» »

Wie steht ihr Frauen zu Sexbildchen?

gkuxs


Ja,

die Frau kann einem geradezu Angst machen. ;-)

:-D

lbaZstSEven


wieauchimmer

Ich weiß nicht, wer Schmidt ist, aber du kannst ja selber recherchieren

Hmm... das ist schlecht. Schmidt könnte genauso gut ein renommierter Professer für Psychologie sein wie eine einfache Hobbyemanze. Wenn man Quellen angibt, sollte man zumindest im groben wissen, wen man zitiert.

Frauen müssen daher um so mehr lernen (oder üben), wie sie zur Lust und zum Orgasmus kommen

Ich denke, die Natur hat es so eingerichtet, dass beide Geschlechter von ganz alleine gleiche Chancen haben, ihren Körper kennen zu lernen (und sei es durch automatisierte Sekretausschüttungen) Anatomische Unterschiede existieren (so fungieren bei euch beispielsweise die Brüste in einem stärkeren Ausmaße als erogene Zonen als die Brustwarzen es bei uns Männern tun).

Wenn du die Zitate aus dem anderen Thread liest und die angesprochenen Männer es beim erstem Mal wirklich so handhaben, meinst du nicht, dass da den Frauen jede Lust am Sex vergeht?

Nein, ich bin der Meinung, dass heute die meisten Frauen den Schluß, dass alle Männer so sind, von einem inneren Wunsch getrieben und durch die Medien sowie durch Gespräche mit anderen Frauen unterstützt, als Trugschluß erkennen.

Nur weil ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, gebe ich die Hoffnung, meine Träume zu verwirklichen, nicht auf.

Ich gehöre zu den älteren Frauen, die ihre Lust entdeckt haben und bin da genauso rege (oder wenn du willst: triebhaft), wie mein Freund

schön :-)

Sex ist übrigens nicht überlebensnotwendig und daher nicht mit Essen vergleichbar

Das habe ich auch nie gesagt. Ich stimme den Herren Heckhausen und Rheinberg voll und ganz zu, wenn sie die Sexualität als ein Phänomen irgendwo zwischen Trieb und Motivation ansetzen. Sexualität enthält sowohl triebhafte Komponenten, als auch Anreize. Die Psychoanalyse hält die Libido für eine stetige und treibende Kraft, deren dauerhafte Unterdrückung in jedem Falle negative Konsequenzen auf das psychische Wohlbefinden hat. Die Libido äußert sich im Falle ihrer "Unterdrücking" in den pathologischen Symptomen. Auch die Psychoanalyse spricht also nicht von einem Sexuatrieb, der überhaupt nicht willentlich beeinflusst werden kann, sie spricht nicht von Instinkten. Es handelt sich nur um ein anderes Denkschema...

Wieso trauen sich keine jungen Mädchen hier ins Forum

Den Eindruck habe ich nicht. Und wenn, dann weil die Mädels besseres zu tun haben als hier rumzulähmen. (eg mit ihren Freunden knutschen :-))

Ich wette, wenn in nachfolgenden Generationen die Frauen ihre Scham zum Thema mal überwunden haben (ihnen wird nämlich von den Eltern schon wegen der Gefahr der frühen Schwangerschaft mehr Schamgefühl anerzogen!), werden sie sexuell genauso aktiv sein

Ich habe nachgedacht. Ich glaube, jetzt zumindest EIN Motiv zu kennen, warum du hier mit aller Härte und Rücksichtslosigkeit alle geschlechtsspezifischen Unterschiede bzgl. des Sexualtriebes auf die Kultur zurückführen willst. Das, was dich so sicher - und, wie ich meine, auch etwas stumpf für potentielle andere Erklärungsfaktoren macht - ist DEINE subjektive Erfahrung. Selbst wenn deine sexuelle Verklemmtheit (welche, wie babs richtig bemerkt hat, offenbar noch nicht ganz aufgehoben ist) ein Resultat deiner Erziehung gewesen ist, kannst du das nicht verallgemeinern, schon gar nicht über Generationen hinweg.

Die Mädels von heute werden nicht mehr so erzogen, wie du es uns hier weis machen willst. Meine Eltern haben, soweit ich weiss, nie großartig mit meiner Schwester über Schwangerschaft & co geredet, dieses Wissen erwerben die Teenies von heute aus den Medien, der Bravo sowie zwischenmenschlichen Kontakten. Die Zeiten haben sich geändert.

Jungens haben immerhin die Möglichkeit, sich aus Pornos zu bilden

Ich - und ich denke, ich spreche hier nicht für mich allein - habe bereits ausgiebig masturbiert, bevor ich den ersten Porno gesehen habe.

Mütter meiner Generation neigten nämlich dazu

JAAAAA! Du hast das richtige Tempus gewählt!

