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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

PNrFiOons


@ LolaX5

Ich bin eben der Meinung, daß der Mensch (auch wenn er es gern wäre) nicht komplett selbstbestimmt ist - wir sind und bleiben LEBENWESEN (wenn auch höhere) und MÜSSEN damit zu einem guten Teil unserer NATUR folgene und gehorchen (Gene und Veranlagungen). Daher kann es schon mal sein, daß man Entscheidungen treffen muß und diese sicher auch trifft, aber wir entscheiden eben nicht immer, weil wir 100%ig an diese Entscheidungen und deren Konsequenzen glauben und daher komplett FREI entscheiden ...

Zudem "zwingen" uns oftmals diverse äußeren Umstände zu Entscheidungen, die wir ohne diese Umstände so nicht getroffen hätten. Ich stimme Dir aber zu, wenn Du sagts, DASS wir Entscheidungen aktiv treffen - nur ist auch hier wieder das WARUm interessant! ;-) Da kommen sie dann wieder, die alten Bekannten: Veranlagungen (Gene), Prägung (Erziehung, Normen, Werte der Gesellschaft), Umfeld (Umstände) usw. Wirklich frei sind doch die wenigsten Entscheidungen, oder? :-/

LvolxaX5


Bedingte Freiheit, ist die einzige Art von Freiheit, die existiert. Wir sind Menschen und nicht Gott (An den ich zwar nicht glaube, der aber gemeinhin als einziges Wesen als "allmächtig" definiert wird.) Ja, man hat Bedürfnisse, aber diesen zu folgen, ist in meinen Augen keine Einschränkung der Freiheit. Wenn ich meinen Wünschen folge macht mich das nicht weniger selbst bestimmt. Im Gegenteil. Es geht ja darum, dass man SELBST Entscheidungen trifft, die für einen SELBST, gut sind. Ohne individuelle Unterschiede im Wollen, würde Freiheit gar keinen Sinn machen, weil es ja gar keinen Anreiz gäbe unterschiedlich zu handeln... ;-)

Selbstbestimmtheit OHNE Basis für die Entscheidungen, die man trifft hätte überhaupt keinen Sinn. Man braucht diese Basis an Wünschen und Bedürfnissen, um Entscheidungen treffen zu können. Sie sind daher in meinen auch keine Einschränkung der Selbstbestimmtheit. Denn sie machen ja das SELBST überhaupt erst aus...

L+ol?aXx5


Daher kann es schon mal sein, daß man Entscheidungen treffen muß

Bei dir klingt das wie eine Zumutung. ;-D :-/ Ich finde es großartig, Entscheidungen treffen zu können. :-D

Pkrixons


Ja, man hat Bedürfnisse, aber diesen zu folgen, ist in meinen Augen keine Einschränkung der Freiheit. Wenn ich meinen Wünschen folge macht mich das nicht weniger selbst bestimmt. Im Gegenteil.

Nein, nicht unsere Bedürfnisse, oder das Folgen/Nachgehen dieser schränkt uns in unserer Freiheit ein, sondern die Umwelt und unser Erbe. Wenn wir unseren Wünschen und Verlangen uneingeschränkt nachgeben könnten (ohne Rücksicht auf Verlußte), wäre das wohl das Höchstmaß an "Freiheit", aber diese gibt es wohl (zum Glück) nicht, denn dann müßten wir ganz allein, aber auch ganz individuell auf einem separaten Planeten sitzen - und selbst dann wären wir wohl nicht gänzlich FREI!?

Es geht ja darum, dass man SELBST Entscheidungen trifft, die für einen SELBST, gut sind.

Ja, aber das ist es doch eben - wir können nicht imemr Entscheidungen treffen, die NUR für uns gut sind - wir haben immer auch (zumindest zu einem Bruchteil) unsere Umwelt bei der Entscheidung im Augen - und sei es nur, wie wirkt sich diese Enscheidung im Anschluß auf unser Umfeld aus und wie dann wieder auf mich ...

