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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

K=estmra


@ sommergwitter

Ich hab mal nachgesehen, wie alt du bist. Ich hab in deinem Alter auch noch in diese Richtung gedacht. Bin fast 10 Jahre älter. Hab zwischen 25 und 35 Jahren eine Entwicklung durchgemacht, und jetzt hab ich nichtmehr solche eine Vorstellung von Ehe, Beziehung usw.

Immer wieder klasse, wenn mit dem Alter argumentiert wird ;-)

Was ich damit sagen will ist, wenn man älter wird, kann sich viel in der Einstellung ändern. Die Betonung liegt auf kann. Deshalb auf kann, dass jetzt nicht viele "aufschreien" und sagen: "Bei mir nicht".

Und damit nix schief geht, kommt diese Einschränkung ;-)

L{ol?aXx5


@ sommergewitter

Ja, Einstellungen können sich ändern. Aber ich will z.B. im Gegensatz zu den meisten gar nicht erst heiraten. Ich habe also mit Sicherheit keine naiven Vorstellungen von einer Bilderbuchehe oder so. ;-) Ich möchte einfach lieber verlassen werden, als eine Scheinwelt vorgespielt bekommen. (Und umgekehrt, kann ich mir nicht vorstellen, mit jemandem zusammen zu sein, und paralell einen Geliebten zu haben. Das wäre mir zu kompliziert glaub ich. Und ich fände es auch dem Geliebten gegenüber nicht fair.)

s)ommekrg;ewixtter


@ LolaX5

Bitte ich hab nicht gehaubtet, dass du eine naive Vorstellung einer Bilderbuchehe hast!!@:)

Das hab ich wirklich nicht getan.

Ich meinte nur, bei mir war es so. Natürlich hab ich auch hie und da Zweifel. Aber die hat jeder.

Ich hab schon einmal von meiner Freundin erzählt - hier- weiter vorne.

Sie praktiziert es. Ich verurteile sie nicht. Aber ich zweifle natürlich auch manchmal.

Es zweifelt jeder irgendwann einmal.

Ich wollte nur sagen, dass ich das vor einigen Jahren verurteilt habe, find ich jetzt nicht mehr so krass.

@ kestra

ich argumentiere nicht mit dem Alter. Ich hab erzählt wie sich die Einstellung bei mir verändert hat. Ich bemerke bei dir einen feindseligen Unterton. Bitte lass das. Das führt zu nichts.

*:)

Ksestxra


Ich bemerke bei dir einen feindseligen Unterton. Bitte lass das. Das führt zu nichts.

:-o ;-)

L8olaxX5


Nachtrag

und jetzt hab ich nichtmehr solche eine Vorstellung von Ehe, Beziehung usw.

Du bist jetzt nicht mehr der Meinung, dass man den Partner (inkl. seiner Vorstellung von einer Beziehung) respektieren sollte? ??? Das ist nämlich meine Vorstellung, auf die du dich mit "eine solche" bezogen hast...

Da würde mich mal interessieren, wie du dein Recht auf Respektlosigkeit argumentierst. :)D

@ 51/49

Ich hab auch ca. 20 Jahre an das Idyll der lebenslangen, monogamen soliden romatischen Ehe geglaubt.

Mich irritiert nur immer das Festhalten an der Ehe, ohne den Partner von den geänderten Umständen (keine Monogamie mehr, wie ursprünglich quasi vereinbart.) in Kenntnis zu setzen. :-/

Lpola{X5


Ich verurteile sie nicht.

Es steht einem auch nicht zu andere zu verurteilen. Meistens hat man sowieso nicht annähernd genug Informationen um die Situation richtig einschätzen zu können.

Aber wenn man sich in die Position des Hintergangenen versetzt, tauchen da schon immer einige Fragen auf. :-/ Wenn ich gläubig wäre, würde ich beten, dass mir das nie jemand antut. ;-D So bleibt mir nur das Hoffen und ein "Bitte verlass mich rechtzeitig". :=o

s(ommer$g1ewittexr


Ich hab genug Informationen über meine Freundin, glaub mir.

