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Wie steht ihr Frauen zu Sexbildchen?

g6uxs


Womöglich noch breitbeinig abgelichtet!

Na, da kannst du dich aber drauf verlassen! :-o :-D

Wenn er das NICHT tut, DANN würde ich mich vielleicht wirklich mal fragen woran er denket, wenn er mit mir schläft!

P&etrxe


@ anonym:

Ich lach mich schlapp ob Deines infantilen Gequatsches hier.

Tu mir bitte nen Gefallen, druck Dir Dein eigenes Geschwafel aml aus und les es Dir in 20 Jahren mal durch, dann siehst Du selber, welch jämmerlich intollerantes Bild Du hier von Dir selber abgibst.

Allerdings muß ich sagen, habe ich selbst bis vor vielleicht 10 jahren so gedacht. Heute würde ich schmunzeln, wenn meine Partnerin sich erotische Bilder von z.B. muskulösen Männern mit tollen Bodies und mehr ansehen würde (ich selber bin leider nicht so doll muskulös).

Das hätte ich sicher auch vor Jahren nicht wegstecken können. Nur, man entwickelt sich ja weiter und lernt dazu, heute fände ich es also völlig in Ordnung, solange unser Sex stimmen würde und sie nichts mit anderen Männern wirklich anfangen würde.

Was das denken an andere Frauen beim Sex angeht: Klar machen Männer das ab und an, Frauen aber auch.

Gedanken sind ja sowas von frei, zum Glück liebe(r) anonym!

Petre

Cira>cker


also ich

kann anonym nur zustimmen.Sie hat Recht mit dem was sie sagt.Wenn du (Petre) dir eine schrfe Braut irgendwo ansiehst, dann kanns dir mit Sicherheit auch passieren, dass du beim Sex mit deiner Partnerin an diese denkst!Und das ist es was anonym behauptet.Finde sie labert nicht sondern hat recht.Ich bin jetzt 25Jahre alt und denke auch mal an andere Frauen.Klar machen das auch Frauen, aber mit Sicherheit nicht mit dem hohen Prozentsatz wie Männer es tuen, sonst wären ja auch die Frauen das Geschlecht, was den Pornomarkt haufenweise konsumieren würde.

Manche haben nix gegen Pornos, aber kaufen würden sie die Sachen nicht.Männer schon weil sie sich oftmals ihre Geilheit an allen Ecken aufschnappen.Beim Anblick einer heißen Frau macht sich so mancher Mann für einen Moment doch schon so seine Gedanken!

@anonym- kann nur sagen dass deine Aussagen stimmen!

Bis denne

cracker

aLnonywm111


@petre

Was genau stimmt denn nicht an meinen Aussagen!?

Werd doch mal konkreter.Mit dem was du Gelaber nennst kann ich nichts anfangen!

wQieaukchimxmer


Biologie

Diejenigen, welche behaupten, dass Männer einen höheren Sextrieb haben als Frauen (genetisch bedingt), sollen doch mal ein paar Links zum Beweis posten. Habe länger zu dem Thema recherchiert und es gibt keinen Beweis, dass es hier biologische Unterschiede gibt. Das ist eine unbewiesenen Behauptung.

Auf die Unterschiede im Denken von Mann und Frau gibt es statistische Hinweise, bei denen die individuellen Unterschiede zwischen zwei Frauen oder zwei Männern jedoch weitaus höher sein können, als die geschlechtsspezifischen. Das Problem an diesen Tests ist allerdings, dass sie nicht mit Säuglingen durchgeführt werden können, sondern mit Erwachsenen. Es ist belegt, dass schon Babies je nach Geschlecht anders behandelt werden. Man kann also bei solchen Tests gar nicht sagen, ob die Ursache genetisch bedingt ist, oder durch Kultur und Erziehung (Rollenzuweisung und Anpassung an Rolle, sowie unterschiedliches Training in den jeweiligen Bereichen)verursacht wurde.

d9a{m0iana


studien

mir fällt schwer, mir vorzustellen, wie man dazu eine studie machen sollte ???

mein ganz subjektiver eindruck ist einfach der, dass frauen sex eher wollen und männer ihn eher brauchen. wenn ich solche studien, wie auch immer die zustande gekommen sind, lese, dass männer alle soundsoviel sekunden oder minuten an sex denken (die spanne reicht von drei sekunden bis minuten) dann kann ich nur sagen - das trifft für mich als frau in diesen größenordnungen definitiv nicht zu. und ich glaube nicht, dass ich überdurchschnittlich verklemmt oder frigide bin.

liasbtEvexn


@wieauchimmer

Habe länger zu dem Thema recherchiert und es gibt keinen Beweis, dass es hier biologische Unterschiede gibt. Das ist eine unbewiesenen Behauptung.

