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Wie steht ihr Frauen zu Sexbildchen?

w,iea#uchim)mexr


lastEven

Meine einseitige Bevorzugung kultureller Ursachen hat einen Grund. Fakt ist, dass die biologischen Ursachen zum Thema unterschiedlicher Sexualtrieb bei Mann und Frau noch nicht bewiesen sind. Kulturelle Ursachen (weil sehr komplex und unterschiedlich) lassen sich grundsätzlich schwer beweisen, so wie alle Gesellschaftswissenschaften gegenüber Naturwissenschaften (wobei mit diesen aber ebenfalls schon viel Humbuck betrieben wurde). Von daher sind beide Positionen nicht bewiesen. Aber mal an einem anderm Beispiel:

Wenn ein Kind schlecht in der Schule ist, dann könnte man entweder nach gesellschaftlichen, familiären, psychischen Ursachen suchen und diese ändern. Man könnte aber auch behaupten es liege in den Genen, dass das Kind einfach zu dumm sei, was sich nicht ändern läßt. Solange aber noch nicht eindeutig bewiesen ist, dass das Kind wirklich genetisch dumm ist (so wie mit dem genetischem Sexualtrieb), würde ich immer die erste Variante bevorzogen, denn man determiniert das Kind sonst unabänderlich als dumm, es hat keine Chance mehr und ich denke, dass man gerade mit Zuweisungen, die genetisch determiniert und damit nicht zu verändern sind, sehr vorsichtig sein sollte, solange sie nicht 150% bewiesen sind (Siehe z.B. auch die Diskussion darum, ob Homosexualität ein genetischer Defekt ist). Sonst ist man nämlich schnell beim Sozialdarwinismus angelangt, wo es auch hieß, der Jude ist schon allein von seinen Genen her verschlagen und minderwertig ect.

Diese Gefahr des Sozialdarwinismus haben alle biologischen Theorien, die menschliches Verhalten begründen wollen, solange nicht absolut und eindeutig kulturelle Ursachen ausgeschlossen werden können und weil der Mensch ein kulturelles Wesen ist, dürfte es schwer sein, das so zu eliminieren, dass man 150% genetische Determinationen beweisen kann. So hat man tatsächlich eine Art "Verbrechergen" gefunden, aber ebenfalls festgestellt, dass dieses sich nur auswirkt, wenn die Lebensumstände entsprechend ungünstig waren.

Da also längst nicht alle mit einem solchem Gendefekt kriminell werden, wäre es wohl fatal, wenn man schon an Säuglingen einen Gentest vornehmen würde, um sie vorsorglich einzusperren, wenn sie diesen Defekt haben. Was den Sexualtrieb angeht, hat man aber nicht einmal ein Gen gefunden, an dem man die biologische Stärke dieses Triebes bestimmen könnte. Selbst wenn man das finden würde, ist immer noch unklar, wie viel Anteil die Sozialisation an der tatsächlichen Ausprägung des sexuellen Verhaltens hat, also wie sehr sich das Gen auf das Verhalten auswirkt, wenn es "kutiviert" wird. Vieles spricht dafür, dass ein großer Teil des sexuellen Verhaltens erlernt wird (siehe z.B. Schuhfetischisten. Die Vorliebe für Schuhe kann nicht angeboren sein, weil Schuhe eine Errungenschaft der Kultur sind).

Siehst du, dass die biologische Determination riskant ist und verstehst, wieso ich sie mit viel Mißtrauen betrachte, denn auch du konntest mir noch keinen Beweis dafür liefern.

lpastxEven


du vergleichst nicht

äpfel mit birnen, sondern trauben mit wassermelonen.

Meine einseitige Bevorzugung kultureller Ursachen hat einen Grund

Dieser Meinung bin ich auch. Und diesen Grund würde ich in deiner Psyche, in deiner individuellen Prägung suchen.

Wenn ein Kind schlecht in der Schule ist

Das sind aber dicke Wassermelonen. Du kannst nicht ein Verhalten, welches auf einer sehr elementaren Ebene anzusiedeln ist, mit solch komplexen Verhaltensphänomenen vergleichen.

also wie sehr sich das Gen auf das Verhalten auswirkt, wenn es "kutiviert" wird.

Was spricht dagegen, die Vergleiche bereits an Säuglingen/Kleinkindern anzustellen ?