Schau dir die jungen Mädels von heute an! Viele poppen sich von Party zu Party, und wenn es nicht dazu kommt, dann doch meistens zum Knutschen... Diese Offenheit, welche junge Frauen heutzutage in ihrer Sexualität an den Tag legen, ist erstaunlich! Was nicht heisst, dass sie 5 mal Sex am Tag gut heissen würden ;-)

Vor lauter Verklemmtheit aus Angst und Scham stellt sich dann auch keine Lust ein

Auch das halte ich für eine fragliche Verallgemeinerung. Junge Menschen neigen nicht selten dazu, sich über Warnungen und "weise Ratschläge" der Erwachsenen hinwegusetzen.

dann findet ihr sowohl welche, die nach wie vor Probleme mit Verklemmtheit haben (und daraus resultierend mit sexueller Lust)

An diesem Kausalzusammenhang habe ich heftige Zweifel, aus zwischenmenschlicher Verklemmtheit resultiert nicht zwingend eine geprellte Libido. Ich würde eher auf eine sehr niedrige Korrelation tippen.

Da ging es auch drum und eben darum, wieso es bei Männern eine Bedürfnis ist und daher toleriert werden muss und bei Frauen eher seltener. Hat das was mit einem unterschiedlichem Sextrieb zutun, oder nicht?

Guut... so kommen wir wieder zum eigentlichen Thema zurück: Fakt ist doch, dass es offenbar geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Männern und Frauen bzgl. des Sexualverhaltens gibt. Der männliche Sexualtrieb ÄUSSERT sich zumindest stärker als der weibliche. Die verschiedenen potentiellen Ursachen lassen wir mal außen vor. Was resultiert hieraus für deine konkrete Situation? Du musst dich damit abfinden, du musst es akzeptieren, die Bedürfnisse des anderen tolerieren, so wie er deine toleriert und respektiert. Er akzeptiert, dass du nicht immer willst wann er will, und du respektierst, dass er sich dann evtl. zu seinen Bildchen zurückzieht. Daraus zu schließen, dass er dich deshalb weniger gern hat, hat wirklich mit mangelndem Vertrauen und Selbstbewusstsein zu tun.

Abschließend kann ich nur noch auf auf den langen sowie gelungenen Beitrag von gus verweisen, vor allem auf den ersten Abschnitt desselben. Du vernachlässigst so viele andere Erklärungsfaktoren, beispielsweise den, dass es viele Frauen mit einem besonders starken Sexualtrieb gibt, vielleicht gehörst du zu ihnen. Erfreue dich desselben und lege diese Eindimensionalität in deinem Denken ab.

fg

Mxaz


@ babs:

ich hab nur auf ein mögliches Risko hingewesen und deine eigenen Worte gebraucht. Mir egal wenn du das nicht registrieren willst. Schön wenn es nicht so ist und die Spannung für dich immernoch ist wie am ersten Tag dann hast du glück gehabt !

Und ja ich "konsummiere" lieber nur mich selbst als jemand anderen ! Und mit Liebe hat das ohnehin nix zu tun. Selbstliebe so ein Unfug !

w=ieauachwimmer


lastEven

Zur Klärung empfehle ich: "Dispositive der Macht. Über Sexualität, Wissen und Wahrheit" von Michel Foucault. (Keine Emanze, sondern ein Philosoph).

Wissenschaftlicher Diskurs hat den Sinn, Machtverhältnisse zu rechtfertigen. Im Islam werden Frauen beschnitten mit der Erklärung, dass sie sonst unter ihrem zu starkem Sexualtrieb leiden (der aus deren Sicht stärker ist, als der des Mannes). Hier wird genau das Gegenteil angenommen, nämlich ein höherer Sexualtrieb des Mannes, um die sexuelle Freiheit, die sich Männer gegenüber Frauen immer noch nehmen, biologisch zu rechtfertigen. Zwei gegenteilige Erklärungen zur Rechtfertigung derselben Machtverhältnisse. Beide Standpunkte können aber nicht bewiesen werden, da Sexualität mehr mit persönlichem Empfinden zutun hat, als mit irgendwelchen biologischen Determinationen. Ich versuchte aufzuzeigen, dass das heutige unterschiedliche Verhalten von Männern und Frauen ganz verschiedene Erklärungen haben kann und man das, was ihr aus einem unterschiedlichem Trieb ableitet, genauso aus einer unterschiedlichen Sozialisation abgeleitet werden kann, wobei hier die Dinge sogar klarer erforscht sind. (eigentlich findet man immer eine Erklärung zur Rechtfertigung dessen, was man rechtfertigen will.)

Es geht darum, dass Zuweisungen alla "biologisch unterschiedlicher Sexualtrieb" per se im Dienste bestehender oder gewünschter Gesellschaftsverhältnisse stehen. Wieso hat sich Marx die Mühe gegeben, die Gesellschaft zu analysieren? Um seine Ideologie wissenschaftlich zu untermauern und überzeugend zu sein. Wieso werden die Meinungen immer verschiedener, statt gleicher, bei fortschreitender Naturwissenschaft, obwohl wir der "Wahrheit" doch immer näher kommen müßten und daher die Meinungen immer gleicher werden müßten? Weil jede Meinung ihre wissenschaftliche Wahrheit findet.

(Die einzigen die da langsam ins Schwimmen kommen, sind die Quantenphysiker, die in Anbetracht merkwürdiger Ungereimtheiten auf eine Ursache-Wirkungserklärung verzichten und sich nur noch auf das Beschreiben verlegt haben.)

