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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

r=ach{eenvgel,65


prions, bei mir haben damals auch keine auszeiten mehr geholfen. hast du schon mal ne beziehung gehabt, die mehr als 10 jahree oder gar 15 jahre ging? ich glaube nicht. wir sprechen uns mal wieder, vielleicht, irgendwann ;-D

Pzriio@ns


@ RE

bei den meisten beiträgen, die ich hier bisher gelesen haben, ob in diesem oder in anderen fäden, waren die betroffenen personen aber meistens nicht glücklich, sondern machten eher einen unzufriedenen eindruck

Ja, das denke ich auch - interessant wäre zu erfahren, WOHER diese Unzufriedenheit kommt!? Ob sie irgendwie aus den Vorstellungen der Gesellschaft kommen, oder wirklich tief in uns selber verankert sind!? Leider reflektieren sich viele Mensche nicht tief genug selbst, um diese Frage schlußendlich zu klären :-/

Möglicherweise haben countdown und ich auch nur ein eher positives Gemüt, bzw. haben unser Denken/unsere Einstellung dahingehend aktiv geändert ...!? Im Grunde ist es das, wovon ich hier rede: positiv dem Leben und Sein gegenüber stehen und alles, was da kommt nicht nur negativ zu sehen (ist der einfache und wohl menschliche Weg), sondern auch als Chance zu begreifen, die man ergreifen kann, oder eben verstreichen lassen ... :)*

P2rioxns


@ RE

Okay, bei so langen Beziehungen kann ich noch nicht mitreden, aber die Grund-Richtungen werden sich auch schin in kürzeren Partnerschaften zeigen, oder?

rLacheeungel65


interessant wäre zu erfahren, WOHER diese Unzufriedenheit kommt

vielleicht haben sich die partner im laufe der jahre einfach nur voneinander weg entwickelt, das ist ein normaler prozess und die wege führen einfach nicht mehr zusammen :-/ ich habe das damals selbst gemerkt, dass mein damaliger mann und ich uns einfach voneinander entfernt haben, die interessen wurden immer verschiedener, wir kamen auf keinen gemeinsamen nenner mehr

r$ache&engle[l65


aber die Grund-Richtungen werden sich auch schin in kürzeren Partnerschaften zeigen, oder?

nicht unbedingt. in meiner damaligen beziehung fing es an zu haken nach mehr als 15 jahren. vorher waren wir das traumpaar schlechthin. niemand von unseren freunden und bekannten hätten jemals gedacht, dass wir uns mal trennen würden :-/ wir galten immer als vorzeigepaar. und dann war irgendwann der wurm drin, der nicht mehr raus ging

PDr0ionxs


@ Kaja

Wenn man nachfragt, hat dies nicht mit Intoleranz zu tun, sondern mit ehrlichem Interesse! *:) Ich kann diese Denken auch verstehen - hatte ich bis vor Kurzem auch: Fremdgegangen = größter Vertrauensbruch > Trennung.

Wenn nun gesagt wird, daß eine Beziehung, in der einer der Partner eine Affaire hat, eine Partnerschaft ist, in der man unglücklich und unzufreiden ist und aus der man im Grunde nur fliehen möchte, ist das nun einmal nicht richtig! Es gibt so viele Grauabstufungen zwischen der von RE beschriebenen "Horror-Beziehung" und der, die sie (wohl) als Optimum ansieht.

PurSiotns


@ RE

interessant wäre zu erfahren, WOHER diese Unzufriedenheit kommt

vielleicht haben sich die partner im laufe der jahre einfach nur voneinander weg entwickelt, das ist ein normaler prozess und die wege führen einfach nicht mehr zusammen

Nein RE, so war meine Frage nicht gemeint. *:) Ich dachte da eher an die ganz persönliche SIchtweise - warum meint man, daß man unzufreiden mit einer Situation ist? Weil man den Vergleich zu anderen Partnerschaften hat, die (vermeindlich) glücklicher sind und denen man nacheifern möchte? Weißt Du, ich meine, man bekommt in frühster Jungen eine Wertewelt vorgelebt und damit eingeimpft - dies ist gut, das ist schlecht. So soll man leben, so nicht ... Ob diese Werte und Normen wirklichUNS ganz persönlich entsprechen, wird nicht geprüft - man übernimmt sie und handelt - ja fühlst selbst danach ... :-o

PTrixons


vorher waren wir das traumpaar schlechthin. niemand von unseren freunden und bekannten hätten jemals gedacht, dass wir uns mal trennen würden wir galten immer als vorzeigepaar.

