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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

Phri\onxs


Ich trinke keinerlei Alkohol!

l~ittule-2witcxh


ich auch nicht, nehm die Drogen gleich so... :=o ;-D

L(ovHxus


Meine abschließendere "Bewertung" der (mir) möglichen Lebenswege erscheint MIR dann objektiver zu sein

Ich käme halt nie auf die Idee "objektiv" auf die Liste der Kriterien zur Bewertung meines individuellen Lebens zu stellen :-/. Erfahrung schon eher. Aber es gibt ja noch mehr Lebensbereiche, als die Partnerbeziehung. Am Ende hatte jeder Tag 24 Stunden und in jeder Minute, in der du eine Erfahrung machst, machst du unendlich andere nicht. Für wieviele Firmen musst du gearbeitet haben, um Objektivität zu erreichen, in wievielen Ländern und Berufen? Wieviele Freunde in welcher Tiefe begleitet und wieviele Kinder aufgezogen?

PPrionxs


Schon klar, aber wir können und nicht auf alle Möglichkeiten konzentrieren - nicht hier. Hier geht es um die partnerschaftlichen Möglchkeiten/Wege.

L?o6vHuxs


Hier geht es um die partnerschaftlichen Möglchkeiten/Wege.

Schon klar, aber :=o die verschiedenen Möglichkeiten sind über die Zeit, die zur Verfügung steht miteinander verknüpft. Das Argument, mit dem du die Vielfalt partnerschaftlicher Wege propagierst, ist ja strukturell bei den anderen Möglichkeiten nicht anders. Jede Vielfalt in einem Bereich schränkt die mögliche Vielfalt in anderen Bereichen ein. Und so gilt unter dem Strich, aber auch schon im Rahmen der partnerschaftlichen Möglichkeiten, dass die endliche Zahl der realisieten Vielfalt immer winzig ist, im Vergleich zu der schier unendlichen verpassten Möglichkeiten.

Da das so ist, gilt - ganz objektiv jetzt - dein Objektivitätssteigerungsargument nicht: Objektivitätssteigerung in einem Bereich (z.B. Partnerschaft) verringert die Möglichkeit der Objektivität in anderen Bereichen. Wie schon ganz objektiv gesagt, sind das Maß die 24 Stunden pro Tag.

PCri~ons


Eben das sagte ich - meine Beurteilung des Wegen, mit NUR ein und der selben Frau alt zu werden, wird mir verschlossen bleiben - allerdings nicht, mit einer einzigen Frau alt zu werden.

Wenn wir von dem Beispiel abgehen zugunsen eines nicht ganz so polarisierenden und emotion aufgeladenen Beispieles gehen - um besser über diese Problematik iskutieren zu könnne - eben etwas emotionsloser, dann schlage ich hierfür den berufl. Werdegang vor. Ich persönlich arbeite selten länger als 1,5 Jahre in ein und derselben Agentur. Zum einen hat es sich so in der Branche eingebürgert (was man mit der allg. Gesellschaft gleich setzen könnte). Zum Anderen finde ich es persönlich für ich und die Geschwindigkeit meines Fortkimmens/Entwicklung so am besten (schneller Wechsel heißt schnellerer Zuwachs an Verantwortung, damit an Wissen und Kompetenz und nicht zuletzt an Gehalt und Lohn). Hier könnte man mich mit dem Individuum gleichsetzen.

Sicher gibt es auch huete Menschen, die in ein und derselben Firma lernen, dort ihren Gesellen mache, evtl. den Meister, ihr Lebtag arbeiten und alt werden, bis sie ins Rentenalter kommen. Sie kennen alles und jeden in der Firma. SIE sind die Firma! Für sie persönlich ist diese Firma genau das Richtige ...

Aber woher wollen sie das wissen? Sie kennen nur diese eine Firma. natürlich kann man sich mit der Laune des Chefs einrichten und auch mit dem mittleren Gehalt und dem mittleren Posten ... Man weiß, was man zu tun hat, was einen Montags erwartet und worauf man achten muß. Wenn es gut läuft fordert einen der Job, so daß nicht wirklich lange Weile aufkommen muß (oder man sucht sich einen erfülltes Eckchen).

ABER vielleicht wäre das eigenen Leben ganz anders geworden, wenn man nach der Lehre gesagt hätte (sich getraut hätte), aus der Heimatstadt fort zu gehen und in die nächstegrößere Stadt zu ziehen und dort sein Glück zumachen ...

Na LovHus ??? ;-)

p.s. ich bin in einer Genration, die quasi in die weite Welt muß - und das zieht sich vielleicht auch durch mehr Fasern des Lebens, als man langläufig meinen mag!? :=o

LcovGH{us


Na LovHus

Ist doch ok. Aber in meiner Branche würde das nicht funktionieren.