Wo hast du recherchiert ? Deine Logik jedenfalls stimmt nicht. Nur weil du nichts gefunden hast, muss es sich noch lange nicht um eine unbewiesene Behauptung handeln.

Man kann also bei solchen Tests gar nicht sagen, ob die Ursache genetisch bedingt ist, oder durch Kultur und Erziehung (Rollenzuweisung und Anpassung an Rolle, sowie unterschiedliches Training in den jeweiligen Bereichen) verursacht wurde.

Im Grunde genommen ein richtiger Gedanke, doch frage ich

a) ob ein größeres sexuelles verlangen wirklich kulturell bedingt sein kann, zumal wir im 21. jh. leben und die geschlechtspezifischen rollenzuweisungen mehr und mehr verblassen

und

b) welchen unterschied es in diesem speziellen kontext macht, ob der statistisch signifikante stärkere trieb nun mehr kulturell oder genetisch bedingt ist. Fakt ist, dass ein solcher Unterschied existiert.

fg

wGiBeau#chi<mm,exr


LastEven, damiana

Dann recherchiert einfach selber, vielleicht findet ihr ja was, aber einfach etwas behaupten, ist ein bisschen dünn. (Ich hab immerhin recherchiert!)

Männer denken mehr an Sex? Woher wisst ihr das? Könnt ihr Gedanken lesen?....und was hat Denken mit Trieb zutun?

Fragt mal eure Mütter und Omas, wie es so früher um deren sexuelle Lust bestellt war. Der Unterschied zu heute ist groß und selbst zu meiner Teenyzeit galten Männer, die viel Sex im Sinn hatten als besonders potent und Frauen als Flittchen. Das beeinflußt natürlich. Gene ändern sich nicht so schnell, aber kulturell im sexuellem Selbstverständnis der Frau hat sich in den letzten 50 Jahren viel getan. Noch früher wurde so ein Unsinn behauptet:

"Im 19. Jahrhundert wurden Frauen - entsexualisiert und zur unbefleckten Mutter stilisiert - unter Berufung auf ihre angebliche Natur mehr als je zuvor in die Privatsphäre abgedrängt. Wieder lieferten Mediziner die scheinrationalen Argumente. Der britische Arzt William Acton 1857: "Die Mehrzahl der Frauen - und das ist ihr Glück - wird von sexuellen Gefühlen nicht sonderlich geplagt. Was bei Männern die Regel ist, ist bei Frauen die Ausnahme." Auch Krafft-Ebing weiß: "Anders das Weib. Ist es geistig normal und wohlerzogen, so ist sein sinnliches Verlangen ein geringes. Wäre dem nicht so, so müsste die ganze Welt ein Bordell und Ehe und Familie undenkbar sein. Jedenfalls sind der Mann, welcher das Weib flieht, und das Weib, welches dem Geschlechtsgenuss nachgeht, abnorme Erscheinungen." Dr. Otto Adler behauptet 1904, "dass der Geschlechtstrieb des Weibes sowohl in seinem ersten spontanen Entstehen, wie in seinen späteren Äußerungen wesentlich geringer ist als derjenige des Mannes". Anm. Und noch 1965 konnte "Die Frau von heute" im gleichnamigen Handbuch lesen: "Da die Frau ihrem Wesen nach normalerweise monogam veranlagt ist, stellt sie sich, wenn sie wirklich liebt, völlig auf den einen Mann ein. Er wird seelisch zu einem Teil ihrer selbst, eine Trennung kommt einer schmerzhaften Amputation gleich. So erklärt sich die Unmöglichkeit häufigen Wechsels für die Frau."

Eine andere Studie dazu:

"Im Alltag gilt es uns heute als geradezu selbstverständlich, daß Sexualität von einem Trieb beherrscht wird, den wir uns meist - so hieß es in den sechziger Jahren - als "Dunklen Drang aus dem Leibe" (1964) vorstellen. Bei wissenssoziologischer Betrachtung handelt es sich hier jedoch weniger um eine Naturtatsache, als um ein ursprünglich religiöses, später eher wissenschaftliches Konzept, dessen Entstehung und Verbreitung sehr genau rekonstruiert werden kann.

