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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

L3o)laxX5


@ countdown

Aber warum philosphierst du dann darüber, dass Werte (bei anderen?) verloren gegangen sind? Wenn es nur um die eigenen geht, kann einem das doch völlig egal sein, oder?

Svünytxje


@ Countdown

jeder hier toleriert deine Lebensweise, ich meine immer noch, der Punkt ist der, du forderst Toleranz und redest von Werten und dennoch sagst du deinem Mann nichts. Und genau das zeigt mir, das du im Grunde, das was du tust für falsch hälst

cDountsdowxn


@ Süntje

Ich fordere nicht, ich freue mich wenn ich sie entdecken kann.

Toleranz und Werte sind nicht bei jedem Menschen gleich.

Wäre er glücklicher, wenn ich es ihm sagen würde? Nein.

Hielte ich es für falsch, hätte ich es nicht getan.

P(rgi9oxns


@ LolaX5

Nein, da redest du dir was schön. Der Vergleich mit der Antenne geht nicht, ...

Mag sein, aber der 2. Fernseher geht funktioniert auch nicht wirklich als Gleichnis. ;-)

Der Vergleich mit dem DVD geht nicht, weil man den DVD-Player ja nur gleichzeitig mit dem Fernseher verwenden kann. Und von einem Dreier hast du bis jetzt nicht gesprochen....

Nein, ich meinte es auch eher als "Bereicherung", bzw. "Ausbau des Bestehenden" und eben nicht als "Ersatz"!

Eine Wertung schwingt für mich in vielen deiner Beiträge eindeutig mit. (Liegt vielleicht daran, dass du gerne mehr Akzeptanz für dein Modell möchtest.)

Nein, ich möchte nicht unbedingt mehr Akzeptanz für mein Modell, sondern nur etwas Verständnis und auf keine Fall eine Verdammung dieses ...

Womöglich findet er/sie nach der Trennung einen viel besser passenden Partner und ihm/ihr geht es 5 Jahre nach der Trennung besser als jemals in der Beziehung?

Hier wurde allerdings davon gesprochen, daß man nur mit einem Mann eine Beziehung führen kann, wenn es auch sexuell funktioniert. Wenn ich nun annehme, daß bei dem Mann von countdown NICHTS mehr funktioniert (sexuell gesehen), ist dieser im Umkehrschluß zur lebendslangen Alleinsein verdammt (da er ja keine Frau RUNDUM "beglücken" kann - somit keine Frau mit ihm zusammen sein SOLLTE!?). Und DIES wäre dann sehr wohl die von dir proklamierte "Müllverbrennungsanlage"!!! :(v

Sowohl du als auch coutdown haben (mittlerweile) ein Lebensmodell das deutlich vom klassischen abweicht. Trotzdem beschwört ihr den alten Wert des Zusammenbleibens.

Ich weiß nicht sorecht, was das KLASSISCHE Modell ist!? Das DERZEITIG moderne Modell ist sicher das des LAGs ... So, wie Du sagst, scheint das Zusammenbleiben und Arbeiten an der Beziehung (wie auch immer), ein "alter Wert" zu sein ...

Es kommt mir nicht besonders schwierig vor bei einem Partner zu bleiben, wenn man sich alles, was fehlt, woanders holt. Wo ist denn da das Schwierige, die Leistung geblieben?

Na, da kommen wir wohl nicht mehr auf einen Nenner - ich persönlich finde es immer "schwieriger", etwas zu reparieren/an etwas zu arbeiten, als sich etwas Neues zu suchen ...

Das "Woanders-Holen" wertest DU immer negativ - es kann aber durchaus positiv sein (siehe countdown, die dadurch ausgeglichen und glücklich ist und ihrem Mann ein wunderschönes Familienleben schenkt ...).

PQriIonxs


Und genau das zeigt mir, das du im Grunde, das was du tust für falsch hälst

Ich denke einfach, daß man nicht alles sagen kann - grad weil die weitläufige Meinung eine andere ist ...

