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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

P7rioxns


sorry, ich meine natürlich "negieren" |-o

r/achbeen\gel6x5


ich bin gerne treu, ich bin treu für einen besonderen menschen, weil auch er gerne treu ist. wenn dieser mensch nichts besonderes für mich wäre, wäre ich auch nicht treu, denn für uns ist gerade diese intimität, diese nähe, das intensive, sehr wichtig. und gerade bei einem besonderen menschen macht es besonder spass natürlich auch, das kann mir gar keine affäre geben :|N

r*aYchzeen.gelr6x5


wenn man sich ohne worte verständigen kann, weiß was der andere fühlt oder denkt, ohne worte darüber zu verlieren, dann ist das für mich was besonderes und nur so einem menschen schenke ich treue, schenke ich meine liebe, schenke ich meinen körper. für alles andere wäre ich mir zu schade. ich vergeude meine kräfte nicht. ausser in habe im moment keinen besonderen menschen an meiner seite, dann nehme ich auch die menschen, die mir im prinzip egal sind, just for fun eben ;-)

MWae8x2


Wie weit verbiegen wir uns, wenn wir auf Teufel komm raus versuchen, treu zu sein

Oooooder: Wie weit verbiege ich mich, wenn ich versuche, eine offene Beziehung zu führen? ;-) Muss man halt achtsam sein. :)z

M7aex82


obwohl wir wirklich viel miteinander geredet haben

Reden ist nicht gleich reden, wie ihr jetzt gemerkt habt. :)*

Und umso länger die Beziehung anhält, umso schwerer kommen wir aus dieser Rolle raus

Es sei denn, wir sind von Anfang an oder zumindest zunehmend (mit wachsendem Vertrauen) wir selber. Kommt vielleicht auch darauf an, in welchem Umfeld wir uns kennen lernen. Für uns war das nie ein Thema, wir haben uns über gemeinsame Jugendarbeit kennen gelernt, da waren wir sowieso in keiner besonderen Rolle. Wir haben uns also in den "echten" Menschen verliebt.

Ich weiß nicht, was meine Familie sagt, wenn ich/wir ihr mal offenbaren sollten, was wir jetzt für eine Beziehung führen (und damit auch noch zufrieden sind)

Also, das geht die dich wirklich nichts an, oder?! Und wenn: Dir kann doch egal sein, was deine Familie dazu sagt. 8-)

Pfrion?s


wir haben uns über gemeinsame Jugendarbeit kennen gelernt, da waren wir sowieso in keiner besonderen Rolle. Wir haben uns also in den "echten" Menschen verliebt

Ist evtl. ein Vorteil, wenn man eine dauerhafte Beziehung mit dem Partner, der Jugend aufbaut - man entwickelt sich erst zu einer Perönlichkeit und kann das gemeinsam machen. Allerdings besteht dabei wohl auch die "Gefahr", daß man sich nicht in die gleiche Richtung entwickelt. Aber diese Gefahr besteht wohl bei allen längeren Beziehungen ...!?

M|ae82


Jedenfalls ist man dann noch nicht auf der Jagd und versucht, sich in irgendeinem vermeintlich guten Licht zu zeigen, also eine Rolle zu spielen. Naja, obwohl, wenn ich mir so ansehe, wie manche Kids so in die Disko gehen... :|N

Wie auch immer: Es haben eben nur sehr wenige das Glück, sich schon so früh zu finden. Aber später geht ja auch noch. :)z

Pxri>onxs


Na ja, das "Problem", was wir/ich hatten, war ja eher weniger das Spielen einer Rolle, als das, was wir/ich meinten, daß von uns erwartet wird. Ich bin eben so aufgewachsen, daß Mann seine Frau in Jugendzeiten findet (meine Elter waren so ein Pärchen, wie Ihr (Mae und LovHus - die erste Liebe ...) und dann mit dieser Jugendliebe alt wird - eine Familie gründet, Kinder in die Welt setzt ...