[9] Getan hat dies z.B. Thomas Laqueur in seinem Buch "Auf den Leib geschrieben". Er kann berichten, daß - ebenso wie die ausschließende Gegenüberstellung der Geschlechtskörper - auch die dranghaft-gefährliche Sexualität des Mannes eine Erfindung der Moderne ist. Bis Ende des 18. Jahrhunderts galt der Mann als freundschaftsbezogen, die Frau als sinnlich und gefährlich. Danach wird die Frau empfindungsarm, der Mann triebhaft. Nach heutiger Alltagspsychologie wollen die Männer Sex, Frauen aber Beziehungen - "die exakte Umkehrung der voraufklärerischen Vorstellungen" wie Laqueur (1992: 16) feststellt. "

Ganz zu schweigen von kulturellen Unterschieden:

"Der Einfluss auf die weibliche Sexualität - im Sinne ihrer Unterdrückung -wird von den BefürworterInnen als durchaus gewünschte und positive Auswirkung der Operation angesehen. Gerade in islamischen Gesellschaften herrscht die Ansicht, der weibliche Sexualtrieb sei um ein vielfaches stärker als der männliche, mit destruktiven Folgen; man tut der Frau also einen Gefallen, wenn man sie von diesem Übel befreit. Zugleich wird die Beschneidung als eine Vorbedingung für "echte" Weiblichkeit erklärt; nur eine beschnittene Frau ist eine "richtige" Frau. Diese Verbindung der Beschneidung mit der Geschlechtsidentität ist einer der wichtigsten Faktoren für das dauerhafte Bestehen der Beschneidungspraxis."

Wenn ihr euch mal die Mühe machen möchtet, über die Geschichte der Sexualität zu erfahren, dann empfehle ich:

[[http://www.geschichte-der-sexualitaet.de/inhalt.htm]]

Das ist die Tradition, in der wir stehen, welche die heutige Situation hinreiched erklärt. Die biologische Begründung (Hormone) für ein höheres Bedürfnis von Männern (dazu habe ich mich z.B. mit einem Biologen unterhalten, der dies als Diplomthema hatte) bleiben uns die Biologen bislang schuldig.

Bei den Studien handelt es sich um Experimente zu kognitiven Unterschieden (räumliches Sehen, soziale Kompetenz ect.) Hierzu eine kritischer Text:

"Mit diesem Beispiel versucht Fausto zu verdeutlichen, wie Fehler in Untersuchungsergebnissen entstehen können. Den Rod-and-Frame-Test nennt sie als einen häufig benutzten Test zur Feldabhängigkeit (nach Dr. H. A. Witkin). Sie beschreibt ihn wie folgt: Die Versuchsperson sitzt vor einem ein Meter langen, vertikal ausgerichteten, leuchtendem Rahmen in einem vollkommen dunklem Raum. Der Rahmen wird durch einen beleuchteten Stab in der Mitte geteilt. In einer Version dreht der Versuchsleiter den Rahmen in verschiedene Richtungen und die Versuchsperson soll den Stab senkrecht ausrichten. In einer anderen Version soll die Versuchsperson den Stab wieder senkrecht zum Boden ausrichten, wobei vorher ihr Stuhl gekippt worden war. Fausto behauptet, nur der Aspekt visueller Fähigkeiten würde hierbei gemessen, der aber nichts mit analytischen Fähigkeiten zu tun habe, wie Witkin die Ergebnisse deutete. Außerdem berge der Test ein Potential an sexistischer Voreingenommenheit: stockdunkler Raum - männlicher Versuchsleiter - weibliche Versuchsperson. "Zumindest ein Versuch deutet auf die sexistische Parteilichkeit dieses Tests hin. Als in einem ähnlichen Test der Stab durch eine menschliche Figur ersetzt wurde und man erklärte, daß die Aufgabe Einfühlung erfordere, verschwanden die Unterschiede."

