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Ehefrau und Geliebte: Wie kommt ihr damit klar?

PLrrioVnxs


So haben wir das auch nicht argumentiert Süntje. Dennoch denke ich, daß man mit fast 18 schon weiß, was Liebe ist, wie man fühlt ... und daß es da Zerrissenheit geben kann. Dass es da ein Ideal gibt, was auch gut und schön ist, daß man aber auch ganz tief in sich reinhorchen muß und auch diese Zerrissenheit okay ist - weil sie zu einem gehört ...

Wir spielen ihr zumindest kein Ideal vor, was wir selber nicht leben, bzw. hinter dem wir nicht (mehr) stehen ... *:)

Pdrionxs


ich käme nie auf die Idee, mit meinen nicht erwachsenen Kindern mein Liebesleben zu diskutieren.

Warum eigentlich nicht? Die Kinder wollen doch auch ihres bereden und wollen ehrliche Antworten ... Und da ist es doch nur fair, wenn man ihnen zeigt, daß auch "im Alter" nicht immer alles nach Schema F läuft und man auch dann nicht genau weiß, wohin der Zug geht ... Man sich dem aber bewußt ist und sich damit beschäftigt, statt es zu verdrängen, oder scheinheilig tut ...

SIüntxje


nein, das wär auch falsch, das tu ich auch nicht

PPr|ions


nein, das wär auch falsch, das tu ich auch nicht

Sondern, was machst Du?

S:üntxje


daran sieht man, dass du eben keine eigenen Kinder hast.

Ich rede von Kindern, von mir aus Jugendlichen, Teenies. Die brauchen in ihrer eigenen Problemwelt nicht noch die Nöte ihrer Eltern aufgelastet bekommen.

SXüntxje


ich? ich lebe mit meinem Mann wie Freunde zusammen, mit ordentlich getrennten Zimmern.

Das sehen sie.

P;rioxns


Sie bekommt ja nicht die Problem aufgeladen, sondern bekommt Lösungen, Lösungsansätze, bzw. Wege gezeigt - z.B. daß ihre eigene Zerrissenheit nicht unnormal ist - daß man durchaus liebende Gefühle für 2 Menschen haben kann. Zudem bekommt sie die Sicherheit, daß ihr Elternhaus sicher ist - daß sie verstanden wird und daß man sie ernst nimmt und sie und ernst nehmen kann ...

P6rioxns


ich? ich lebe mit meinem Mann wie Freunde zusammen, mit ordentlich getrennten Zimmern.

Das sehen sie

Und das nehmen sie dann als "Vorbild", bzw. als "normales Familienleben" an!?

S7üntjxe


lieber Prions, bei allem Verständnis oder auch nicht für euer Lebensmodell, das erscheint mir ebensowenig Vorbild, wie unseres.

Ich hoffe nicht, dass meine Kinder sich das als optimales Lebensmodell zum Vorbild nehmen. Immerhin können sie trotzdem Verantwortungsgefühl, Fürsorge und trotz fehlender Liebe gemeinsame Sorge lernen.

Es ist nicht optimal, ganz und gar nicht. Aber wir spielen ihnen nichts vor.

L=olaxX5


Sie bekommt ja nicht die Problem aufgeladen, sondern bekommt Lösungen, Lösungsansätze, bzw. Wege gezeigt - z.B. daß ihre eigene Zerrissenheit nicht unnormal ist - daß man durchaus liebende Gefühle für 2 Menschen haben kann. Zudem bekommt sie die Sicherheit, daß ihr Elternhaus sicher ist - daß sie verstanden wird und daß man sie ernst nimmt und sie und ernst nehmen kann ...

Wenn eine 17-Jährige (!) unsicher in ihren Gefühlen ist, und zwischen zwei Kerlen steht, fände ich es angebrachter, ihr zu sagen, dass vielleicht beide falsch sind, anstatt mit Konzepten der Polyamourie anzukommen... :-/

Zudem bekommt sie die Sicherheit, daß ihr Elternhaus sicher ist

Elternhaus? ??? Kann man das so nennen, wenn du gar nicht ihr Vater bist, und mit iherer Mutter auch erst ein paar Jahre zusammen bist?

M3oniOkax65


Lola

Wenn eine 17-Jährige (!) unsicher in ihren Gefühlen ist, und zwischen zwei Kerlen steht, fände ich es angebrachter, ihr zu sagen, dass vielleicht beide falsch sind, anstatt mit Konzepten der Polyamourie anzukommen...

Hm, es gibt aber auch einfach grundsätzliche Unterschiede, Alter und Dauer der Beziehung. DEN Unterschied zu begreifen, fällt Jugendlichen nicht schwer, habe da ganz gute Erfahrungen mit meinem Sohn.

