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Bdsm - online Erziehung

-jeRdBeexRe- hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute, ich brauche mal wieder euren Rat.

Ich bin devot, hatte bis jetzt aber noch nicht wirklich die Gelegenheit diese Neigung auszuleben. Nun hab ich im Erotik Chat einen Dom kennengelernt und wir haben uns total gut verstanden. Er hat mir angeboten, mich online zu erziehen. Ich finde das ziemlich aufregend und es reizt mich wirklich sehr.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich mich wirklich darauf einlassen soll.

Welche Erfahrungen habt ihr mit online-Erziehungen gemacht?

Und denkt ihr, dass es auch für Anfängerinnen geeignet ist?

Liebe Grüße,

Erdbeere

Antworten
R0aTjMercJhant


Was soll schon passieren? Unkomplizierter als online lässt sich sowas doch nun wirklich nicht abbrechen, wenn es zu abstrus wird.

-PeRdBceeRxe-


@ RajMerchant

Du hast schon recht, abbrechen könnte ich es bestimmt sehr leicht, da mache ich mir auch keine Sorgen.

Um ehrlich zu sein, das Problem ist, dass ich mich psychisch im Moment nicht wirklich belastbar fühle und ich Angst habe, dass mich das Ganze irgendwie runterziehen könnte. Ich weiß ja nicht, was es in mir auslösen kann. Was, wenn ich dann total am Boden bin und keiner ist da?

Deshalb wollte ich wissen, welche Erfahrungen ihr so gemacht habt...

Rmya1k


Ich würde sagen, gerade bei psychologischen Spielen (und das gehört da wohl auch immer dazu) sollte man schon ein wenig stabil sein.

-6eRqdBee,Rex-


@ Ryak

Ja, du hast wohl recht.

Deshalb habe ich meine Bedenken gerade auch ihm gegenüber in einer E-mail geäußert.

Wenn er meint, dass es besser wäre, wenn wir es lassen, dann war ich wenigstens ehrlich. Und vielleicht weiß er das ja auch zu schätzen.

RbajMNerchxant


-eRdBeeRe-

das Problem ist, dass ich mich psychisch im Moment nicht wirklich belastbar fühle

Eher ungünstige Voraussetzung, da hast du schon recht. Besonders die Frage

Was, wenn ich dann total am Boden bin und keiner ist da?

halte ich für ziemlich wichtig. Gerade, weil zu Macht auch Verantwortung gehört, weil die Möglichkeit einer sanften Landung oft erst die Bereitschaft zum Einlassen auf ebenso reizvolle wie grenzwertige Flüge eröffnet und weil ich mir ein Auffangen per Mail, möglicherweise noch um ein paar Tage zeitversetzt, auch schwierig vorstelle.

Um zum Einzelfall was sagen zu können, müßte man allerdings wissen, wie er sich/ihr euch das genau vorstellt und wo du deine Grenzen vermutest. MMn ist es schon ein Unterschied, ob er dir im Chat mal Tiernamen gibt oder du eher eine Aufgabe à la "Biete dich in den nächsten drei Tagen zehn fremden Männern an und berichte darüber" kriegst.

(Don't panic. Das war ein Extrembeispiel zur Verdeutlichung.)

E+ulehr86


Also ich habe mir sagen lassen, dass man gerade online auch sehr aufpassen muss. Immerhin kann dein Dom nicht dein Gesicht sehen, oder nur sehr schlecht spüren, wann es dir zu viel wird...

-Qe$RdBexeRe-


@ RajMerchant

Um zum Einzelfall was sagen zu können, müßte man allerdings wissen, wie er sich/ihr euch das genau vorstellt und wo du deine Grenzen vermutest.

Er hat gesagt, er möchte mich da langsam ranführen und mich Schritt für Schritt erziehen.

Also werden es zu Beginn wohl eher einfache Aufträge sein, die nach und nach "schwieriger" werden.

Ich kann ehrlich gesagt nicht mal sagen, wo ich meine Grenzen vermute. In meiner Phantasie existieren kaum Grenzen, aber diese unterscheidet sich ja oft sehr von der Realität.

T"or;que


Hmm

Zu Anfang macht wohl jeder "Neu Smler" einen Prozess durch indem er seine "Normalität" in Frage stellt.

Eine Onlineerziehung kann das richtige Mittel sein um ein wenig von der Materie kennenzulernen.

Ich habe aber aus meiner Erfahrung, bin seit gut 10 Jahren als Dom aktiv und lebe es real aus, dass die meisten "Onlinedoms" Kopfkinospieler sind und auch keine oder wenig Erfahrung als realer Dom haben.