Ist es ein Wunder, dass Frauen im Durchschnitt mehr soziale Kompetenz haben, wenn sie traditionell darauf vorbereitet werden, die sozialen, familiären und beziehungsbindenden Aufgaben zu übernehmen? Wer kümmert sich denn in einer Familie um die Ausstattung von Familienfeiern, denkt beim Einkaufen an den Lieblingsjogurt aller Familienmitglieder ect? (und wer kann getrost den Hochzeitstag vergessen, weil ja seine Frau schon daran denken wird?)

w?i\eau^c`himmexr


Zusatz

"Tierweibchen sind keineswegs so spröde, wie oft behauptet wird. Weibliche Primaten tun fast alles, um in der Woche höchster Brunst möglichst viele Paarungen zu erreichen: Manchmal sind sie am Ende ihrer Östrusperioden völlig erschöpft und mit Wunden bedeckt, die ihnen, um sie abzuwehren, verausgabte Männchen zugefügt haben. Sherfey ergänzte solche Beobachtungen weiblicher Unersättlichkeit in der Tierwelt: "Ich möchte meinen, dass, hielte die Zivilisation sie nicht zurück, ein nicht unähnliches Verhalten von der Frau zu erwarten wäre....Bornemann ging noch einen Schritt weiter und bekräftigte die Meinung alter Männer über die sexuelle Unersättlichkeit der Frau, indem er die Potenz weiblicher Primaten mit der Behauptung Masters und Johnsons verknüpfte, fast jede Frau sei zu 50 aufeinander folgenden Orgasmen fähig: "Fünfzig Paarungen am Tag sind für solche Weibchen durchaus normal und konstituieren mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Norm in den mutterrechtlichen Gesellschaftsordnungen der Vorzeit....Ihrer sexuellen Unersättlichkeit wegen galten Frauen um die Jahrtausendwende als sittlich schwer gefährdet. Bischof Burchard von Worms wies die Beichtväter an, diesbezüglich detaillierte Fragen zu stellen: "Hast du getan, was manche Weiber tun, und dir eine gewisse Maschine in passender Größe gefertigt, hast du sie vor dein Geschlecht oder das einer Gefährtin gebunden und mit Hilfe dieses oder eines sonstigen Geräts mit anderen bösen Weibern Unzucht getrieben, oder haben andere es mit dir getan?"

"Sexualnormen und Sexualverhalten sind also historisch, sozio-kulturell und somit interkulturell unterschiedlich bedingt. Soziologische, ethnologische und psychologische Forschungen haben immer deutlicher die ungeheure, alle überkommenen Vorstellungen sprengende Variabilität und Plastiztität der menschlichen Sexualitäten enthüllt. Einen besonders eindrucksvollen Beleg dafür lieferte etwa der Cross Cultural Survey der Universität Yale (bzw. die Human Relations Area Files, Inc.), wo Material von rund 200 Kulturen gesammelt ist.

Daher kommt für die Klärung der meisten Fragen, die mit dem sexuellen Erleben und Handeln der Menschen zusammenhängen, den in einem erweiterten Sinn sozialwissenschaftlichen Forschungsperspektiven und -methoden eine überragende Bedeutung zu.

Die Normen, Werte und Bedingungen, unter denen wir leben, die Art und Weise, wie wir Sexualität "gelernt" haben, die sozialen Grundlagen, Bedingungen und Formen der sexuellen Beziehungen, die wechselseitigen Zusammenhänge von Geschlechtlichkeit, Verhalten, Gesellschaftsstruktur und Moral, mit einem Wort: die psycho-soziale Organisation der Sexualitäten: diese im weiteren Sinn sozialen Faktoren bilden den Gegenstand sozialwissenschaftlicher Sexualforschung."

(Quelle Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung und Soziologie)

l0ast\EZvexn


hmm.....

Dann recherchiert einfach selber, vielleicht findet ihr ja was, aber einfach etwas behaupten, ist ein bisschen dünn. (Ich hab immerhin recherchiert!)

Da ist was dran... eigentlich war ich mir dieser Beweise und Begründungen immer so sicher, dass ich nie daran gedacht hätte, zu diesem Thema zu recherchieren. Ich werd' sehen, was sich machen lässt.

Männer denken mehr an Sex? Woher wisst ihr das? Könnt ihr Gedanken lesen?... und was hat Denken mit Trieb zutun?

Nun, dass Männer mehr an Sex denken, lässt sich empirisch belegen. Solche Studien sind auch zu genüge angestellt worden - mit eben diesem Ergebnis.