Vieles spricht dafür, dass ein großer Teil des sexuellen Verhaltens erlernt wird (siehe z.B. Schuhfetischisten. Die Vorliebe für Schuhe kann nicht angeboren sein, weil Schuhe eine Errungenschaft der Kultur sind)

Wieder ein ungünstiger Vergleich. Wir sprechen hier über quantitative und nicht qualitative Unterschiede.

fg

w}iefauchqimmexr


lastEven

Auch die Wissbegierde ist angeboren und es werden ähnliche Hormone ausgelöst, wie bei sexueller Erregung:

[[http://www.zeit.de/2002/48/Lernen_Aufmacher]]

"Lernen ist wie Sex. Sagt die Hirnforschung. Aber das glaubt natürlich keiner. Lernen gilt als saure Pflicht, öde und nervtötend. Dabei könnte nichts weiter von der Wirklichkeit entfernt sein: Erstens ist der Trieb nach Erkenntnis mit dem Sexualtrieb durchaus vergleichbar, woraus zweitens folgt, dass Lernen sexy ist, was drittens erklärt, warum unser Gehirn nichts lieber tut als eben das: lernen....."

Der Vergleich ist also nicht weit hergeholt. Wissen ist nämlich für das Überleben sehr wichtig, weil die Steuerung durch Instinkte im komplexen Leben von Menschen nicht ausreicht. (Du scheinst hier die genetische These zu vertreten, ohne viel darüber zu wissen!)

Bei Säuglingen vergleichen:

Was soll das bringen? Jeder weiß, dass sich Gehirn und vor allem Sexualität in der Pubertät sehr stark verändern. Säuglinge zeigen auch kein sexuelles Verhalten, was man vergleichen könnte.

Qualitativ, quantitativ:

Sexuelle Befriedigung zu empfinden, ist wohl kaum nur quantitativ. Ich fühle mich jedenfalls bei einmal richtig leidenschaftlichem, guten Sex befriedigter, als bei dreimal miesem, langweiligen Sex und ich denke, da bin ich keine Ausnahme. Beim Sex werden eben nicht nur mechanische Körperfunktionen befriedigt, sondern auch im starken Maße Emotionen(und zwar nachweislich, denn es werden Bindungshormone und Endorhine ausgeschüttet). Wenn das bei dir nicht so ist, dann tust du mir leid. Vielleicht ist ja der Sex bei dir immer gleich, sodass es dann die Quantität macht. Bei mir nicht.

lrastExven


wieauchimmer

also bei dir wird man echt nicht schlau. zuerst wehrst du dich gegen die existenz von trieben, tätigst hier aussagen wie "alles sexualverhalten ist kulturell anerzogen/erlernt", und jetzt willst du mir weis machen, dass es a) einen wisstrieb gebe, der b) mit dem sexualtrieb vergleichbar sei. Klingt irgendwie paradox, warst du doch diejenige, die immer davor warnte, für jedes menschliche verhalten gleich einen trieb zu postulieren *kopfschüttel*. Die eigene Argumentation sollte zumindest in sich schlüssig sein, will man überzeugend wirken.

was sich wissenschaftler so alles einfallen lassen, um sich von der breiten masse abzuheben.... erinnert mich an diesen intelligenzforscher, der vor ein paar wochen überall rumposaunte, dass urlaub dumm mache... (der IQ dadurch verringert würde... jeder halbwegs fachkundige schaltet spätestens an dieser stelle den fernseher ab)

in der motivationspsychologie spricht man von verschiedenenen motiven als theoretische konstrukte, welche bei den menschen hierarchisch geordnet und unterschiedlich stark ausgeprägt seien,. dein "lerntrieb" gehört u.a. zum sogenannten "Leistungsmotiv". Organisch bedingte Bedürfnisse wie Hunger/Durst fallen nicht in den Themenbereich der Motivationspsychologie. Sexualität wird als ein "komplexes Zwischenphänomen" zwischen organisch bedingtem Trieb und Motivation meistens ausgeklammert und in der Fachliteratur nur sehr vorsichtig angefasst.

Der Vergleich ist also nicht weit hergeholt

Doch. Und dieser hier toppt deinen letzten Vergleich noch einmal.....

Säuglinge zeigen auch kein sexuelles Verhalten, was man vergleichen könnte.