Männer wollen heutztage öfters Sex als Frauen ist eine wahre Aussage, sofern man sie, wie es wohl sein wird, anhand von Beobachtung und Befragung belegen kann. Welche Ursachen dies aber hat und ob das immer so war, immer so sein wird, oder unter welchen Bedingungen es so ist (natürliche Ursachen? gesellschaftliche Ursachen?), darüber läßt sich eben nichts aussagen. Das bleibt Vermutung und man sollte m.E. sich gut überlegen, was man mit nicht mehr als einer Vermutung rechtfertigen will. Pornografie, solange sie niemandem schadet, oder niemanden stört (!), ist eine Sache. Wird aber am Ende sogar (und das wird es!) Zwangsprostitution über diese Vermutung gerechtfertigt, dann wird es heikel.

Wenn du es besser erklärt haben möchtest, dann lies Foucault. Vielleicht wird dann klar, was ich meine, ohne dass ich mir hier so einen Mist aufschwatzen lassen muss, von wegen ich sei in Wirklichkeit immer noch verklemmt oder so (mein Freund, der übrigens empfindlichere Brustwarzen hat, als ich, meine sind vom Stillen etwas desensibilisiert, würde sich darüber tot lachen!)

bRernx29


@wie auch immer

Kann es sein das wieauchimmer ein nerviger dummschwafler ist der hier kostbaren bildschirmplatz zukleistert mit scheiß den niemand lesen will?

Nur mal so als Frage an alle...

Ist mir nämlich jetzt schon öfter aufgefallen daß ich wahre blutdruckkrisen bekomme wenn ich das sehe.

:-D

PsatperFxF


Da ist

... wieauchimmer nicht der einzige. Das Forum besteht zu 85 % der registrierten aus irgendwelchen Laberern die Seitenlange Texte zusammenkopieren und ausformulieren. Mir ist aufgefallen das viele erst anfangen auf eine Frage zu antworten und dann auf einmal etwas völlig anderes was mit der ursprünglichen Frage überhaupt nichts zu tun hat mit einbringen.

wsieaucMhimmexr


bern29

Tut mir leid, wenn dir das zu hoch ist, aber dem kannst du abhelfen, indem du z.B. das angegebene Buch liest, falls dir das nicht auch zu hoch ist, was ich befürchte.

gxus


Also ich ...

würde mich schon fragen ob ich einen Standpunkt vertreten will, den ich ihn nicht mal in eigenen Worten komplett beschreiben kann. ;-)

- "Wissenschaftlicher Diskurs hat den Sinn, Machtverhältnisse zu rechtfertigen"

- "Zuweisungen alla "biologisch unterschiedlicher Sexualtrieb" per se im Dienste bestehender oder gewünschter Gesellschaftsverhältnisse."

Das ist jetzt äußerst weit gegriffen.

DEN Schuh zieh ICH mir nicht an.

Ich meine, was machst DU denn gerade? Keinen wissenschaftlichen Diskurs? ;-)

"Beide Standpunkte können aber nicht bewiesen werden..."

Dann würde ich sie per Definition erst gar nicht "wissenschaftlich" nennen.

Es sind offenbar einfach profane "Vorurteile" von denen du redest.

Vorurteile werden üblicherweise irgendwie begründet.

Ihnen eigen ist ein unzulässiger Schluß aus einer, an sich schlüssigen, Erkenntnis.

Gegen VORURTEILE hab ich auch was. :-D

Aber JETZT hakts, liebe Wieauchimmer:

- "Wieso werden die Meinungen immer verschiedener, statt gleicher, bei fortschreitender Naturwissenschaft, obwohl wir der "Wahrheit" doch immer näher kommen müßten?"

Tut mir leid, aber das klingt, als ob du dich noch nie mit Naturwissenschaft beschäftigt hättest.

- "Wird aber am Ende sogar (und das wird es!) [wasauchimmer] über diese Vermutung gerechtfertigt, dann wird es heikel."

Exakt.

Kannst du in wenigen Sätzen zusammenfassen, was du hier darlegen willst?

Aber bedenke:

Es darf kein wissenschaftlicher Diskurs sein;

Es darf keine Zuweisung alla "dies ist das" sein;

Es muß beweisbar sein;

Es darf nichts auf Grundlagen von irgendwas anderem rechtfertigen;

Es muß am Ende weniger mögliche Meinungen als vorher geben.

Geht das?

???

l.astTEvexn


@wieauchimmer

Zur Klärung empfehle ich: "Dispositive der Macht. Über Sexualität, Wissen und Wahrheit" von Michel Foucault. (Keine Emanze, sondern ein Philosoph

Da wär' mir ein Historiker/Soziologe/Psychologe (ja ein Theologe!) lieber. Letzterer könnte dir beispielsweise das Phänomen der "triebhaften frauen" im Islam vor dem Hintergrund der Religionsgeschichte erklären. (wobei hier auch der Psychologe gefragt wäre). Im islamistischen Gottesstaat haben erst einmal die Männer das sagen. Außerdem gibt es dort nur ganz ganz fromme Männer. "Sexualität" und "Triebhaftigkeit" passen nun nicht zum frommen 1X1 des Islamisten, also muss man sich der "inneren Gefahr" irgendwie entledigen. Und hier liegt es nun mehr als nahe, den "inneren Dämon" nach außen, nämlich auf die Frau zu projizieren, auf die Frau als VERFÜHRERIN! (hier wird der Lötpunkt ganz deutlich, kein Mann wird "triebhaft" ohne entsprechende Reize!)

