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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

l0ittl$e-witxch


Ich denke, jeder Mensch ( ob nun männlich oder weiblich) bekommt mit, wenn in der Beziehung was nicht so läuft, wie es eigentlich sollte!?

vielleicht läuft aber für den Menschen alles in schönster Butter ??? und er/sie will gar nichts ändern, weil es *normal* für denjenigen ist ??? Der Partner aber nicht zufrieden ist, und sich deshalb anderweitig umschaut. Dann ist der andere Part definitiv ahnungslos, zumindest für eine ganze Zeit :(v

und das ist für mich definitiv nicht in Ordnung. Warum kann man über Mißstände nicht reden ???

SMünt'je


@ Little-Witch

wenn für den Menschen alles in schönster Butter ist und er gar nichts geändert haben will, dann ist das doch ok.

Dann nehm ich ihm doch nichts weg, ich mach ihn glücklich, zufrieden.

lUittles-wi(tcxh


@ Süntje

und wenn es dann doch rauskommt, oder der Partner eine Ahnung hat, aber nichts greifbares, dann ist es doch Betrug und es wurde ihm sehr wohl was weggenommen.

Um auf den TE einzugehen. Seine Frau hat keine Lust, er hat mehr Lust und kann sich ein Leben ohne Sex nicht vorstellen, also bleibt nur die Geliebte, weil er liebt ja seine Familie und Kinder etc. und will sich nicht trennen. Seine Frau ahnt nichts, weil sie keine Lust auf Sex hat und von ihm quasi verschont bleibt.

Ich glaube aber nicht, dass sie seine Affäre tollerieren würde, wenn sie es wüßte!!!! und dann wäre ganz sicher kein Friede Freude Eierkuchen angesagt.

Das würde ein paar sehr sehr hässliche Szenen geben.

Deshalb, meine Meinung: Mit offenen Karten spielt es sich leichter ;-D ;-)

PZri>onxs


little-witch

Also wenn mein Partner in unserer Beziehung unzufrieden ist, ist in meinen Augen nichts "in Butter"! :|N Und dann blendet der "ahnungslose" Partner die Problem nur aus, statt sie an zu nehmen und an ihnen zu arbeiten ...

P<riHons


und wenn es dann doch rauskommt, oder der Partner eine Ahnung hat, aber nichts greifbares, dann ist es doch Betrug und es wurde ihm sehr wohl was weggenommen.

Wenn er dann endlich aus seine pseudo-alles-in-Butter-Welt erwacht - DANN ist es Betrug, daß ER/SIE es die Problem ausblendete ??? Zu einer Beziehung gehören meines Wissens immer 2 Personen und auch zu einem Ungleichgewicht, bzw. zu Problemen in einer Beziehung ...

P_r!ionxs


little-witch

Mit offenen Karten spielt es sich leichter

Sehr wahr!!! :)z

sschwaUrzuerose8x7


Mir ist durchaus bewusst, dass eine Beziehung mehr verbindet als nur Erotik, als ist auch in der Regel bei jüngeren Menschen der Fall und nicht nur bei älteren Paaren. Aber wenn diese Erotik irgendwann scheinbar nicht mehr vorhanden ist, muss man sich eben überlegen, wie wichtig einem seine Beziehung ist. Ist sie etwas wert, dann sollte man darum kämpfen und sich nicht den Nächstbesten für die Triebbefriedigung suchen.Wenn sie einem weniger Wert ist und die Erotik nicht mehr zurückgeholt werden kann, muss man eben leider die Konsequenzen ziehen, wie sich zu trennen.

-gUnschudld\seVngelx-


Warum kann man über Mißstände nicht reden?

Weil es manchmal einfach nichts bringt, der Partner sich ungenügend empfindet und blockt. Wenn so keine Differenzen bestehen würden, bräuchte man nicht reden. Die Probleme wären sozusagen gar nicht existent.

Durch Reden ist noch nie ein Spengler zum Goldschmied geworden ;-)

LGolaXx5


Kann es eigentlich sein, dass die Ehe das Problem ist? Man gibt ein Versprechen und glaubt dadurch den anderen sicher zu haben. :-/ Wenn dann im Bett Defizite auftauchen, stellt das die (ansonsten gute) Ehe "natürlich" (?!) nicht in Frage. Verzicht ist aber auch nicht gewünscht, also kommt als "Lösung" die/der Geliebte ins Spiel... :-/

Ohne die Sicherheit der Ehe, kann man sich wahrscheinlich weniger leicht darauf ausruhen, dass das alles die Hauptbeziehung nicht gefährdet, oder?

aNnna8-ka.thaxrina


ich kann das sehr gut verstehen. mein problem ist, dass ich nich nicht so viel erfahrung mit anderen sammeln konnte. er will zwar oft aber mir bringt es nicht so viel. in mir steigt das bedürfnis auch mal mit einem anderen ... . da ich da sehr oft daran denke, wird es wahrscheinlich auch bald mal passieren

LloliaHXx5


@ anna-katharina

aber mir bringt es nicht so viel.

Hmm, wäre es dann nicht aber naheliegender, dass du dich SELBST besser kennenlernst in dieser Hinsicht? Ist es nicht ziemlich passiv, einfach darauf zu hoffen, dass andere Männer zufällig wissen, was genau dir was bringt? Wäre da nicht erstmal SB (inkl. Dildos, Pornos etc.) oder Experimente mit deinem Freund angesagt als das Heil bei anderen Männern zu vermuten?