Was ist ein Trieb ? Ein trieb ist die psychische Repräsentanz einer physiologischen Reizquelle. Indem wir uns Sex wünschen, äußert sich der Trieb psychisch. Und der Wunsch ist in diesen Fällen der Vater des Gedanken.

aber kulturell im sexuellem Selbstverständnis der Frau hat sich in den letzten 50 Jahren viel getan

Ebndrum. Das ist der Grund, warum ich nicht mehr wirklich an geschlechtsspezifische Rollenzuweisungen" in der heutigen Gesellschaft glaube.

Auch Krafft-Ebing weiß: "Anders das Weib. Ist es geistig normal und wohlerzogen, so ist sein sinnliches Verlangen ein geringes. Wäre dem nicht so, so müsste die ganze Welt ein Bordell und Ehe und Familie undenkbar sein

So unrecht kann ich dem guten v. Krafft-Ebing nicht geben. Warum wohl gibt es soooo wenige männliche und soooo viele webiliche Prostituierte ? Weil in gleicherweise Nachfrage besteht ? Wohl kaum.... Ich schätze v. Krafft-Ebing übrigens als einen großen Denker, dessen Theorien nicht meiner Meinung nach nicht alle überholt worden sind.

die exakte Umkehrung der voraufklärerischen Vorstellungen" wie Laqueur (1992: 16) feststellt.

In der Tat. Doch hängt dieses scheinbare Paradox, wie schon gesagt, viel mit der Religion zusammen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch der männliche Trieb, das "Dunkle" in daran früher - durch die christliche Religion gestüzt - in die Frau hinein projiziert wurde.

Gerade in islamischen Gesellschaften herrscht die Ansicht, der weibliche Sexualtrieb sei um ein vielfaches stärker als der männliche

Richtig, die sind jetzt noch so weit wie das Christentum vor mehreren hundert Jahren war.

. Die biologische Begründung (Hormone) für ein höheres Bedürfnis von Männern (dazu habe ich mich z.B. mit einem Biologen unterhalten, der dies als Diplomthema hatte) bleiben uns die Biologen bislang schuldig.

Interessant. Ist die Diplomarbeit zufällig online ? Würde mich sehr interessieren....

Ist es ein Wunder, dass Frauen im Durchschnitt mehr soziale Kompetenz haben, wenn sie traditionell darauf vorbereitet werden, die sozialen, familiären und beziehungsbindenden Aufgaben zu übernehmen?

Noch einmal: Ist das denn heute noch so ? Vor lauter Emanzipation werden wir bald eine Emannzipation brauchen. Die Frauen von heute sind selbständig, gehen studieren/arbeiten und schicken den Mann jedes zweite mal zum Einkauf. Ich weiss nicht, welchem Jahrgang du angehörst, aber wie du schon sagtest, es hat sich einiges geändert.

fg

U#schkilabilxa


Na und?

also es is doch ganz normal, dass männer sich sowas angucken. Manchma finde ich sie selbst gut wenn zb mein freund sich bilder von nackten frauen im zimma aufhängt. So weiß ich wenigstens auf was er so steht also: no panik ;-)

wyieaugchwimbmer


lastEven

In den letzten 50 Jahren hat sich viel geändert, aber traditionelle Denkweisen sterben so schnell nicht aus und sicher keine, die sich seit Jahrtausenden etabliert haben. So habe ich mal eine Umfrage gelesen, dass auch heute noch sexuell aktive Frauen für schlechte Mütter gehalten werden (resultiert wohl aus dem Jungfrau Maria- Mythos). Die Generation meiner Mutter war noch voll in der Hausfrauenära und sie motzt gerne darüber, wie mies ich meinen Haushalt führe. Wäre ich ein Sohn, dann würde sie sicher über ihre Schwiegertochter meckern. Die Rollenverhältnisse stecken noch immer tief in den Köpfen (wie man ja auch an euren Beiträgen sieht!). Das braucht noch ein paar mehr Generationen, bis ein Umdenken vollzogen ist. In jeder Kultur findest du Denkweisen und Verhaltensweisen, die unbewußt noch aus ganz alten Traditionen herrühren. Dazu:

"... Es heißt immer, der soziale Unterschied zwischen den Geschlechtern nehme heutzutage ständig ab. Doch meine Erfahrungen in beiden Geschlechtern haben mich gelehrt, daß es offenbar keinen Bereich unseres Daseins, keinen Augenblick, keinen Kontakt, keine Abmachung und keine Reaktion gibt, die nicht für Mann und Frau verschieden sind. Schon allein der Ton, in dem man zu mir sprach, die bloße Körperhaltung eines Menschen, der neben mir in derselben Schlange stand, die ganze Atmosphäre, wenn ich einen Raum betrat oder mich in einem Restaurant an einen Tisch setzte, brachten mir meine veränderte Stellung zu Bewußtsein.

