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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

lEiVttPle-wxitch


@ prions

ich bin 17 Jahre verheiratet - ist das lang genug um mitreden zu dürfen ??? ;-)

Du warst also nur Zurückhaltend, weil es eine "Vorgeschichte" gab, sprich deine Frau hat schon mal mit Betrug ihre Erfahrungen gemacht ???...

da hätte ich es schon gleich 2 mal nicht gemacht, wenn ich davon gewußt hätte, da ist ja fast wie wenn du ein Messer das in der Wunde steckt nochmal rumdrehst!!!

P(rionxs


@ little-witch

Es sind nun mal nicht alle Menschen von grundauf gut %-| Manchmal geschehen einfach Sachen - auch wenn man's nicht will ... Ich weiß, schwache Ausrede, aber es entwickelte sich damals bei mir alles parallel. Ich war aber nicht "zurückhaltend", weil SIE eine dahingehende Vorgeschichte hatte und dementsprechende ein "gebranntes Kind" war, sonderm, weil sie mir mit ihrer Erzählung schon damals (am Anfang unserer Beziehung) sugerierte, wie sie im Falle eines Falles bei uns und in unserer Beziehung reagieren würde ... - aber das ist hier nicht das Thema. Ich wollte anhand dieses Beispiels nur zeigen (man kann es auch gut im zitieren Kinofilm sehen), wie eben beide Partner in einer Beziehung ungewollte zu der Atmosphäre der Unehrlichkeit beitragen - gewollt oder ungewollt!

Und ebenso gewollte, oder ungewollte kann man eben in eine 3er-Geschichte geraten - Frage ist nun, wie damit umzugehen ist.

MYafe8x2


Oh, Prions ist wieder da, es geht weiter. :)D

LmolaxX5


Prions

ich habe damals neben meiner Frau noch eine andere Frau kennen gelernt - Beides lief lange Zeit nebeneinander, nur verlief die "andere Sache" dann irgendwann im Sande.

Und was lief mit der anderen? Nur eine Kennenlernphase oder warst du mit beiden im Bett? Also wenn es sogar schon so anfängt, dass ich nicht "formatfüllend" bin, na ich weiß nicht... :-/ Ich will niemanden davon überzeugen müssen, dass ich besser als eine andere bin. Das soll er schon selbst so sehen, und nichterst nach langem Vergleichen wo ihm dann auch noch die andere die Entscheidung abnimmt. (Sonst hättest du ja gesagt, du hast es beendet, und nicht "es ist im Sande verlaufen" :-/ ) So ein Mann wäre nichts für mich, und ja ich finde ich hätte das Recht sowas zu wissen. Auch und gerade wenn er Angst hat, dass ich dann weglaufe...

L~o3laXx5


Manchmal geschehen einfach Sachen - auch wenn man's nicht will ...

Das kann man von Naturkatastrophen, Terroranschlägen und Unfällen sagen. Aber NICHT über Interaktionen mit anderen Menschen. Diese sind nämlich ganz eindeutig innerhalb des eigenen Entscheidungspielraums. Wenn man nicht mal mehr in der Hand hätte, wie man sich verhält, ja was denn dann? ??? Dann ist man wirklich "Treibholz", wie eichoernchen es so schön formulierte. Meinetwegen selbstreflexives Treibholz, aber dennoch Treibholz. Ich würde Entscheidungs- sowie Handlungsfähigkeit immer wesentlich wichtiger finden, als bloße Selbstreflexion. (Auch wenn letzteres bei ersterem helfen kann. Kann nicht Muss!)

P6rioxns


@ Lola

Es ist nicht einfach zu erklären - es war aber recht schnell klar, daß das "Andere" nur eine Affaire (ja, auch mit Sex) war, bzw. sein sollte. DAS habe ich auch recht früh kommuniziert (der anderen Dame und auch meiner Frau). Meine Frau war damals noch in der Beziehung, die ihr "fremdgegangen" war - wir wußten damals beide nicht, wohin das Ganze mit uns führen soll, was das wird, ob das überhaupt etwas wird und wie lang das hält. Also genossen wir ganz einfach und unbeschwert die Zeit, die wir miteinander hatten, ohne uns größere Gedanken über die Zukunft zu machen ...

Pwrioxns


Ich würde es nicht Treibholz nennen, aber dennoch vielleicht irgendwie unabsichtlich gefälltes Holz!? Manchmal ist man schnell in etwas hineingerutscht - hat sich kurz keine Gedanken gemacht und findet sich in einer Situation wieder, die nicht so einfach zu lösen ist ... Manche Sachen passieren einfach - wenn Du das Treibholz nennen willst, dann ist das so.

