den Gastgebern gegenüber überhaupt kein Fass aufgemacht :-)

Und wenn sie etwas Feingefühl besessen hätten, wäre von vornherein einfach eine Alternative vorhanden gewesen.

Mit welchen Erwartungen gehst du auf ein Grillfest in unserem Kulturraum? Glaubst du ernsthaft da gehts um Tofu-Grillen und Gemüse-Wettessen

Ich erwarte etwas zu Essen. Und zwar etwas, was ich auch essen kann. Wenn ich zu Leuten eingeladen(!) bin, erwarte ich nicht, dass sich jeder nach meinen Ernährungsgewohnheiten richtet, aber wenn diese Leute schon seit Jahren wissen, dass man kein Fleisch isst, sollten sie entweder etwas Fleischloses anbieten, einen darauf wenigstens hinweisen, dass sie keine fleischlose Alternative anbieten (dann kann man für sich selbst sorgen) oder man braucht einen überhaupt nicht erst einladen.

In der Darwin'schen Evolutionstheorie wird das: "Survival of the Fittest" oder "Natural Selection" genannt und beschreibt im Darwin'schen Sinne den Grad der Anpassung an die Umwelt (also die adaptive Spezialisierung), und nicht die körperliche Stärke und Durchsetzungsfähigkeit im Sinne einer direkten Konkurrenzverdrängung unter Einsatz von Gewalt. D.h. nicht derjenige überlebt, der allem trotzt und den Rest verdrängt, sondern diejenige, welcher sich den Anforderungen der Umwelt stellt und sich in diese optimal einpasst.

Das ist so absurd!

Wenn du Freunde zum Essen einlädst und für sie kochst, machst du dann auch ausgerechnet das, was deine Freunde nicht essen?

Konkurrenzverdrängung unter Einsatz von Gewalt: puh, bin ich froh, dass ich mit dir nicht befreundet bin ;-D

J7okaLi:r


Wer behauptet denn das fleischloses Essen was zum "damit abfinden" ist?

Aleonor

Es geht um die Tatsache mit der man sich abfinden muss weil es eben nichts anderes gibt. Damit ist nicht gemeint, das fleischloses Essen etwas zum abfinden ist.

Darf ich raten? ...Vegetarierin? ...Wenn nicht: Genau so engstirnig wie die meisten Veggies.

JzokPaixr


Jokair

Wieder spitzenmäßig wie hier aufgepasst wird

ich geb das mal gerade an dich zurück:

Konkurrenzverdrängung unter Einsatz von Gewalt: puh, bin ich froh, dass ich mit dir nicht befreundet bin

Kamikazi0815

Ich frag mich grad ob das ein Österreicherwitz werden sollte...

ERhemUalviger Nut]zer? (#218287x7)


Nein, ich bin omnivor.

Aber ich weiß das es auch sehr leckere Fleischlose Sachen gibt

J<okarixr


Herr, ich danke für die Edit-Funktion in diesem Forum:

Ich hebe das WICHTIGE nochmal hervor

In der Darwin'schen Evolutionstheorie wird das: "Survival of the Fittest" oder "Natural Selection" genannt und beschreibt im Darwin'schen Sinne den Grad der Anpassung an die Umwelt (also die adaptive Spezialisierung), und nicht die körperliche Stärke und Durchsetzungsfähigkeit im Sinne einer direkten Konkurrenzverdrängung unter Einsatz von Gewalt. D.h. nicht derjenige überlebt, der allem trotzt und den Rest verdrängt, sondern diejenige, welcher sich den Anforderungen der Umwelt stellt und sich in diese optimal einpasst.

Jyoka+ir


Aber ich weiß das es auch sehr leckere Fleischlose Sachen gibt

Aleonor

...jeder, der einen geistigen Horizont *größergleich* der Beite eines Schlüssellochs hat, weiß sowas oder zieht es zumindest in Betracht.

KMamikaazi80815


Jut, da hab ich wohl nicht richtig aufgepasst @:)

Ansonsten versteh ich deinen Standpunkt trotzdem nicht so richtig und wenn das der einzige Punkt sein sollte, bei dem du auf meinen Post antwortest, zeigt mir das auch nur, dass du genauso engstirnig zu denken scheinst wie die von dir an den Pranger gestellten Vegies :-)

bnluemje3anyxs


Toleranz...

<<off-topic comment>>

...habe jetzt nicht alles aufmerksam gelesen. Aber zumindest muss ich der "Fleischfresser"-Fraktion zustimmen:

habe bisher deutlich mehr Vegetarier getroffen, die von den Gastgebern erwarten, sich auf Sie einzustellen - und zwar mit einer Art und Weise, dass sie das Gesicht schon dann verziehen, wenn sie wissen, dass es dennoch Fleisch gibt, OBWOHL sie als Vegetarier dabei sind (Achtung: selbstverständlich stelle ich mich als Gastgeber auf meine Gäste ein. Aber eben auch auf meine nicht-vegetarischen Gäste!).

Wenn ich 1 Vegatrier zu Gast habe und 10 Nicht-Vegetarier, dann erwarte ich vom Vegetarier, dass er/sie kompromissbereit ist und nicht mit einem hochvorwurfsvollen Gesicht am Salat mümmelt, weil ja alles andere vielleicht mit einem Messer geschnitten wurde, das vorher schon mal Wurst geschnitten hat.

Ok, war sehr polemisch :-)

Grundsätzlich ist meine Erfahrung aber so, dass diejenigen Leute, die von etwas überzeugt sind, von den anderen sehr rabiat Toleranz einfordern und selbst überhaupt nicht tolerant sind.

Kenne aber auch andere Vegetarier :-)

<<off-topic>>

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