Durch die Entfernung gibt es erstmal keine grossen Gefahren,man muss ja nicht jede Anweisung ausführen und wenn dann der Spruch kommt, "Ich bin der Dom und du hast das zu tun" sofort Finger weg,das ist dann ein Kopfkinospieler ohne Verantwortung.

Wenn ich eine Sub kennen lerne unterhalte ich mich über ihre Tabus und Grenzen,innerhalb dieser "arbeite" ich dann, wobei ich immer bestrebt bin diese auch zu erweitern, was aufgrund von, nach und nach entstehendem Vertrauen kennen lernen, ihre Bedürfnise einzuschätzen und dem eigenen Wollen der sub auch gut klappt.

Zu klären ist mit der Zeit auch ob du eher der "devote" oder masochistische Typ bist, gut das eine geht nicht ohne das andere nur kann die Gewichtung auf eine Neigung etwas stärker sein...

Leider werden grade Anfängerinnen oftmals "Opfer" von "Dummdoms",die eigentlich nur sich im Auge haben.

Ich will dir keine Angst machen, versuch die ersten Schritte und wenn du an Grenzen stösst, setze diese auch ruhig,spielt Dom da nicht mit, beende diese Beziehung.

Ein Dom/sub Verhältnis ist immer auf Freiwilligkeit aufgebaut.

Du kannst mich gerne auch anschreiben und spezielle Fragen stellen.Stehe da gerne zu Verfügung...

Wünsche dir jedenfalls viel Glück, dass du findest was du suchst

m#rmaVrs'200x6


Online Erziehung oder Online Aufgaben

Ich denke das Online Erziehung, wie Torque es auch schon beschreibt, eine zweischneidige Sache ist. Wer weiß schon ob die Aufgaben erfüllt werden. Frau sie überhaupt erfüllen will. Welche Strafe kann ich schon erwarten außer mich nicht mehr melden. Wer fängt mich auf wenn die Überschreitung der Grenzen FLASHs erzeugt usw. Kann ich virtuell z.B. gefesselt werden?

Ich denke viele "Möchtegern DOM´s" unterschätzen diese "Gefahren" oder suchen nur XXX-Vorlagen.

Es klappt wenn man sich REAL kennt und die Online-Erziehung als zusätzliches Element eingesetzt werden kann.

Denn es könnte ja eine reale Bestrafung, Entzug oder was auch immer folgen.

Um etwas auszuprobieren, ob Frau sich etwas traut geht es auch mit erotischen Aufgaben. Keine besonderen Verpflichtungen einfach "Just for Fun". DOM sein heißt ja auch nicht "Baby zieh dich aus machs dir vor dem PC und schicke mir ein "Beweisfoto". Devot sein heißt dann nicht nur "OK".

Erdbeere ich wünsche dir das du nicht auf Irgendjemanden reinfällst, denn devot sein und/oder devot leben bzw. dominat sein und führen können ist eine REALE Lebenseinstellung und erfordert viel Vertrauen und Wertschätzung und hat VIRTUELL kaum eine Chance zum "Überleben".

Um etwas auszuprobieren, ob Frau sich etwas traut, geht es auch mit kleinen erotischen Aufgaben. Und dafür reicht viel Fantasie ;-) Für Anfänger gut geeignet.

Aber reicht das um devot oder dominat sein zu dürfen und zu fühlen, zu schmecken zu erleben NEIN.

Goog Luck

MrMars

-~eRd5BezeORe-


Danke für eure Antworten, Torque und mrmars2006!

Ich habe mich dafür entschieden, mich auf diese online-Erziehung einzulassen, wenn auch mit gemischten Gefühlen, aber manchmal muss man einfach auch was riskieren.

Dass es keineswegs mit dem realen Ausleben solcher Phantasien zu vergleichen ist, ist mir durchaus bewusst, aber ich denke, dass es mir trotzdem was bringen würde. Wenn es mir möglich wäre, würde ich es natürlich auch gerne real erleben wollen, doch habe einen Freund, dem aber leider die gewisse Veranlagung. Dass es vielleicht nicht in Ordnung von mir ist, mich einem anderen Mann, wenn auch nur online, hinzugeben, ist mir bewusst, aber ich sehe keine andere Möglichkeit.

Die Angst, dass er nu rein Möchtegern-Dom ist, der mich eigentlich nur verarscht, hatte ich anfangs auch.

Nachdem ich heute mit ihm geschrieben und geredet habe (haben das erste mal telefoniert.... :-) habe ich diese Bedenken aber verloren.