Aber vielleich von Geburt an bereits solche Unterschiede in den Genen, die später einmal für unterschiedliches Sexualverhalten verantwortlich sein werden.

quantitativ/qualitativ:

wenn person a) stärkeres sexuelles verlangen zeigt als person b), dann handelt es sich um einen quantitativen unterschied.

fühlt sich person a) zu frauen, person b jedoch auch zu schuhen hingezogen, und weisen die beiden personen darüberhinaus sexuelles verlangen im gleichen maße auf, so handelt es sich um einen qualitativen unterschied.

jetzt kappiert ? Na wunderbar.....

fg

l'asthEvexn


wieauchimmer

also bei dir wird man echt nicht schlau. zuerst wehrst du dich gegen die existenz von trieben, tätigst hier aussagen wie "alles sexualverhalten ist kulturell anerzogen/erlernt", und jetzt willst du mir weis machen, dass es a) einen wisstrieb gebe, der b) mit dem sexualtrieb vergleichbar sei. Klingt irgendwie paradox, warst du doch diejenige, die immer davor warnte, für jedes menschliche verhalten gleich einen trieb zu postulieren *kopfschüttel*. Die eigene Argumentation sollte zumindest in sich schlüssig sein, will man überzeugend wirken.

was sich wissenschaftler so alles einfallen lassen, um sich von der breiten masse abzuheben.... erinnert mich an diesen intelligenzforscher, der vor ein paar wochen überall rumposaunte, dass urlaub dumm mache... (der IQ dadurch verringert würde... jeder halbwegs fachkundige schaltet spätestens an dieser stelle den fernseher ab)

in der motivationspsychologie spricht man von verschiedenenen motiven als theoretische konstrukte, welche bei den menschen hierarchisch geordnet und unterschiedlich stark ausgeprägt seien,. dein "lerntrieb" gehört u.a. zum sogenannten "Leistungsmotiv". Organisch bedingte Bedürfnisse wie Hunger/Durst fallen nicht in den Themenbereich der Motivationspsychologie. Sexualität wird als ein "komplexes Zwischenphänomen" zwischen organisch bedingtem Trieb und Motivation meistens ausgeklammert und in der Fachliteratur nur sehr vorsichtig angefasst.

Der Vergleich ist also nicht weit hergeholt

Doch. Und dieser hier toppt deinen letzten Vergleich noch einmal.....

Säuglinge zeigen auch kein sexuelles Verhalten, was man vergleichen könnte.

Aber vielleich von Geburt an bereits solche Unterschiede in den Genen, die später einmal für unterschiedliches Sexualverhalten verantwortlich sein werden.

quantitativ/qualitativ:

wenn person a) stärkeres sexuelles verlangen zeigt als person b), dann handelt es sich um einen quantitativen unterschied.

fühlt sich person a) zu frauen, person b jedoch auch zu schuhen hingezogen, und weisen die beiden personen darüberhinaus sexuelles verlangen im gleichen maße auf, so handelt es sich um einen qualitativen unterschied.

jetzt kappiert ? Na wunderbar.....

fg

wUieaucYhimmxer


lastEven

Du bist in deiner Ansicht, dass es in den Genen liegt, dass Männer Pornos brauchen und Frauen nicht, so festgefahren, dass du dir nicht einmal die Mühe machst, meinen Link zu lesen (das nennt man Ignoranz), mir aber auch keine wissenschaftliche Studie liefern kannst, die deine Behauptung belegt. Deine Argumentation steht auf absolut schwachen Füßen, nämlich auf nichts als deinen Vermutungen, während ich immerhin Material liefer.

Zieh dir mal ein paar Abende die 0190-Werbung rein und suche etwas Entsprechendes, wo Männer derart feilgeboten werden, wenn du belegen willst, dass hier bereits Gleichstand herrscht (Du willst es aber gar nicht belegen, sondern einfach nur weiter an deinen unbewiesenen Mythos glauben).

l7ashtEvxen


gus hat recht

dieser thread entwickelt sich so langsam aber sicher zu einem film, zu dem du das drehbuch geschrieben hast.

doch so läuft das nicht. unterlasse es bitte in zukunft, falsche behauptungen bzgl. dem, was andere geschrieben haben oder nicht aufzustellen.