Pcrioxns


Ja, ich denke auch, daß man (Mann, wie Frau) als aller Erstes sich selbst kennen sollte und dann aber auch mit anderen (Spiel)Partnern Erfahrungen sammeln ...

Aber es ist ja nicht immer so, daß der Partner einem das, was man (noch zusätzlich) sucht, absichtlich nicht geben mag - vielmehr kann es doch sein, daß der Partner diese Eigenschaft einfach nicht besitzt. So kann eine blonde, mitteleuropäische Frau einfach nicht die farbige Afrikanerin sein (mal als extremes, aber plastisches Beispiel). Hat der Mann nun mal das innige Bedürfnis einmal mit einer solchen Frau zu schlafen, OHNE daß es auch nur irgend etwas über die Ehe/Beziehung und auch über die Liebe, die er für seine Partnerin empfindet aussagt, bzw. diese wertet - wo sollte das Problem sein? Wenn WIR es uns nicht machen ???

Soll der Partner mit dem Wunsch es ein Leben lang mit sich herumtragen und ihn verbergen/verheimlichen - oder warten, bis dieser Wunsch zu einem unerträglichen Verlangen wird, welches ihn dann schlußendlich aus der Beziehung ausbrechen läßt, nur um ein mal diesem Verlangen nachgehen/nachgeben zu können ??? Oder sollte die Frau ihren Mann vor die Türe setzen und all die anderen Dinge, die sie und ihrem Mann in der Beziehung verbanden wegen dieses kurzen Abenteuers wegwerfen!?

Ist doch absurd, oder?

L7olaxX5


Ist doch absurd, oder?

So wahnsinnig absurd finde ich es ehrlich gesagt nicht, dass manche Dinge eben der Phantasie vorbehalten bleiben. ;-) Wenn man ohne unglücklich wird, ist es wohl besser es umzusetzen, aber ich habe manchmal schon den Eindruck, dass man sich in sowas auch unangemessen reinsteigern kann. :-/ Es steht nunmal nirgends geschrieben, dass man ein Recht auf ALLES hat, sprich tolle (Ehe)frau sowie sämtliche erwünschte Spielarten von Sex und Erotik.

Wenn entsprechende Absprachen bestehen, ist alles ok. Aber sich selbst zu erlauben, alles das heimlich zu nehmen, was man möchte, finde ich nicht fair. Denn damit entscheidet man für den anderen, in welcher Beziehung er zu leben hat, und das finde ich respektlos.

s/omm#ergyewittxer


@ LolaX5

Ich hab mal nachgesehen, wie alt du bist. Ich hab in deinem Alter auch noch in diese Richtung gedacht. Bin fast 10 Jahre älter. Hab zwischen 25 und 35 Jahren eine Entwicklung durchgemacht, und jetzt hab ich nichtmehr solche eine Vorstellung von Ehe, Beziehung usw.

Was ich damit sagen will ist, wenn man älter wird, kann sich viel in der Einstellung ändern. Die Betonung liegt auf kann. Deshalb auf kann, dass jetzt nicht viele "aufschreien" und sagen: "Bei mir nicht".

;-)

5=1%:Gen%tlemMan49%Maxn


naja, ihr habt ja alle Recht, aber es gibt halt nun mal so schwerwiegende Probleme in Partnerschaften, dass die Lösungen Jahre brauchen und nicht jeder will so lange auf Sex verzichten, wenn die der gesamte Rest der Partnerschaft ganz gut funktioniert. Insbesondere wenn Kinder im Spiel sind, zerstört ja niemand leichtfertig eine Familie. Und zu Thema "Ehrlichkeit" Du hast schon Recht, Little-witch - so ganz offen ist das nicht. Es gibt aber Zwischenformen und die heissen: solltest Du je einen Seitensprung verbrochen haben, will ich es nicht wissen!! Das ist eine durchaus vernünftige Art mit dem Thema umzugehen. Im Prinzip hab ich ja kein Problem damit , wenn meine Frau auf einem Business Trip mal einen coolen Typen abschleppt und nicht die ganze Nacht in Ihrem eigenen Bett verbringt... Ich gönne ihr den Spass und vielleicht lernt sie ja ganz arten kennen. Ich will es aber nicht wissen - weil wenn ich es wüsste, würde es mich dann doch beschäftigen..

Ich hab auch ca. 20 Jahre an das Idyll der lebenslangen, monogamen soliden romatischen Ehe geglaubt. Mittlerweile tue ich das nicht mehr und glaube eher an die These, dass unsere heutige kulturell bedingte Monogamie historisch betrachtet nicht mehr als ein Lidschlag in einer hunderttausende von Jahren andauernden eher polygam geprägten Gesellschaft ist. Es war einfach 100 tausende von Jahre für Männer die evolutionär beste Strategie, Ihre Gene "breit" zu streuen und für Frauen war es die beste Strategie Genmaterial von unterschiedlichen Männern einzusammeln, um eine möglichst gute Überlebenschance für den eigenen Nachwuchs zu sichern. Und dieses Steinzeitverhalten bricht dann ab und an schon mal gerne durch und zwar bei Männern UND bei Frauen.. Und bei Frauen (meine Erfahrung) geht so ab 35/40 richtig die Post ab :=o :=o

viele Grüße

Gentleman

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