SUünztje


nein Prions

grad weil die weitläufige Meinung eine andere ist ...

gerade weil man genau weiß, man verletzt seinen Partner damit, nicht die generelle Mienung vorschieben.

PFrioxns


@ Süntje

gerade weil man genau weiß, man verletzt seinen Partner damit, nicht die generelle Mienung vorschieben.

Doch, denn WO kommt den die generelle Meinung her? ;-)

Per~ioxns


Nachtrag:

Seid doch mal ehrlich - oft ist man doch nur verletzt/traurig, weil man meint, man sollte es sein - wie bei kleinen Kindern, die hinfallen und eigentlich nur erschrocken sind, denen aber nichts weh tut - allerdings meinen, sie müßten heulen, weil man eben bei sowas heult ...

l(ittlee-wxitch


@ prions

kannst du dir vorstellen, wie weh es tut und wie schmerzhaft ein Betrug ist ??? den man nur durch "Zufall" entdeckt ???

Ich weiß es!!!!:°(

PTrixons


@ little-witch

Ich weiß es auch - hab es selber elebt (wobei es mir meine Frau doch recht schnell offenbarte). Und dennoch tat es sehr weh - ich war wütend, zornig, verletzt usw. Ich war wirklichnicht ich selbst - lief nur noch im Notprogramm - tat auch Dinge, die ich unter "normalen" Umständen nie tun würde ...

Allerdings beobachtete ich mich damals und fragte mich auch schon, WARUM es mir eigentlich so weh tat - und es tat nicht wirklich weh, weil meine Frau mit einem anderen Mann geschlafen hatte, sondern weil da irgendwelche blöden "Prägungen" in mir schrieen: "DAS ist das aller Letzte! So etwas kann man nicht tolerieren! ... DAS muß jetzt weh tun! Du mußt sauer sein!"

Aber war ich es wirklich? ???

LlolaX'5


@ Prions

Hier wurde allerdings davon gesprochen, daß man nur mit einem Mann eine Beziehung führen kann, wenn es auch sexuell funktioniert. Wenn ich nun annehme, daß bei dem Mann von countdown NICHTS mehr funktioniert (sexuell gesehen), ist dieser im Umkehrschluß zur lebendslangen Alleinsein verdammt (da er ja keine Frau RUNDUM "beglücken" kann - somit keine Frau mit ihm zusammen sein SOLLTE!?).

Das könnte sich mit einer anderen/neuen Frau durchaus ändern. Außerdem gibt es ja auch noch Frauen, die wirklich kein Interesse an Sex haben, und daher einen Mann toll fänden, bei dem sie nichts in der Richtung zu befürchten haben.

Generell finde ich es von der Tendenz her immer ziemlich abwertend, vom Partner anzunehmen, sein Leben wäre im Falle einer Trennung quasi gelaufen. :-/ Man ist doch mit einem tollen Menschen zusammen, warum sollte der ohne einen plötzlich ein hilfloses Nichts sein? ???

Ich weiß nicht sorecht, was das KLASSISCHE Modell ist!?

Ich bezog mich damit auf das christliche Modell der Ehe. Also ein Partner, Bis dass der Tod euch scheidet, und am besten noch jungfreulich in die Ehe. ;-D Der letzte Teil ist in westlichen Ländern heute bekanntermaßen äußerst selten. lebenslange Ehe und Treue wünschen sich aber immer noch viele.

Das DERZEITIG moderne Modell ist sicher das des LAGs ...

Ich glaube gar nicht, dass es als Modell so modern ist. :-/ Es ergibt sich eben bei vielen so. Wenn man die Leute nach ihren Wünschen fragt, kommt sicher kaum jemand mit dem LAG-Plan. ;-D

So, wie Du sagst, scheint das Zusammenbleiben und Arbeiten an der Beziehung (wie auch immer), ein "alter Wert" zu sein ...

