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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

eqhrlitchExR


Monika, mit problemlosen Affären meine ich die Affären, die noch lange nicht an das Konstrukt der Liebe heranreichen. Eher so in die Richtung sexueller und freundschaftlicher Gefühle. Mehr aber nicht!

Sxünatje


das Konstrukt Liebe? :-/

Ein Konstrukt ist ein nicht direkt beobachtbarer Sachverhalt innerhalb einer wissenschaftlichen Theorie. Konstrukte sind somit gedanklicher bzw. theoretischer Natur. Das bedeutet nicht, dass der betreffende Sachverhalt nicht "existiert", sondern nur, dass er aus anderen, beobachtbaren Sachverhalten (sog. Indikatoren) erschlossen wird. Daher spricht man auch von latenten Konstrukten (oder latenten Variablen). Der Prozess des "Erschließens" heißt Operationalisierung.

Komische Liebe, die ihr da spürt ;-)

eChrli chxER


Ja, es gibt Indikatoren, die mich die existierende Liebe, die ansonsten gedanklicher Natur (unsichtbares Band) ist, spüren lassen.

Süntje, was ist Liebe für dich, wenn kein Konstrukt?

M!aex82


einseitige Liebe halt

Muss (wie Prions schreibt) nicht so sein. Kann sein, dass mich das Ziel meiner Liebe (also mein Mann ;-)) auch liebt. Und eine Andere eben auch.

So, wie es caliopeas Freund tat. Sie konnte unter diesen Umständen nicht mehr mit ihm zusammen sein. Sie hat es ja probiert. Und mir ginge es vermutlich genauso. :)z

Dass sie sich von ihrem Freund getrennt hat, das heißt doch nicht, dass sie aufgehört hat, ihn zu lieben. Sie hat nicht gesagt: "Wenn du sie nicht lässt, dann liebe ich dich nicht mehr." Sie hat ihre Liebe also nicht an Bedingungen geknüpft (ginge ja auch gar nicht).

esp9iso>de6


@ MAE :)^

Mxaex82


|-o

I:chBi_nEinBe[rlinexr


Hallo Gentleman,

ich bin zwar selbst ein Männer und jünger als du, kann aber deine Erfahrungen, insbesondere deine zwiespältigen Gefühle sehr sehr gut nachvollziehen. Ich habe Ähnliches erlebt, nur nicht in solchen Zeitraum-Dimensionen, wie den Deinen und ohne Kinder, Familie und dergleichen. Dennoch fand ich nicht, dass dies dadurch abgeschwächt werden würde. Meine letzte Beziehung dauerte 2 Jahre. Sie (die Frau) ist bildhübsch, erotisch, intelligent, reif - ich könnte noch mehr schreiben. Aber der Sex: sie verkrampft sofort - und ich hätte nie gedacht, dass vaginale Muskel dermassen stark sein können, dass ich nicht eindringen kann. Es sei denn mit äusserster Brutalität, was einer Vergewaltigung gleich käme. Der Hintergrund ist für mich zwar offensichtlich: extrem dogmatische erzkonservative, um nicht zu sagen kranke katholische Erziehung, wo gilt: Sex = böse und verdorben. Hängt ihr bis heute nach, eine Therapie oder auch nur der Versuch eines Umdenkens waren für sie nie drin und auch hierbei wollte ich sie zu nichts zwingen. Sexuell hat sie praktisch kein Interesse, egal was ich tat, um sie zu stimulieren. Und ich meine damit nicht blosses Technik-BlaBla. Ich habe ein wundervolles Essen gemacht, wofür ich tatsächlich Bücher und Internet zu Rate ziehen musste, da ich bis dato ein miserabler Koch war, der froh gewesen ist, wenn seine Ravioli nicht in der Mikrowelle verbrannt sind. Ich lud sie zu einem Dinner ein, machte ihr selbst nach 2 Jahren den Hof, war mal der Schmuse-Typ, mal der Italian Lover. Es ging sogar soweit, dass ich ihr einen Freibrief ausgestellt habe, es mit anderen Männern treiben zu können, denn ich wollte sie nicht verlieren. Was das alles in und mit mir angerichtet hat - ich glaube, das muss ich dir nicht erst erklären, das weisst du besser als ich. Aber im Gegensatz zu dir habe ich mich moralisch festgezurrt, hatte etliche Gelegenheiten, nicht nur für Seitensprünge, sondern versteckte dauerhafte Beziehungen, sprich: eine Geliebte. Nichts davon habe ich wahrgenommen, bis ich schliesslich das Gefühl hatte, gar kein richtiger Mann mehr zu sein. Und wenn, dann einer ohne Sexualleben. Es tat mir innerlich weh, sehr sogar, aber ich trennte mich von meiner Freundin. Ich denke nicht, dass dies für dich die richtige Lösung wäre, dafür weichen unsere Parallelen doch zu weit voneinander ab. Ich weiss auch nicht, ob ich dir damit in irgendeiner Weise helfen kann, glaube auch nicht, dass es eine Paradelösung gibt. Was ich dir ans Herz legen kann ist: vergiss deine Gewissensbisse. Das solltest du dir nicht antun. Ist meine Erfahrung, auf die ich gerne verzichtet hätte :)z