Ja, das kenne ich auch - waren meien frau und ich auch lange Zeit. Bis wir und unser Umfeld eines "schönen" tages aus allen Wolken fielen ... :-o

SYü7ntjxe


warum meint man, daß man unzufreiden mit einer Situation ist?

das ist häufig keine Sache des Kopfes Prions, sondern des Gefühls.

Ich habe für mich Vorstellungen darüber, was ich von einem Partner erwarte, wünsche. Das ist eine Mischung aus Erziehung in frühester Jugend ;-), der Gesellschaft, in der ich lebe und zum größten Teil aus Erfahrungen, die ich gemacht hab.

Pgrio2nxs


@ Süntje

Ja, so ist das wohl.

Frage: Gibt es aus dieser Wertewelt kein Entkommen? Können wir uns als aufgeklärte, moderne und selbstständige Menschen nicht eine ganz eigene Wertewelt schaffen (die vielleicht sogar besser zu unserer ganz eigenen Natur paßt!?)?

Sicher schwer zu beantworten, da jeder doch meint, daß was er fühlt/empfindet sei schon SEINE (zu ihm passenden) Wertewelt ... :-/

r\ach1eengxel65


Wenn nun gesagt wird, daß eine Beziehung, in der einer der Partner eine Affaire hat, eine Partnerschaft ist, in der man unglücklich und unzufreiden ist und aus der man im Grunde nur fliehen möchte, ist das nun einmal nicht richtig! Es gibt so viele Grauabstufungen zwischen der von RE beschriebenen "Horror-Beziehung" und der, die sie (wohl) als Optimum ansieht.

"

prions, für dich mag das "nicht richtig" sein, für andere aber doch. du magst in einer partnerschaft leben wollen, mit zweitfrauen, zweitmännern usw. andere aber nicht. für dich ist das vielleicht normal und kein weltuntergang, für andere menschen aber durchaus. und was ist richtig oder falsch? ich denke mal, diese frage sollte sich wohl niemand hier anmaßen :|N

ich stimme dir in der hinsicht zu, dass der mensch nicht unbedingt monogam sein muß, aber ich persönlich bevorzuge dann es mich zu trennen und eventuell einen anderen partner zu haben. für rudelhaltung oder harmeshaltung bin ich nun mal nicht zu haben, das überlasse ich lieber der tierwelt ;-)

k:rötRenlogckxe


Noch ein Faden zum Thema "fremdgehen" ... und noch dazu mit inzwischen 116 Seiten (die ich allerdings nicht alle gelesen habe).

Wie üblich, mit den unterschiedlichsten Positionen und Meinungen - was gut ist, weil kontroverse Ansichten nun mal einen Reiz dieses Forums und dieses Themas ausmachen;

wie ebenfalls üblich, teilweise auch mit agressiven Kommentaren und beleidigenden Äußerungen - was schlecht ist, weil es vielleicht auch anderen usern den Spaß an der Diskussion verdirbt?

Dass gerade dieses Thema polarisiert, ist klar - ein jeder hat seine persönliche Meinung zu dem Thema, ganz egal, ob wegen eigener Erfahrungen oder "nur" aufgrund von "hörensagen":

ob der "Fremdgeher" wirklich glücklich ist mit seiner Situation oder ob er sich nicht insgeheim doch eine funktionierende Partnerschaft wünscht , ist ebensowenig zu klären wie die Frage, ob der treusorgende Ehepartner wirklich aus vollkommener Glückseligkeit oder zumindest Überzeugung treu ist ... oder vielleicht nur aus Mangel an Gelegenheit, bzw. aus Angst vor Veränderung?

Wie gesagt - ich hab nicht alle Seiten gelesen ... aber explizit veranlasst durch diese Aussage:

eine Beziehung, in der einer der Partner eine Affaire hat, eine Partnerschaft ist, in der man unglücklich und unzufreiden ist und aus der man im Grunde nur fliehen möchte

dennoch (erneut) meine (Standard-)Frage, auf die ich bisher noch nie eine plausible Antwort bekommen habe:

Wie können Menschen meinen, dadurch glücklich zu werden, dass sie ihren Partner betrügen und verarschen?