Hier wird genau das Gegenteil angenommen, nämlich ein höherer Sexualtrieb des Mannes, um die sexuelle Freiheit, die sich Männer gegenüber Frauen immer noch nehmen, biologisch zu rechtfertigen

Wer rechtfertigt hier was? Ich erinnere mich, dass du mir bereits unterstellt hast, Vergewaltigung durch den vermeintlich unterschiedlich starken Sexualtrieb zu rechtfertigen. Du solltest vorsichtiger sein, mit dem was du sagst. In welchem demokratischen Staat wird Frauenprostitution/Menschenhandel (so wie du es darstellst) durch irgendeinen Triebesunterschied gerechtfertigt ???!!! In welchem Land lebst du ?

Ich versuchte aufzuzeigen, dass das heutige unterschiedliche Verhalten von Männern und Frauen ganz verschiedene Erklärungen haben kann und man das, was ihr aus einem unterschiedlichem Trieb ableitet, genauso aus einer unterschiedlichen Sozialisation abgeleitet werden kann, wobei hier die Dinge sogar klarer erforscht sind

*ggg* einverstanden bis auf den letzten Nebensatz. Meine Stellungsname hierzu hast du bereits vorweg genommen:

eigentlich findet man immer eine Erklärung zur Rechtfertigung dessen, was man rechtfertigen will.

Es geht darum, dass Zuweisungen alla "biologisch unterschiedlicher Sexualtrieb" per se im Dienste bestehender oder gewünschter Gesellschaftsverhältnisse stehen

Das ist, wie schon gus bemerkt hat, wirklich weit ausgeholt. Es gibt nun einmal anatomische/biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau. Ein Mann ist anatomisch stärker als eine Frau, willst du das auch noch in Frage stellen und auf die Kultur zurückführen? Indem wir Menschen klassifizieren, in verschiedene Kategorien bzgl. ihrer Unterschiede aufteilen, tun wir das nicht immer zur Rechtfertigung irgendwelcher Machtverhältnisse, das ist nicht nur weit ausgeholt sondern schlichtweg Käse.

Wieso werden die Meinungen immer verschiedener, statt gleicher, bei fortschreitender Naturwissenschaft, obwohl wir der "Wahrheit" doch immer näher kommen müßten und daher die Meinungen immer gleicher werden müßten?

Wahrscheinlich, weil die Dinge eben komplexer sind, als so manch einer angenommen hat.

Männer wollen heutztage öfters Sex als Frauen ist eine wahre Aussage, sofern man sie, wie es wohl sein wird, anhand von Beobachtung und Befragung belegen kann

Wo wir wieder bei der einzig relevanten Tatsache für diesen Thread angelangt werden.

ohne dass ich mir hier so einen Mist aufschwatzen lassen muss, von wegen ich sei in Wirklichkeit immer noch verklemmt oder so (mein Freund, der übrigens empfindlichere Brustwarzen hat, als ich, meine sind vom Stillen etwas desensibilisiert, würde sich darüber tot lachen!)

Hehe... und wenn du mal über ein Nacktfoto auf seiner Festplatte stolperst, würde dem armen kerl das lachen schnell vergehen ;-D

fg

dSamiaPnxa


je, der faden nimmt ja auch kein ende...

ich habs wieauchimmer schon per PM geschrieben - wir wissen aus der modernen genetik und molekularbiologie, dass im genom geschlechtsspezifische unterschiede nicht nur im hinblick auf die x und y chromosomen zu finden sind. ich finde es einfach absurd zu behaupten, dass das alles auf psychische strukturen und menschliches verhalten keinerlei einfluss haben soll - ich denke, die zeiten, in denen man körper und psyche als getrennt voneinander betrachtet hat, sind doch vorbei!

und ich will auch hier nochmal reinschreiben, dass für mich ein großer unterschied besteht zwischen gleichberechtigung und gleichmacherei - letzteres ist für mich das gegenteil von gleichberechtigung, denn wenn man einem mitglied des anderen geschlechts die berechtigung anders zu sein abspricht, dann ist das nichts anderes als die aussage, dass der- oder diejenige, so wie er/sie ist, nicht gut genug ist.

w2iea[uchim+mexr


Unterschiede und ihre Ursachen

Am Beispiel der körperlichen Stärke kann man aber auch sehen, dass zwar im Durchschnitt Männer kräftiger im Brustmuskelbereich sind, aber es gibt sicher einige Frauen, die stärker als einige Männer sind, sodass die Festlegung auf die Aussage "Männer sind stärker als Frauen" (wobei im Bereich des Unterleibes im Schnitt Frauen stärker sind als Männer) nicht auf einzelne Individuen zutrifft.

Männer haben mehr männliche Hormone, aber auch weibliche und manche Frauen haben sogar recht viel Testosteron. Auch hier greift eine "entweder weiblich oder männlich" Zuweisung zu kurz und in einer Gesellschaft, wo ein extremer Geschlechterseperatismus betrieben wird, wird man männlichen Frauen und weiblichen Männern und vor allem Transsexuellen nicht gerecht.