Ich weiß auch nicht, ob es wirklich um Konzepte geht, sondern eher um die individuelle Beziehung. Es heißt doch nicht, dass offene Beziehung etc. ein für alle Beziehungen passendes Modell ist, nicht mal bei ein und demselben Menschen. Ich selber würde es nicht als Modell bezeichnen.

L\olaxX5


Monika

Hm, es gibt aber auch einfach grundsätzliche Unterschiede, Alter und Dauer der Beziehung. DEN Unterschied zu begreifen, fällt Jugendlichen nicht schwer, habe da ganz gute Erfahrungen mit meinem Sohn.

Ja, mag sein. Aber Prions Beziehung dauert ja auch noch keine Ewigkeiten.

Außerdem ist es für ihn und seine Partnerin alles noch ziemlich frisch und vorläufig. Ich weiß nicht, ob man da gleich alle neuen Gedanken der Tochter "anbieten" sollte, nur weil sie in ihrem Gefühlsleben auch Zwiespältigkeiten erlebt.

Grundsätzlich finde ich Offenheit zwar gut, aber bei Prions Beschreibung ist mir nicht ganz wohl. :-/ Vielleicht zu unrecht, ich weiß es nicht. Ich habe nur kein gutes Gefühl, wenn ich höre, dass die Tochter so viel Einblick in die Beziehungsprobleme der Mutter hat. :-/

P.rEioxns


@ Süntje

Wie spielen auch nichts vor - schon gar nicht eine heile Scheinwelt, die nicht existiert - ganz im Gegenteil! Und wir sagen/suggerieren der Kleinen auch nicht, daß das, was wir nun "probieren"/miteinander suchen, DAS Optimum und DAS Modell der Modell schlechthin ist. Vielmehr versuchen wir ihr zu zeigen, daß Liebe kein Ding ist, was allein vom Himmel fällt, sondern daß man dafür viel tun muß - vielleicht, neine ganz sicher sogar muß man sich und sein Handeln dafür immer und immer wieder hinterfragen und auch (wenn es nötig ist) über seinen eigenen Schatten und den des Partners springen ...

Wir zeigen der Kleinen also, daß sie immer sie selbst sein und sich für nichts und niemanden verbiegen soll - nicht für einen Partner und schon gar nicht für irgendwelche gesellschaftlichen Normen, Werte und Vorstellungen ...

M-onixkax65


Lola

Ja, das würde ich auch so sehen. Ich finde zu viel Offenheit gegenüber den Kinder, vor allem, wenn alles noch im Prozess ist, nicht gut. Wie du sagst, frisch und vorläufig. Bewähren muss es sich ja erst noch. Und letzten Endes haben Eltern ein Intim- und Privatleben, Kinder wollen auch gar nicht unbedingt alles wissen. Sie haben ebenfalls ihr Privatleben und erzählen nicht alles.

Ich habe nur kein gutes Gefühl, wenn ich höre, dass die Tochter so viel Einblick in die Beziehungsprobleme der Mutter hat.

Geht mir auch so.

P2rioWns


@ Monika65

Ich weiß auch nicht, ob es wirklich um Konzepte geht, sondern eher um die individuelle Beziehung. Es heißt doch nicht, dass offene Beziehung etc. ein für alle Beziehungen passendes Modell ist, nicht mal bei ein und demselben Menschen. Ich selber würde es nicht als Modell bezeichnen.

Eben - es geht darum, selber zu entscheiden, was man will und was in einem steckt ... Ich dränge niemanden irgendein Modell auf. Ich binhier interessiert an den unterschiedlichsten Wegen zum Glück - höre mir die Vor- und Nachteile an und versuche mit meiner Frau unseren Weg dazwischen zu finden. DAS versuchen wir auch der Kleinen bei zu bringen.

@ Lola

Wenn eine 17-Jährige (!) unsicher in ihren Gefühlen ist, und zwischen zwei Kerlen steht, fände ich es angebrachter, ihr zu sagen, dass vielleicht beide falsch sind,

Warum sollte ich ihr sowas sagen - es geht mich nichts an. DAS ist ihre Entscheidung - ich will ihr nur die Kraft geben, selber entscheiden zu können - und dies losgelöst von irgendwelchen altbackenen Moralvorstellungen. Liebt sie 2 Männer, ist das ebenso okay, wie wenn sie einen Frau lieb ... Soll sie - hauptsache es geht ihr gut und sie ist glücklich! Und zu dieser Sicherheit und diesem Wohlbefinden kann ICH beitragen, indem ich voll und ganz hinter ihr stehe und ihr alle Möglichkeiten zeige, die das menschl. Miteinander bieten kann ...

Elternhaus? Kann man das so nennen, wenn du gar nicht ihr Vater bist, und mit iherer Mutter auch erst ein paar Jahre zusammen bist?

Was ist den das für eine engstirnige Frage? Das Elternhaus ergibt sich nicht von Geburt und Liebe erst recht nicht - wie es auch keinen vorgegebenen zeitl. Rahmen dafür gibt!

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