Ganz sicher gibt es langjährige Beziehungen, in denen beide glücklich und zufrieden sind, auch sexuell;

ebenso sicher ist es aber auch oftmals so, dass in solchen Beziehungen die Schmetterlinge verschwunden sind und Alltag, bis hin zu Routine, Langeweile und Unzufriedenheit Einzug gehalten hat; manche Paare kriegen das Problem gelöst, andere arrangieren sich und wieder andere sind einfach unzufrieden.

Dass gerade auch sexueller Langeweile eine Beziehung existenziell belasten kann, steht - glaub ich zumindest - wohl ausser Frage? Möglichkeiten gegenzusteuern gibt es viele - das Spektrum reicht (für mich) bis hin zu einer sog. offenen Beziehung ... wenn Monogamie zu sexueller Monotonie führt, wäre eine Öffnung nach außen hin, zumindest aus meiner Sicht, eine mögliche oder zumindest denkbare Alternative.

Was ich persönlich nicht verstehe, ist jede Art von Heimlichtuerei und Betrug.

Wenn man sich gegenseitig sexuelle Treue versprochen hat ist jeder Seitensprung nun mal ein Betrug am Partner - man belügt, betrügt und entmündigt den Menschen, mit dem man sein Leben teilt.

Die oft gehörte Begründung: "er/sie weiß es nicht, deshalb belastet es ihn/sie auch nicht" ist, aus meiner Sicht, doch eigentlich nur Schönfärberei und Augenwischerei - der Betrüger selbst weiß es doch ... und der ist, nach einem Seitensprung, nicht mehr der selbe Partner wie zuvor - und auch die Beziehung selbst ist eine andere, als zuvor, auch wenn es einer der Partner vielleicht (noch) nicht weiß?

Die üblichen Ausreden wie "... eigentlich ist die Beziehung ganz toll, alles in bester Ordnung, nur sexuell ...", "... ich liebe meine(n) Partner(in), aber ..." oder "... es ist doch nur Sex, rein körperlich ..." kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen: wenn es nur um " das bißchen Sex" geht, wenn das also tatsächlich so unbedeutend für die eigene Beziehung ist, warum kann man dann nicht mit dem Partner über das Thema sprechen?

Wie gesagt: wenn sich herausstellt, dass die mal vereinbarte sexuelle Treue innerhalb der Beziehung nicht hilfreich ist oder vlt. sogar zu Problemen führt, ist es sicherlich legitim, gemeinsam nach anderen Optionen zu suchen?

Lug und Trug sind jedoch keine Alternative - weil dies m.E. nur beweist, dass es wohl nicht nur sexuelle Schwierigkeiten in oder mit der eigenen Partnerschaft gibt?

Was also hält Menschen, die eine sog. Affaire haben, in ihrer Beziehung?

Ordnung, Sicherheit, Geborgenheit ... oder Gewohnheit und Bequemlichkeit?

Hoffentlich kommt mir jetzt keiner mit Verantwortungsbewußtsein oder Pflichtgefühl?

Sorry ... ich verstehe sowas nun mal nicht - mir persönlich wären mein Leben und meine Zeit zu kostbar und zu schade, um sie in einer solchen Charade zu vergeuden.

P#rioxns


@ RE

ich stimme dir in der hinsicht zu, dass der mensch nicht unbedingt monogam sein muß, aber ich persönlich bevorzuge dann es mich zu trennen und eventuell einen anderen partner zu haben. für rudelhaltung oder harmeshaltung bin ich nun mal nicht zu haben, das überlasse ich lieber der tierwelt

Gut, das ist Deine ganz eignen Ansicht und die ist zu respektieren - finde ich im Grunde auch gut, so zu leben. Nur ebenso, wie dies Deine Art ist und Du DAFÜR den passenden Partner brauchst, gibt es eben zig verschieden andere Arten zusammen zu leben. Werten wollte ich diese alle nicht - Hauptsache jeder findet wirklich die Seine und läßt sich nicht nur durch das Umfeld in was pressen, was nicht wirklich seiner Natur entspricht (in welche Richtung auch immer). *:)

rdach0eengexl65


ja, das sehe ich genauso ;-)

l.ittPle-xwitch


@ krötenlocke

wenn es nur um " das bißchen Sex" geht, wenn das also tatsächlich so unbedeutend für die eigene Beziehung ist

warum muss man dann das bißchen Sex woanders suchen - für so ein kleines bißchen wird es doch wohl hoffentlich in der Beziehung reichen ??? ;-) :=o

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