PDriUoan{s


Bei dir klingt das wie eine Zumutung. Ich finde es großartig, Entscheidungen treffen zu können.

Viele Entscheidungen MUSS man aber einfach treffen - nicht weil man es oder sie will, sondern, weil die Umwelt einen dazu "zwingt"! Und so kann man auch "unbeabsichtigt" in eine Affaire rutschen ... :-o

LfolaXx5


Nein, nicht unsere Bedürfnisse, oder das Folgen/Nachgehen dieser schränkt uns in unserer Freiheit ein, sondern die Umwelt und unser Erbe. Wenn wir unseren Wünschen und Verlangen uneingeschränkt nachgeben könnten (ohne Rücksicht auf Verlußte), wäre das wohl das Höchstmaß an "Freiheit", aber diese gibt es wohl (zum Glück) nicht, denn dann müßten wir ganz allein, aber auch ganz individuell auf einem separaten Planeten sitzen - und selbst dann wären wir wohl nicht gänzlich FREI!?

Du tust so als seine unsere Bedürfnisse einzig und allein Ausdruck der omniösen Natur. Sie sind meiner Auffassung nach aber auch zum Teil rational überprüft und bestätigt. Wenn ich weiß, dass mir etwas wichtig ist, und ich darauf bewusst achte, ist es nicht mehr nur ein urwüchsiges Bedürfnis, das sich unkontrolliert Bahn bricht, sondern etwas, das ich aktiv zu erfüllen versuche.

Was die gänzliche Freiheit betrifft: Ich sehe keinen Sinn in einem Freiheitsbegriff, der an Freiheit so hohe Ansprüche stellt, dass sie sowieso nicht erfüllbar sind. Mich interessiert nur die Freiheit, die möglich ist. Und die Freiheit etwas zu tun oder zu lassen hat man meistens.

Ja, aber das ist es doch eben - wir können nicht imemr Entscheidungen treffen, die NUR für uns gut sind - wir haben immer auch (zumindest zu einem Bruchteil) unsere Umwelt bei der Entscheidung im Augen - und sei es nur, wie wirkt sich diese Enscheidung im Anschluß auf unser Umfeld aus und wie dann wieder auf mich ...

Doch kann man schon und tun auch manche. Zum Beispiel, die die sich eine(n) Geliebten zulegen, obwohl sie ziemlich genau wissen, wie sehr das den eigentlichen Partner verletzen wird, wenn er/sie es erfährt.

Ansonsten gehört eben das Bedürfnis einen bestimmten anderen Menschen nicht zu verletzen eben zu den EIGENEN Bedürfnissen. Man macht das nicht, weil es dem anderen ein Bedürfnis ist, sondern weil man SELBST gewisse Ansprüche an sich selbst stellt. Das ist vollkommen ok und gut so. Jedenfalls sind das sicher keine "Fesseln der Gesellschaft", die man unbedingt abwerfen sollte. ;-D

Viele Entscheidungen MUSS man aber einfach treffen - nicht weil man es oder sie will, sondern, weil die Umwelt einen dazu "zwingt"!

Nenn mir ein Beispiel und ich beweise dir, dass man nicht MUSS. Man wird auch nicht gezwungen.

Und so kann man auch "unbeabsichtigt" in eine Affaire rutschen ...

Ich wiederhole mich, aber NEIN, man kann nicht "unbeabsichtigt" in eine Affaire rutschen. ;-D

P{rioxns


Und die Freiheit etwas zu tun oder zu lassen hat man meistens.

Und das sehe ich eben nicht so! Man ist immer (auch in seinen Entscheidungen) ein Produkt seiner Umwelt! Nicht in den Bedürfnissen - die kommen aus uns selbst. Aber ob und wie wir diese umsetzen könne, folgt dann wieder den Gegebenheiten, also dem Umfeld ...

P%r[ioxns


Nenn mir ein Beispiel und ich beweise dir, dass man nicht MUSS. Man wird auch nicht gezwungen.