Ich hatte immer von Typen gehört, die fremd gegangen waren - diese Schufte/Schwei*! Sowas einer Frau anzutun ... Oder eben die Frauen, die ausgebrochen sind - diese Schlam*, die ihrem "treusorgenden" Mann so etwas antun konnten. Es war immer etwas mega-schlimmes, wenn einer SO ETWAS tat.

Und plötzlich befand ich mich selber in dieser Situation: "Oh Gott - was nin ich für ein Scheusal!" Aber irgendwie war diese da und ließ mich auch nicht los - ich bin nicht unschuldig (sicher nicht!) - wurde sicher auch zu nichts gezwungen ... Aber dennoch war ich unfähig, ES zu lassen. Weiß der Geier, warum.

Und in dieser Situation hätte ich meiner Frau etwas davon sagen sollen, was sie für einen Typen an der Backe hat - der sich in dem Moment selber nicht in die Augen sehen konnte, weil er so erzogen/geprägt war - aber dennoch tief in sich fühlte, daß es nicht ganz fasch sein kann, was er da tat. Einen Typen, der zu der Zeit weder sich, noch die Welt um sich und allg. verstand ... :-/

In der Situation war inhaltliches Reden über UNS, über MICH und meinen "Bedürfnissen" nicht drin! Erschwerend kam eben die Angst um meine recht junge Beziehung hinzu - meine Frau hätte doch postwendend Schluß gemacht (Thema "Atmosphäre zur Ehrlichkeit), immerhin hatte sie sich grad von ihrem LAG wegen eben solch einem Thema getrennt ...

Koestr%a


Prions, entspann Dich und schau lieber die EM ;-) Wie kann man nur so verbissen sein :-o ;-D

P`rSionxs


@ Kestra

Ich bin alles andere, als verbissen. :=o

L2ovKHus


Ich bin alles andere, als verbissen.

Ich fand jetzt auch, dass der Beitrag von Prions von 20:39, von Mae angeregt, zu den offeneren, authentischeren Beiträgen zählt :)^. Ganz Prions, ganz ohne theoretischen Überbau und Schutzpanzer.

Prions, möglich, dass du so bist, wie du bist, weil Familienmitglieder durch die offenbar in deiner Familie herrschende Intoleranz ausgeschlossen wurden, welche du durch dein So-Sein zurück in den Kreis holst. Ohne dich selber jetzt direkt zu outen, könntest du dich mal für die "Schweine" und "Schlampen" in deiner Verwandschaft interessieren :)D.

LDianE-Jilxl


Womöglich habe zum Beispiel ich ein so unverkrampftes Verhältnis zu Menschen, die anders leben als ich, weil es in meiner Kindheit/Familie/meinem Umfeld niemanden gab, der in dieser Hinsicht gebrandmarkt wurde?

Ayverexlll


"Schweine" und "Schlampen" in deiner Verwandschaft

das wäre interessant ;-)

P+rionxs


@ LovHus

Nein, so sollte es nicht rüberkommen - meine Familie ist alles andere als intolerant - ganz im Gegenteil. Aber, wie ich schon des Öfteren sagte, bin ich eben sehr behütet aufgewachsen. Da gab es so etwas, wie Fremdgehen weit und breit einfach nicht. Wenn ich mal davon hörte (daß es das überhaupt gibt), dann war es weit weg - war nicht wirklich Thema, aber ich hatte den Eindruck (nicht unbedingt durch mein näheres Umfeld/Familie), daß man dies nie nicht tun - unter keine Umständen. Ich bin mir auch nicht sicher, woher dieser Eindruck als Kind kam!? Ich weiß aber, daß ein Kind nicht nur die Eltern und die Familie prägen, sondern auch andere Menschen, mit denen das Kind evtl. nur sporadisch zu tun hat ... Man glaub oft kaum, WAS Kinder alles aufnehmen und was sie dann auch prägt (manchmal nur ein Gesichtsausdruck zu einem bestimmten Thema ...).

P1riUonxs


@ Averelll

Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die Klappe halten! ;-D

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