Du bist in deiner Ansicht, dass es in den Genen liegt, dass Männer Pornos brauchen und Frauen nicht

Diese These hat niemand geringeres als DU selbst so formuliert. Männer wünschen sich mehr Sex als Frauen. Das steht viel besser im Einklang mit dem, was ich hier wirklich behauptet habe.

dass du dir nicht einmal die Mühe machst, meinen Link zu lesen

Ich habe diesen Link gelesen. Ebenso wie ich mir das Gesülze dieses Intelligenzforschers im TV angesehen habe. Doch beschäftige ich mich zur Zeit ebenso mit Motivationspsychologie. Wo der sogenannte "lerntrieb" dort einzuordnen ist, habe ich bereits gestern geschrieben.

Im übrigen hast du mir immer noch nicht erklärt, warum du plötzlich umgeschwenkt hast, warum die wieauchimmer, die die existenz selbst des sexualtriebes bestritten hat, sich plötzlich für einen lerntrieb ausspricht. deine argumentation ist widersprüchlich - Schachmatt, sozusagen.

mir aber auch keine wissenschaftliche Studie liefern kannst, die deine Behauptung belegt

Das kannst du doch auch nicht! Wieso verlangst du von anderen, was du selbst nicht kannst ? Dass dein Lerntrieb aus der Sicht der modernen Psychologie Käse ist, dazu kann ich dir sehr wohl Literaturempfehlungen ans Herz legen: Leg dir ein, zwei Einführungsbücher für Motivationspsychologie zu, Falko Rheinbegs "Motivation" (2002) wäre vielleicht kein schlechter Einstieg.

Deine Argumentation steht auf absolut schwachen Füßen, nämlich auf nichts als deinen Vermutungen, während ich immerhin Material liefer.

Ja, Material, welches jeder seriösen wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, also Käse aus der Bild der Frau u.ä.

Zieh dir mal ein paar Abende die 0190-Werbung

Das empfinde ich jetzt als den Gipfel der Unverschämtheit. Liest du überhaupt meine postings ? Dieses konkrete Beispiel habe ich vor ein paar Tagen selbst erwähnt und meinen Senf dazu gegeben....

Du willst es aber gar nicht belegen, sondern einfach nur weiter an deinen unbewiesenen Mythos glauben

Für mich spricht zumindest die Empirie, deine Argumentation gleicht hingegen viel eher einem Mythos......

fg

wwiaea0u<chim*mer


Männer wünschen sich mehr Sex als Frauen.

Woher weißt du das? Hier gibt es einige Threads, wo sich die Frauen über die Unlust der Männer beschweren.

Was man natürlich ohne weiteres behaupten kann: Die sexuellen Bedürnisse von Männern werden mehr in die Öffentlichkeit getragen. So prahlen Männer gerne mit ihren Sexabenteuern, während Frauen eher darüber schweigen. Wo Frauen doch sonst mehr reden, ist das schon seltsam.

Es gibt eine lange Tradition, in der Frauen für Männer als Sexobjekte gehandelt wurden und werden. Diese Tradition dürfte hinreichend erklären, wieso das männliche Sexbedürfnis mehr in die Öffentlichkeit getragen wird. Sexuell potent zu sein, gehört auch heute noch zum positivem Images eines Mannes. Eine Frau unterliegt nach wie vor der Gefahr, als Schlampe oder Hure bezeichnet zu werden (komischer Weise gibt es gleichsam abwertende Bezeichnungen für Männer mit regem Sexualleben nicht. Das sollte doch bereits zu denken geben)

Vielleicht wünschen sich Frauen auch einfach eine Art von Sex, die sie von Männern oft nicht bekommen und den, den sie bekommen, wollen sie nicht, denn für Frauen ist es, wie schon erwähnt, ein Lernprozess, z.B. einen Orgasmus zu bekommen und wenn ihnen der Sex dann keinen Spaß macht, sinkt zwangsläufig das Bedürfnis. (Jedenfalls ist meines stark davon abhängig, wie viel Spaß der Sex macht. Auf dumpfes Rein-Raus kann ich absolut verzichten, von leidenschaftlichem Sex kann ich nicht genug bekommen)

Mit einem generell schwächerem Bedürfnis muss da gar nichts zutun haben. Wenn du hier im Forum Beiträge von Frauen liest, die Orgasmusprobleme haben, oder einen Mann, der lieblos nach 5 Minuten abspritzt und das wars, dann wirkt sich das eben auf die Lust der Frau aus. Gleichsam kannst du hier im Forum von Frauen lesen, die viel Spaß am Sex haben und oft das Bedürfnis danach haben. Diesen Zusammenhang scheinst du aber nicht zu sehen. (Schau dich einfach im Forum um)

Was Qualität und Quantität angeht: Für Männer scheint Sex mit schlechter Qualität immer noch besser zu sein, als gar kein Sex (weil es für sie auch rein anatomisch leichter ist, einen Orgasmus zu bekommen und auch Schmerzen beim Sex meist eher Frauen haben). Für Frauen ist nur dann Sex erstrebenswert, wenn es guter Sex ist, weil sie sonst keine Befriedigung davon haben und mitunter sogar Schmerzen.