Für sie persönlich ist diese Firma genau das Richtige ... Aber woher wollen sie das wissen?

Wenn es nicht passt, muss man weiterziehen. Wenn es passt kann man bleiben. Wenn jemand wirklich gut werden will in dem, was er macht, sollte er seine berufliche Vergangenheit nicht zu oft in die Tonne treten. Damit meine ich natürlich nicht der Wechsel der Agentur, wo man auf die Erfahrungen der vergangenen Auftragsbearbeitungen aufbauen kann.

P?rioxns


@ LovHus

Wenn es nicht passt, muss man weiterziehen. Wenn es passt kann man bleiben.

Und genau da denke ich, liegt der Hase im Pfeffer. Denn genau dazu braucht man den von mir angesprochenen Mut. Einfacher ist es, die Sache auszusitzen und sich damit zu arrangieren. Interessanter Weise funktioniert der Mensch so, daß er sich alles schönreden kann und mit genügend Zeit sogar meint, daß man es selber genau SO haben will - das "Umfeld"/die Situation genau zu einem paßt ...

Dies ist nun keine Aussage über die Qualität langjähriger Beziehungen oder gar über die mit ein und demselben ersten Partner - es ist nur eine Grundbeobachtung des menschl. Wesens und menschl. Seins. :-)

L?ian8-Jixll


Prions, du schreibst immer über "die Menschen allgemein" und betonst dann für dich, dass du anders bist und nichts auf die "allgemeine Meinung" gibst.

Man liest aber immer wieder heraus, dass du alle anderen Menschen, von denen du hier sprichst, in den allgemeinen Topf wirfst.

LovHus schrieb: "Wenn es passt, kann man bleiben" und du bezeichnest dieses "bleiben" als aussitzen, und das "passen" als schönreden.

Warum bemühst du immer die negativste aller Sichtweisen; kannst du nicht einmal neutral den Dingen nähern und auch in deine Überlegungen einfließen lassen, dass es einfach mal wirklich passen kann und es Menschen gibt, die aus diesem Grunde auch wirklich gerne bleiben?

Du hast gestern gefragt, warum ich auf dich immer so aggressiv reagiere... das liegt einzig und alleine daran, dass du wirklich alles, was wir über unsere Situation schreiben, ins Negative verzerrst. Schon mal bemerkt?

Ich bin halt dann auch mal so frei, wenn dieses Verhalten bei dir überhand nimmt, von Zeit zu Zeit auf den Tisch zu hauen.

P3rioxns


@ Lian-Jill

LovHus schrieb: "Wenn es passt, kann man bleiben" und du bezeichnest dieses "bleiben" als aussitzen, und das "passen" als schönreden.

Du mußt schon lesen, was ich schreiben. - Ich habe die Passage im Zitat extra gefettet, damit jeder weiß, worauf ich mich beziehe! :-/

Pyrioxns


Nachtrag:

ich bemühe mich um eine neutrale Betrachtung - die Situation "wenn alles paßt" habe ich außen vor gelassen. Sie ist perfekt und soll es auch bleiben.

Du hast gestern gefragt, warum ich auf dich immer so aggressiv reagiere... das liegt einzig und alleine daran, dass du wirklich alles, was wir über unsere Situation schreiben, ins Negative verzerrst. Schon mal bemerkt?

Nein ich ziehe nicht (bewußt) alles von Euch ins Negative - ich möchte es nur verstehen und frege daher nach. Wenn schon diese NAchfrage Agressionen hervorruft, werde ich stutzig - nach dem Motto "getroffene Hunde bellen!" Nichts für Ungut. @:)

l$ittile-w7itxch


@ prions

ich möchte es nur verstehen und frege daher nach

du wirst sie, genauso wie die anderen dich, nie verstehen. Dazu hast du eine zu festgefahrene Meinung von "offenen Beziehungen" oder auch "fremdgehen". Du lebst so wie es für dich im Moment richtig ist - die Anderen leben so, wie es für sie richtig ist. Eine Annäherung und ein Verstehen wird erst dann passieren können, wenn entweder du oder die Anderen jemals in der gegenteiligen Situation sind :=o ;-)

PErJioxns


@ little-witch

Im Grunde verstehe ich sie schon heute. Immerhin ist mir so ein Leben nicht gänzlich unbekannt - haben doch meine Eltern genau so gelebt! Zudem habe auch ich schon so gelebt - nur eben derzeit nicht. ich habe aber auch nicht vor, das immer so zu handhaben!

cDaliopxea


**h habe aber auch nicht vor, das immer so zu handhaben! **

@ Prions

... etwa nur solange wie deine Frau das zulässt, sie dadurch verlieren könntest ???

P$rionxs


@ caliopea

Das hat mit meiner Frau nichts zu tun - das ist ganz allein meine Sachen.

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