Aber nicht nur die Reaktionen der anderen Menschen änderten sich, sondern auch meine eigenen. Je mehr man mich als Frau behandelte, desto mehr wurde ich zur Frau. Ich paßte mich wohl oder übel an. Hielt man mich für außerstande, ein Auto richtig einzuparken oder eine Flasche zu öffnen, dann merkte ich auch, daß mir das merkwürdig schwerfiel. Hieß es, ich könne doch den Koffer oder die Kiste nicht heben, kam mir das auch so vor. ..."

Jan Morris. transexueller britischer Reiseschriftsteller (1993)

Das älteste Gewerbe der Welt ist übrigens nicht das älteste:

"Noch in den Dreißigerjahren unseres Jahrhunderts glaubten die Bellonesen auf den Salomoninseln, dass die einzige Funktion des Geschlechtsverkehrs das Vergnügen sei, und auch australische Ureinwohner kannten bis unlängst noch nicht den Zusammenhang von Kopulation und Zeugung. Für sie war eine Frau einfach ein Wesen, das während einer langen Zeit ihres Lebens in gewissen Abständen Kinder gebärt.

Dass Mütter unter solchen Voraussetzungen eine herausragende Rolle spielen, ist leicht einsichtig. Sie schaffen menschliches Leben, sind fruchtbar wie die Natur. Diese unverstandene Fruchtbarkeit gebot Ehrfurcht, Verehrung. Die gebärfähige Frau und nicht der jagende Mann bildete den Mittelpunkt frühmenschlicher Gesellschaften, ihrer Kulturen.

Umso erschütternder muss auf den Mann die aus der Naturbeobachtung gewonnene Ahnung gewirkt haben, dass er an der Entstehung eines Kindes nicht unbeteiligt ist. Als Vater hatte er plötzlich nicht nur ein Recht an seinem Kind, sondern einen Nachfolger und - als die Entstehung von Eigentum die Zukunft über die eigene Lebenserwartung hinaus verlängerte - auch einen Erben.

Erst das Wissen um die Folgen sexuellen Vergnügens vollendete die Vertreibung aus dem Paradies, dem Ort der Unschuld. Was vorher nur Lust war, wurde zu einem sozialen Akt mit Folgen für Frau und Mann: Die Privatisierung sexueller Verhältnisse zwecks Gewährleistung einer Abstammungsgarantie führte zur Monopolisierung der Frau (und damit zu ihrer Entsexualisierung in der Öffentlichkeit). Die dadurch hervorgerufene Reduzierung des Frauenangebotes aber förderte nicht nur die Entwicklung masturbatorischer…Techniken, sondern führte auch zur Entstehung der Prostitution, dem keineswegs ältesten Gewerbe, gewiss jedoch die erste Form einer Verdinglichung (weiblicher) Menschen.

Wir wissen nicht, wann und wie sich diese ebenso gewaltige wie gewalttätige Veränderung im Verhältnis der Geschlechter ereignet hat, wir kennen nur ihre Folgen, die Entstehung von Hochkulturen mit ihrem schrecklichen Frauenhass. 5000 Jahre, so schätzt man, dauerte die Unterwerfung der Frau. Spuren dieses Kampfes, der mit der Entstehung städtischen Lebens um ca. 7000 v.Chr. entschieden gewesen sein dürfte, finden sich noch Jahrtausende später. Herodot berichtete seinen staunenden Zuhörern, dass in Ägypten, wo alles anders sei als im (bereits männerrechtlich)zivilisierten Griechenland, die Frauen stehend und die Männer sitzend urinieren. Noch um 2400 v. Chr. konnte eine Ägypterin einem heiratsfähigen Jüngling einen gar nicht untertänigen Heiratsantrag machen: "Mein schöner Freund, es ist mein größter Wunsch, als Dein Weib die Herrin all Deiner Besitztümer zu werden." Alte ägyptische Eheverträge bestätigen das Recht der Frau, ihren Mann zu verstoßen , und in den 19 Liedern der sogenannten Londoner Handschrift (1400 v. Chr.) nennen 15 die Frau als Liebeswerberin des Mannes, nur viermal führt der Mann das Wort. Ägypterinnen praktizierten bereits Empfängnisverhütung...."