Was aber hat das mit dem Bedürfnis nach lustvollem Sex generell zutun? Männer haben es einfach leichter, lustvollen Sex zu haben und die Frauen, die keinen lustvollen Sex haben, haben dann eben auch ein geringes Bedürfnis und senken den generellen Schnitt gegenüber Frauen, die ein hohes Bedürfnis haben, weil ihr Sex lustvoll ist.

Ist diese Erklärung denn so sehr an den Haaren herbeigezogen? Alle Frauen, die ich kenne und die nicht viel Lust auf Sex haben, sind entweder verklemmt, haben keinen Orgasmus, einen lieblosen Partner, der nicht auf sie eingeht ect. Alle Frauen, die ein hohes sexuelles Bedürfnis haben, haben diese Probleme nicht, oder nicht mehr.

Kannst du hier im Forum nachrecherchieren und sollte doch zu denken geben.

G/raiGnnxe


Die These, dass Männer sich mehr Sex wünschen, als Frauen dies tun, kann ich gar nicht bestätigen. Zumindest ist das bei mir nicht so. Ich hatte öfter Partner, die nicht so oft wollten wie ich.

Die Gründe, dass Frauen nicht den Sex bekommen, den sie wollen und brauchen, sind imo vielfältig, wieauchimmer hat ja einige genannt:

Frauen, die es mögen, gelten als Schlampen. Immer noch. Frauen sind oft verklemmt, ängstlich, meinen, sie haben nicht den perfekten Körper... werden nicht offen erzogen, dass Sex Spaß macht, wird immer noch totgeschwiegen, bei der "Aufklärung" bezieht man sich nur auf die anatomischen Details.

Frauen wünschen sich eine andere Art Sex, bekommen nun mal nicht so schnell einen O. Da muss Mann sich schon bemühen. Aber warum sollte er das, wenn es bei ihm schneller geht? Lieber bleibt Frau unbefriedigt, frustriert, dann kann Mann ja auch nicht in die Gefahr geraten, dass Frau vielleicht auf die Idee kommt, ihr Vergnügen woanders zu suchen. Oder dass er ihr nicht mehr reicht, mit dem, was er kann bzw. nicht kann ;-D

Ich bekomme regelmäßig das Würgen, wenn ich Sätze von Frauen wie: "mir macht es zwar Spaß, aber ich bekomme keinen O" lese, und noch schlimmer sind dann die (hauptsächlich männlichen, aber traurigerweise auch teilweise weiblichen) Antworten, ein O sei ja nicht so wichtig, hauptsache sie habe Spaß daran; sprich: Sie macht brav die Beine breit.

Fazit: Liebose Männer, die nur 5 Minuten brauchen, halten unsere Gesellschaft, so wie sie ist, zusammen. Frau kommt nie in die Gefahr, Spaß daran zu haben, und Mann braucht nicht viel zu tun. Und falls Frau mal nicht das will, was Mann will, geht er eben zu einer anderen So einfach ist das.

Zum Glück sehe ich erste schwache Anzeichen, dass Frauen selbstbewusster werden, was ihren Sex angeht, und beginnen, das zu fordern, was ihnen zusteht.

Und zum Glück scheint es ja auch noch andere Männer zu geben, auch wenn sie offensichtlich in der Minderheit sind; aber postings von wieauchimmer oder Frecher Marc lese ich immer gerne; sie zeigen, dass noch Hoffnung ist ;-)

lg Grainne

wAieauxchimm5er


Grainne

Na, endlich mal Unterstützung!

w4ieauch]immxer


o.

Hier ist sogar ein thraed, wo ein Mann sich Sorgen macht, weil er 3X Sex mit je einer anderen Frau hatte und keinen Orgasmus. Wenn das schon Sorgen sind........hahaha

laastjEvexn


wieauchimmer

du wiederholst dich und nötigst mich dadurch, dasselbe zu tun, indem ich auf deine posts noch antworte.

