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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

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Ich haenge mich mal hier rein.

Was mich immmer wundert,das alle das wort "Treue" allein mit dem Sex verbinden.

Wenn ein Paar heiratet, besiegelt man ein Versprechen, das man gibt. Dieses Versprechen gilt ein Leben lang.Was beinhaltet es denn, dieses Versprechen. In einer Ehe soll es beiden gut gehen. Und ich bin sicher, kein Mann heiratet, wenn seine Partnerin keinen Sex will.

Nun ist es so passiert, die Partnerin will es nicht mehr,kurz, sie bricht ihr Versprechen, naemlich ihren Mann geht es nicht mehr gut.

Es haben aber beide ein Recht auf "Wohlgefuehl" im Leben. Nun sucht sich der Mann den Sex woanders.Gleichgewicht wieder hergestellt.

Denn Treue hoert ja bei Sex nicht auf.Treue bedeutet auch ,in allen Bereichen des Lebens ,das es dem Partner gut geht.

Ich glaube, Kroetenglocke schrieb, wenn der Mann dann krank ist, muss sie ihn dann pflegen, und er hatte "sein" schoenes Leben.

Aber auch das hat sie versprochen. Sollte sie es nicht machen,bricht sie das zweite Versprechen.

Bertrogen hat sie ihn zuerst, "Sexverweigerung"

Deshalb frage ich mich immer wieder, ob die Leute wirklich wissen,was sie versprechen fuer die naechsten 50 Jahre.

lCittlte-wixtch


@ 51/49

ja - aber was würdest Du machen, wenn Dein Mann eine Sexphobie entwickelt (und das meine ich jetzt nicht witzig, sondern ernst) und zwei Jahre nicht mit Dir schläft... Und er drei Therapien, die Du mit ihm begonnen hast abgebrochen hätte?

DAS hätte ich schon nach dem ersten Abbruch nicht akzeptiert und ausdiskutiert!!!Ganz ehrlich, es bräuchte schon sehr sehr gute Gründe, damit ich den Abbruch nachvollziehen kann und würde trotzdem dran arbeiten, dass mein Partner vielleicht eine Therapie ohne mich beginnt. Vielleicht würde sich dann ja was ändern :)*

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

l#ittl\e-wixtch


@ Prions

Also wenn mein Partner in unserer Beziehung unzufrieden ist, ist in meinen Augen nichts "in Butter"! :|N Und dann blendet der "ahnungslose" Partner die Problem nur aus, statt sie an zu nehmen und an ihnen zu arbeiten ...

Ich habe es genau so gemeint, wie ich es geschrieben habe. Wenn du nichts anderes kennst, mit Kindern, Haushalt etc. eingedeckt bist und am Abend wirklich kaputt bist - nur noch schlafen willst, eigentlich Angst vor Annäherungsversuchen hast, vielleicht schon vor dem Fernseher einschläfst und sich das über Wochen und Monate hinzieht, dann ist das NORMAL für denjenigen, und er blendet nichts aus.

Ich hab das im Freundeskreis gleich zweimal. Alle 12/14 Jahre verheiratet, Kinder und sind unzufrieden. Die Frauen sagen: Ich lass ihn halt einmal die Woche, sonst ist er unerträglich, oder sie weißen freundlich drauf hin, dass er doch 2 gesunde Hände hat.... :=o

Die Männer sagen: Ich such mir irgendwann jemanden nur für Sex und ich steh dazwischen, weil alle 4 sich bei mir getrennt ausheulen. Nach außen hin sind sie die perfekte Familien, da würde nie im Leben jemand drauf kommen, dass es ganz und gar nicht stimmt. :(v

l]iEttlea-witcxh


@ prions

Zu einer Beziehung gehören meines Wissens immer 2 Personen und auch zu einem Ungleichgewicht, bzw. zu Problemen in einer Beziehung ...

stimmt, da gebe ich dir Recht, aber manchmal merkt nur ein Partner, dass ein Ungleichgewicht da ist, für den anderen ist alles so wie es ist in Ordnung.

Deshalb mein ich ja, mit offenen Karten spielt es sich leichter, besser gesagt, ein klares Gespräch unter den Beteiligten, bevor es zu Affären etc. kommt @:) :)*

Sgüntxje


little witch

Die Frauen sagen: Ich lass ihn halt einmal die Woche, sonst ist er unerträglich

dann sollen sie ihn doch zu einer anderen Frau gehen lassn, sind alle zufrieden, die Ehefrauen, weil sie Mann nicht einmal die Woche ranlassen müssen, die Geliebte, die einen hungrigen Man bekommt und der Mann, dem eine Frau mit Spaß am Sex vielleicht lieber ist als eine die denkt, nun mach endlich fertig.....

Oder?? ;-)

loittlke-JwiQtxch


@ Süntje

wenn das so einfach wäre. In diesen Beziehungen gönnt keiner dem anderen Freiraum, da wird eifersüchtig darüber gewacht, was geschieht, wer mit wem spricht, lacht etc.

Ich glaube nicht, dass einer der Beteiligten sich eine Affäre suchen würde, da spricht schon die Konfession dagegen. Außerdem fehlen die Möglichkeiten, sich außerhalb der Ehe umzusehen ;-D Aber wenn ich mir vorstelle, mein restliches Leben so leben zu müssen ??? ?.......ich würde lieber heute als morgen gehen oder gewaltig was ändern.