MTo,nik@a6x5


ehrlichER

Monika, mit problemlosen Affären meine ich die Affären, die noch lange nicht an das Konstrukt der Liebe heranreichen. Eher so in die Richtung sexueller und freundschaftlicher Gefühle.

Das sind einfach nur andere Gefühle, nicht zwingend weniger. :-/

llittlne-wuitch


@ Mae

Dass sie sich von ihrem Freund getrennt hat, das heißt doch nicht, dass sie aufgehört hat, ihn zu lieben. Sie hat nicht gesagt: "Wenn du sie nicht lässt, dann liebe ich dich nicht mehr." Sie hat ihre Liebe also nicht an Bedingungen geknüpft (ginge ja auch gar nicht).

ich denke, wer liebt, der liebt für immer. Ob die Liebe die Erfüllung ist, weil man sie gemeinsam mit dem Partner ausleben kann, was natürlich super schön ist - oder die Liebe im Heimlichen geschieht, weil man den gliebten Menschen nicht "haben" kann, was natürlich weh tut und schmerzt. Trotzdem liebt man x:)

M(onik5a65


little-witch

ich denke, wer liebt, der liebt für immer.

Nein, das sehe ich anders. Liebe ist genauso wandelbar wie alles andere auf dieser Welt. Bedingungslose Liebe ist aus meiner Sicht nichts, was ich anstrebe, das klingt mir zu sehr nach Mutterliebe.

lpittlxe-wixtch


@ Monika

ich meinte auch nicht bedingungslose Liebe wie bei einer Mutter. ;-) Vielmehr sehe ich es so. Wenn ich mich in jemanden verliebt habe, ihn/sie sogar sehr liebe, allerdings diese Person für mich unereichbar ist - weil ich sonst eine bestehende Beziehung zerstören würde - dann kann ich auch aus der Ferne lieben, und diese Liebe wird ebenso immer bleiben. @:) Vielleicht schwächt sie sich ab, aber das Gefühl wird immer gegenwärtig sein. @:) Besonders, wenn man diese Person nach längerer Zeit wieder sieht :)*

Pfrioxns


Hier wären wir wohl wieder an dem Punkt zu fragen, was "Liebe" für jeder ist!?" Scheint mir doch alels sehr diffus zu sein und irgendwie redet scheinbar jeder von was anderem ???

lBittlRe-witxch


@ prions

in einem anderen Faden, habe ich zu Liebe folgendes in etwa geschrieben:

Frag 100 Leute und du bekommst 100 verschiedene Definitionen von Liebe....

Pcri\onxs


Glaube ich gern - ist eben immer wieder die gleiche Frage, bzw. eine Sache der eigenen Definition und dann der Suche/Findung, nach jemanden, der das gleich, oder zumindest ähnlich sieht ...

coalVioRpexa


@ Prions

Mich würde ja dahingehend interessieren, wie du für dich die Definition zu deiner Frau und der Geliebten aufstellst?

Gibt es da einen Unterschied?

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