» »

Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

MVonkikax65


LovHus

Wenn ihr gestattet, komme ich mal zum Thema zurück.

Nicht "frei von" sondern "frei zu", nämlich zu entscheiden - so oder so.

Es ist ein Unterschied, ob ich frei bin zu lieben :)^ - oder frei bin von aller Liebe

Frei zu entscheiden, das ist ja das, was ich diskutiert habe. Wann fällt man wirklich eine freie Entscheidung? Meiner Ansicht nach nur dann, wenn diese nicht hauptsächlich auf Gefühlen beruht, denn dann ist man nicht frei, sondern sich selbst ausgeliefert. Und die Entscheidung treu zu sein oder zu bleiben oder noch mehr, die Entscheidung sich zu trennen oder bei jemandem zu bleiben trotz im Grunde kranker Beziehung, kann alles auf Gefühlen beruhen, die im Grunde unfrei machen. Man möchte etwas Anderes, "kann" aber nicht. Vor sich selbst oder anderen kann man das aber super rechtfertigen, deshalb finde ich es schon wichtig sich selbst zu hinterfragen.

Zu deinem zweiten Satz, was heißt im Klartext "frei sein zu lieben"? Ist das mehr ein Wortspiel oder verbindest du Konkretes damit??

SOüntxje


@ Monika

warum meinst du, machen Gefühle unfreier als Gedanken? Das kann ich ja gar nicht nachvollziehen

P@ri+ons


Wenn ich mit meiner Frau zufrieden bin und sie auf keinen Fall verlassen möchte und es mir nur um momentanen Sexfrust geht, dann ist das was ganz anderes. Ja - ich wäre dabei mit

Was heißt hier wohl: "Wenn ich mit meiner Frau zufrieden bin..."?

Für mich hört sich das an wie:"solange ich mit meiner Putzfrau zufrieden bin und ich keine andere habe, kann sie bleiben - wenn es aber ums Geld geht, dann ist das was ganz anderes. Wenn ich eine Billigere finde, wäre ich mit dabei"

Wer spricht den da bitte von Geld oder Putzfrau? ??? Wie hier schon öfter gesagt wurde, besteht eine Beziehung aus mehr als nur Sex - oder Putzen! Sicher ist eine Beziehung für jeden individuell aufgebaut, aber im Grunde gehören neben der Sexualität auch so Sachen, wie Vertrauen, Wissen um den Anderen, gemeinsame Vergangenheit, gemeinsame Zukunftsplanung, gleiche Ansichten, ähnliche Vorlieben usw. zu einer Beziehung, oder? Wenn nun diese anderen Faktoren zwischen Mann und Frau stimmen, warum sollte man sich also trennen? Von Geld oder Putzen ist aber keine Rede - nur von Sex!

P=rioxns


@ Monika65

Stimmt wohl, oftmals binden uns grad die Gefühle die Hände und machen uns unfrei zu entscheiden - sei es jetzt die Liebe, oder Ängste - Angst, nach einer Trennung nichts (Besseres) mehr zu finden - Angst, dann ewig allein zu sein - Angst, später an noch etwas Schlimmeres zu geraten ...

PQrionxs


@ krötenlocke

Zu Deinen Ausführungen: irgendwie hört sich das für mich recht frustriert an!? Kann das sein? ??? Hast Du den dahingehend einschlägige Erfahrungen gemacht? Erzähl mal! :)D

r`acheLengxel65


Angst, nach einer Trennung nichts (Besseres) mehr zu finden - Angst, dann ewig allein zu sein - Angst, später an noch etwas Schlimmeres zu geraten ...

ich weiß nicht, solche ängste hatte ich alle nicht :-/

PRrionxs


Du vielleicht nicht RE, aber ich kenne genügend Leute, die sich lieber mit ihrer Situation daheim "arrangieren", als sich ins Ungewisse zu wagen. Denn DAS ist ein Wagnis - mit Gefahren, aber eben auch Chancen.

rmacheVenge:l6x5


klar, ich kenne auch solche leute :-/

aber ein weg mit "gefahren" ist ja nun mal ein bißchen übertrieben, oder? ;-D

ich kenne niemanden, der sich getrennt hat, der für jahre allein geblieben ist. jeder hat bisher wieder jemanden kennengelernt und ist mehr oder weniger glücklich geworden.

du tust gerade so, als ob man ins feuer springt, wenn man sich trennt. klar ist es ne umstellung, vor allem, wenn man sehr lange mit jemandem zusammen war. aber man findet eigentlich sehr schnell die vorzüge des alleine lebens, bzw. wohnens heraus ;-)

Prrihons


Natürlich kann man in jeder Situation das Beste finden und sehen - mache ich ja auch so. Allerdings ob es dann subjektiv betrachtet im Anschluß wirklich besser ist, was man da bekommt, steht eben zur Frage ...