Woher weißt du das? Hier gibt es einige Threads, wo sich die Frauen über die Unlust der Männer beschweren.

Würde ich jetzt in deine Denkmuster zurückfallen, so würde ich doch frech die These aufstellen, dass die Frauen solcher Männer hässliche Schrullen seien und diese deshalb kalt lassen.

Nein, im Gegensatz zu manch anderen Leuten hier achte ich darauf, dass meine Argumente auch wirklich aussagekräftig sind...

Jetzt hast du also den ein oder anderen Thread diesbezüglich gefunden - fein! Ich finde dir für jeden solchen 10 gegenteilige Threads, in denen genau die umgekehrte Situation beklagt wird. Solche Klagen beschränken sich nicht nur auf einschlägige Foren, man stößt bereits im Alltag en masse auf sie.

So prahlen Männer gerne mit ihren Sexabenteuern, während Frauen eher darüber schweigen. Wo Frauen doch sonst mehr reden, ist das schon seltsam.

Man spricht halt über jene Dinge, die einen maßgeblich beschäftigen ;-)

Diese Tradition dürfte hinreichend erklären, wieso das männliche Sexbedürfnis mehr in die Öffentlichkeit getragen wird.

Du scheinst Schwierigkeiten damit zu haben, zu akzeptieren, dass die Dinge sich geändert haben. Das grenzt beinahe an Paranoia.

Eine Frau unterliegt nach wie vor der Gefahr, als Schlampe oder Hure bezeichnet zu werden (komischer Weise gibt es gleichsam abwertende Bezeichnungen für Männer mit regem Sexualleben nicht.

Auch das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Männer, die sich nur so durch die Betten poppen werden heutzutage moralisch genauso geächtet wie entsprechende Frauen. (wobei sich insgesamt der Trend durchsetzt, ein solches Verhalten zu tolerieren und zu akzeptieren, sofern man dabei niemandem unnötig weh tut). Die Sprache ändert sich übrigens stets zuletzt.

Vielleicht wünschen sich Frauen auch einfach eine Art von Sex, die sie von Männern oft nicht bekommen und den, den sie bekommen, wollen sie nicht, denn für Frauen ist es, wie schon erwähnt, ein Lernprozess, z.B. einen Orgasmus zu bekommen und wenn ihnen der Sex dann keinen Spaß macht, sinkt zwangsläufig das Bedürfnis.

Ich liebe es, deine vermeintlichen Argumente aus dem Weg zu fegen....

Empirische Erhebung... unabhängige Variable: Geschlecht ; abhängige Variable: Häufigkeit der Selbstbefriedigung (die Frau bekannterweise so leidenschaftlich wie möglich gestalten kann)

ich tippe auf ein hoch signifikantes ergebnis zugunsten meiner these...

Was Qualität und Quantität angeht: Für Männer scheint Sex mit schlechter Qualität immer noch besser zu sein, als gar kein Sex

Danke, dass du mir argumentativ ein wenig unter die Arme greifst ;-D

Was aber hat das mit dem Bedürfnis nach lustvollem Sex generell zutun?

Hehe... wir sprechen hier von der treibenden und nicht von der lockenden Komponente der Sexualität (wom brauchen, nicht vom wollen!) Klar gehen Kinder lieber aufs Klo, wenn sie dort immer 2 Bonbons vorfinden, doch wird es einem jeden von uns enorm schwerfallen, diese bedürfnisse aufgrund fehlender bonbons zu boykottieren.

Kopulation ist keinesfalls ein Verhalten, das ausschließlich auf positive Verstärkung zurückzuführen ist. (und hierin geben mir die biologen allemal recht!)

weil es für sie auch rein anatomisch leichter ist, einen Orgasmus zu bekommen

Ahaaaa!!! Also genetisch einfacher, einen Orgasmus zu bekommen. Da der Mann aufgrund anatomischer und somit genetischer Vorteile mehr Spaß am Sex hat, (da dieser bei ihm besser verstärkt wird) hat er also aus anatomischen und somit genetischen Gründen ein stärkeres Bedürfnis danach. Hier schließt sich der Kreis... wer hätte das gedacht, dass wir beide noch einen Konsens diesbezüglich erreichen würden ;-D

Wenn du mir hierbei zustimmst (was du offensichtlich tust) brauchen wir keine Begründung von den Biologen mehr und können die treibende Komponente mal ganz außen vor lassen ;-)

Alle Frauen, die ich kenne und die nicht viel Lust auf Sex haben, sind entweder verklemmt, haben keinen Orgasmus, einen lieblosen Partner, der nicht auf sie eingeht ect

Da urteilst du aber ein wenig hart über deine Freundinnen... und die meisten Frauen überhaupt ;-)

fg

wqieoauc<himmxer


lastEven

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich mit meiner Einschätzung nicht mehr allein stehe.