L(olxaX5


Manche Sachen passieren einfach

Nochmal: Nein, tun sie nicht. ;-D Man LÄSST sie passieren!!! Das kann man so machen, wenn man es so haben will, aber auch dann bleibt es eine ENTSCHEIDUNG, die man getroffen hat. :)z Und über Entscheidungen, die man getroffen hat, sollte man hinterher nicht sagen, dass man eigentlich nichts damit zu tun hatte und alles einfach so "passiert" ist... :=o

M\ae"82


Zu diesem Thema ("Es ist einfach passiert") gab es mal einen Faden. Muss ich mal suchen... :)D

Ptrionxs


@ Lola

Na ja, das können wir noch lange drüber "streiten" - mir ist es damals passiert, ob nun aus Unachtsamkeit, oder aus welchen Gründen auch immer - Fakt ist, daß ich mich eines Tages inmitten dieser Zwickmühle befand: die Beziehung zu meiner Frau wurde immer intensiver, aber da war auch noch dieses Affaire zu der anderen Frau ...

Mgaes8#2


Ich find ihn nicht! :°(

LkolaXx5


ob nun aus Unachtsamkeit, oder aus welchen Gründen auch immer

Nein, nicht aus Unachtsamkeit. Einzig und allein, weil du es so wolltest! Du wolltest die Affäre mit dieser Frau. UND du wolltest mit deiner jetzigen Freundin anbändeln. Also hast du eben beides gemacht. ;-D Dass einem nicht alle Konsequenzen, die sich aus den Entscheidungen, die man trifft, zwangsläufig ergeben, gefallen ist ja wohl eine Selbstverständlichkeit. Dennoch: Solange du Treffen mit der Affäre ausgemacht hast, WOLLTEST du genau diese Situation haben. Sie war vielleicht nicht 100% bequem, aber du wolltest sie, sie ist dir nicht einfach so "passiert".

P|rirouns


@ Lola

Sicher sind die Treffen nicht einfach passiert - aber daß ich mich in der Situation wiederfand, mich überhaupt mit ihr zu treffen ist eben so passiert. War ja damals auch nicht so, daß ich in einer festen Beziehung war, sonder ich war vielmehr Single und habe beide Frauen ziemlich gleichzeitig kennen gelernt (die andere Frau sogar VOR meiner Frau) - beide haben sich unterschiedlich entwickelt. Bei der Anderen war recht schnell klar, daß ich mit ihr keine Beziehung führen will (habe ich auch so gesagt - schon damals), bei meiner Frau war es nicht klar, ob wir es überhaupt können (aus gegebenen Umständen - unser Altersunterschied, meine anstehender Umzug nach München usw.) ...

LeolaXx5


Prions

Du musst dich vor mir nicht rechtfertigen. Mir geht es nur darum, dir klar zu machen, dass du nicht "Opfer der Umstände" warst, sondern anhand der Situation Entscheidungen getroffen hast, und auch danach gelebt hast. Es ist wichtig, sich darüber klar zu sein, dass man selbst bestimmt, was und wie man lebt. Das ist nichts, was einem von außen aufgezwungen wird, sondern letztlich immer eine persönliche Entscheidung. Selbst den Konventionen zu folgen, ist eine persönliche Entscheidung, denn man könnte sich ja auch anders entscheiden.

Ich denke, diesen Punkt zu verstehen und zu verinnerlichen ist wesentlich für ein sebstbestimmtes Leben. Denn wenn einem erstmal klar ist, dass man alles, was man tut, tut, weil man es (so und nicht anders) tun WILL, fühlt sich das ziemlich gut an. Man ist frei. Und hat keine Ausreden für was auch immer nötig, weil man sich seiner Selbstbestimmtkeit bewußt ist. :)* Mit dieser Haltung ist es auch ein Leichtes zu dem zu stehen, was man tut. Denn wenn man es nicht wollen würde, würde man's ja nicht tun. Es passiert einem nichts, sondern man handelt.

Wenn man das ersteinmal so sieht, erhöht es aber auch das Gebot der Ehrlichkeit. Denn man würde dann nicht ein paar unglückliche Umstände verschweigen, die man nunmal nicht ändern kann und für die man nicht verantwortlich ist, sondern man würde etwas verschweigen, was man so entschieden hat und für das man sehr wohl verantwortlich ist. Das macht das Verschweigen quasi schlimmer, weil es näher an Täuschung rückt. ;-D

Das erklärt warum die Haltung "es ist einfach passiert" so beliebt ist: Das Verdrängen der eigenen Verantwortlichkeit ist für viele so bequem, dass sie sich ein Leben lang nicht davon verabschieden mögen... Auch wenn für jedem mit klarem Blick offensichtlich ist, dass es zu sehr goßen Stücken schlichte Selbsttäuschung ist. ;-D

MConikha65


Prions

Thema. Ich wollte anhand dieses Beispiels nur zeigen (man kann es auch gut im zitieren Kinofilm sehen), wie eben beide Partner in einer Beziehung ungewollte zu der Atmosphäre der Unehrlichkeit beitragen - gewollt oder ungewollt!

Das sehe ich genauso.

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