Obwohl ich keine männliche Frau bin, habe ich mich aber als Kind mehr für Interessen von Jungs interessiert und bin vor allem in der Pubertät auf Probleme gestoßen, weil meine Peergroup von mir als Mädchen z.B. erwartete, dass ich mir von Jungens helfen lassen sollte, über einen Zaun zu klettern, was ich aber gut alleine konnte. Hätte ich nicht Freundinnen gefunden, die ähnlich wie ich waren, wäre ich schnell zum Außenseiter geworden.

Die biologischen Beweise bleibt ihr immer noch schuldig. Meine Information dazu ist:

"Das Tuberculum genitale vergrößert sich entweder zum Penis oder zieht sich zur Klitoris zusammen. Was sich weiblich zu den großen Schamlippen formt, wächst bei dem Jungen zum Hoden zusammen. Was beim Mädchen zu den kleinen Schamlippen wird, verformt sich beim Jungen zur Harnröhre. Ab der 7. Woche sorgen Androgene für die Vermännlichung. Beizeiten wurde durch die Chromosomenanalyse nachgewiesen, dass bei einer, wenn auch sehr selten vorkommenden, Immunität gegen Androgene ein YX Baby (also ein genetisch männlicher Embryo) als äußerlich nicht von einem Mädchen zu unterscheidender Säugling zur Welt kommt. Zudem sind äußerlich nicht von einem Jungen zu unterscheidende, allerdings gentechnische Mädchen keine Rarität. Auch ein zweiter Stoff muss zeitgleich auf den männlichen Fötus einwirken. Das sogenannte Anti-Müller-Hormon. Es verhindert, dass sich eine rudimentäre Anlage, der Müller-Gang zum Uterus und den Eileitern auswächst. Umgekehrt können auch genetisch weibliche Föten durch den Einfluss von Androgenen vermännlichen."

Wie sich die organischen Unterschiede unabhängig von der Sozialisation und Kultur auf das Verhalten auswirken, ist noch gar nicht erforscht, weil beides so ineinander übergeht und sich gegenseitig bedingt, dass man gar keine eindeutigen und einfachen Ursache- und Wirkungszusammenhänge findet. Es ist eher ein Netz von sich gegenseitig beeinflussenden und bedingenden Komponenten.

Der Einfluß der Hormone auf das Sexualverhalten liegt noch im Dunkeln. Testosteron alleine in hoher Konzentration reicht jedenfalls weder für ein erhöhtes sexuelles Bedürfnis (das wurde in Tests mit Testosteronzufur und einer Kontrollzeit mit Placebos herausgefunden), noch für erhöhte Aggressievität (nur dann, wenn gleichzeitig der Östrogenwert ganz besonders gering ist). Außerdem hat man herausgefunden, dass äußere Umstände auf die Hormonproduktion einwirken. So steigt der Testosteronwert, wenn man einen sportlichen Sieg errungen hat und sinkt, wenn Männer wissen (!), dass sie Väter werden. Die Umweltbedingungen und das Bewußtsein wirken sich also auch auf die Hormonproduktion aus. Es ist also wechselwirkend. Dabei wird nach Untersuchungen die sexuelle Erregung zunächst von Phantasien erzeugt und nicht automatisch von einer organischen und stetigen Hormonproduktion (so wie in der Hydraulikthese von Freud)

Eben weil man Körper, Geist und Emotionen oder Organisches von Umwelteinflüssen nicht trennen kann, da es wechselwirkend ist, greift eine biologische Erklärung (höherer Sexualtrieb) absolut zu kurz, denn dieser "Trieb" wird wieder beeinflußt von Umwelt, Einstellungen, Vorstellungen, Emotionen ect. Man kann also gar nicht sagen, was zuerst da ist: Die Vorstellung/Einstellung wirkt auf die Hormonproduktion, oder die Hormonproduktion wirkt auf die Emotionen und Einstellungen. Also: Schauen Männer gerne Pornos, weil sie einen höheren Trieb, bedingt durch Hormone, haben, oder haben sie einen erhöhten Hormonspiegel, weil sie oft Pornos schauen und daher ständig an Sex denken? ( Wobei die Tatsache, dass in unserer Gesellschaft viel mehr sexuelle Reize für männer geboten werden, als umgekehrt, sicher nicht unwichtig ist) Oder: Schauen Frauen seltener Pornos, weil sie ein geringeres Bedürfnis haben, oder haben sie ein geringeres Bedürfnis, weil sie sich z.B. aus dem Rollenverhalten bedingt, seltener auf sexuelle Reize einlassen und auch im Alltag weniger damit konfrontiert werden? Das ist die berühmte Huhn oder Ei Frage, die keinesfalls geklärt ist.

Darauf hat die Wissenschaft, nach meinem Stand der Erkenntnis (ihr könnt mir aber gerne gegenteilige Links liefern) noch keine Antwort gefunden. Meine Libido hat sich jedenfalls sehr verstärkt, seit ich einen Freund habe, mit dem ich sehr leidenschaftlchen Sex habe. Ich denke dadurch viel öfter an Sex und bin daher auch öfter erregt, habe also ein gesteigertes Bedürfnis.

In dem Moment, wo man eindeutige Ursache-Wirkungs-Verhältnisse konstruiert (z.B. Ursache: biologische bedingter männlicher Hormonhaushalt. Wirkung: höherer Sexualtrieb) wird man der Realität nicht gerecht, sondern betreibt einseitige Meinungsmache. "Sie trug einen Minirock und daher konnte ich mich nicht beherrschen" galt noch bis in die Siebziger als Rechtfertigung für sexuelle Übergriffe von Männern an Frauen, wobei hier eindeutig so etwas wie ein Trieb der zuweilen nicht beherrschbar ist, als Rechtfertigungsgrundlage angenommen wurde und genau in diesem Moment geht es um Machtstrukturen und eben nicht mehr um Wissenschaft. Von dieser These ging man ab, als man erstens feststellte, dass Sexualstraftäter keine höheren Testosteronwerte haben und überwiegend aus Familien mit traditionellen Geschlechterrollenstrukturen stammten.

Eine Untersuchung darüber, wie der Zusammenhang zwischen Ausmaß von Pornokonsum und Geschlechterrollensozialisation ist, wäre hier sicher aufschlußreich. (Vermutung: Je stärker die Einstellung vom höheren sexuellem Bedürfnis des Mannes bei Männern ist, desto höher der Konsum von Pornos, oder auch, je freier die Einstellung einer Frau zu ihrer eigenen Sexualität und je positiver die sexuellen Erfahrungen, desto höher das sexuelle Bedürfnis). Ohne die Möglichkeit, diese Einstellungs- und Erfahrungs-Komponente aus der wissenschaftlichen Untersuchung völlig zu eliminieren, kann man keine eindeutigen biologisch bedingeten Ergebnisse erhalten. Das ist aber nicht möglich, da man nur Menschen untersuchen kann, die mindestens in der Pubertät sind, also mehr als 10 Jahre gesellschaftskulturelle Beeinflußung bereits hinter sich haben.

Eben weil Körper, Geist, Emotionen, Organisches und Umwelteinflüsse so komplex ineinandergreifen, sind so simple Aussagen wie "Männer konsumieren im Gegensatz zu Frauen mehr Pornos, weil sie einen höheren Sexualtrieb haben", viel zu simpel und damit falsch, werden aber immer wieder gerne zur Meinungsmache benutzt.

wtie]auchi1mmxer


Huhn und Ei

Am Beispiel der körperlichen Stärke kann man aber auch sehen, dass zwar im Durchschnitt Männer kräftiger im Brustmuskelbereich sind, aber es gibt sicher einige Frauen, die stärker als einige Männer sind, sodass die Festlegung auf die Aussage "Männer sind stärker als Frauen" (wobei im Bereich des Unterleibes im Schnitt Frauen stärker sind als Männer) nicht auf einzelne Individuen zutrifft.

Männer haben mehr männliche Hormone, aber auch weibliche und manche Frauen haben sogar recht viel Testosteron. Auch hier greift eine "entweder weiblich oder männlich" Zuweisung zu kurz und in einer Gesellschaft, wo ein extremer Geschlechterseperatismus betrieben wird, wird man männlichen Frauen und weiblichen Männern und vor allem Transsexuellen nicht gerecht.

Obwohl ich keine männliche Frau bin, habe ich mich aber als Kind mehr für Interessen von Jungs interessiert und bin vor allem in der Pubertät auf Probleme gestoßen, weil meine Peergroup von mir als Mädchen z.B. erwartete, dass ich mir von Jungens helfen lassen sollte, über einen Zaun zu klettern, was ich aber gut alleine konnte. Hätte ich nicht Freundinnen gefunden, die ähnlich wie ich waren, wäre ich schnell zum Außenseiter geworden.

Die biologischen Beweise bleibt ihr immer noch schuldig. Meine Information dazu ist:

"Das Tuberculum genitale vergrößert sich entweder zum Penis oder zieht sich zur Klitoris zusammen. Was sich weiblich zu den großen Schamlippen formt, wächst bei dem Jungen zum Hoden zusammen. Was beim Mädchen zu den kleinen Schamlippen wird, verformt sich beim Jungen zur Harnröhre. Ab der 7. Woche sorgen Androgene für die Vermännlichung. Beizeiten wurde durch die Chromosomenanalyse nachgewiesen, dass bei einer, wenn auch sehr selten vorkommenden, Immunität gegen Androgene ein YX Baby (also ein genetisch männlicher Embryo) als äußerlich nicht von einem Mädchen zu unterscheidender Säugling zur Welt kommt. Zudem sind äußerlich nicht von einem Jungen zu unterscheidende, allerdings gentechnische Mädchen keine Rarität. Auch ein zweiter Stoff muss zeitgleich auf den männlichen Fötus einwirken. Das sogenannte Anti-Müller-Hormon. Es verhindert, dass sich eine rudimentäre Anlage, der Müller-Gang zum Uterus und den Eileitern auswächst. Umgekehrt können auch genetisch weibliche Föten durch den Einfluss von Androgenen vermännlichen."

Wie sich die organischen Unterschiede unabhängig von der Sozialisation und Kultur auf das Verhalten auswirken, ist noch gar nicht erforscht, weil beides so ineinander übergeht und sich gegenseitig bedingt, dass man gar keine eindeutigen und einfachen Ursache- und Wirkungszusammenhänge findet. Es ist eher ein Netz von sich gegenseitig beeinflussenden und bedingenden Komponenten.

Der Einfluß der Hormone auf das Sexualverhalten liegt noch im Dunkeln. Testosteron alleine in hoher Konzentration reicht jedenfalls weder für ein erhöhtes sexuelles Bedürfnis (das wurde in Tests mit Testosteronzufur und einer Kontrollzeit mit Placebos herausgefunden), noch für erhöhte Aggressievität (nur dann, wenn gleichzeitig der Östrogenwert ganz besonders gering ist). Außerdem hat man herausgefunden, dass äußere Umstände auf die Hormonproduktion einwirken. So steigt der Testosteronwert, wenn man einen sportlichen Sieg errungen hat und sinkt, wenn Männer wissen (!), dass sie Väter werden. Die Umweltbedingungen und das Bewußtsein wirken sich also auch auf die Hormonproduktion aus. Es ist also wechselwirkend. Dabei wird nach Untersuchungen die sexuelle Erregung zunächst von Phantasien erzeugt und nicht automatisch von einer organischen und stetigen Hormonproduktion (so wie in der Hydraulikthese von Freud)

Eben weil man Körper, Geist und Emotionen oder Organisches von Umwelteinflüssen nicht trennen kann, da es wechselwirkend ist, greift eine biologische Erklärung (höherer Sexualtrieb) absolut zu kurz, denn dieser "Trieb" wird wieder beeinflußt von Umwelt, Einstellungen, Vorstellungen, Emotionen ect. Man kann also gar nicht sagen, was zuerst da ist: Die Vorstellung/Einstellung wirkt auf die Hormonproduktion, oder die Hormonproduktion wirkt auf die Emotionen und Einstellungen. Also: Schauen Männer gerne Pornos, weil sie einen höheren Trieb, bedingt durch Hormone, haben, oder haben sie einen erhöhten Hormonspiegel, weil sie oft Pornos schauen und daher ständig an Sex denken? ( Wobei die Tatsache, dass in unserer Gesellschaft viel mehr sexuelle Reize für männer geboten werden, als umgekehrt, sicher nicht unwichtig ist) Oder: Schauen Frauen seltener Pornos, weil sie ein geringeres Bedürfnis haben, oder haben sie ein geringeres Bedürfnis, weil sie sich z.B. aus dem Rollenverhalten bedingt, seltener auf sexuelle Reize einlassen und auch im Alltag weniger damit konfrontiert werden? Das ist die berühmte Huhn oder Ei Frage, die keinesfalls geklärt ist.

Darauf hat die Wissenschaft, nach meinem Stand der Erkenntnis (ihr könnt mir aber gerne gegenteilige Links liefern) noch keine Antwort gefunden. Meine Libido hat sich jedenfalls sehr verstärkt, seit ich einen Freund habe, mit dem ich sehr leidenschaftlchen Sex habe. Ich denke dadurch viel öfter an Sex und bin daher auch öfter erregt, habe also ein gesteigertes Bedürfnis.

In dem Moment, wo man eindeutige Ursache-Wirkungs-Verhältnisse konstruiert (z.B. Ursache: biologische bedingter männlicher Hormonhaushalt. Wirkung: höherer Sexualtrieb) wird man der Realität nicht gerecht, sondern betreibt einseitige Meinungsmache. "Sie trug einen Minirock und daher konnte ich mich nicht beherrschen" galt noch bis in die Siebziger als Rechtfertigung für sexuelle Übergriffe von Männern an Frauen, wobei hier eindeutig so etwas wie ein Trieb der zuweilen nicht beherrschbar ist, als Rechtfertigungsgrundlage angenommen wurde und genau in diesem Moment geht es um Machtstrukturen und eben nicht mehr um Wissenschaft. Von dieser These ging man ab, als man erstens feststellte, dass Sexualstraftäter keine höheren Testosteronwerte haben und überwiegend aus Familien mit traditionellen Geschlechterrollenstrukturen stammten.

Eine Untersuchung darüber, wie der Zusammenhang zwischen Ausmaß von Pornokonsum und Geschlechterrollensozialisation ist, wäre hier sicher aufschlußreich. (Vermutung: Je stärker die Einstellung vom höheren sexuellem Bedürfnis des Mannes bei Männern ist, desto höher der Konsum von Pornos, oder auch, je freier die Einstellung einer Frau zu ihrer eigenen Sexualität und je positiver die sexuellen Erfahrungen, desto höher das sexuelle Bedürfnis). Ohne die Möglichkeit, diese Einstellungs- und Erfahrungs-Komponente aus der wissenschaftlichen Untersuchung völlig zu eliminieren, kann man keine eindeutigen biologisch bedingeten Ergebnisse erhalten. Das ist aber nicht möglich, da man nur Menschen untersuchen kann, die mindestens in der Pubertät sind, also mehr als 10 Jahre gesellschaftskulturelle Beeinflußung bereits hinter sich haben.

