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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

Lkiazn-Jfill


Ein Alkoholiker ist beispielsweise auch mit einer vollen Flasche Sprit im Arm glücklich - dennoch ist es nicht meine Def. von Glücklich sein ...

Es ging, glaube ich, darum, womit deine Frau glücklich ist. Nicht, was du ihr per deiner Definition zugestehst, womit sie glücklich zu sein hat.

Lnian^-Jilxl


Daraus ließe sich ja schlussfolgern, dass sie es duldet, weil sie dich sonst verlieren könnte

Und genau das meinte ich: Ob sie damit schlussendlich auch glücklich ist.

RXistrextto


Es ging, glaube ich, darum, womit deine Frau glücklich ist. Nicht, was du ihr per deiner Definition zugestehst, womit sie glücklich zu sein hat

Nachdem in der Bibel steht, dass die Frau des Mannes Untertan sein, ist das im katholischen Bayern eh das Selbe ]:D

eUhQrl]ichER


Ich möchte bei dieser Gelegenheit einen Ratschlag geben.

Jeder sollte sich für sein persönliches Glück selbst und eigenverantwortlich zuständig fühlen und dies nicht an eine andere Person delegieren.

Ein ähnlicher Punkt, der oft im Sexualitätsforum auftaucht, ist das Thema "Geben und Nehmen".

Oft wird suggeriert, dass Geben automatisch etwas "aufopferndes" ist. Ist es für mich nicht. Auch Geben kann etwas Schönes sein, selbst Spaß machen und eigene Glücksgefühle erzeugen.

Das heißt, es kann natürlich auch selbst glücklich machen, einen Menschen glücklich zu "machen".

LMi0an- Jixll


Nachdem in der Bibel steht, dass die Frau des Mannes Untertan sein, ist das im katholischen Bayern eh das Selbe

Ja, aber dazu muss man zumindest im katholischen Bayern erst mal verheiratet sein. Und das ist die Hauptlebensgefährtin von Prions nicht.

Übrigens: Ich bin gerne Untertan ;-), denn

Auch Geben kann etwas Schönes sein, selbst Spaß machen und eigene Glücksgefühle erzeugen.

P&r*ionxs


Es ging, glaube ich, darum, womit deine Frau glücklich ist. Nicht, was du ihr per deiner Definition zugestehst, womit sie glücklich zu sein hat.

Nein es ging hier nicht darum, womit MEINE Frau glücklich ist, sonder um die Def. was Menschen glücklich macht ... Und die ist eben höchst persönlich!

P]ri{ons


@ ehrlichER

Ich stimme Dir voll und ganz zu und würde sogar noch weiter gehen - für mich ist selbst Liebe ein geben, was man OHNE etwas zurück zu wollen/zu erwarten tun sollte. Nur deswegen, weil man es wirklich selber machen (also geben/lieben) will. Sobald man eine (An)Forderung an das geben von Liebe stellt (und sei es nur, zurückgeliebt zu werden), wird die Liebe ansich geschmälert, weil sie eben an diese Forderung gebunden ist ...

Lqianl-[Jill


Was nicht heißt, dass sie mit der Situation glücklich ist. Und wenn ich einen Menschen so liebe, dass er die oberste Priorität in meinem Leben hat, dann ist es mir ein natürlichs Bedürfnis, ihn glücklich zu sehen

Ich sprach aber davon, dass sie vermutlich nicht glücklich ist mit der Situation. Was sie glücklich machen könnte, ist natürlich Definitionssache. Aber das müsste sie für sich definieren, das kannst du ihr dann doch nicht vorschreiben indem du sagst, sie hätte die Wahl, zu leiden oder nicht zu leiden. Nur weil das dein Gewissen beruhigt.

Pnrioxns


Der Mensch neigt gern dazu zu viel vermuten, oder an zu nehmen ... :)*

BTW.: Was mich das letzte Jahr u.a. lehrte ist liberal zu sein - ich schreibe sicher niemandem etwas vor: "Leben und leben lassen!"

eLhr$lichER


Na ja, Prions, für mich wird aber auch eine Liebe geschmälert, wenn nichts oder wenig zurück kommt. Das muss ich zugeben. Hat sich halt in den Jahren des praktizierten Lebens bei mir so entwickelt. Schließlich denke ich ja (auch) an mein Glück. Was ich jetzt meine, kann man glaube ich aber nicht als "Loslassen" bezeichnen. Wirklich lieben kann ich immer nur eine Frau. Auch wenn es ein Gefühl ist, versuche ich doch, mit etwas Intellekt dieses Gefühl zu steuern. Was soll ich einer unerwiderten Liebe nachtrauern, wenn eine neue anklopft?

P8rioxns


@ ehrlichER

Natürlich - der Mensch entwickelt sich auch und ist nicht zu einem kleinen Teil egoistisch ... So schaut er eben zu, daß es ihm selber gut geht - daher ist das konstruckt der bedingungslosen Liebe wohl leider nur theoretisch und nicht wirklich lebbar!?

e"hrUlic`hxER


Jede Liebe ist ein Konstrukt.

Trotzdem gibt es sicherlich Fälle, wo sich zwei Menschen gegenseitig bedingungslos lieben!

Meine Nachbarn von schräg gegenüber machen den Eindruck…

Sollten sich jetzt UserInnen diesbezüglich hier wieder einmal "outen" müssen - sorry, euch glaub ich das nicht.

M@aDe82


Die Liebe ist auf jeden Fall bedingungslos. :)z

Aber es gibt Bedingungen, unter denen ich mir nicht vorstellen kann, mit einem Menschen zusammen zu leben. Da kann dann die Liebe sehr wehtun.

M6onikxa65


ehrlichER

Tendenziell stimme ich dir zu, Monika. Aber es gibt eine Dunkelziffer für problemlose Affären. Die kommen nämlich meist nicht an die Öffentlichkeit, schon gar nicht in problemlastigen Foren.

Glaubst du, das sind gefühllose Affären? Ich redete nicht Problemen, sondern von Gefühlen und die gibt es in Affären meistens sogar reichlich, das heißt nicht automatisch, dass die Beteiligten unglücklich sind. :)z

eAhrl,icbhExR


Klar Mae82, einseitige Liebe halt. Das ist sowieso die am häufigsten vorkommende Form der (geschlechtlichen) Liebe.

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