Der Begriff "Sexualtrieb" wurde übrigens von Freud und seinen Vorgängern erst erfunden. Freud bezeichnete ihn selber als seinen Mythos, weil auch er seine Existenz nicht beweisen konnte. Heute reden wir darüber, als sei er eine selbstverständliche, naturgegebene Sache und vergessen dabei den geschichtlichen Kontext, in dem er erst entstanden ist.

g&us


Amber:

Ich finde diese sachlich-belegende Art ziemlich gut.

Speziell die Zweifel an dem vermeintlich stärkeren männlichen Geschlechtstrieb teile ich zu 120%.

(150. Mein letztes Angebot!)

Ich hoffe du verstehst es nicht als Angriff wenn ich als Antwort immer nur Kritikpunkte habe. (Trust me: It's not a bug, it's a feature! ;-) )

Aber erstens kann ich GEGEN das was du sagst meistens nichts einwenden (s.O. ;-) ), muß also auf bisher unbeachtetes verweisen und zweitens finde ich es halt wirklich Schade, wenn du dann zu Meinungen kommst, wie eben deiner obigen über Pornos.

Also erstmal eine späte Antwort:

"wenn du z.B. einen kleinen Schwanz hättest und deine Freundin ..."

Gut, stellen wir uns z.B. mal vor sie steht außerdem auf Frauen!

Das müsste mir sachlich doch dieselbe Minderwertigkeit vermitteln.

Aber, wie du jetzt wohl auch schon denkst:

Na, DA daruf stehen doch viele Männer.

Warum?

Spontane Antwort:

Weil sie DAS nicht als echte Konkurrenz empfinden.

Und?

...

Fällt's dir nicht auf?

Der Dreh- und Knack- UND Angelpunkt ist immer wieder das was babs schon so viel besser formuliert hat als ich es kann:

Das EIGENE Selbstbewußtsein.

Es ist nicht was ER macht oder denkt, es ist was DU denkst.

Noch ein perönlicher Punkt:

Auch wenn babs hier als Ausnahme steht, selbst wenn diese Einstellung eine Ausnahme SEIN sollte und ich mich damit ins Abseits von *ganzviel*% aller Frauen stelle:

ICH würde gar keine andere Einstellung aktzeptieren.

;-)

wUiedaLuchixmmer


gus

Klar hat es mit dem eigenem Selbstbewußtsein zutun. Ich würde es aber für ein übersteigertes Selbstbewußtsein halten, wenn man meint, andere Frauen oder Männer seinen nicht so toll, wie man selber und deshalb keine Gefahr. Man kann sich auch nie sicher sein, ob man wirklich die große Liebe des anderen ist. Das kann man natürlich sowieso nicht erzwingen, aber wenn ich den Eindruck hätte, mein Freund steht auf ganz andere Frauen und die machen ihn erotisch mehr an, als ich, dann bekäme ich meine berechtigten Zweifel.

Die Ex meines Freundes hat ihm gar Seitensprünge erlaubt mit der Zuversicht, sie sei eh was besseres und daher konkurrenzlos. Als er sie wegen mir verließ, war sie sich sicher (um ihr Selbstwertgefühl zu erhalten), ich hätte ihn verhext und er hätte sie gar nicht verlassen wollen. Sie fühlte sich auch so im Recht, dass sie ihn noch ständig zu sich lockte und wenn sie ihn in seiner WG (in die er von ihr gezogen war) anrief, verlangte sie von seinen Mitbewohnern, bloß meinen Namen nicht zu erwähnen. Diese Art von "keine ist mir ebenbürtig"- Selbstbewußtsein, finde ich jedenfalls übersteigert.

gtus


Ich auch,

aber handelt es sich hier nicht um etwas anderes?

Muß man sich denn überhaupt "sicher sein, ob man wirklich die große Liebe des anderen ist", vor allem wenn man das ja, wie du selbst sagts gar nicht kann?

Ist es nicht genau DAS was das Wort "Vertrauen" bedeutet?

Zerstört es nicht das Vertrauen, wenn man statt dessen "Sicherheit" verlangt?

Und.

Ist es nicht das wesentliche ob man selbst liebt und alles andere nur eine Frage wie man damit umgeht?

???

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