Weißt du, dass es manche Männer gar nicht interessiert, ob und wie eine Frau Spaß am Sex hat? Sonst würden sie z.B. nicht in Bordelle gehen, vor allem nicht, ohne sich 100% sicher zu gehen, dass sie es nicht mit einer Zwangsprostituierten zutun haben. Das interessiert aber genügend Männer einen feuchten Kehrricht, denn sie halten sich ja für triebhaft und meinen sich daher nehmen zu können, was sie brauchen.

Aber das ist vergebliche Mühe, du kapierst es doch nicht.

Gtraibnne


Zitat:

Woher weißt du das? Hier gibt es einige Threads, wo sich die Frauen über die Unlust der Männer beschweren.

Würde ich jetzt in deine Denkmuster zurückfallen, so würde ich doch frech die These aufstellen, dass die Frauen solcher Männer hässliche Schrullen seien und diese deshalb kalt lassen.

Nein, im Gegensatz zu manch anderen Leuten hier achte ich darauf, dass meine Argumente auch wirklich aussagekräftig sind...

Jetzt hast du also den ein oder anderen Thread diesbezüglich gefunden - fein! Ich finde dir für jeden solchen 10 gegenteilige Threads, in denen genau die umgekehrte Situation beklagt wird. Solche Klagen beschränken sich nicht nur auf einschlägige Foren, man stößt bereits im Alltag en masse auf sie.

den ein oder anderen thread ;-D

Es sind mindestens 20, seitdem ich hier poste, in denen Frau sich beklagt, dass ihr Sex mit ihrem Mann keinen Spaß macht. Habe nichts vergleichbares über Männer hier gelesen.

Zitat:

So prahlen Männer gerne mit ihren Sexabenteuern, während Frauen eher darüber schweigen. Wo Frauen doch sonst mehr reden, ist das schon seltsam.

Man spricht halt über jene Dinge, die einen maßgeblich beschäftigen

du sagst es richtig. "Mann". Frau eben nicht. Weil es kein Thema ist. Keins sein darf.

Ich liebe es, deine vermeintlichen Argumente aus dem Weg zu fegen...

Empirische Erhebung... unabhängige Variable: Geschlecht ; abhängige Variable: Häufigkeit der Selbstbefriedigung (die Frau bekannterweise so leidenschaftlich wie möglich gestalten kann)

ich tippe auf ein hoch signifikantes ergebnis zugunsten meiner these...

was hat die Häufigkeit der SB mit dem Thema zu tun? Wo noch dazu viele dieser Frauen noch nicht einmal das tun...

Und wenn sie es dann tun, warum wohl ??? Weil ihre Männer so toll sind ???

Ich stelle einfach mal folgende These auf: Frauen, die von ihren Männern anständig befriedigt werden, brauchen keine SB. (es sei denn, Mann ist gerade nicht verfügbar ;-) )

Zitat:

Alle Frauen, die ich kenne und die nicht viel Lust auf Sex haben, sind entweder verklemmt, haben keinen Orgasmus, einen lieblosen Partner, der nicht auf sie eingeht ect

Da urteilst du aber ein wenig hart über deine Freundinnen... und die meisten Frauen überhaupt

Das ist kein hartes Urteil, sondern leider die Wahrheit.

Du solltest dich ein wenig schlau machen. Es gibt Untersuchungen und Zahlen über dieses Thema.

lg Grainne

T|ahci1tuws


@ last even

(Aber sie denkt an Beziehung und er an Fußball!)

von wieauchimmer am 27.08.2003

Gestern habe ich Deine Bemerkung - oder war es ein Ausdruck der Verzweiflung - nicht verstanden (der Elfmeter - Du erinnerst Dich ?).

Nun, nach zweistündigem Lesens dieses Threads kann ich es nachvollziehen.

;-)

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