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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

LMi`an-Jxill


LovHus

Lian

Wenn ich mich recht erinnere, hat dann die Anwendung einschlägiger Tabletten den Gedanken-Teufelskreis aus Angst haben, nicht zu können und tatsächlich nicht können durchbrochen...

Stimmt. Das Wundermittel heißt Cialis.

Allerdings hat er genau zwei Stück davon verbraucht ;-).

Der Rest von der Packung liegt hier noch irgendwo herum.

MYaex82


Aber genau DAS sit wohl das größte Problem am Fremdgehen: daß andere es nicht verstehen

ECHT ??? :-o Ist die Reaktion der Umwelt (die ja gar nichts zu wissen braucht) echt das GRÖSSTE Problem? Ich hätte gedacht, es ist der Umgang mit sich selbst, dem Partner und natürlich in der Beziehung mit und in dieser Situation - das ist es jedenfalls, was ich hier meinte, gelernt zu haben :-/.

PVrionxs


@ Mae

Ist die Reaktion der Umwelt (die ja gar nichts zu wissen braucht) echt das GRÖSSTE Problem? Ich hätte gedacht, es ist der Umgang mit sich selbst, dem Partner und natürlich in der Beziehung mit und in dieser Situation

Das Eine schließt das Andere nicht aus - ganz im Gegenteil bedingen sie sich doch oftmals gegenseitig. Viele innerlichen Probleme/Zerreißungen o.ä. komme aus dem Umfeld - manchmal auch nur, wie man meint, daß das Umfeld auf das, was man tut (oder auch nur denkt) reagieren würde.

Sie bei mir und amo: viele Aureden, die ich mir einfallen ließ, entstanden nur, um ihr nicht weh zu tun ...

Ltia3n>-Ji\lMl


Sie bei mir und amo: viele Aureden, die ich mir einfallen ließ, entstanden nur, um ihr nicht weh zu tun ...

Der betroffene Partner ist aber noch was anderes als "das Umfeld".

Auch wenn immer wieder gerne das Totschlagargument "wer nicht in der Situation ist, kann nicht mitreden" gebraucht wird, so ist es doch eine Frage der jeweiligen Persönlichkeit (ob betroffen oder nicht), wie sehr jeder sein persönliches Glück vom Urteil seines Umfeldes abhängig macht.

Pgrioxns


Der betroffene Partner ist aber noch was anderes als "das Umfeld".

Aber wie man denkt, daß der Partner reagieren sollte/müßte ist den Erfahrungen aus dem Umfeld geschuldet!

MHaxex82


Das versteh ich auch nicht so ganz. Meine Erwartungen an die Reaktion meines Partners kommen doch aus meinen Erfahrungen mit ihm. Ich habe ihn in den verschiedensten Situationen erlebt, ich habe mit ihm gesprochen, ich habe ihn erlebt... Daher meine ich abschätzen zu können, wie er reagiert. Jeder Mensch ist anders.

Pfrionxs


Teilweise Mae, sicher spielen die persönlichen Erfahrungen MIT dem Partner um seine Reaktionen in das eigene Verhalten um den Partner eine Rolle, aber eben nicht ausschließlich. Grad in nicht ganz normalen Situationen und ganz stark in Ausnahmesituationen spielen allgemeine Erfahrungen mit anderen Menschen (sozusagen als Referenz in Zweifelsfällen) eine große Rolle - ja fast schon eine größere Rolle als eben die eigenen Erfahrungen mit dem Partner.

Irgendwie traut man seinen eigenen Beobachtungen und auch seinen Einschätzungen in Ausnahmesituationen nicht so recht und greift eben zu Allgemeinheiten, wie eben auch allg. Ansichten, wie man zu sein hat und was der (in diesem Falle) Betrogene machen wird/machen sollte - wie er wohl auf die eigenen "tat" reagieren wird ...

Interessant ist in dem Zusammenhang, daß man sogar eher auf Fremderfahrungen zurückgreift, also nicht einmal auf eigene Erfahrungen mit anderen Menschen (vielleicht sogar mit anderen (früheren) Partnern), sondern auf's Hören-Sagen von einem selbst wildfremden Personen ausweicht (ja oft sogar auf das Idealbild des Menschen als Partner) und eher dem traut, als der eigenen Einschätzung der Situation.