Nein, würde ich nicht sagen. "Arbeiten an einer Beziehung" ist eher ein ziemlich modernes Phänomen. Früher hat man an nicht-funtkionierenden Ehen nicht gearbeitet, sie bestanden einfach so weiter... Insofern ist auch das "Arbeiten" an Beziehungen Ausdruck der modernen Nicht-Zwangläufigkeit von Beziehungen. ;-)

Es gibt allerdings eine gewisse Verknüpfung zum alten Wert der Lebenslänglichkeit einer Ehe.

Das "Woanders-Holen" wertest DU immer negativ -

Ja, ich habe im Gegensatz zu dir aber auch nie behauptet, dass ich wertfrei schreibe. ;-)

es kann aber durchaus positiv sein (siehe countdown, die dadurch ausgeglichen und glücklich ist und ihrem Mann ein wunderschönes Familienleben schenkt ...).

Wie gesagt: Für MICH kann es eben nicht positiv sein, weil ich das defintiv nicht will.

Lebenslange Treue ist (und war es wohl schon immer) eine Rarität. Und wenn ich nur eines von beidem haben kann, ziehe ich eben die Treue der Dauerhaftigkeit vor. Andere treffen ihre Wahl umgekehrt. Man muss als Paar nur der gleichen Ansicht sein in diesem Punkt...

PErioxns


@ Lola:

Ich bezog mich damit auf das christliche Modell der Ehe. Also ein Partner, Bis dass der Tod euch scheidet, und am besten noch jungfreulich in die Ehe. Der letzte Teil ist in westlichen Ländern heute bekanntermaßen äußerst selten. lebenslange Ehe und Treue wünschen sich aber immer noch viele.

Und welches Modell (wenn man's so nennen will) verkörpert nun am besten die "chrsitl. Werte" - die des LAGs, oder die des Beisammensein und "gute, wie in schlechte Zeiten" miteinander Durchstehenden ... ;-D

Pmriconxs


Nein, würde ich nicht sagen. "Arbeiten an einer Beziehung" ist eher ein ziemlich modernes Phänomen. Früher hat man an nicht-funtkionierenden Ehen nicht gearbeitet, sie bestanden einfach so weiter...

Wie gesagt: "in guten, wie in schlechten Zeiten ..." ;-)

P/rixons


Ja, ich habe im Gegensatz zu dir aber auch nie behauptet, dass ich wertfrei schreibe.

Sicher schreibe ich aus meiner Warte und somit subjektiv - Du kannst es als wertend, oder parteiergreifend auffassen - allerdings (und das meinte ich) habe weder ich, noch countdown jemals das LAG-Model herabgesetzt, bzw. "verteufelt" ... *:) Es paßt ja auch zu vielen - grad in der heutigen Zeit. Es ist eben das derzeit "angesagte, oder anders formuliert: etablierte Modell, was auf breite Zustimmung stößt ...

PfriTonxs


Lebenslange Treue ist (und war es wohl schon immer) eine Rarität. Und wenn ich nur eines von beidem haben kann, ziehe ich eben die Treue der Dauerhaftigkeit vor. Andere treffen ihre Wahl umgekehrt.

Demnach ist "Treue" auch zutreffend, wenn sie temporär geschieht? Okay - da gehe ich sogar mit. Wäre also nur noch zu klären, wie lang die Zeitspanne sein sollte/sein muß, um für eine "treue LAG-Beziehung" passig zu sein - spitz formuliert: reichen da ein paar Stunden, oder müssen es Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre sein? ;-) Bin ich nur treu, wenn ich jeweils ein paar Monate mit ein und dem selben Menschen zusammen bin und innerhalb der Beziehung exklusiven Sex habe, oder bin ich auch treu, wenn ich heute den und morgen den habe (auch wieder mit exklusiven Sex) ???

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