Man kann auch Gefühle für 2 Männer haben. Ich glaube sogar, dass man 2 Männer lieben kann. Auf unterschiedliche Art und Weise.

Ich hoffe, diese Aussage überfordert dich jetzt nicht. Wie gesagt, ich konnte mir vor 10 Jahren auch nie und nimmer vorstellen, dass ich jetzt so eine Einstellung habe.

M+onik{a6x5


Ich glaube sogar, dass man 2 Männer lieben kann. Auf unterschiedliche Art und Weise.

Ja, besonders dann, wenn es unterschiedlich ist.

5=1%Gentlmemanx49%Man


@lolax5 - ich versteh dich schon. Und Du hast auch Recht. Ich bin nur nicht perfekt ;-)

s|ommexrgeAwitter


Kein Mensch ist perfekt.

:-D

P^rzionxs


@ LolaX5

Es steht nunmal nirgends geschrieben, dass man ein Recht auf ALLES hat, ...

Ich könnte nun spitzfindug antworten: "Es steht aber auch nirgends geschrieben, daß man NICHT alles haben darf ...!" ;-)

Nein, ich stimme Dir zu, wenn Du schreibst:

Wenn entsprechende Absprachen bestehen, ist alles ok. Aber sich selbst zu erlauben, alles das heimlich zu nehmen, was man möchte, finde ich nicht fair. Denn damit entscheidet man für den anderen, in welcher Beziehung er zu leben hat, und das finde ich respektlos.

:)^

P~r@ionzs


Mich irritiert nur immer das Festhalten an der Ehe, ohne den Partner von den geänderten Umständen (keine Monogamie mehr, wie ursprünglich quasi vereinbart.) in Kenntnis zu setzen

DAS ist oftmals leichter gesagt, als getan - viele fürchten um die Reaktion des Partners,

ja darum, daß dieser es falsch versteht und alles zusammen bricht ... :°(

shchwAarkzer%ose87


@ LolaX5

ich bin genau deiner Meinung. Man sollte mit offenen Karten spielen. Ich kann nicht begreifen, wie man einen Menschen, den man liebt, einfach hintergehen kann. Was nützt dann diese ganze Liebe ?

Um das Argument mit Kindern in einer Beziehung mal aufzugreifen: Ich kenne eine Familie, in welcher der Mann seine Frau betrog. Als das ganze dann ans Licht kam und die Kinder davon erfuhren, kann man sich ja vorstellen wie schlimm es für alle beteiligten war.

smchmwa,rzerosve87


@ prions:

genau deshalb sollte man es ja auch lassen.

571%G+entleEman4F9%Man


ja - aber was würdest Du machen, wenn Dein Mann eine Sexphobie entwickelt (und das meine ich jetzt nicht witzig, sondern ernst) und zwei Jahre nicht mit Dir schläft... Und er drei Therapien, die Du mit ihm begonnen hast abgebrochen hätte?

Würdest Du ihn dann

(A) verlassen? wenn alles andere perfekt passen würde?

(B) auf unbestimmte Zeit auf Deine eigene Sexualität komplett verzichten?

(C) Dir einen Lover suchen und es öffentlich machen?

(D) Dir einen Lover suchen und es für Dich behalten?

Ich habe mich für (D) entschieden und zwar weil (A) nicht infrage kommt, ich (B) nicht länger als zwei Jahre aushalte und (C) einen Neuanfang in der Ehe erschwerden würde, für den ich immer noch eine gewisse Hoffnung hege.

Was würdest Du tun, schwarzerose? Bitte keine Thesen à la "ich löse das Problem mit meinem Mann". Stell Dir einfach mal vor, es sei (zumindest für die nächsten 12 Monate) unlösbar, zumindest für Dich unlösbar.

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