So wie du es auch machst, Torque, hat er mich gefragt, wo meine Tabus liegen und mir versichert, dass er diese nicht überschreiten wird.

Es war einfach total schön, wie ich finde und ich hoffe, dass es auch so bleibt. :-)

Ich werde mir den Tipp, den du mir gegeben hast, Torque, wirklich zu herzen nehmen: ich werde mir es nicht nehmen lassen, meine Grenzen zu setzen, solange ich mich nicht dazu bereit fühle.

Ich bin dir übrigens sehr dankbar für dein Angebot, dass ich mich bei dir melden darf, wenn ich eine Frage habe! :)*

TTorxque


Ja, dann mal los, schau auch auf entsprechende Seiten wie BDSM , Schlagkräftig oder Lustschmerz,SM heisst auch sich ein wenig zu bilden.

Falls du dich dem SM auf dauer hingibst, wird die Bez. zu deinem jetzigen Freund wohl auch ein Ende nehmen.

Wenn die Neigung erstmal erwacht ist, wirst du ohne nicht mehr auskommen und auf längere Sicht, verstecken zu spielen, wird nicht gelingen...

R ajM#ercPhant


Falls du dich dem SM auf dauer hingibst, wird die Bez. zu deinem jetzigen Freund wohl auch ein Ende nehmen.

Das halte ich noch nicht für ausgemacht, zumindest nicht wg. BDSM. Er hält sie ja möglicherweise ebenso (und möglicherweise ebenso falsch) für ziemlich vanilla wie sie ihn. Vertrauensbruch wäre da schon eher ein Knackpunkt. Ehrlich gesagt finde ich es ein wenig seltsam, dass der Freund erst ins Spiel kommt, wenn die online-Geschichte in trockenen Tüchern ist. Okay - darum ging es in der Frage nicht, und wenn das abgesprochen ist, will ich nichts gesagt haben. Aber ich überlege schon, warum man sich allen Befürchtungen zum Trotz auf eine potentiell in mehrfacher Hinsicht problematische Distanzgeschichte mit einem Unbekannten einläßt, wenn man möglicherweise andere Optionen hätte.

Das ist nichtmal in erster Linie Moralaposteligkeit. Eher geht es um Fragen der Vertrautheit und des einander auf tieferer Ebene kennens. Grenzen, Vorbehalte, Auffangstrategien etc.

So wirkt das auf mich ein bißchen nach heimlicher Selbstneuerfindung, und ich bin nicht sicher, ob BDSM dafür der richtige Weg ist.

mWrma2rs200x6


Viel Glück

und berichte mal was du so erlebt hast.

MM

-\eRdBkegeRxe-


Er hält sie ja möglicherweise ebenso (und möglicherweise ebenso falsch) für ziemlich vanilla wie sie ihn.

Wer hat jemals behauptet, dass ich nicht versucht hätte, meinem Freund klarzumachen, dass ich devot bin und es auch ausleben möchte. Es ist ja nicht so, dass ich von heut auf morgen diese Neigung hatte und mir eingebildet habe, dass ich jetzt sofort irgendeinen Dom brauch... :-/

Ich wollte es mit meinem Freund erleben. Ich habe zwar nie direkt gesagt: "Hey schatz, ich bin devot", aber ich hab ihm erklärt, dass es mir gefällt, mich ihm zu unterwerfen, von ihm beutzt zu werden und Schmerzen von ihm zugefügt zu bekommen.

Er hat sich ja auch bemüht, das umzusetzten, aber es klappt halt nicht. Es ist eindeutig, dass er sich nicht wohl dabei fühlt, er hat es auch selbst schon mal gesagt. Und er weiß das ja auch nicht erst seit einem Monat oder so, das ganze ist bei uns schon länger ein Thema.

Ich finde es wirklich schade, dass wir diesen Weg nicht gemeinsam gehen können und ich möchte nicht, dass es so rüberkommt, als hätte ich mich nicht darum bemüht.

Es tut mir auch leid, dass ich es nicht anders lösen kann, aber ich würde es schlimm finden, wenn mein freund so tun würde, als wäre er dominant, nur um mir einen Gefallen zu tun oder wenn ich versuchen würde, diese Neigung zu unterdrücken, um unsere Beziehung zu retten.

Ich wollte nicht gleich am Anfang erwähnen, dass ich einen Freund habe, weil es für meine Frage absolut nicht wichtig war und ich vermeiden wollte, dass hier irgendjemand den Moralapostel spielt, schlechtes Gewissen hab ich eh schon genug.

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