Aber hier geht es ja nicht um den "Wechsel", sondern um das parallele Laufen - WEIL man eben nicht was "Besseres" sucht ... *:)

MBonuiaka6x5


Süntje

warum meinst du, machen Gefühle unfreier als Gedanken? Das kann ich ja gar nicht nachvollziehen

So habe ich das auch nicht gemeint, denn Gedanken sind ja häufig der Auslöser von Gefühlen, gerade bei Ängsten.

r!acheeQnge4l65


Aber hier geht es ja nicht um den "Wechsel", sondern um das parallele Laufen - WEIL man eben nicht was "Besseres" sucht

das beste hat man in solchen fällten trotzdem nicht. wenn ich das beste schon habe, suche ich nichts anderes mehr ;-)

L;olaXl5


Monika

Frei zu entscheiden, das ist ja das, was ich diskutiert habe. Wann fällt man wirklich eine freie Entscheidung? Meiner Ansicht nach nur dann, wenn diese nicht hauptsächlich auf Gefühlen beruht, denn dann ist man nicht frei, sondern sich selbst ausgeliefert. Und die Entscheidung treu zu sein oder zu bleiben oder noch mehr, die Entscheidung sich zu trennen oder bei jemandem zu bleiben trotz im Grunde kranker Beziehung, kann alles auf Gefühlen beruhen, die im Grunde unfrei machen. Man möchte etwas Anderes, "kann" aber nicht. Vor sich selbst oder anderen kann man das aber super rechtfertigen, deshalb finde ich es schon wichtig sich selbst zu hinterfragen.

Ich verstehe diese Abspaltung der Gefühle nicht. Die Gefühle sind doch ein ganz wesentlicher Teil von einem Menschen. Eine vernünftige Entscheidung berücksichtigt meiner Meinung nach zwangsläufig auch die vorhandenen Gefühle.

Wer sagt denn, dass Gefühle (neben) anderen Faktoren keine Basis für eine Entscheidung sein dürfen? ??? Ich finde sie dürfen, ja sie sollten sogar ausführlich berücksichtigt werden.

Wenn man eine bestimmte Entscheidung noch nicht treffen kann, dann will man eben noch nicht richtig. Dann hält man lieber an der Situation fest. Ist auch ok. Es kann sogar vernünftig sein (scheinbar) unvernünftig zu handeln. Dieses "Eigentlich möchte ich etwas, ich kann aber nicht" kommt mir unehrlich sich selbst gegenüber vor. Denn wenn man etwas will, und es nichts gibt, was ausreichend stark dagegenspricht, wird man es auch relativ leicht tun können. Solange man noch nicht anders handeln kann, bedeutet das, dass man es noch nicht (genug) will. z.B. weil man bestimmten Gefühlen (noch ?) Priorität einräumt. Entscheidungsfreiheit ist auch etwas, das man sich erarbeiten muss. Wenn man Verstand und Gefühl gegeneinander auspielt, statt sie zum eigenen Vorteil zusammen an einer Lösung arbeiten zu lassen, darf man sich nicht wundern, wenn man die Gefühle als Freiheitsverhinderd erlebt... ;-D

Pcraions


das beste hat man in solchen fällten trotzdem nicht. wenn ich das beste schon habe, suche ich nichts anderes mehr

Ich weiß nicht, wie ich es Dir noch erklären soll - stell Dir vor, Du hast einen perfekten Kombi (großes Auto) - er fährt super, verbraucht nicht viel, dafür bekommt man viel rein, er geht nie kaputt ... Ab und an möchtest Du aber oben ohne fahren - im Sommer - und kaufst Dir deswegen NEBEN dem Kombi noch ein kleines Cabrio. Ist deswegen der Kombi nun schlecht? Nein, er ist immer noch der beste Wagen für Dich und Deine Bedürfnisse, nur gibt es ihn leider nicht als Cabrio - beim besten Willen wirst Du auch nie einen Kombi finden, der zeitgleich ein schnittiges, kleines Cabrio sein wird! :=o

-tUnsTchu^ldsexngel-


Was man(n) hat weiß man, was man bekommt weiß man nicht ;-)

rhachGeen?gelx65


nein prions, du irrst, für mich ist der kombi dann nicht das beste fahrzeug, weil ihm genau diese funktion dann fehlt, das "oben ohne"fahren ;-)

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH