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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

PTrsionxs


@ Monika65

Man kann nicht alles haben. Das Gegenbeispiel war die andere Frau, glaub mir, ich kenn das. Ein "Dazwischen" ist lau. Nimm es, wie es ist, wie gesagt, man hat nie alles.

Genau darum stand ich ja immer auf dem Standpunkt, die andere Frau meine Entscheidung FÜR meine Frau nur noch immer weiter bestärkt hat - meine Frau paßt einfach perfekt zu mir, auch wenn wir vielleicht ab und zu etwas zu harmonisch sind!? x:) Allerdings wüßte ich dies heute wohl nicht so genau, wenn es die andere Frau nie gegeben hätte!?

PNrionxs


@ Mae

Kannst du mir mal verraten, was so toll daran sein soll, zu streiten? Klar, wenn mir was nicht passt, dann muss ich das sagen und nicht unter den Teppich kehren. Aber wenn es doch harmonisch ist, was soll daran schlecht sein ?

Gute Frage, aber wenn man immer das Gleich denkt, immer der gleichen Meinung ist, immer das Gleiche machen will ... kann das auf Dauer irgendwie zu harmonisch - ich will jetzt nicht langweilig sagen, aber in die Richtung geht es ... Dann fehlt das Salz in der Suppe.

Ich habe oftmals fast schon neidisch zu einem befreundeten Pärchen geschielt, die sich schon öft zofften, aber im Grunde ein Herz und eine Seele waren. Von dem berühmten, genialen "Versöhnungs-Sex" mal ganz zu schweigen :-o |-o

Vielleicht haben wir ja auch den Fehler gemacht, WEGEN der Harmonie einige Kleinigkeiten unter den Teppich zu kehren - irgendwann war die Beule aber zu groß, so daß wir drüber stolperten (ohne zu wissen, was die Beule ausmachte - waren im Grunde ja nur Nichtigkeiten, die sich zusammengeballt hatten ... DAS muß man verhindern - dazu reicht oftmals schon eine kleine Ansage o.ä.

Parixons


Aber da kann man doch etwas Anderes unternehmen, als streiten.

Was denn? Sag mal an Mae. :-)

M+ae'82


Was denn?

Alles, was das Leben auch sonst lebendig macht: ein ausfüllender Beruf, gemeinsame Projekte (Kinder, Hausbau, ...), gemeinsame Hobbies, getrennte Hobbies, Interesse füreinander, Offenheit füreinander und für Neues ... Es gibt so viel!

Stillstand ist der Tod - auch einer Beziehung.

Kleinigkeiten unter den Teppich zu kehren ... DAS muß man verhindern - dazu reicht oftmals schon eine kleine Ansage o.ä.

Genau, dranbleiben! Aber dafür muss man doch nicht streiten, wenn einem eigentlich nicht danach ist. :|N

P0rioMns


Nein Mae, ich meine auch eigentlich nicht wirklich streiten - ich meine das eher im Sinne von "athentisch sein" - also eben nicht den Ärger wegen der geliebten Harmonie herunterschlucken und so sich aufstauen lassen, sondern sie auch mal herauslassen und das am Besten zu dem Zeitpunkt zu dem einem danach ist - nicht erst hundert Jahre später, wenn der Partner es schon vergessen hat ...

WXeißDbpu(chxe


Wenn man als Kind erlebte wie schlimm wüst streitende Eltern sind, versucht man, es besser zu machen. Sind beide Partner noch ziemlich ausgeglichen, lernt man alle Alltagsprobleme gemeinsam zu lösen. Ein friedlicher, respektvoller Umgang miteinander wird selbstverständlich. Das ist nicht langweilig, schließlich ist das Leben ohnehin manchmal ziemlich stressig. ABER nach vielen Jahren denkt man, dass man den anderen sicher hat. Man bemüht sich nicht nicht mehr so umeinander... :|N

r(ache`eng&el65


Man bemüht sich nicht nicht mehr so umeinander

ja, und das ist ein fehler :-/

PCrioxns


Also, wie umgeht man dieses Sicherheitsdenken ??? Ist doch im Grunde auch eine schöne Sache - meine Frau war neben meinem stressigen Job immer mein ruhiger Hafen - und dies eben auch mit dieser Sicherheit.

r`achiee<ng1el65


nein, man kann und sollte sich niemals sicher sein :-/

PKrionxs


Es gibt einem aber auch innere Ruhe ...

r'achseefngexl65


natürlich, bis zu einem gewissen grad, ist man sich zu sicher, ist der fall umso tiefer :-/

Mxa(e82


mein ruhiger Hafen - und dies eben auch mit dieser Sicherheit

Ja, das ist auch etwas, das ich sehr genieße: dieses Gefühl, zu Hause zu sein. x:)

Aber das schließt doch nicht aus, dass ich versuche, ihm auch weiterhin zu gefallen, dass ich ihn ab und zu verwöhne, mich schön mache für ihn, ihm zeige, wie ich mich auf ihn freue ... Und, dass ich ihm das Wertvollste schenke, das ich habe: Zeit. Und zwar Zeit ungeteilter Aufmerksamkeit, nur für uns!

Ich glaube, das wäre, um zum Thema zurückzukommen, das, was mich an einer Geliebten am meisten stören würde: Dass er ihr seine Zeit schenkt.

Pfri!ons


Ich glaube, das wäre, um zum Thema zurückzukommen, das, was mich an einer Geliebten am meisten stören würde: Dass er ihr seine Zeit schenkt.

Ich glaube, das war auch ein Teil dieses "emotionalen Fremdgehens", was mich mehr störte, als der pure Sex - daß ER "meine" Zeit bekam, daneben aber auch "meine" Wärme, "mein" Zuhause, "mein Angekommen sein" ...

MWa{e82


daß ER "meine" Zeit bekam, daneben aber auch "meine" Wärme, "mein" Zuhause, "mein Angekommen sein" ...

Ja, genau so. :)z

SZünt2je


Ich glaube, das war auch ein Teil dieses "emotionalen Fremdgehens", was mich mehr störte, als der pure Sex - daß ER "meine" Zeit bekam, daneben aber auch "meine" Wärme, "mein" Zuhause, "mein Angekommen sein" ...

genau das haben mein Geliebter und ich zu Hause nicht mehr gefunden und uns eine Zeitlang geschenkt........

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