Man MUSS doch permanent Entscheidungen treffen! Stell Dir vor, ein Löwe bricht aus dem Zoo aus und steht vor Dir - Du kannst ihn sicherlich ignorieren und KEINE Entscheidung treffen (wobei selbst das Ignorieren eine Entscheidung (evtl. für den Tod) wäre). Aber Du SOLLTEST/MUSST Dich entscheiden, ob Du nach links oder rechts rennst ... :-o

SFüntxje


in den Bedürfnissen - die kommen aus uns selbst. Aber ob und wie wir diese umsetzen könne, folgt dann wieder den Gegebenheiten, also dem Umfeld ...

:)z

L.olaXx5


Man ist immer (auch in seinen Entscheidungen) ein Produkt seiner Umwelt! Nicht in den Bedürfnissen - die kommen aus uns selbst.

Ich denke da irrst du dich. Oder denkst du im Ernst das Bedürfnis vieler Frauen, zu heiraten, kommt zu 100% aus ihnen selbst? Wohl kaum, da ist viel Kultur dabei. Und dennoch ist es vielen Frauen ein ECHTES Bedürfnis, zu heiraten.

Pqrioxns


Ich wiederhole mich, aber NEIN, man kann nicht "unbeabsichtigt" in eine Affaire rutschen.

Und ich wiederhole mich ebenso und sage, mit Sicherheit kann man in eine Affaire rutschen - warum auch immer. Manche Menschen sind zu einem gewissen Zeitpunkt schwach, oder unkontrolliert - wie hier ein Schreiber, der plötzlich mit der Kollegin auf dem Büroboden lag, nachdem er ihr erzählte, daß er seit 5 Jahren keinen Sex mehr hatte, oder eben ich, der eigentlich am Anfang gar keine feste Beziehung hatte, sich aber nach einem halben Jahr in einer festen Beziehung und einer Affaire wiederfand ...

LNoGlaxX5


Man MUSS doch permanent Entscheidungen treffen! Stell Dir vor, ein Löwe bricht aus dem Zoo aus und steht vor Dir - Du kannst ihn sicherlich ignorieren und KEINE Entscheidung treffen (wobei selbst das Ignorieren eine Entscheidung (evtl. für den Tod) wäre). Aber Du SOLLTEST/MUSST Dich entscheiden, ob Du nach links oder rechts rennst ...

Ja, eben, ist doch gut, dass man sich Entscheiden kann... Ich sehe nicht, wie das ein Widerspruch zu dem sein soll, was ich geschrieben habe.

S8üntjxe


man kann auch ganz sehenden Auges hineinrutschen ;-)

LXolaxX5


Und ich wiederhole mich ebenso und sage, mit Sicherheit kann man in eine Affaire rutschen - warum auch immer. Manche Menschen sind zu einem gewissen Zeitpunkt schwach, oder unkontrolliert -

Nur weil sie aus Schwäche heraus getroffen wird, ist es nicht weniger eine Entscheidung.

wie hier ein Schreiber, der plötzlich mit der Kollegin auf dem Büroboden lag, nachdem er ihr erzählte, daß er seit 5 Jahren keinen Sex mehr hatte,

Sie hat ihm ein Angebot gemacht, er hat es angenommen.

oder eben ich, der eigentlich am Anfang gar keine feste Beziehung hatte, sich aber nach einem halben Jahr in einer festen Beziehung und einer Affaire wiederfand ...

Dann bist du aber nicht in die Affäre gerutscht, sondern in die Beziehung... ;-D Für die Affäre hast du dich bewusst entschieden, die Beziehung hat sich entwickelt. Und du hast dich lange dafür entschieden, die Affäre aufrecht zu erhalten.

L2ol2aX5


man kann auch ganz sehenden Auges hineinrutschen

Süntje, wenn man es sieht und nichts dagegen macht, ist das eine klare Entscheidung. Vondem was du bisher geschrieben hast, gehe ich ziemlich stark davon aus, dass du bewusst "ja" zu deiner Affäre "gesagt" hast. Du wolltest das und hast es getan.

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