ScünFtjxe


@ Eichhörnchen

wobei wir wieder bei der Frage wären, "ist der Betrogene zuerst gegangen?" ;-)

5]1%Geuntleman4%9%Mxan


@ Süntje - Du sprichst mir aus dem Herzen @:)

l0ittl9e-wixtch


@ 51/49

kann trotzdem nicht die Lösung sein, oder ??? ?

Auch wenn ich Süntje´s Ansatz und deine Zustimmung absolut nachvollziehen kann @:)

-8UnscKhulad%s[engexl-


Es wird wahrscheinlich eh nie groß anders gewesen sein, nur daß sich heute eben mehr, bzw. andere Gelegenheiten bieten ;-)

Das Handy oder Internet hat der Geschichte noch mal einen ordentlichen Schub gegeben. Man könnte fast sagen Aufklärung betrieben. :-)

Lmola|X5


@ Sommergewitter

Ich hoffe, diese Aussage überfordert dich jetzt nicht. Wie gesagt, ich konnte mir vor 10 Jahren auch nie und nimmer vorstellen, dass ich jetzt so eine Einstellung habe.

Sei mir nicht böse, aber langsam komme ich mir von dir echt wie ein Kleinkind behandelt vor. ;-D Ich bin immerhin auch schon Ende 20 und um mich zu überfordern braucht es schon deutlich mehr. Ich habe wirklich das Gefühl, dass du falsch liegst damit, in mir dein früheres Ich zu vermuten. ;-)

Dass man mehrere Menschen lieben kann, wenn man sich auf mehrere Menschen einlässt erscheint mir schon fast unausweichlich. Ich sage ja nur, dass mir so eine Konstellation zu kompliziert wäre und dass sich der Meinung bin, der Partner, der zu erst da war sollte genauso um die Situation wissen, wie der/die Geliebte.

@ 51/49

a - aber was würdest Du machen, wenn Dein Mann eine Sexphobie entwickelt (und das meine ich jetzt nicht witzig, sondern ernst) und zwei Jahre nicht mit Dir schläft... Und er drei Therapien, die Du mit ihm begonnen hast abgebrochen hätte?

Würdest Du ihn dann

(A) verlassen? wenn alles andere perfekt passen würde?

(B) auf unbestimmte Zeit auf Deine eigene Sexualität komplett verzichten?

(C) Dir einen Lover suchen und es öffentlich machen?

(D) Dir einen Lover suchen und es für Dich behalten?

Ich glaube nicht, dass ich in einer Beziehung bleiben wollen würde, in der ich nicht mehr gewollt werde. :-/ In Situationen wie deiner erstaunt mich das Bleiben mehr als das Fremdgehen. Es geht übrigens nicht um "öffentlich machen" sondern, darum, dass es der Partner weiß.

@ little-witch

Nach außen hin sind sie die perfekte Familien, da würde nie im Leben jemand drauf kommen, dass es ganz und gar nicht stimmt.

Ich glaube das könnte ich nicht gut ertragen. Mir wär's immer leiber wenn der Schein schlechter ist als das Sein. ;-D

l%ittlCe--witcxh


@ Lola

ich könnte es auch nicht ertragen ;-) und würde schleunigst was ändern, aber da rede ich an eine Wand hin - keine Chance!!!!

s/chwafrzer=os$e87


@ Gentleman:

Diese Frage ist natürlich nicht leicht zu beantworten. Ich bin jedoch der Meinung, so oberflächlich es sich vielleicht anhören mag, dass, wenn die zwischenmenschliche Beziehung für einen oder beide Partner nicht mehr befriedigend ist, die ganze Beziehung sicher alles andere als perfekt ist und auf kurz oder lang zum scheitern verurteilt ist. Dann kann es nicht mehr, wie du meintest, ansonsten alles "perfekt" passen. Es "passt" dann in einer Beziehung, wenn es in allen Bereichen des Miteinanders für beide Partner zufriedenstellend läuft. Ist dies jedoch nicht mehr gegeben, besteht Gesprächsbedarf, es muss klar etwas geändert werden. Wenn dies jedoch unmöglich erscheint, müssen beide Partner ewtl. überlegen, ob sie ihren Lebensweg weiterhin gemeinsam beschreiten wollen.

sqchwar+zero(se8x7


[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/384779/9396962/]]

Des weiteren würde ich es nicht akzeptieren, wenn mein Partner eine gemeinsame Therapie abbricht. Ich finde so etwas ganz schön daneben.

T/im x2


Mit genügend Abstand hört sich das alles soo einfach an. Was hier in ca. drei Zeilen beschrieben werden kann, ist ein langer Prozess. Erst lässt die sexuelle Aktivität nach (meistens nicht schlagartig). Die daraus resultierende Unzufriedenheit entwickelt sich auch über Monate oder gar Jahre... Macht nun einer einen konsequenten Schritt (Trennung, fremdes Verhältnis), ist es dagegen sehr einschneidend.

Zur Eingangsfrage: Ich würde mit einem doppelten Verhältnis überhaupt nicht klar kommen. Wen der drei Beteiligten belügt man mehr ???

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