Dies ist aber auch nicht weiter verwunderlich - ist man in so einer Situation wie dem Fremdgehen doch arg "neben der Spur" - auch oder grad durch die innere Zerrissenheit zwischen dem, was man machen will und wie man laut Gesellschaft und Zeitgeist sein soll(te) ...

L7ovHxus


Daher meine ich abschätzen zu können, wie er reagiert.

Und wenn ich etwas tun will, von dem ich abschätze, dass die Kenntniss dessen den anderen verletzt, gibt es drei Möglichkeiten:

1. Ich lasse bleiben, was ich tun will.

2. Ich verletze den anderen.

3. Ich tue was ich will und sorge dafür, dass es der andere nicht erfährt.

Das Schlimme an 3. ist, dass es sich richtig anfühlt, solange es funktioniert :-D {:(. Das Gute an 1. ist, dass man nach verträglichen Alternativen suchen kann, die viel lohnender sind, als den ursprünglichen Willen durchzusetzen :°( :-D.

Wie heißt es so schön: Wer ZULETZT lacht, lacht am Besten ;-).

P3ri&ons


Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten - eine ist: ich rede mit meinem Partner über das, was ich tun will. Nur leider stehen da viele Fremd-Erfahrungen (siehe oben) im Wege und man traut weder sich, noch dem Partner eine positive Reaktion zu ...

LFovHxus


ich rede mit meinem Partner über das, was ich tun will.

Gehört in Kategorie 1.

Oder das Reden ist selber etwas, das ich tun will, dann gibt es auch hier wieder die drei Möglichkeiten.

PSribons


Warum sollte über das Vorhaben zu reden zu "es sein lassen" gehören ???

M#ae8x2


Warum sollte über das Vorhaben zu reden zu "es sein lassen" gehören

Deshalb:

nach verträglichen Alternativen suchen

Man kann natürlich auch zuerst den anderen verletzen und dann reden... :=o Das ist aber lange nicht so konstruktiv 8-).

elowyxn1


Das Gute an 1. ist, dass man nach verträglichen Alternativen suchen kann, die viel lohnender sind, als den ursprünglichen Willen durchzusetzen :°( :-D.

und wenn es nicht geht ??? Wenn der Wunsch so stark ist, dass es schon schmerzt ??? und Alternativen nur zeitweilig eine Ablenkung bringen ??? dann würde ich mich doch liebe für die 3. Möglichkeit entscheiden und alles tun, damit es mein Partner nicht erfährt... @:)

PIrioxns


@ Mae

Nach vetrgäglichen Alternativen zu suchen (grad wenn dies gemeinsam geschiet), fällt aber keinesfalls unter "es bleiben lassen"!

Aber wie gesagt, braucht man für's Reden (können) allerdings immer auch den GEGENÜBER, bzw. eben die allg. "Atmosphäre für Wahrheit" in der Beziehung - dafür ist der Partner und dessen Einstellung dazu wichtig, bzw. dessen (mögliche) Reaktion auf gewisse "Wahrheiten" ...

K#atWhi&20


Vor ungefaähr 500 Seiten habe ich hier meinen letzten Beitrag hinterlassen, und das ist auch schon fast ein jahr her. Finde es erstaunlich, dass immernoch über dieselben Aussagen diskutiert werden kann. Ich habe nur die letzte Seite gelesen und sehe schon wieder das Problem, jeder hat seine eigene Einstellung gegenüber dem Fremdgehen, aber nieman kann es auf sich beruhen lassen, dass der andere nicht einsieht, dass seine Meinung vllt. falsch wäre. Warum können wir uns nicht mit unseren gedanken bereichern anstatt dem anderen ein Umdenken abzuverlangen, das funktioniert eh nicht!

Und nun freu ich mich darauf, dass mir alle erklären, dass es so ja garnicht ist.

Und nun zum Thema vor ungefähr einem Jahr hatte ich noch die Einstellung, dass es garnicht sein kann, dass jemand fremd geht, so wäre für MICH nicht in Frage gekommen, jedoch habe ich Erfahrungen gemacht und daher habe ich meine Meinung überdacht und finde es heute immernoch nicht richtig, denke aber ich kann es nicht mehr zu 100%ausschließen.

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