Eben weil Körper, Geist, Emotionen, Organisches und Umwelteinflüsse so komplex ineinandergreifen, sind so simple Aussagen wie "Männer konsumieren im Gegensatz zu Frauen mehr Pornos, weil sie einen höheren Sexualtrieb haben", viel zu simpel und damit falsch, werden aber immer wieder gerne zur Meinungsmache benutzt.

lEasLtEvxen


Am Beispiel der körperlichen Stärke kann man aber auch sehen, dass zwar im Durchschnitt Männer kräftiger im Brustmuskelbereich sind, aber es gibt sicher einige Frauen, die stärker als einige Männer sind, sodass die Festlegung auf die Aussage "Männer sind stärker als Frauen" (wobei im Bereich des Unterleibes im Schnitt Frauen stärker sind als Männer) nicht auf einzelne Individuen zutrifft.

Wie weise. Wenn sich zwei Populationen hinsichtlich eines Merkmals signifikant voneinander unterscheiden, tun sie da das immer im Schnitt und nicht absolut. (nebenbei habe ich vor ein paar tagen noch selbst auf diese "ausnahmen" hingewiesen.....)

Obwohl ich keine männliche Frau bin, habe ich mich aber als Kind mehr für Interessen von Jungs interessiert und bin vor allem in der Pubertät auf Probleme gestoßen, weil meine Peergroup von mir als Mädchen z.B. erwartete, dass ich mir von Jungens helfen lassen sollte, über einen Zaun zu klettern, was ich aber gut alleine konnte. Hätte ich nicht Freundinnen gefunden, die ähnlich wie ich waren, wäre ich schnell zum Außenseiter geworden.

Das ist auch gut ;-) Woher willst du wissen, dass du keine "männliche Frau" bist ? Peergroup ? Hilfe! Armes Deutschland....

Die biologischen Beweise bleibt ihr immer noch schuldig

Und du den der kulturellen Bedingtheit....

Eben weil man Körper, Geist und Emotionen oder Organisches von Umwelteinflüssen nicht trennen kann, da es wechselwirkend ist, greift eine biologische Erklärung (höherer Sexualtrieb) absolut zu kurz, denn dieser "Trieb" wird wieder beeinflußt von Umwelt, Einstellungen, Vorstellungen, Emotionen ect

Das gleiche gilt aber auch für deine These. Der Trieb hat schließlich auch seinen Anteil am Verhalten. Woher willst du wissen, dass die Umwelteinflüsse den Unterschied bewirken ? Wie du schon sagst: Man kann noch nicht eindeutig sagen, worauf der Unterschied zurückzuführen ist. (sofern es stimmt, dass die Biologie noch nicht weiter ist). Man müsste eine Variable konstant halten..... und dies bereits ab einem frühen Alter. Soweit einverstanden. Doch musst du eingestehen, dass, solange du so argumentierst, deine These keinen Deut mehr wert ist als die der biologischen Bedingtheit.

Im übrigen bin ich zuversichtlich, dass wir des Rätsels Lösung schon bald haben werden.... Mit den kulturell prädestinierten Geschlechterrollen in unserer Gesellschaft verhält es sich nämlich lange nicht so differenziert, wie du es uns hier glauben machen willst. Die jungen Mädels der Gegenwart werden nicht mehr goßartig anders erzogen als die Jungen. Eine Variable wird sich schon in der nahen Zukunft (ja in der Gegenwart!) fortlaufend einer Konstaten annähern. Sollten sich die Ergebnisse zukünftiger empirischer Studien nicht signifikant von denen in der Vergangenheit unterscheiden, so werden sich deine jetzt schon mehr als fadenscheinige Thesen in Schall und Rauch auflösen.

fg

d(amiazn"a


Am Beispiel der körperlichen Stärke kann man aber auch sehen, dass zwar im Durchschnitt Männer kräftiger im Brustmuskelbereich sind, aber es gibt sicher einige Frauen, die stärker als einige Männer sind, sodass die Festlegung auf die Aussage "Männer sind stärker als Frauen" (wobei im Bereich des Unterleibes im Schnitt Frauen stärker sind als Männer) nicht auf einzelne Individuen zutrifft.

@ wieauchimmer,

darauf hab ich jetzt noch gewartet. natürlich geht man in der statistik immer von durchschnittswerten aus, alles andere ist doch vollkommen blödsinnig. was du machst, ist zwei normalverteilungen mit unterschiedlichen übereinanderzulegen und weil sich das obere ende der einen mit dem unteren ende der anderen überschneidet, schliesst du daraus, dass beide geschlechter keine unterschiede aufweisen. das ist aber wissenschaftlich gesehen völliger humbug.

und natürlich ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass männer im durchschnitt ca. 60 prozent mehr muskelmasse bezogen auf das körpergewicht haben, und es ist ebenfalls nachgewiesen, dass bei frauen die muskulatur schwerer aufzubauen ist. bei einem signifikanztest dürfte der unterschied vollkommen ausreichen, um die null-hypothese "keine unterschiede" auf dem 99 prozent niveau zu verwerfen.

M)r Ahnvderxson


@ wieauchimmer

@damina

@lastEven

ihr seid alles Klugscheisser!

Schreibt noch längere Beiträge - das liest sich bestimmt jeder durch!

Ihr streitet euch um Sachen die jeder weiß und die längst klar sind. Und hängt das an die große Glocke.

Eure Analyse taugen alle nix und ihr seid Hochstapler!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH